derStandard.at-Interview

"Risiko ist das Wesen von Wissenschaft"

Teresa Eder, 24. Jänner 2010, 13:42
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    derstandard.at/winkler-hermaden

    Bast über Bildungsinhalte: "Nicht das Spezialwissen wird in diesem Jahrhundert der Schlüssel zum Erfolg sein, sondern vielmehr die Fähigkeit, verschiedene Wissensgebiete miteinander zu verknüpfen."

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    Der neue Minister als Anwalt der Wissenschaft, sollte sich, falls nötig, auch bei den Kollegen unbeliebt machen, meint Bast.

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    Bast hält nichts von resigniertem Zurücklehnen: "Diese gesellschaftspolitische Hoffnungslosigkeit, die in diesem Land um sich greift, muss durchbrochen werden."

Gerald Bast, Rektor der Angewandten, über das "neue" Selbstbewusstsein der Unis nach den Studenten-Protesten und "politische Kulturlosigkeit" in Österreich

"Was muss noch passieren bis alle Dämme brechen?" Gerald Bast, Rektor der Universität für angewandte Kunst in Wien, ist schockiert über die "politische Kulturlosigkeit" in Österreich, deren Resultat seiner Meinung nach unter anderem das lange Warten auf einen Wissenschaftsminister ist. "Die traditionelle Politik muss sich sehr rasch etwas überlegen, damit sie die Ansprechmöglichkeiten der jüngeren Generationen nicht völlig verliert", spielt Bast auf die politische Tatenlosigkeit nach den Uni-Protesten an. derStandard.at sprach mit ihm außerdem über die Herausforderungen an den Universitäten, der Explosion von Detailwissen zu begegnen, und eine gesetzlich einzuhaltende Roadmap, die den Unis mehr Geld garantiert.

***

derStandard.at: Herr Bast, Sie haben letzte Woche in einer Aussendung ihrem Unmut Luft gemacht und sich indirekt darüber beschwert, dass es so lange dauert, bis in Österreich endlich ein neuer Wissenschaftsminister präsentiert wird. Was für einen Wissenschaftsminister würden Sie sich denn wünschen?

Bast: So wie Politik in diesem Land derzeit strukturiert ist, kann man jedem, der jetzt Wissenschaftsminister wird, nur viel Glück wünschen. Er braucht enorm viel Kraft und enorm viel Mut, um aktiv etwas bewirken zu können, weil derzeit in diesem Land unglaubliche Dinge passieren. Die traditionelle Politik wird sich sehr rasch etwas überlegen müssen, damit sie nicht völlig die Basis und die Ansprechmöglichkeiten in der jüngeren Generation verliert. Man braucht nur die Umfragen lesen, was in der Altersgruppe zwischen 16 und 25 Jahren passiert, wer und welche Art von Politik dort angeblich Furore macht. Das ist wirklich deprimierend.

derStandard.at: Haben die Studierenden nicht durch ihre Proteste widerlegt, dass sie politikverdrossen sind?

Bast: Sie haben das Vorurteil klar widerlegt, dass die Jugend kein Interesse an sozialer Gestaltung hat. Es war deutlich zu sehen, dass ein völlig anderes Politikverständnis und eine andere Art der politischen Kommunikation und Artikulation vorherrscht. Man kann darüber diskutieren, ob die Vorgangsweisen immer ideal waren, aber es war eindrucksvoll junge Menschen zu erleben, die es in einer offensichtlich sehr spontanen Art und Weise geschafft haben die Medien, die Politik und die Menschen in diesem Land, weit über politische Funktionäre hinaus, zu beschäftigen. Das haben die Universitäten mit ihren Appellen an die Politiker zuvor nicht geschafft. Das sollte eigentlich ein Alarmsignal sein.

derStandard.at: Haben Sie einen persönlichen Wunschkandidaten für das Ministeramt?

Bast: Nein, es muss eine Person sein, die ein Herzensinteresse daran hat, mit allen Personen und Gruppen, die an den Universitäten sind, ernsthaft zu kommunizieren. Außerdem sollte er oder sie sich in der Regierung aus dem Fenster lehnen, Anwalt für die Anliegen der Wissenschaft und Forschung sein und dafür auch in Kauf nehmen, in der Regierung unbeliebt zu sein und kritisiert oder als "Visionär" abgestempelt zu werden. Es wird langfristig nicht ausreichen, die Gesellschaft durch Bankenrettungspakete, wieder in erfolgreiches und ruhiges Fahrwasser zu führen. Die Universitäten haben solche Rettungs- und Stimulationspakete mindestens so nötig.

derStandard.at: Sie selbst haben jahrelang im Wissenschaftsministerium gearbeitet und sich mit Hochschulmanagement und Hochschulpolitik beschäftigt. Dann müssten Sie ja eigentlich wissen, was zu tun wäre, um die Hochschulen wieder auf Vordermann zu bringen. Was wäre ihr Erfolgsrezept?

