Verheißungsvolles Zischen

26. Jänner 2010, 15:21
  • Ein stattliches Alter: Die Bierdose gibt es sei 75 Jahren.
    foto: standard/matthias cremer

    Ein stattliches Alter: Die Bierdose gibt es sei 75 Jahren.

Eigentlich kommt sie aus den USA: Ein aus Deutschland ausgewanderter Brauer erfand die Bierdose im Bundesstaat Virginia

Vor 75 Jahren hatte Gottfried Krueger, ein aus Deutschland ausgewanderter Brauer, eine prickelnde Idee: Die Bierdose feierte also in Richmond im Bundesstaat Virginia Premiere. Anfang 1935 kam das Dosenbier auf den Markt und bereits Ende des Jahres wurden 200 Millionen Stück verkauft.

Bis zu Kruegers Idee lohnte es sich für Brauereien nur, Bierflaschen im Umkreis von 50 Kilometern zu verkaufen, um sie wieder beim Produzenten nachfüllen zu lassen. Dosen konnte man hingegen weiter transportieren und fast doppelt so viele in einen Lastwagen schlichten.

Da Bier mit Metall reagiert, musste man eine geschmacksneutrale Innenbeschichtung entwickeln. Auch der Druck, der durch das kohlensäurehaltige Getränk entsteht, stellte die Dosenmacher vor ein Problem. Nachdem diese Herausforderungen gemeistert waren, ließ Krueger 1933 erstmals in Dosen abgefülltes Bier von 2.000 Menschen testen.

200 Millionen im ersten Jahr verkauft

Nach der erfolgreichen Premiere 1935 schaffte es die Dose ein Jahr später nach Europa. 1937 boten in Großbritannien bereits 23 Brauereien Dosenbier an. Zunächst konnte man den Deckel jedoch nicht ohne Hilfswerkzeug öffnen. Der Amerikaner Ermal Fraze kam schließlich 1963 auf die Idee, eine Lasche im Deckel zu integrieren. Heute gelangen rund 30 Prozent aller Biere in Dosen zu den KonsumentInnen. (red)

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Aus der Flasche ists irgendwie schon besser. Zumindest wirkt es besser, vorallem wenns gekühlt ist.

Ansonsten kauf ich mir meistens trotzdem nur die 35 Cent Dosen :-)
Und auf einer Feier wird nach ein paar Bier, sowohl in Flaschen als auch in Dosen geäschert, und da schmeckt dann beides so oder so ekelhaft!

Am besten schmecken eh die 2-Liter Bier-Plastikflaschen aus Kroatien! :D

Nur 1 Dose pro Tag

man(n) soll ja nicht zu viel bier trinken, drum belasse ich es bei einer dose am tag. aber mit der hier sollte es reichen:

http://tinyurl.com/ygu7cbk

;-)

100 Jahre Dosenbier

In 25 Jahren sollten wir eine Parade machen :)

Weiss man auch wer die Coladose erfunden hat?

Das war Cole R. Dozey.

Es wurde ja schon viel gestritten

die Gründe, warum Flaschenbier angeblich besser sein soll als Dosenbier überschreiten häufig die Grenze zum Lächerlichen, ja sogar die zur Esoterik.

Fakt ist: Vom defekten Kronkorken bis zum besseren Lichtschutz, den die Dose gegenüber dem Glas bietet ... die Vorzüge der Dose gegenüber der Flasche sind unbestreitbar.

Dennoch: Auch ich trinke lieber Flaschenbier. Der Grund warum Flaschenbier meist besser schmeckt ist so simpel wie einleuchtend!

Die Vorzüge der Dose sind gleichzeitig das größte Manko des darin befindlichen Biers. Der geringe Raumbedarf, die Lagerfähigkeit, das geringere Gewicht ... all das führt vor allem zu einem: Dosenbier ist häufig alt!

Flaschenbier ist einfach frischer - und das schmeckt man. Prost!

Ganz Einfach

Eine Dose ist innen mit Kunststoff beschichtet- ergo um nichts besser als eine Plastikflasche.

Deswegen schmeckts aus der Glasflasche besser. Cola schmeckt besser aus Glas und Wasser auch- so kompliziert ist das doch gar nicht...

alt? naja, also bisher hab ich mehr abgelaufene biere (also wirklich alt) gesehen als abgelaufene dosen.

