Korruptionsvorwürfe

Scheuch erinnert sich an Gespräch

21. Jänner 2010 16:54
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    Foto: apa/georg hochmuth

    Die Hand ins Feuer legen würde Strache aber nur für sich selbst und doch nicht für Scheuch.

FPÖ-Chef Strache stellt sich derweilen hinter seinen Kärntner Partner: "Ich glaube Scheuch"

Wien - Scheuch gibt in einem Interview in der Zeit im Bild erstmals zu tatsächlich über Investitionen und damit auch über Staatsbürgerschaften gesprochen zu haben. Er sagte im Interview, er habe immer gesagt, das Gespräch weder bestreiten noch bestätigen zu können. Da habe es aber geheißen, er habe mit einem russischen Investor gesprochen, so Scheuch. Jetzt stelle sich heraus, der Mann sei ein langjähriger Weggefährte, ein ehemaliger FPÖ- und späterer BZÖ-Mann gewesen. Es sei (daher) dann kein "russisches Investorengespräch" gewesen.

"Unterstellung"

FPÖ-Obmann Heinz-Christian Strache stellt sich in der Causa rund um die Korruptionsvorwürfe gegen FPK-Chef Uwe Scheuch indessen hinter seinen politischen Partner in Kärnten. "Ich glaube dem Uwe Scheuch", sagte er in einer Pressekonferenz. Die Hand ins Feuer legen würde Strache zwar nur für sich selbst, wie er betonte, allerdings gab er zu bedenken, dass Staatsbürgerschaften gar nicht von Scheuch vergeben werden könnten.

"Die FPÖ ist eine Partei, die nichts mit Korruption zu tun hat", so Strache. Er befürwortete auch die Prüfung der Causa durch die Korruptionsstaatsanwaltschaft, obwohl "klar erkennbar" sei, dass es sich um ein politisches Spiel handle. Außerdem: "Jeder Bürger kann einer Partei Geld spenden." Dass der angebliche russische Investor im Gegenzug für ein Investment eine Staatsbürgerschaft angeboten bekommen habe, hält der FPÖ-Chef für nicht realistisch: "Das ist eine Unterstellung, die realpolitisch gar nicht möglich ist." Die vorzeitige Verleihung einer Staatsbürgerschaft könne nur vom Ministerrat beschlossen werden.

"Der richtige und vernünftige Weg"

Dass die beschlossene Kooperation von FPÖ und FPK bisher holprig verlaufen sei, findet Strache nicht, "im Gegenteil". Beim Landesparteitag der Freiheitlichen in Kärnten habe es dafür 100 Prozent Zustimmung gegeben, auch die kleine Kärntner Landesgruppe rund um Harald Jannach sei nicht gegen die neuen Verhältnisse. "Es erkennt jeder, dass das der richtige und vernünftige Weg ist." Aus diesem Grund werde man auf Landesebene in Verhandlungen treten. (red/APA)

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Deus Ex Coquina
23.01.2010 19:00

Auch wenn er von seinen rechten Freunden bei der ÖVP jetzt Rückendeckung bekommt, dass er das gar nicht hätte machen können, so ändert das nichts an der Sachlage, dass er es versprochen hat. Und den nötigen Druck zur Umsetzung, hätte er bestimmt aufgebracht. Da kann sich die ÖVP ihren rechtsextremen, xenophoben Mob als Koalitionspartner noch so schön reden.

Und wenn er schon etwas verspricht, was er in Wahrheit gar nicht halten kann, ist er ein Lügner und Betrüger. In diesem Fall, wünsche ich ihm die Diaspora aus Odessa aufn Hals!

ideenloser provokateur
22.01.2010 22:16
Erinnerungen

So oft, wie der Seine Erinnerungen/ Meinungen wechselt frage ich mich wie er es überhaupt schafft sein Frühstück einzunehmen...

Mollchen
22.01.2010 22:07

Ich glaube Strache nicht.

also dann ...
22.01.2010 17:16
dass man sich bei dem hirn ... überhaupt erinnern kann

grenzt an ein w u n d e r !

die scheuchs ... muss man "heilig"...sprechen, nachdem ja der herrgott über alles und jedes...
so schnell das honig-land verliess.

gutemeinung
22.01.2010 14:53
Was muss alles geschehen

Ich frage mich schon sehr lange und dass betrifft sicher nicht nur die Kärntner Freunde. Was muss geschehen damit in umserem Land ein Politiker zurück tritt? Als nomaler Bürger fühle ich mich schon sehr verarscht.

Norbert Müller
 
22.01.2010 15:38
a politiker bekommt in österreich amol den status einer besonderen person..

...rücktritt, is no na, "net part of the game".

Norbert Müller
 
22.01.2010 15:42
und wie kann man zurücktreten..

... wenn man permanent mit dem rücken an der wand steht ?

Erika Rothen
22.01.2010 15:17
Ein Rücktritt kommt in Ö nur dann in Frage

wenn er einen finanziellen Vorteil bringt.

Norbert Müller
 
22.01.2010 15:09
wie letztens im club2 ausführlich erörtert...

...in österreich, sowie in anderen ländern tritt kein poltikiker (praktisch so gut wie nicht, ässerst selten) von sich aus freiwillig zurück. Es liegt immer am widerstand der bevölkerung, ob man zurücktreten muss oder ob man das durchsteht.
ergo, es gibt in österreich praktisch keinen widerstand, der zum zurücktreten eines politiker ausreichend wäre.
wir österreicher, sind sowie unsere politiker, schwammerl!!

