"US-Truppen sollten Haiti rasch wieder verlassen"

20. Jänner 2010, 18:29
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    foto: institute for justice & democracy in haiti

    Brian Concannon: "Jeder US-Soldat, der nicht absolut notwendig ist, um medizinische und logistische Hilfe zu leisten, sollte Haiti sofort wieder verlassen."

Haiti-Experte Brian Concannon hält im derStandard.at-Interview die Entsendung von über 10.000 US-Soldaten für weit überzogen

Brian Concannon beobachtet für die US-NGO "Institute for Justice & Democracy in Haiti" seit Jahren das Land. Auch er hat durch das katastrophale Erdbeben Freunde und Bekannte verloren. Im Interview mit derStandard.at analysiert er die politische Lage. Concannon hält dabei die Entsendung von über 10.000 US-Soldaten für überzogen und fordert einen sofortigen Rückzug jener, die nicht direkt in die Erdbebenhilfe involviert sind. Die Fragen stellte Rainer Schüller.

***

derStandard.at: Ihre Organisation hat die politische Lage in Haiti immer genau verfolgt. Wie war die Situation vor dem Erdbeben?

Concannon: Die Demokratie in Haiti hatte ein relativ stabiles Niveau erreicht. Wir hatten jedoch die Befürchtung, dass sich die Politik in eine Richtung entwicklen würde, die nicht dem Willen des Volkes entspricht. Es gab Anzeichen, dass von Seiten der regierenden Partei um Rene Préval die für 2010 geplanten Wahlen hätten beinflusst werden sollen.

derStandard.at: War Haiti schon vor dem Erdbeben ein hoffnungsloser "failed state"?

Concannon: Ich mag den Ausdruck "failed state" nicht, weil hier oft nicht auf die Komplexität der Lage eingegangen wird. Er wird auch zu oft für ungenügende internationale Unterstützung verwendet.

derStandard.at: Und nun nach dem katastrophalen Erdbeben: Wie chaotisch ist die Lage?

Concannon: Es ist chaotisch was den Zusammenbruch der Kommunikation und der Infrastruktur vor allem in Port-au-Prince betrifft. Auf der anderen Seite ist es aber nicht so chaotisch, dass man sagen könnte, das es keinen sozialen Frieden mehr auf Haiti gibt. Es wurde mir von Leuten vor Ort berichtet, dass die große Mehrheit sehr friedlich mit der Situation umgeht. Man versucht sich gegenseitig zu helfen, um die nächsten Wochen überleben zu können.

derStandard.at: Ist das politische System noch intakt? Wer ist jetzt an der Macht?

Concannon: Dadurch, dass einige hochrangige Vertreter des Staats durch das Erdbeben umgekommen sind und auch verschiedene Ministerien zerstört wurden, kann die Regierung nicht mehr so funktionieren wie vorher. Das ist umso schlimmer als die Situation davor schon nicht rosig war.

Bei der Frage, wer nun an der Macht ist, spielen sicher die USA eine entscheidende Rolle. Sie kontrollieren Haitis Luftraum und viele andere Bereiche. Auch die UNO spielt natürlich eine Rolle, aber ich glaube, dass im Endeffekt mehr US-Truppen als Blauhelme vor Ort sein werden (Anm.: Am Mittwoch kündigten sowohl die USA als auch die UNO an, ihre Truppen auf je 12.500 Mann zu verstärken).

derStandard.at: Wie lange sollten die US-Truppen auf Haiti bleiben?

Concannon: Sie sollten Haiti so schnell wie möglich wieder verlassen. Die USA sollten besser die Regierung Haitis finanziell unterstützen, damit sie wieder handlungsfähig wird.

derStandard.at: "So schnell wie möglich" heißt?

Concannon: Das heißt, dass jeder US-Soldat, der nicht absolut notwendig ist, um medizinische und logistische Hilfe zu leisten, Haiti sofort verlassen sollte. Mir ist die Notwendigkeit von Zehntausenden Soldaten nicht ersichtlich, die selbst Wasser trinken, das sie den verdurstenden Erdbebenopfern geben könnten. Das Militär sollte, wo das möglich ist, durch Notfallpersonal ersetzt werden.

derStandard.at: Über die Nachrichtenagenturen kamen einige Berichte und Fotos von Plünderungen. Ist Haitis Polizei Herr der Lage?