Bast: Auf der einen Seite hat das Erfolgsrezept ein finanzielles Element. Die Universitäten brauchen eine Roadmap und zwar nicht als politisches Lippenbekenntnis sondern gesetzlich abgesichert, damit das 2-Prozent BIP-Ziel bis zum Jahr 2015 erreicht wird. Es ist eine unabdingbare Voraussetzung, dass das Parlament in diesem Jahr noch diese Roadmap beschließt.
Daraus sollte eine Ermutigung der Universitäten resultieren, völlig neue Wege zu gehen. Die Universitäten sind massiv in Gefahr zu wenig strukturelle Innovationskraft zu haben. Es geht nicht nur darum das Bestehende besser zu machen, sondern Vernetzungen und Verknüpfungen von Wissenschaft, Forschung und Kunst herbeizuführen. Nicht das Spezialwissen wird in diesem Jahrhundert der Schlüssel zum Erfolg sein, sondern vielmehr die Fähigkeit, verschiedene Wissensgebiete miteinander zu verknüpfen und daraus Lösungen zu finden. Auf diese Komplexität, die exponentiell zunimmt, muss auch das Bildungssystem, insbesondere das Hochschulsystem reagieren.

derStandard.at: Würde das bedeuten, Bologna zu reformieren oder ganz rückgängig zu machen?

Bast: Die Universitäten und Politiker müssen sich gut und rasch überlegen, ob die grundsätzlichen Ziele von Bologna nicht geändert gehören. Trotzdem können nicht alle Fehlentwicklungen dem Bologna-Prozess zugeordnet werden. Die Fragmentierung der Hochschulbildung hat schon wesentlich früher - in den 80er Jahren - begonnen. Die Universitäten werden heute ihrem Anspruch - nämlich Möglichkeiten zu schaffen, das Wissensuniversum zu bereichern und damit zu einer positiven Entwicklung unserer Gesellschaft beizutragen - nur mehr bedingt gerecht. Die Explosion des Detailwissens ist so groß, dass die Gefahr besteht, dass sich jene Institutionen, die mit Wissen und Kreativität zu tun haben, im Detail verlieren und der Wald vor lauter Bäumen nicht mehr gesehen wird.

derStandard.at: Sie haben das Privileg sich jene Leute aussuchen zu können, die an ihrer Uni studieren dürfen. Die Uni Wien hingegen muss jeden nehmen. Sind Zugangsbeschränkungen in allen Fächern der richtige Weg?

Bast: Ich habe Verständnis für meine Rektorenkollegen, die in den letzten Jahren systematisch finanziell ausgehungert wurden. Es gab nicht einmal im Ansatz ausreichende Budgetsteigerungen im Vergleich zur Steigerung der Studentenzahlen. Mein persönlicher politischer Ansatz ist aber der, dass es für die Gesellschaft nicht der richtige Weg wäre, zu sagen: wir haben zu wenig Geld für die Universitäten, das akzeptieren wir und daher führen wir eben quantitative Zugangsbeschränkungen ein. Die Gesellschaft muss ein vitales Interesse daran haben, dass mehr in Bildung investiert wird und mehr Studienplätze und Ausstattung zur Verfügung gestellt werden.

derStandard.at: Machen es sich die Rektoren nicht zu einfach, wenn Sie die Schuld immer nur auf das Ministerium und das fehlende Geld schieben?

Bast: Wenn die Universitäten nicht so viel unternommen hätten, wäre dieses System mit dieser Art der Budgetierung schon lange zusammengebrochen und hätte niemals jenen Standard internationaler Wettbewerbsfähigkeit, der trotz allem noch vorhanden ist. Das ist das Produkt extremster Anstrengung der Universitäten. Natürlich ist es eine Pflicht der Rektoren zu sagen, dass zusätzliches Geld nötig ist. Eine Alternative dazu gibt es nicht. Aber Geld allein ist auch kein Allheilmittel.

derStandard.at: Warum sind an ihrer Universität keine Hörsäle besetzt worden?