Völlig richtig. Flaschenbier schmeckt viel besser und ich ziehe Bier aus der Flasche jedem Dosenbier vor. (Genauso wie Bier vom Fass einem Flaschenbier)

Trotzdem kaufe ich ausschließlich Dosenbier. Hauptsächlich wegen der einfacheren Transportierbarkeit (hab kein Auto), auch wichtig ist die Einfachheit der Entsorgung (muss man nicht zurückbringen). Dazu kommen das Pfand, die Stabilität der Dose und der geringere Platzverbauch. Da wo eine Kiste Bier steht passen fast 2 Paletten Dosenbier hin.

Die Liste der kleineren Vorteile ist ebenfalls sehr lang. zB. platzen Dosen nur sehr selten wenn sie frieren, nachm Auftauen schmecken sie als wär nichts gewesen.

Fazit: Dosen sind VIEL praktischer, geschmacklich kanns aber nicht mithalten.

Prost

"muss man nicht zurückbringen"

Dieses Argument verstehe ich überhaupt nicht. Die vollen Flaschen/Dosen kann man tragen, die leeren nicht?

Bin mir nicht ganz sicher ob ich ihre Frage richtig verstehe. Genaugenommen weiß ich nicht was sie meinen.

Da gehts ja um Dosen in dem Absatz.
Die Dosen drück ich einfach zusammen, schmeiß sie in einen großen Müllsack und wenn der voll ist (nach vielen Paletten) trag ich ihn zum Metallcontainer.

Flaschen müsst ich heimschleppen (Kiste is unbequemer zu transportiern und viel schwerer wie eine Palette) und nachm trinken wieder zurückschleppen/zurückbringen.

Dafür gibt's zwei Gründe:

Dosenbier enthält meist Konservierungsstoffe, Flaschenbier nicht. Und - trotz Beschichtung - reagiert das Dosenbier noch immer mit dem Metall, wenn auch wenig. Beides schmeckt man.

dosenbier konservierungsstoffe? das ist doch absurd.

und wenn bier mit alu reagieren kann, kriegst den chemie nobelpreis.

1) Reinheitsgebot gilt auch für Dosenbier. Wer was anderes kauft ist selbst Schuld.

2) Das Sie bei einem Blindverkostung frisches Dosenbier von frischem Flaschenbier unterscheiden können glaub ich nicht.

Dosenbier ist billiger zu lagern, wird deswegen auf Vorrat produziert und kommt somit weniger frisch beim Verbraucher an. Das ist Alles.

zu 1.) im Lebensmittelcodex ist die Zugabe von Ascorbinsäure als Konservierungsmittel erlaubt, wird häufig gemacht, egal ob Dose oder Flasche.

Das Reinheitsgebot hat aber nichts mit dem Lebensmittelkodex zu tun.

Danke

wollts grad schreiben ;-)

Bier wo Ascorbinsäure, Reis, Mais oder sonstiger Unsinn drinnen ist kauf ich erst gar nicht.

DOSENBIER ICH LIEBE DIR!!!

Mein Hadmar gibt es nur in der Flasche, ...

das Blech können sich die Prolos behalten (sagt ein gebürtiger Ottakringer) !

Dieses Teufelszeug!

huch wenn das so ist dann steige ich wieder auf flaschenbier um!

Na dann Prost!

Bis zu Kruegers Idee lohnte es sich für Brauereien nur, Bierflaschen im Umkreis von 50 Kilometern zu verkaufen, um sie wieder beim Produzenten nachfüllen zu lassen.

also eigentlich eine furchtbare idee.

ich weiß schon, warum ich nie dosenbier (oder sonstige getränke in dosen) kaufe.

Das Abfüllen und Verkaufen von Bier in Dosen ist gezielte Umweltschädigung. Auch wenn man durch die Dosenverpackung eine zusätzliche (kleine) Käuferschicht ansprechen kann, ist Bier sicher ein Produkt, das auch dann im fast selben Ausmaß gekauft würde, wenn es nur im Mehrweggebinde angeboten wird. Aber Verantwortung ist den Herstellern und dem Handel fremd; was zählt ist der Umsatz.

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