"Raiffeisen-Meile"

Wiener IBM-Haus geht an Raiffeisen

22. Jänner 2010 16:23
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    Foto: apa/ots

    Das nun von Raiffeisen erworbene IBM-Gebäude stammt aus dem Jahr 1969 und wurde in den Jahren 2000 bis 2001 generalsaniert.

Dem Finanzkonzern gehört fast die gesamte Hochhaus-Silhouette am Leopoldstädter Ufer des Donaukanals

Die Raiffeisen-Holding NÖ-Wien hat der Wiener Städtischen Versicherung das "IBM-Gebäude" am Wiener Donaukanal abgekauft. Erworben wurde es über eine Tochtergesellschaft, über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart.

Das Gebäude aus dem Jahr 1969 umfasst rund 21.700 m² Nutzfläche und verfügt über zwei Keller- und 16 Obergeschoße. Es wurde in den Jahren 2000 bis 2001 generalsaniert und bleibt längerfristig vollständig an das internationale IT- und Beratungsunternehmen IBM vermietet, wie Raiffeisen in einer Aussendung bekannt gab.

"Raiffeisenmeile"

"Mit dem Erwerb des IBM-Gebäudes wird die Raiffeisenmeile am Wiener Donaukanal - vom Uniqa-Haus über das neue Hotel der Uniqa, den News-Tower bis hin zum Raiffeisenhaus Wien mit seinem in Errichtung befindlichen Zubau komplettiert", erklärte Michaela Steinacker, für Immobilien verantwortliche Geschäftsleiterin der Raiffeisen-Holding NÖ-Wien. Das Ensemble entspricht damit der gesamten Hochhaussilhouette des linken Donaukanalufers.

Der News-Tower selbst gehört zwar nicht Raiffeisen, sondern der Generali, an der Verlagsgruppe News ist Raiffeisen aber beteiligt. (red)

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22 Postings
thafritz
25.01.2010 14:03

warum kaufen die das über eine tochterfirma, kann man da etwa wieder steuern sparen? (ist ernst gemeint, ich hab wirklich keine ahnung)

mayall
25.01.2010 10:17
Und eines häßlicher

als das andere.

StV St. Germain Art 88 = Anschlußverbot, du Zensor!
 
25.01.2010 09:53
Raiffeisen


Die österreichische Version der Ostküste (des Donaukanals).

unterwegs in Österreich
24.01.2010 23:13
Dort hab ich nicht schwimmen gelernt

In der Voksschule sind wir dort hin gefahren um schwimmen zu lernen. Hat bei mir nichts geholfen.
Damals stand noch das ursprüngliche Diana-Bad an dieser Stelle, die Kriegsschäden an der Fassade waren teilweise noch zu sehen, anfang der Sechziger.

Der Seppl
 
24.01.2010 21:39

Was isn in dem Gebäude drinnen? Ein Computer, dafür halt ein ganz großer? ^^

Die perverse Logik der Rechten
24.01.2010 13:58
Statt der Stephanskirche ...

... wird wohl bald ein Lagerhaus errichtet

wolfgang gaerber
25.01.2010 10:36
Ein Silo

Im 1. muss her.

systemfehler1
25.01.2010 07:33
Aber wo denn hin....

Der Steffl bleibt, bekommt aber jetzt ein Giebelkreuz - und der Dompfarrer muß in Zukunft sonntags die Predigt in Gummistiefeln absolvieren, der Klingelbeutel trägt das RAIKA-Logo, am Kruzifix steht dann auch statt INRI RAIKA - also alles fast wie gehabt....

zinn glaeckl
25.01.2010 11:44

Also, dieses Szenario ist für mich durchaus vorstellbar. Und als Ministrant rechts innen E.Prö.

locken
23.01.2010 14:19
Haben die nicht Bankenhilfspaket beantragt oder schon bekommen ??

Emiliano Zapata
 
22.01.2010 20:40
ich dachte, dass gehört schon längst alles raiffeisen

aber interessanter ist ja sowieso die frage: wie wird das gebäude aussehen, das statt dem opec bau hinkommt? soll ja auch ein turm werden (80m glaube ich).

Klinge Ling
23.01.2010 14:24

Hayde vertritt mit Rüdiger Lainer und Silja Tillner die Architektur im Fachbeirat der Magistratsabteilung 19 – zuständig unter anderem für Abriss- und Neubaubewilligungen in Schutzzonen. Ein Schelm, wer hier Böses vermutet.

Zu den Planern des Turms (Hayde + Maurer): Manch einer wird sich fragen, warum gibt es in so prominenter Lage keinen Wettbewerb?