Concannon: Die lokale Polizei war schon vor dem Erdbeben nicht sehr effektiv und ist es nun viel weniger. Aber: Die Bevölkerung von Haiti ist sehr fähig, selbst für Ordnung zu sorgen. Es gab lange Perioden auf Haiti, in denen man überhaupt keine Polizei hatte. Sie haben also viel Erfahrung darin, gemeinsam gegen zivilen Ungehorsam oder Verbrechen vorzugehen. 

Es gab Berichte über Plünderungen. Aber Port-au-Prince ist eine Stadt mit 3,5 Millionen Einwohnern. Dafür ist die Verbrechensrate relativ gering. Ich nehme an, dass man auch in Wien Fotos von Verbrechen machen könnte, wenn über Nacht der Strom ausfallen sollte. Alle Leute vor Ort auf Haiti, mit denen ich bisher gesprochen habe, waren derselben Meinung: Sie brauchen keine Hilfe, was die Sicherheit betrifft, sondern Medikamente, Verbandsmaterial, Wasser und Nahrung. Wenn man jetzt der Herstellung von Sicherheit die oberste Priorität gibt, dann verlangsamt das aber die Hilfe, was dazu führt, dass noch mehr Menschen sterben.

Das Sicherheitsrisiko, das ich im Moment sehe ist, dass Haitianer ihre Geduld verlieren, wenn sie merken, dass es zwar Wasser für sie gibt, das aber aus Sicherheitsgründen nicht verteilt wird. Diese Frustration könnte zu Gewalt führen, was wiederum höhere Sicherheitsmaßnahmen der Helfer nach sich ziehen würde und zu einem Teufelskreislauf führen könnte. Nachdem aber die Hilfe in den letzten Tagen anzulaufen scheint, hoffe ich, dass ich hier falsch liege.

derStandard.at: Denken Sie, dass US-Präsident Obama daran interessiert ist, Haiti langfristig unter US-Kontrolle zu halten?

Concannon: Präsident Obama hat festgehalten, dass die USA nur an einer längerfristigen Erdbebenhilfe für Haiti interessiert sind. Ich nehme ihn beim Wort. Es ist zu früh, um zu beurteilen, ob man jetzt eine längerfristiges militärisches Interesse hat. In der Vergangenheit hatte man das auf alle Fälle: Die US-Marines hatten das Land 20 Jahre lang besetzt und es gab immer wieder Entsendungen von US-Truppen. Zuletzt im Zusammenhang mit dem Staatsstreich im Jahre 2004. Und jetzt sind sie wieder da.

derStandard.at: Was würde den USA ein längerfristiges Engagement auf Haiti bringen?

Concannon: Zunächst will man sicher mithelfen, die Sicherheit und Stabilität Haitis herzustellen. Zudem ist man daran interessiert, den gefürchteten Flüchtlingsstrom aus Haiti einzuschränken. Und schließlich will man von US-Seite natürlich auch deshalb längerfristig die Kontrolle behalten, weil man wirtschaftliche Interessen hat.

derStandard.at: Venezuelas Präsident Chavez hat bereits gepoltert, dass die USA die Katastrophe für eine Besetzung von Haiti nützen würden. Wie sehen Sie das?

Concannon: Er ist ja nicht der einzige, der das glaubt. Auch die französische Regierung hat bereits Anmerkungen in diese Richtung gemacht und es sind sicher auch sehr viele Leute auf Haiti dieser Meinung. 

Diese Bedenken sind auch durchaus berechtigt, weil die Entsendung dieser Soldaten auf Kosten der Erste Hilfe-Maßnahmen gemacht wurde. Die Sicherheitslage scheint nicht so prekär zu sein, dass die Entsendung einer so hohen Anzahl an Soldaten notwendig ist.

derStandard.at: Denken Sie, dass die Ex-Kolonialmacht Frankreich eine spezielle Verantwortung hat, um Haiti nun zu helfen?

Concannon: Ja, ganz sicher. Im Rahmen der Unabhängigkeit im Jahr 1825 verlangte Frankreich als Gegenleistung eine Millionen-schwere Entschädigung. Das war illegal, denn Frankreich verlangte dieses Geld unter Androhung einer Invasion. Es gibt dazu noch immer einen Rechtsstreit: 2003 wurde berechnet, dass Frankreich Haiti 21 Milliarden US-Dollar schuldet. Ich würde deshalb sagen, dass Frankreich eine 21-Milliarden-Dollar-Verantwortung trägt.

derStandard.at: Der Präsident von Senegal hat den Bewohnern von Haiti Land angeboten, um "zu den afrikanischen Wurzeln" zurückzukehren. Denken Sie, dass jemand dieses Angebot annehmen wird?