Bast: Das müssen Sie die Studierenden fragen. Ich kann nur sagen: wir reden sehr viel und offen hier miteinander. Kommunikation ist das wichtigste Management-Tool.

derStandard.at: Die Uni-Proteste haben bisher keine politischen Konsequenzen nach sich gezogen. Was bleibt von der Protestbewegung?

Bast: Das Selbstbewusstsein der Universitäten und eines guten Teils der hier Arbeitenden - nicht nur der Studierenden - hat sich geändert. Selbstbewusstsein ist eine sehr wichtige Voraussetzung für politisches Handeln. Das soll man nicht geringschätzen, auch wenn die Protest-Bewegung nun wieder abgeflacht ist. Dieses Selbstbewusstsein wird nachwirken.

derStandard.at: In Ihrer Aussendung letzte Woche haben Sie mit Verweis auf die Asylpolitik der Innenministerin oder die Vorgänge in Kärnten, davon gesprochen, dass die „Schraube der politischen Kulturlosigkeit" in Österreich immer weiter gedreht wird und die Toleranzgrenzen nachjustiert werden. Wie kann dieser Teufelskreis durchbrochen werden?

Bast: Indem immer mehr Leute den latenten Unmut, den sie verspüren, auch öffentlich artikulieren. Man muss die Menschen dazu bringen, Ungeheuerlichkeiten als solche zu erkennen und zu benennen. Ich war ehrlich gesagt überrascht, wie viele positive Reaktionen ich auf diese Aussendung erhalten habe. Eine Zivilgesellschaft lebt von Zivilcourage, Defaitismus und zynische Larmoyanz bringen uns nicht weiter, im Gegenteil. Es ist kein Weg sich zurückzuziehen in die innere Immigration. Diese gesellschaftspolitische Hoffnungslosigkeit, die in diesem Land um sich greift, muss durchbrochen werden. Es gibt aktive Handlungsfelder, insbesondere Bildung und Kunst. Wenn man wert darauf legt, in einer Gesellschaft zu leben, die Zukunft hat, muss man das Risiko in Kauf nehmen, kritisiert zu werden. Und Risiko ist das Wesen von Wissenschaft, vielleicht noch mehr von Kunst. (Teresa Eder/derStandard.at, 24.01.2010)

Kommentar posten
Posting 1 bis 25 von 29
1 2
Veronika Lenz
00
27.1.2010, 11:17

die angewandte sucht sich zwar die leute aus, der andrang ist enorm-ob die auslesepolitik immer die richtigen trifft ist zu hinterfragen
viele wirklich gute leute werden nicht genommen--zu gut? -schwächere, unkritischere dem zeitgeist hinterherjapsende,angepasstere schon
tatsächlich ist dem rektorat dies politik wenig bis gar nicht anzulasten, manchen professoren schon
aber wie überall-wo menschen zusammenarbeiten, menschelt es
die zugangskriterien an künstlerischen institutionen sind in jedem fall zu überarbeiten-am bauhaus waren diese bereits fortschrittlicher- (beginn möglich-bewährung nötig)

minski
02
25.1.2010, 12:48
Sehr gute Aussendung!

Aber Rektor Bast kann doch nicht der Einzige sein, dem diese hirnrissige Politik nicht den Verstand weggeblasen hat? Wo sind denn die kritischen Stimmen von anderen Rektoren und Intellektuellen? Von ÄrztInnen, PsychologInnen, WissenschaftlerInnen, JuristInnen, KünstlerInnen, HistorikerInnen, PhilosophInnen....? Schlafen denn wieder alle den Schlaf der Feigheit oder sind alle paralysiert und gelähmt?

Österreich leidet darunter! 1,5 Millionen laborieren schon an chronischem Schmerz. An erster Stelle Rückenleiden, gefolgt von Kopf- und Nackenproblemen, teils psychosomatisch bedingt. Die Wirtschaftskrise verschärft das Problem: http://www.profil.at/articles/... -schmerzen

Ava Tar
04
25.1.2010, 10:39
Ja, die Aussendung war bemerkenswert

In einem Land voller Buckler und Kriecher ist das außergewöhnlich positiv

Nicht auszudenken, wie Österreich aussehen könnte, wenn ein paar hundert höhere Staatsbedienstete von Unis, Opern, Theatern und so weiter auch die Eier in der Hose hätten ihren Schlapfen aufzubringen.

