Ex-Präsident Portillo soll an USA ausgeliefert werden

18. März 2010 09:59

Gericht genehmigte Überstellung - Anklage wegen Geldwäsche und Untreue

Guatemala-Stadt - Ein Gericht in Guatemala hat am Mittwoch (Ortszeit) grünes Licht für die Auslieferung des früheren guatemaltekischen Staatspräsidenten Alfonso Portillo an die USA gegeben. Dort soll der 58-Jährige wegen Korruption während seiner 2004 beendeten Amtszeit vor Gericht gestellt werden soll. Portillo war im Jänner festgenommen worden.

Ihm wird Geldwäsche und Unterschlagung in Millionenhöhe vorgeworfen. Der Politiker, der sich selbst als Sozialdemokraten bezeichnet, wies die Vorwürfe erneut als politisch motiviert zurück. Gleichzeitig kündigte er an, Rechtsmittel gegen den Entscheid einzulegen.

Portillo: "Der Kampf geht weiter"

"Eine Schlacht ist verloren, aber der Kampf geht weiter", sagte Portillo, der sich nach dem Ende seiner vierjährigen Amtszeit nach Mexiko abgesetzt hatte, das ihn aber 2008 an Guatemala überstellte, wo er gegen Kaution zunächst auf freiem Fuß bleiben sollte. Er wird verdächtigt, während seiner Regierungszeit Dutzende Millionen Dollar Staatsgeld bei mehreren Banken in den USA und in Europa gewaschen zu haben. (APA)

aard
23.03.2010 12:24
Keine Insel der Seeligen

Und auch Österreich ist keine Insel der Seeligen, schon gar nicht, wenn man Leute wie Alijew weiterhin beherbergt und aus dubiosen Gründen von einer Auslieferung absieht.

http://www.krone.at/krone/S15... 428/hxcms/

freedom7
30.01.2010 19:15
Überall das Gleiche!!!

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