Concannon: Haitianer haben sicher eine sehr enge kulturelle und spirituelle Beziehung zu Afrika. Ob dieses Angebot jemand annehmen wird, kann ich jedoch nicht sagen.

derStandard.at: Was könnte nun konkret von politischer Seite tun, um das Chaos auf Haiti wieder in den Griff zu bekommen?

Concannon: Man muss die Regierung Haitis wieder handlungsfähig machen. Langfristig muss man die Regierung unterstützen, damit sie ihren Bürgern die grundlegenden Dienste wieder bieten kann.

Das Erdbeben war zwar einerseits eine Naturkatastrophe. Andererseits handelt es sich aber auch um eine von Menschenhand gemachte Katastrophe. Die Tatsache, dass so viele Menschen sterben mussten, ist auch auf politisches Versagen im In- und Ausland zurück zu führen. Diese Politik zwang die Bevölkerung in die Städte, wo sie sich keine ordentlichen Häuser leisten konnten und gezwungen waren, in unsicheren Hütten zu leben. Diese falsche Politik muss man ändern, indem man etwa die Agrarpolitik vor Ort verbessert oder sozialpolitische Maßnahmen in den Städten verstärkt. Haitis Regierung muss von der internationalen Gemeinschaft dahingehend unterstützt werden statt sie zu destabilisieren.

derStandard.at: Kann diese Katastrophe für Haiti auch eine Chance sein?

Concannon: Haiti hat immer wieder gezeigt, dass es sich von großen Schocks wieder erholen kann. Dieser ist vermutlich der schlimmste bis jetzt. Ich bin überzeugt, dass Haiti auch diese Katastrophe überstehen wird - mit der richtigen Unterstützung der internationalen Gemeinschaft. (rasch, derStandard.at, 20.1.2009)

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tom krishan1
 
01
Prof. Wolf
00

Und wer soll die Straßen sichern?

erinnye
 
112
23.1.2010, 12:58
Liebe Linkslinke und Rechtsrechte

in diesem Forum: Was müssten die Amis tun, um es Ihnen recht zu machen?

Samuel Kahr2
00
26.1.2010, 13:15
Student der Magie
34
24.1.2010, 19:16
das lässt sich leicht erklären

http://ronpaul.blog.de/2010/01/2... r-7854436/

zudem haben die USA seit der Okkupation des Flughafens Hilfslieferungen aus Frankreich, Venezuela, anderen EU.-Staaten nicht landen lassen, die Verteilung von Wasser und Nahrung blockiert und sich darauf konzentriert Geschäfte zu bewachen.

Es gab von EU-Abgeordneten, darunter auch Frankreich und anderen südamerikanischen Staaten harsche Kritik am "Einmarsch" der Amerikaner, die auch 400 Ärzte und Ärzte ohne Grenzen, sowie medizische Versorgung nicht am Flughafen landen liesen, damit noch mehr US-Soldaten das Land besetzen können.

Zudem, wie im Bericht, die Resolution noch lange im Land zu bleiben;(
Hilfe sieht ein bisserl anders aus;)

trestigres
 
51
25.1.2010, 10:32
Ihre Kritik weist die bekannt widerlichen Züge einer dumpfen Anti-US-Propaganda auf. Ihre Behauptungen sind schlicht falsch. Fakt ist, dass in Haiti die USA, UNO und alle anderen unter schwierigsten Umständen aussergewöhnliches zu leisten haben. Zu

Anfang war die Situation auf dem kleinen Flughafen so chaotisch, dass auf 44 wartenden Maschinen zwei Tankwagen mit Kerosin kamen. Dass man sechs Stunden gebraucht hatte, um ein Flugzeug aus dem Weg zu räumen, das ohne Treibstoff manövrierunfähig eine Landebahn blockierte. Danach hat das US-Kommando die Landeerlaubnis nur noch für Maschinen gewährt, die ausreichende Treibstoffvorräte mit sich führten. Ebenso blenden Sie durchsichtig aus, dass "Lancet" (nicht US-freundlich) kritisiert, dass internationale Organisationen u. humanitäre Helfer oft davon besessen sein, sich Geld durch eigene Aufrufe zu beschaffen." Die Medienberichterstattung über die Organis. werde so zum Selbstzweck und ist oft ein Ziel ihrer Aktivität.