Raimund Bahr
02
25.1.2010, 10:23
Risiko

Recht hat er der herr.
Aber es mußten erst die studenten kommen, um an den unis risiko zu fördern und zu debattieren?
Gerade zeitend er krise erfordern bereitschaft zu risiko und experimente. Jetzt auf sicherheit zu setzen wäre politisch ein fatales signal. Aber gerade das passiert. Es wird politisch gemauert und abgesichert was das zeug hält. Und es wird viel geld in tradidtionelle strategien investiert.
Jetzt sind schumpeter sei dank auch die professoren aufgewacht. Wo sind sie denn gewesen die letzten zehn jahre unter dem krächzenden hahn der das krähen längst verlernt hatte?
www.bahrforpresident.net

global_citizen
11
25.1.2010, 09:46
sympathischer Mann, richtige Einsicht:

das Problem ist der gerontokratische Bauern-Beamtenstaat, er treibt die jungen Menschen
in die Arme des Rattenfängers Strache. Naturgemäß
sind es eher GRUWI-Studenten die diese Situation
durchschauen. Dessen ungeachtet bin ich persönlich für stärkere Zugangsbeschränkungen und moderate
Studiengebühren. Gerade die Angewandte ist ein
positives Beispiel für Zugangsbeschränkungen.
Es ist einfach wahnsinnig teuer einen anders begabten Studenten in der Studieneingangsphase schrittweise zu desillusionieren.

her wig
02
25.1.2010, 09:43

Kann man heutzutage im "rationalisierten" Studium noch mal einfach so anderswo hineinschnuppern, ohne gleich übermäßig dafür bestraft zu werden?

Stadtmann
80
25.1.2010, 06:22
Immer die Elite

Gerate der Rektor einer Elite- und Postenschmiede will freie und mündige Studierende mit selbstverantwortlicher Zukunftsperspektive. Selber in den heiligen Hallen geniesst er jetzt und später eine Pension weit jenseits eines solidarverträglichen Ausmaßes. Dankend und heuchelnd werden seine Klienten nach einer speichelleckenden Aufnahmeprüfung keine Hand beissen die sie füttert.

klaus werlach
01
26.1.2010, 15:40
Angewandte Elitenschmiede?

unnötiges kommentar! wenn das interview genauer durchlesen würden, würden sie bemerken, dass dem rektor bast die zugangsbeschränkungen selber nerven. kunst wird immer wieder als der spiegel der gesellschaft bezeichnet und das könnte eigentlich auch auf die kunstunis zutreffen. die angewandte kann nur so viele leute aufnehmen, wie räumliche und personelle ressourcen zu verfügung stehen (bzw. gestellt werden) um ein möglichst qualitatives arbeiten und forschen aufrecht zu erhalten. würden mehr mittel zu verfügung stehen, dann könnten auch mehr leute die gerne künstlerische, kunstwissenschaftliche oder kreative fächer studieren wollen aufgenommen werden, was unserer gesellschaft sicherlich nicht schaden würde.

FlowJee
11
24.1.2010, 21:44

is das die gut erhaltene version vom deix?

scala2
01
24.1.2010, 21:39
Warum sind Aufnahmeprüfungen zur Angewandten gerechtfertig zur Uni Wien aber nicht?

rentnak2
03
24.1.2010, 22:42

Warum sind auch Aufnahmeprüfungen zur Musikuni und zu den Sportwissenschaften ok, aber nicht zur Publizistik? Das ist ja das Witzige an diesem gewachsenem System, dass es ja schon Auswahlverfahren gibt, nur was sollten dann die vielen faulen Studenten studieren, wenn man ihnen noch die leichten Fächer wegnimmt? Die TU sucht ja noch genug Studenten, keine Ahnung warum zb. alle Publizistik studieren wollen und sich dann wundern, dass der Arbeitsmarkt nicht soviele braucht.

Round'n'round it goes
15
25.1.2010, 09:10

Ui, da fliegen die Vorurteile und Pauschalisierungen aber wieder tief heute. Um auch noch mal eins loszuschießen: Jusler und BWLer sind prozentuell (und absolut) häufiger arbeitslos als Publizisten.

120 Jahre Karl Schranz
12
24.1.2010, 22:28
gute frage, die in das interview gehört hätte.

das ist ein wenig wie bei dem interview mit dem philosophie-professor der angewandten vor einigen wochen: mit vollen hosen ist gut stinken. wenn man auf der angewandten/bildenden lehrt und die probleme, die das prinzip "wir geben euch geld für 200 studenten, ihr müsst aber jeden nehmen, auch wenn's am ende 2000 sind" zwangsläufig mit sich bringt gar nicht kennt, ist es einfach sich gegen qualitative beschränkungen auszusprechen.

