Sperre am Flughafen München war Fehlalarm

24. Jänner 2010, 16:53

Der Flugpassagier, der am Mittwoch den Alarm ausgelöst hatte, war angeblich harmlos

Berlin - Die Sperre am Münchner Flughafen ging auf einen Fehlalarm zurück. Der Flugpassagier, der am Mittwoch den Alarm ausgelöst hatte, sei harmlos gewesen, erklärte die Regierung von Oberbayern am Sonntag. Bei dem Vorfall waren Teile des Terminals 2 für drei Stunden gesperrt worden, nachdem bei der Überprüfung eines Laptops ein Sprengstoffdetektor angeschlagen hatte. Der Besitzer hatte danach den Sicherheitsbereich verlassen und war in der Menge verschwunden. Sprengstoff wurde in dem Gerät nicht gefunden.

Die Behörde erklärte, die Auswertung der Videobilder habe ergeben, dass der Mann am gleichen Tag vor dem erneuten Eintritt in den nicht-öffentlichen Flughafenbereich noch einmal kontrolliert worden sei. Offenbar habe er noch nicht einmal gewusst, dass er selbst die Großaktion ausgelöst hatte. Nach der ersten Kontrolle habe er sich ohne Eile in einem Duty-Free-Shop aufgehalten und dann wie zahlreiche andere Passagiere bis zur Wiedereröffnung der Abfertigung gewartet. (Reuters)

 

Kommentar posten
21 Postings
chem
00
25.1.2010, 14:22
Das nennt man eben: Kontroll-Terror !!

cornelimari
00
25.1.2010, 11:51

ich versteh aber nicht wie man seinen laptop einfach so dort lassen kann?! die ham den ja weiter untersucht, also muss er ohne ihn weiter gereist sein.

NotDarkYet
00
25.1.2010, 12:53
Das Problem ist die Qualität der Artikel: schlecht recherchiert, schlecht geschrieben, zweideutig und missverständlich!

Ganz am Anfang hat es geheißen, der Mann hätte seinen Laptop liegen gelassen und wäre davon gerannt.

Später konnte man lesen, dass er seinen Laptop gepackt hätte und davongerannt wäre.

Nun hat er vermutlich nicht mal gewusst, dass er der Auslöser des ganzen Trubels war. Das bedeutet natürlich, dass er den Rechner mitgenommen hat und (wie jetzt auch zu lesen steht) in aller Ruhe weitermarschiert ist.

Die Aussage, dass es ein Fehlalarm war kommt vermutlich daher, dass der Mann nochmal überprüft wurde und es bei der zweiten Überprüfung keinen Alarm gab.
(Und von der Tatsache, dass im Anschluss kein Flugzeug vom Himmel gesprengt wurde.)

auf Leben und Brot
00
25.1.2010, 14:08
Das Problem ist die Qualität

der Journalisten

keine Qualität weit und bright

sabber
00
25.1.2010, 11:14
Und

der Osama reibt sich freudig die Hände.

vertico
00
25.1.2010, 11:07
Das wird immer abenteuerlicher:

Zuerst vermutet man in einem Laptop Sprengstoff, dann lässt man den mutmaslichen Terroristen samt Laptop entwischen. Sperrt für 3 Stunden den Terminal findet den Terroristen nicht und scheiss dann drauf weil schon nichts passieren wird. Dann 1 Woche später erklärt man, dass der Passagier harmlos war - das wissen wir jetzt aber auch schon weil ja kein Flieger vom Himmel gafallen ist. Was sind das für erbärmliche Dilettanten in München?

HansPeter10
00
25.1.2010, 10:53
Also bitte !

Der Fluggast hat sicher keinen Fehlalarm ausgelöst, sondern ein defektes Gerät oder ein nervöser Security. Der arme Mann wußte offensichtlich gar nichts von der Sprengstoffanzeige.
Die Schulung der Sicherheitskräfte ist offensichtlich auch nicht besonders, die müssen wie die Hühner im Stall rumgerannt sein und haben Chaos produziert, statt den vermeintlichen Terroristen sofort zu schnappen. Lachhaft, wenns nicht so traurig wäre.

RebelAngel
 
00
25.1.2010, 10:27
die Freunde im Norden

sind ja überhaupt nicht ganz bei Sinnen...beim umsteigen in Berlin wird man vom "sicheren" in den "nicht sicheren" Bereich gelotst, um nur ja die ganze Meute an streng schauenden Kontrollorganen wieder bemühen zu dürfen...diese ganze Gürtel raus - Gürtel rein - Hostentaschen leer - alles wieder einräumen blah - Sache ist ja SO lustig...

