Parlament: Umbau auch der Umwelt zuliebe

27. Jänner 2010, 11:51
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    Das Parlament soll umgebaut werden.

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    Im Februar vergangenen Jahres regnete es in den Sitzungssaal.

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    apa-foto: hopi media/bernhard j. holzner

    Am Dach des Umweltministeriums gibt es bereits eine Photovoltaikanlage. Der damalige Umweltminister Josef Pröll ließ 2007 eine solche installieren.

Warum gibt es keine Photovoltaikanlage auf dem Parlamentsdach? derStandard.at hat nachgefragt

User nikfolo will wissen: "Warum gibt es noch keine Photovoltaikanlage auf dem Dach des Parlaments?" derStandard.at hat nachgefragt, was der aktuelle Stand in Sachen Umbau des Hohen Hauses ist, und ob auch ressourcenschonende Maßnahmen geplant sind.

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Das Parlament wird renoviert, das steht fest. Nach jahrelangem Hin und Her haben sich die Parlamentsparteien kurz vor Weihnachten darauf geeinigt, das Projekt nun endlich in Angriff zu nehmen. Es soll sogar eine Totalrenovierung werden. "Nur das wie und wann ist noch unklar", sagt Wolfgang Großruck von der ÖVP im Gespräch mit derStandard.at. Er ist Vorsitzender des Baukomitees im Parlament. Am 16. Februar trifft er mit Nationalratspäsidentin Barbara Prammer, den weiteren Mitgliedern des Baukomitees und allen Klubobleuten zusammen, um Details zu klären. 

Die Vorbereitungsarbeiten für den Umbau und die Modernisierung des Sitzungssaales begannen bereits 2001, im Jahr darauf wurde der einstimmige Grundsatzbeschluss gefasst. Aus einem Wettbewerb ging der Entwurf des Linzer Architekturbüros Heidl im Sommer 2008 als Siegerprojekt hervor.

Logistische Herausforderung

Erschwert werde der Umbau, weil das Gebäude denkmalgeschützt sei, sagt Großruck: "Man muss bei jeder Türschnalle aufpassen, die man austauschen will." Auch logistisch ist die Renovierung eine Herausforderung, denn zu der Zeit, wo der Plenarsaal umgebaut wird, müssen die Abgeordneten ihre Sitzungen im alten Bundesratssitzungsaal abhalten. Und auch dieser müsse davor noch adaptiert werden. Großruck rechnet daher mit einer Vorlaufzeit von jedenfalls einem halben Jahr, bis der Umbau gestartet werden kann.

Noch im Jänner 2009 war der Parlamentsumbau wegen der Wirtschaftskrise gestoppt worden. Die Parteien meinten damals, dass der Umbau nicht unbedingt notwendig sei. Man wollte sich die weitere Entwicklung der Krise ansehen und dann weiter entscheiden. Vor allem FPÖ und BZÖ reagierten erfreut. Andere Parlamentarier weniger, vor allem nachdem wenige Wochen später im Sitzungssaal durchs Dach geregnet hat.

Keine Photovoltaikanlage

Auch dass es keine Photovoltaikanlage auf dem Parlamentsdach gibt, könnte sich bald ändern. Denn Baukomitee-Leiter Großruck will, dass beim Umbau umweltschonende Maßnahmen gewählt werden. Dass auch eine Solaranlage in Betrieb genommen werde, will er nicht ausschließen: "Der Staat kann das ja nicht nur vom Bürger fordern, und dann selber nicht danach handeln."

Ein Vorbild kann sich das Parlament in Sachen Photovoltaik beim Umweltministerium nehmen. Dort ließ der damalige Umweltminister Josef Pröll 2007 eine entsprechende Anlage installieren. (rwh, derStandard.at, 27.1.2010)

Informationen zum Umbau auf der Seite des Parlaments

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Posting 1 bis 25 von 35
1 2
madman
10
28.1.2010, 13:56
ojeoje

das wird wieder teuer

Truhe
 
00
27.1.2010, 16:57

Aus gegebenem Anlass - Initiative zur Drehung der Athene um 180° - auf das sie rein sehe!

http://www.facebook.com/group.php... 911&ref=mf

sir osis of liver
 
00
27.1.2010, 17:44

die soll denen im "hohen haus" nur den hintern zeigen; das drückt ungefähr das aus, was sehr viele wähler empfinden.

Truhe
 
03
27.1.2010, 18:06

Dem Parlamentarier einen Hintern zu zeigen, und sei's auch ein göttlicher, bringt insofern wenig, weil er's, aus langer Erfahrung, nicht als Geste der Unzufriedenheit wahrnimmt, sondern als Aufforderung zum Kriechen. Allein die, zugegebenarmaßen ziemlich theoretische, Möglichkeit dass ein gestrenger Blick der geharnischten Griechin soetwas wie intellektuellen Ehrgeiz bei einzelnen auslösen könnte würde das Projekt schon legitimieren. Und eine billige zusätzliche Sehenswürdigkeit wärs auch...

sir osis of liver
 
00
28.1.2010, 07:01

da habens auch wieder recht!

Naseweiss1
00
27.1.2010, 15:52
Andere Form der Photovoltaikanlage

Es ist natürlich einfacher eine Förderung so aus der Steuerkasse zu ziehen als den umständlichen Weg über die Gemeinden und Econtrol. Schöne Vorbildfunktion!