Norbert Müller
 
22.01.2010 14:48
"zuwikummen", das einzige um was es im leben geht!

solang ma a net "zuwikummt" hat das also in österreich amol nichts mit korruption zu tun..
... sehr interessante auffassungen der herrschaften, scheuch, strache, fekter u. kohl.

Da frag ich mich,
da KHG kummt aber auch ständig zuwi und hat in österreich auch nichts mit korruption zu tun.

Das muss den scheuch aber gewaltig wurmen :)

Wie des mit dem "zuwikummen" so funktioniert, hat der haider dem scheuch wohl nicht beigebracht - bläde gschicht.

Kontrahent1
22.01.2010 13:27
Ein wirklich glaubwürdiger Informant !

'Tonbandaufzeichnung war nicht für die Öffentlichkeit bestimmt', 'Wie das Band an die Zeitung kam kann er nicht erklären' und dann präsentiert er einen RUSSEN, der bei der Forderung nach 'Schmiergeld' das Weite sucht.- Absurder gehts nicht mehr! Bei aller Ablehnung der 'F', hier ist doch wirklich was faul, aber anders, als die Meisten glauben.

Rondocor
22.01.2010 17:10
Morgen, gut geschlafen? Er erinnert sich. Er DER der mit dem Autos und den Reisepässen tanzt. Ja DER!

Marlon62
22.01.2010 16:31
Faul?

Nachdem sich Scheuch auf einmal selbst erinnern konnte? Das müssen S' uns schon genauer erklären.

Kontrahent1
23.01.2010 11:24
Ich vermute,

das Gespräch wurde konstruiert, um etwas gegen ihn in der Hand zu haben und diesen 'Investor' hats nie gegeben. (Bin kein Kärntner und kein F-Wähler)

perau1
 
23.01.2010 18:32

wieso kann sich scheuch plötzlich an das gespräch erinnern,´wenn es nur konstruiert war um ihn zu schaden?
warum klagt scheuch news (zu gefährlich? fälschungen kann man nämlich nachweisen) nicht sondern gibt das gespräch zu?
warum gibt dörfler zu, dass er wg. einbürgerungen von russen sogar beim bk interveniert hat?
usw usf.


leberkasi
23.01.2010 16:18
da ist er wieder,...

...der österreichische verfolgungswahn.

Kontrahent1
23.01.2010 17:45
Hören Sie, es ist mir fast wurscht

ob an der Sache was dran ist oder nicht. Mauscheln tun diesbezüglich alle und jeder, der die Möglichkeit dazu hat. Ich habe nur aufgezeigt, was an dieser Sache für mich abstrus und konstruiert erscheint. Sie können mich gerne belehren und sagen, Sie kennen etliche russische Investoren, welche noch nie Schmier- oder Schutzgeld gezahlt haben und sich empört abwenden, wenn man es von ihnen verlangt. Auch die Behauptung, das Tonband wäre NIE für die Öffentlichkeit bestimmt gewesen, man wisse nicht, wie es dahin gelangte, stinkt doch zum Himmel.

totila39
22.01.2010 15:47

wieso, wollens damit behaupten, der Scheuch hätte es so gar nicht gesagt? Der gibt es aber längst zu, also ist da was faul und zwar genau so, wie man denkt!!

Kontrahent1
23.01.2010 11:26
Ich zweifle nur den Informanten

und den 'Investor' an. Bezüglich des Gesprächsinhaltes bin ich überzeugt, daß dies nicht die einzige 'verkaufte' Staatsbürgerschaft wäre, wenn's denn geklappt hätte.

perau1
 
23.01.2010 18:34

versteht außer ihnen noch wer was sie meinen?
sie können einem leid tun.

Kontrahent1
24.01.2010 11:40
Ihr Mitgefühl

ist Balsam für meine Seele.- Es tut sooo weh, unverstanden durchs Leben zu gehen.

dedo1
22.01.2010 13:00
urlaubsboykott für kärnten, das ist meine antwort

Ingrid Goeschl1
23.01.2010 09:58
In den letzten Jahren meide ich tatsächlich Kärnten und merke, wie sich in mir ein gewisses Vorurteil breitmacht.

Dabei ist das eigentlich wirklich unfair, denn Pauschalierungen sind nie akzeptabel, und was können die vernünftigen KärnterInnen dafür, wenn ihre NachbarInnen solche Leute wählen.

Man reagiert aber eben nicht immer ausschließlich kopfgesteuert, und die ständigen unfassbaren Nachrichten aus Kärnten schädigen das ganze Bundesland, so leid es mir tut.

debian1
22.01.2010 16:00

Leider wird das nicht in dem Ausmaß passieren, das bei den Kärntner "Politikern" ein Umdenken erforderlich machen würde. Konsequent von allen Österreichern durchgezogen wäre das aber eine sehr wirkungsvolle Maßnahme...

Hansi Huber
22.01.2010 12:33
Irgendwie lustig

Strache verteidigt den Verkauf von österreichischen Reisepässen.

Ich wette, bei einer geringen Spende, legt er persönlich den Grundstein für ein Minarett.

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