Carlito336
00
25.1.2010, 10:22
so hat München wieder einmal in die Schlagzeilen der Weltpresse gefunden...

baobao
00
24.1.2010, 21:10
Wofür...?

Dieses "Sicherheitspersonal" muß sehr unter Erfolgsdruck stehen, anders kann man diese panische Überreaktion nicht erklären.

Wäre wohl echt zuviel erlangt, erst mal alles intern abzuklären, bevor man mit großem Geplärr an die Öffentlichkeit geht. Oder war alles wieder mal Mittel zum Zweck damit die Fluggäste, neben Flüssigkeiten auch den Läpi daheim lassen oder selbigen im Koffer einchecken?

Mad_Professor
09
24.1.2010, 19:45
Ich bin für die Einführung eines Hirnscanners.

Für die Sicherheitsbeamten.

NotDarkYet
01
25.1.2010, 12:55
Man bekommt, was man bezahlt!

Mag Filip
01
25.1.2010, 08:33
* LOL *

... pure Geldverschwendung, bei den meisten ist Hohlraumsausen, da wird bloss die grosse Leere sichtbar... oder auch nicht!

Das fünfte Element
02
25.1.2010, 07:47
wobei man zur verteidigung der beamten mal feststellen muss:

das sind in der regel (extrem mies bezahlte) angestellte PRIVATER sicherheitsfirmen, z.T. auf leiharbeitsbasis

olive.info
00
25.1.2010, 09:35
"PRIVATER" ... heißt doch,

dass sie -im Gegensatz zu den Beamteten- mit Konsequenzen rechnen müssen, sollten sie Mist bauen!

karl radek1
03
24.1.2010, 18:53
Wie gehts einem Hysteriker nach einem anfall ohne Ursache?


Energievergeudung oder heimliche Freude, dass er endlich durfte?

spooky1980
012
24.1.2010, 18:32

Also ich hab am folgenden Tag meinen Flug von MUC verfallen lassen und hab mir ein Bahnticket gekauft. Nicht dass die Deutsche Bahn vom Preis oder der Geschwindigkeit wirklich attraktiver wäre (leider) aber das ganze Theater interessiert mich nicht mehr. Anstehen bei den Sicherheitschecks, je nach gewählten Durchgang piepst mal dieses, mal jenes, einmal Schuhe ausziehen, mal nicht, mal Koffer aufmachen mal nicht, dann wird man angemotzt weil man die Anweisungen nicht verstanden hat usw. Demnächst kommt dem Vernehmen nach nach dem Abtasten noch der Nacktscanner und helfen tuts nicht. Muss ich jetzt schon bei der eh schon viel zu großen Zeitreserve beim Fliegen auch noch einrechnen dass vor lauter Paranoia der Flughafen gesperrt wird?? Toll

eagle13
 
01
25.1.2010, 06:51
Wer wollte da wieder Angst erzeugen? Allerdings bei solchen Aktionismus nehme ich auch lieber die Bahn, obwohl sie nicht wirklich besser ist. Nur ist da bisher der Sicherheitswahn noch nicht so ausgebrochen. Denn bei zeitkritischen Terminen ist der

ICE vorziehen. Es sei denn es gibt Fußballspiele, wo die BP den gesamten Bahnhof sperrt, aber die BRD und andere Staaten werden halt immermehr zu "demokratisch legitimierten" Sicherheits und Polizeistaaten um ihre Bürger zu schützen und der Masse ist nach der medialen Vorbereitung die Sicherheit wichtiger als die Bürgerrecht. Somit liegt der Unterschied zum Osten bald nur noch darin, dass man im Osten mit Sicherheit einen Job hatte und im Westen die Freiheit arbeitslos zu sein.

McDonnell Douglas
07
24.1.2010, 18:16
Von den Amis sind wir ja solche Peinlichkeiten gewohnt,

aber dass das jetzt schon bis MUC reicht, stimmt bedenklich.

Mathias
 
00
25.1.2010, 12:20
Ami als Vorbilder

Das ist aber nicht wirklich was Neues :-) Schon seit der Ära G.W.Bush versuchen die deutschen Politiker und Wirtschaftstreibende, sich an den Amis ein Vorbild zu nehmen. ZB Schröder, Merkel und Stoible ...

yomellamo
00
24.1.2010, 17:56

.. hat irgendjemand was anderes vermutet?

Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.