Weltsozialforum feiert Zehn-Jahres-Jubiläum

24. Jänner 2010 17:08

Tausende demonstrierten in Porto Alegre für Umverteilung

Sao Paulo - Zwei Tage vor Beginn des Weltwirtschaftsforums (WSF) im Schweizerischen Davos werden von Montag an in der südbrasilianischen Stadt Porto Alegre etwa 20.000 Teilnehmer zum traditionellen Weltsozialforum erwartet. Das bis Freitag dauernde Treffen versteht sich als Art "Gegengipfel" zu Davos und feiert heuer sein zehnjähriges Bestehen.

In Porto Alegre wollen Gewerkschafter, Kirchenvertreter, Globalisierungsgegner und Politiker über Alternativen zu neoliberalen Gesellschaftsentwürfen diskutieren. Von staatlicher Seite wird heuer auch der brasilianische Staatspräsident Luiz Inacio Lula da Silva erwartet, der im Laufe der Woche auch zum Weltwirtschaftsforum (World Economic Forum/WEF) nach Davos reist.

Die Organisatoren haben für das Jubiläumsjahr eine Art Dauer-Weltsozialforum ausgerufen, das in den kommenden Monaten zahlreiche Veranstaltungen in unterschiedlichen Ländern und Kontinenten vorsieht. Beim Weltsozialforum 2009 waren mehr als 130.000 Teilnehmer in die brasilianische Amazonas-Stadt Belem gekommen. Porto Alegre war bereits Veranstaltungsort für das erste Weltsozialforum 2001. Auch 2002, 2003 und 2005 war die Regionalhauptstadt des brasilianischen Teilstaates Rio Grande do Sul Ausrichter des Forums.

Das Hauptmotto des Treffens lautete in den vergangenen Jahren "Eine andere Welt ist möglich". 2010 wollen die Teilnehmer nun eine Bilanz der Arbeit des zurückliegenden Jahrzehnts ziehen. Auch Boliviens Präsident Evo Morales und der Staatschef von Paraguay, Fernando Lugo, wollen nach Porto Alegre kommen. Anders als Lula haben sie allerdings noch nicht definitiv zugesagt. Im Jänner sind auch Foren in Kpomasse (Benin) und Madrid vorgesehen. 2011 soll das Weltsozialforum dann wieder nur in einer Stadt, in Dakar (Senegal), ausgerichtet werden. (APA/dpa)

max 1231
 
24.01.2010 19:46
na so was

und die ganoven, diebe, gauner, drogenhändler, amazonasabholzer usw. sind noch mehr aktiv wie vor dem lula, da kann ich nur sagen pfeiff auf den lula und fangt mal an wirklich zu arbeiten, vom sozigeschwäz hat man ja nun sogar in europa schon genug !

oskar matzerath
25.01.2010 08:12
dafür

hat er die auslandsschuld drastisch reduziert. aber sie haben recht, ich finde seine IWF politik auch skandalös.

max 1231
 
25.01.2010 12:31
die auslandsschulden hat nicht der runtergefahren

sondern primär petrobras durch ölverkäufe ins ausland. der lula hat ausser populistische bla bla bis heute nichts gebracht.

oskar matzerath
25.01.2010 14:18
laut FAZ:

http://www.faz.net/s/Rub09A3... ntent.html

ist dies schon der fall. und doch recht drastisch. aber gebracht hat er in der tat nicht viel. ich nehme jedoch an, dass nach tilgung der auslandsschulden, sich die exportpolitik einbremsen wird. vor allem die landwirtschaftliche.

Malkaye
28.01.2010 08:00
dazu müsste man mächtiger sein als die großgrundbesitzer...

Johann Hunger1
24.01.2010 19:36
Lula!

Jesus,Gandhi Mahatma und Lula. Das sind die wahren SOZIS!

Hamit_Hatemi
25.01.2010 15:26

Jesus und Gandhi mit Personen wie Lula zu vergleichen, ist unpassend.

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