Gilgamesh
71
24.1.2010, 11:29

Es ist völlig irrelevant, was die USA machen.

Helfen sie, geifern die Linken und nennen es Besatzung.

Helfen sie nicht, heulen die Rechten wegen der zahnlosen USA.

Wie sie bemerken ist es für extreme Freaks niemals in Ordnung....

Lord Chaos
00
26.1.2010, 15:47


Andererseits: Wen interessiert schon die Meinung von einigen Fanatikern?

trestigres
 
21
25.1.2010, 10:59
Man kann es gelassen nehmen. Bestimmte Leute werden auch zukünftig, an anderem Ort oder Stelle, ihr US-Bashing nicht einpacken, weil es zum festen Handwerkszeug ihrer ideologischen Rhetorik gehört.

Und wenn diese Leute sich im Forum etwas breit machen, sich mit grünen und roten Strichl gegenseitig auf die ideologischen Schultern klopfen, ändert es letztlich nichts daran, dass sie politisch unbedeutend bleiben. Dies wiederum bedeutet nicht, dass jede Kritik an der US-Aussenpolitik oder ihren Administrationen einfach als Bashing abzutun wäre. Eine berechtigte Kritik kommt allerdings ohne Monokausalität aus. Wenn es je eines überzeugenden Beweises für die intellektuelle Unredlichkeit und ideologische Überfrachtung gibt, dann ist es diese Monokausalität wonach die USA immer und überall die Schuldigen sind. Diese Leute merken nicht mehr, wie ihr eigener Dogmatismus nur immer wieder die gleichen ideologischen Räume erzeugt und konstruiert.

Malkaye
00
24.1.2010, 20:34
sie können sich also nicht zwischen "keine besatzung" und einem "beißendem monster" entscheiden?

nAK
010
24.1.2010, 06:10

1. Weniger verbrecherische Angriffskriege
2. Weniger weltweite Folterlager
3. Weniger Militärputsche und Staatsstreiche um kleine Faschisten ans Ruder zu bringen, die ihre Order von der US-botschaft erhalten
4. Sofortige Schliessung der Folterschule "Escuela de las americas", die ziemlich alle Militärdiktatoren Lateinamerikas die letzten 50 Jahre durchlaufen haben.
5. Haiti: Mehr Ärzte und Medikamente und weniger Söldnertruppen

Das wäre ein Anfang.

Baron Homo urbanus
 
00
23.1.2010, 16:31
Leider haben die Amis das Land 1915 schon fuer die Citibank damals besetzt.

Also, es ist wohl eine gewisse Gefahr da, es waere besser nur Hilfspersonal, hoechstens Polizeitruppen zu entsenden, um eben die Sicherheit des Hilfspersonals
zu sichern.
Aber die Entsendung von Miliataers, die ja im Kathastrophenfall, auch in den U.S.A, gleiches natuerlich auch fuer die Kanadier in Kanada, gebraucht wuerden, wo schon so viele Truppen im Ausland kaempfen. Was sicher auch eine enorme
Belastung der Truppen darstellt.

insertnamehere
 
10
23.1.2010, 20:53
"Leider haben die Amis das Land 1915 schon fuer die Citibank damals besetzt."

Wow. Dann können wir ja nach einem Erdbeben quasi nie wieder Pioniere oder so irgendwohin schicken - zumindest nirgends in der Umgebung von Europa.

erinnye
 
10
23.1.2010, 19:38
nur

Militärs haben die generalstabsmäßige Ausbildung und die Ressourcen, mit solch einer Megakatastrofe fertig zu werden.

nAK
25
23.1.2010, 02:18
Telepolis:Haiti vor neuer US-Besatzung?

http://www.heise.de/tp/r4/art... 938/1.html

Der Neue Mensch
90
24.1.2010, 17:26

Von Fidel-Castro- und Hugo-Chávez-Stiefellecker (lamebotas) Harald Neuber nichts anderes als unreflektiertes US-Bashing. Wusste er doch auch schon vor den letzten US-Wahlen, dass es wieder Unregelmäßigkeiten geben wird, wohingegen er die "Wahlen" in Kuba 2008 als super-demokratisch feierte.

trestigres
 
00
22.1.2010, 17:37
HAEMONETICS ist der Weltmarktführer in der blutverarbeitenden Technologie eine Aktiengesellschaft, notiert an der New Yorker Börse.