120 Jahre Karl Schranz
02
25.1.2010, 09:51

sry, quantitative waren natürlich gemeint. wobei diese dann natürlich qualitative mit sich bringen - denn im normalfall würde man ja nicht um die plätze losen wollen

Dr. Affe
01
24.1.2010, 20:51

Das Wesen der heutigen Wissenschaft ist leider eher Trennen u das Sich-Verlieren in Details.

Wenn man manche Wissenschaftler reden hört scheint der offene freudige Blick aufs Leben, u vor allem der Respekt vor selbigem, an den Universitäten gar nicht vermittelt zu werden.
Eher scheint es große Konkurrenz u Geringschätzung zwischen den einzelnen Disziplinen zu geben.

Tollkirsche1
04
25.1.2010, 07:51

Man braucht sich nicht wundern oder bedauern, ob der Konkurrenz und mangelnden Wertschätzung an den Unis - das war doch die Intention des Gesetzgebers: man wollte Konkurrenz, weil das die Voraussetzung für Innovation sei und eine höhere Leistung generiere. Wertschätzung und ein "Verlieren in Details"- darum gehts schon länger nimmer an den Unis: vielmehr um ein Publizieren am Fließband, um erfolgreiche Drittmittelaquisition und einen Verwaltungsapparat mit Kennzahlen füttern, damit die bunten Hochglanzbroschüren für den Minoritenplatz hergestellt werden können. Ah moment, Studierende gibts ja auch noch - und seit dem UG02 ist ja alles viel besser und effizienter geworden. Der offene freudige Blick aufs Leben-nach 20:00 Uhr bitte!

Dr. Affe
01
25.1.2010, 21:13

Gut erkannt!

...leider ist es unterm gemeinen Volk nahezu gänzlich unbekannt daß der Genuß von Tolllkirschen das Bewusstsein erweitert... ;-)

Herr Plumm
00
24.1.2010, 17:55
Und Risiko ist das Wesen von Wissenschaft

...zulasten der Wissenschaftler...

Freund der Wirtschaft
62
24.1.2010, 17:43
Die Schicht jener, die sich zu gut war für's Künettengraben,

dafür den Import von Arbeitssklaven befürwortet hat, damit sie sich im Uni - Feauteuil vor sich hindämmernd wälzen kann, möchte mehr Mittel.
Die Schicht der schmarotzenden Gruppen wuchs ständig, seien es Beamte, seien es Manager, seien es Angestellte in den Bildungsinstitutionen, überall wuchs dieser zerstörerische Schwamm. . Sie schufen sich eine Welt, in der sie andere Schichten ausnutzen konnten und befürchten nun, dass dies ein Ende nimmt, weil die Schaffer mit dem Rücken zur Wand stehen. Die Priesterkasten verschiedenster Couleur kämpfen erbittert gegen das Volk um einen guten Platz an der Futterschüssel.

Gij bent'm
00
24.1.2010, 23:59
du hast fauteuil falsch geschrieben

X Y
00
24.1.2010, 19:33
Tja,

dagegen hat schon der verehrte GROFAZ was unternommen, in der Form von Bücherverbrennungen und Konzentrationslagern, damit jene, welche diese Bücher schreiben und die, welche ihnen dabei helfen, für ihren Verrat am Volksgut bestraft werden. Wie wär´s mit einem kleinen Scheiterhauferl, nur so zum Ausprobieren, sans´S interessiert?

Killer Bunny
10
24.1.2010, 17:28

Der Veit Sorger würd sich als Wissenschaftsminister geradezu anbieten: unabhängig, visionär, ehrlich, fleißig, gebüldet, hackenstaat und traditionell guten Verbindungen zum Finanzministerium.

sadfjklöaglsjkfga
00
24.1.2010, 19:28

hackenstad im hackenstaat . . .

fritzchen
01
24.1.2010, 18:20
da müsste er aber mehr arbeiten, als blöde

sprüche klopfen!

der innere neugebauer
01
24.1.2010, 16:33

traurigerweise ist die politische apathie und hoffnungslosigkeit so tief verankert daß man auf der bürgerlichen seite nicht in der lage ist stimmige personalressourcen für das ministeramt zu nutzen wenn die entprechenden personen der falschen reichshälfte zuzuordnen sind

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