2.000 Fotografen demonstrieren in London gegen Polizeidurchsuchungen

26. Jänner 2010, 16:06

Missbrauch des Anti-Terror-Gesetzes angeprangert

London - Rund 2.000 Fotografen haben am Samstag gegen den Missbrauch des britischen Anti-Terror-Gesetzes durch die Polizei protestiert. "Ich bin ein Fotograf, kein Terrorist", stand auf den Schildern, die etliche von ihnen bei der Demonstration auf dem Trafalgar Square in der Londoner Innenstadt trugen. Unentwegt ließen sie ihre Blitzlichter aufflackern. An Passanten verteilten die Protestteilnehmer Flugblätter mit Hinweisen zu den Rechten bei Polizeidurchsuchungen.

Das im Jahr 2000 verabschiedete Anti-Terror-Gesetz erlaubt es der britischen Polizei, auf der Straße Verdächtige aufzuhalten und zu durchsuchen. Die Fotojournalisten werfen den Beamten jedoch vor, mit Hilfe des Gesetzes ihre Arbeit zu behindern. "Es ist offensichtlich, dass Profi-Fotografen im ganzen Land durchsucht werden, weil sie Fotografen sind", sagte der freie Fotojournalist Marc Vallee, der über die Internet-Netzwerke Facebook und Twitter zu der Demonstration aufgerufen hatte. Nach Angaben von Teilnehmern gingen auch Kollegen aus anderen Ländern mit ihnen auf die Straße. (APA)

freedom7
00
28.2.2010, 20:10
Das beabsichtigen sie :"the orwellian state" .

Nicht zulasen!!!

Student der Magie
02
24.1.2010, 03:19
sieht man sich verschiedene Gesetze der Briten oder der USA an,

Antiterrorgesetze, Patriotsact, als Beispiele, so sind das doch recht radikale Eingriffe in die Grundrechte der Menschen, ganz allgemein.
Man nähert sich also mit rasanter Geschwindigkeit auf genau das Niveau, das man vorgibt anderswo zu bekämpfen, im Namen der Demokratie und der Freiheit, die jeweils mit jedem Kriegsakt zu Grabe getragen werden.
Man muss verkörpern, was man in die Welt tragen will, und GB und die USA verkörpern leider, ähnlich derer, die sie zu bekämpfen trachten, Krieg, Zerstörung, Eingriffe in die Grundrechte, siehe USA auch Folter, Wegsperren ohne Recht, Durchsuchungen auf offener Straße, Fingerprints in den EU-Pässen wie einst nur Vebrecher, biometrische Daten, Datenvernetzung:
Die Schlinge zieht sich merklich zu;(

so go
01
23.1.2010, 23:46
ZU SPÄT!

wessen regierung erstmal terroranschläge vorgetäuscht hat steckt so tief in der sch*****, dass auch die letzten vertreter der medien dies bald erkennen werden, um danach den rest ihres lebens den schaden in grenzen zu halten.

natürlich muss jedes wort, jedes bild und jeder film -vor allem aber jeder mensch- kontrolliert werden; sonst wäre die lage ja unkontrollierbar! kontrolle wie es die nazis damals hatten, dass hätten viele wohl am liebsten!

man hat nicht gelernt wie man in frieden beisammen lebt, sondern wie man sein eigenes volk (ver)führen kann!

egal9
02
23.1.2010, 21:14

Interessant.
Schön zu sehen, dass sich doch wenigstens etwas Widerstand gegen den Wahnsinn (ist ja nicht das einzige Gesetz..) in GB regt.

so go
01
23.1.2010, 23:59
2000 bald Arbeitslose sind doch kein Widerstand.

ich schätze von diesen 2000, wollen:
20% mit dem kopf durch die wand und gehen dabei drauf oder landen als starfotograf beim 'augustin'
20% wissen wirklich nicht was sie falsch gemacht haben
20% wissen es genau, stellen sich aber dumm weil sie zu feige sind: "jemand versteht meine anspielungen"
20% schaffen es mit etwas würde in ein anderes ressort und wenden sich von der politik ab
20% merken nachher auch keinen unterschied

dort regt sich etwas? das letzte zucken der pressefreiheit als lebenszeichen zu deuten ist makaber.

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