Schlitzohr2
00
27.1.2010, 15:34
Da ane Parlaments-Ratz zum oundern P.-Rotzen: „Heast de wuin umbau’n…“„Miaßma donn ausziagn?“„Zeitweilig, nur zeitweilig.“

Franz Mukal
31
27.1.2010, 14:27
lohnt sich das überhaupt?

ich frage mich, ob die Fotovoltaikanlage in ihrer gesamten Lebenszeit so viel nutzbare Energie liefern wird, dass sie die zur Herstellung, Montage, Wartung und Entsorgung notwendige übertrifft.

Auf jeden Fall freuen sich die Hersteller derselbigen :-)

Andreas Mittermayer
01
21.7.2010, 10:59
Ich frage mich, warum sich so viele Menschen diese Frge stellen!

Dabei ist es gerade heutzutage so leicht, dies in ein paar Sekunden (per Internetsuchmaschine) herauszufinden!

Siehe etwa:

http://de.wikipedia.org/wiki/Erntefaktor

Der Erntefaktor für Photovoltaik liegt hier je nach Typ und Errichtungsort zwischen 4,8 und 21. D.h. die Anlage liefert um diesen Faktor mehr Energie, als zu ihrer Erzeugung und Errichtung notwendig war.

Die Energierücklaufzeit (also jene Zeit, die die Anlage benötigt, um die erforderliche Energie für Erzeugung und Errichtung wieder heireinzuspielen) beträgt zwischen 1,7 und 5,8 Jahre.

Franz Mukal
00
21.7.2010, 11:08
Danke für den Link

Andreas Mittermayer
00
21.7.2010, 11:17
Bitte! Gern geschehen!

Sollten Sie noch weitere Fragen zum Thema Energie/Erneuerbare Energieträger haben, kann ich Ihnen gerne mit vielen Informationen und zahlreichen und teils ausführlichen Quellen dienlich sein!

L.G., A.M.

A ndreas Bogeschdorfer
01
27.1.2010, 16:31
Ja, das lohnt sich!

Der energetische Pay-Back einer PV-Anlage liegt bei ca. 2,5 Jahren, die Lebensdauer bei rund 40 Jahren.

Darüber hinaus können einzelne Anlagenteile wieder verwendet werden (z.B. Montageteile) und Die Module einem Recycling unterzogen werden.

Im Vergleich dazu amortisiert sich ein fossiles Kraftwerk energetisch niemals, da es außer der Energie für die Anlage auch im Betrieb permanent Energie verbraucht.

Franz Mukal
11
27.1.2010, 16:50
wenn dem so wäre wie sie schreiben

wären das Einrichtungen zum Gelddrucken.

Die Deutsche Bank, Morgan und Stanley, GM, etc. würden nichts anderes mehr bauen als PV-Anlagen, die würden die nicht einmal verkaufen, sondern selbst betreiben.

Das perfekte Huhn, das goldene Eier legt.

Der prädestinierte Markt für Ex-AWD-Mitarbeiter um Anlegern ehrliches Geld zukommen zu lassen.

Die Botschaft hör ich wohl,
allein es fehlt der Glaube mir.

A ndreas Bogeschdorfer
02
28.1.2010, 09:20
Die Botschaft hör ich wohl...aber nur mit halbem Ohr.

es scheint in Energiedebatten sehr üblich zu sein, dass die Leute am eigentlichen Thema vorbei hören/lesen.

Es geht in obigem Posting erst mal um die ENERGETISCHE Amortisation!

Dass PV-anlagen von den Preisen her NOCH höher liegen als herkömmliche Anlagen, liegt an dem Umstand, dass sie eine noch vergleichsweise junge Technologie sind.

Nur auf den Märkten können sie billiger werden (was auch laufend geschieht).

Von den wahren Kosten liegen aber Erneuerbare längst unter den herkömmlichen Energien, die von offenen, sowie versteckten Subventionen und ausgelagerten Kosten leben.

Die so gerne bejammerten Förderungen von Erneuerbaren machen dagegen einen Bruchteil aus.

tramezzino
10
27.1.2010, 16:01

rechnet sich eh nicht (ohne förderungen) aber die grüninnen sind dann beruhigt und können weiterschlafen...

tko
23
27.1.2010, 13:36

mit der frau würde ich auch gern mal biken

Lethawae
01
27.1.2010, 15:59

Wow! Spitz geworden durch ein Bild von 300x200 Pixel, auf dem die Person vielleicht 1/4 ausmacht?

Du solltest mal wieder unter Leute!

Schlitzohr2
01
27.1.2010, 15:36
Im Schneegatsch?

tramezzino
01
27.1.2010, 14:30

die mit der roten krawatte?

Powiso
01
27.1.2010, 15:09

Hams für den lange gebraucht?

anton-aus-tyrol
 
07
27.1.2010, 13:35

Kann man die heiße Luft vom Sitzungssal für Fernwärme verwenden?

cHL
14
27.1.2010, 13:02
viel wichtiger:

wer ist das mädl auf dem fahrrad?

Schlitzohr2
01
27.1.2010, 16:07
Die Parlamentsfee - sie is grad auszogn...

KTHXBYE
00
27.1.2010, 15:30

Eine Verwirrte

oblomow II
00
27.1.2010, 13:35
jooooooooo!

... an der blauen lagune gäbs die beispiele zu bewundern.

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