Maurer scheint aufgrund seiner Vorkenntnisse dieses Blocks ausgewählt worden zu sein, schließlich durfte er diesen bereits mit dem Raiffeisenhaus und dem Dianenbad 'verschönern' ( http://tinyurl.com/ya42x58 )

Und Hayde scheint so etwas wie der Haus- und Hofarchitekt der Raiffeisen zu sein.

Dass Wien sich so etwas bieten lässt, liegt wohl nur an einem gewissen, extrem schwachen Stadtrat

Herzerzog Johann
24.01.2010 14:38

"Manch einer wird sich fragen, warum gibt es in so prominenter Lage keinen Wettbewerb? "

Weil der Bauwerber keinen veranstaltet? Oder so.

Klinge Ling
24.01.2010 16:19

Ach wirklich?

Was ich damit meinte, warum VERLANGT die Stadt an so prominenter Stelle keinen Wettbewerb? Schließlich musste Peek + Cloppenburg ja auch einen Wettbewerb abhalten.

Und warum ist die Raiffeisen selbst nicht klug genug, dass es vielleicht noch optimalere Lösungen als die eigens gewählte gibt?

Herzerzog Johann
24.01.2010 19:59
Ich weiß über Wiener Baugebräuche ja nicht Bescheid ...

... aber im Rest des Landes ist es jedenfalls unmöglich, einen privaten Bauwerber zur Auslobung eines Wettbewerbes zu zwingen.

robert rittersmann
24.01.2010 21:18

dafür wird Dachform und sogar die mögliche Fassadenfarbe in vielen österr. Gemeinden vorgeschrieben....

Klinge Ling
23.01.2010 14:03
Bemerkenswert:

Nachdem für die OPEC klammheimlich ein wunderschöner Bau aus 1917 inmitten der Schutzzone der Innenstadt abgerissen und durch eine furchtbar einfallslose "Festung" ersetzt wurde ( http://tinyurl.com/yeff5zq ), der angrenzende Nachkriegsbau 2004 ohne Weiteres abgerissen und durch das genau so trostlose 'Haus für Europa' ( http://tinyurl.com/ydccbyc ) ersetzt wurde
folgt hier die nächste Trostlosigkeit:

Ein Entwurf, an Fadesse und Mittelmaß kaum zu überbieten. Und das in so prominenter Lage:

http://tinyurl.com/ydgxuek

Bemerkenswert: Der Planer sowohl für den schrecklichen Abriss als auch für den Neubau auf den ehemaligen OPEC-Gründen am Donaukanal ist Architekt Dieter Hayde, die Architektin des Haus für Europa Silja Tillner

ubu roi
24.01.2010 16:49

haben Sie auch bilder von "davor"? würde mich interessieren.
und: weiß noch wer, was dort stand, wo jetzt peek & cloppenburg bauen?

Klinge Ling
24.01.2010 17:26

Und als ob das zu lesende nicht schon traurig genug sei, hier noch Bilder vom Abriss aus dem Online Standard:

http://derstandard.at/3000443/A... kaGroup=30

Eigentlich eine Frechheit, dass so etwas so einfach geschehen kann, noch dazu mitten im eigentlich unberührbaren (?) Innenstadtkern.

ubu roi
24.01.2010 22:29

danke, bin erschüttert. die ma 19, was ist das eigentlich für eine spaßtruppe? bei den naschmarktkandelabern haben die kerle ja auch kläglichst versagt. aber wir leben ja in einer soooo gut verwalteten stadt, ich weiß schon.

Klinge Ling
24.01.2010 17:23

Ja, dort stand davor das sog. Giselahaus, ein Spätwerk von Architekt Wilhelm Jelinek (hat auch das Café Sperl geplant) aus 1917, laut Ute Georgeacopol, Mitglied der Icomos (Unesco-Denkmalrat) ein "wichtiges Bindeglied zwischen Historismus und Moderne" in der Ringstraßenzone: "Mit einem Abbruch würde das Weltkulturerbe um ein authentisches Element reduziert."

Die MA 19 (Stadtgestaltung) habe wegen der "fehlenden Authentizität des Gebäudes" dem Abbruchansuchen stattgegeben, heißt es. Basis seien zwei Gutachten der renommierten Architekturhistoriker Manfred Wehdorn und Friedmund Hueber. Laut "Wiener Zeitung" bestreitet Hueber dies aber. Sein Anliegen sei die Erhaltung des ganzen Hauses (orf.at)

Hier ein Bild: http://tinyurl.com/yazgaph

alla riscossa
24.01.2010 13:03
krake raiffeisen hat wieder zugeschlagen!

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