Über sich selbst sagt die Firma auf ihrer Web-Site: "Wir sehen unsere Aufgabe darin, die weltweite Versorgung mit Blut und Blutbestandteilen sicherzustellen."

Haemonetics gibt Beförderung von Brian Concannon zum CEO ab April 2009 bekannt.

Ist dieser CEO der gleiche Brian Concannon der hier das Interview gab ?

Kuehlschrank .
 
00
Nein,

ist er nicht.

trestigres
 
135
22.1.2010, 11:33
Die Amis sind die Bösen - oder das Geschmacklose US-Bashing einiger ewig gestriger. Der schweizerische TagesAnzeiger, eine linksliberale Tageszeitung, lässt Urs Bernhard zu Wort

kommen der in Haiti Hilfe leistet Zitat:"Die USA machen – was den Betrieb des Flughafens betrifft – einen hervorragenden Job. Es ist eine Meisterleistung. Soweit ich gehört habe, verhalten sich die Amerikaner in der Stadt zurückhaltend und zuvorkommend. Sie überlassen den Uno-Blauhelmen den Vortritt, die in den Strassen stärker präsent sind. Die Haitianer sind sich eine internationale Präsenz durch die Friedenstruppen gewohnt. In einer solchen Situation, wird jede Hilfe willkommen geheissen." Ich kritisiere nicht nur die notorischen US-Basher hier im Forum, die Kritik umfasst auch die Standardredaktion welche die Aussage dieses Herrn Cocannon Tage stehen lässt und nicht mit anderen Aussagen vergleicht oder hinterfragt. Was ist los?

Lorelei Sonnenschein
01
22.1.2010, 16:10
@trestigres

...das Problem dabei ist nur, dass nicht nur die Standard-journalisten diese Meinungen/Infos verbreiten, sondern viele Tageszeitungen...dazu anderen Foren, wo auch Augenzeugen Bericht erstatten...befragen Sie google zu dem Thema...Sie werden staunen!

insertnamehere
 
10
22.1.2010, 21:23
Meine Tageszeitung verbreitet was anderes.

"Dass die Hilfsaktion in Petion Ville verhältnismäßig geordnet ablaufen kann, liegt an US-Soldaten, die das Gelände sichern. „Wo Menschen vor Hunger und Durst fast verzweifeln, ist Sicherheit ebenso wichtig wie Wasser“, sagt Preindl: „Ohne Sicherheitskräfte wäre eine Lebensmittelverteilung wie diese kaum möglich.“

http://www.nachrichten.at/oberoeste... rt4,324013

trestigres
 
23
22.1.2010, 17:21
Es setzt einen hohen Grad an Grenzdebilität voraus nicht um das Problem von Informationen aus dem Netz zu wissen. Ins Netz kann jeder und jede alles setzen, was seiner Wahrnehmung, seiner Ideologie oder politischer Absicht gerade entspricht. Welche

Zeitungen (Quellen angeben) kolpotieren die Meinung der "bösen Amis in Haiti" ? Für keine Dämlichkeit scheint sich auch der englischsprachige iranische Staatssender Press-TV zu schade zu sein. Heute warnte Press-TV über seine Internetseite die Haitianer indirekt vor den Ärzten der israelischen Armee. Diese wollten nämlich – wer weiß das nicht? –in Wahrheit nur die Organe der armen Haitianer stehlen. Momentan fertigen US-Bodenmannschaften 100 Flugzeuge pro Tag ab, was unter diesen Umständen eine stolze Leistung ist. Die Medizinerzeitschrift "The Lancet" hat Hilfsorganisationen vorgeworfen, durch Eigeninteressen und PR-Aktionen eine Wirksame Unterstützung der Erdbebenopfer zu behindern. Darüber sprechen die US-Basher nicht.

Lorelei Sonnenschein
01
25.1.2010, 11:28
@trestigres

...danke, dass Sie das so schön bestätigen, alle Infos, die wir so zu lesen bekommen, sind relativ, weil von Menschen erdacht/gemacht...niemand hat die Wahrheit für sich gepachtet, was unsere Geschichte/Wissenschaft/Forschung so schön bestätigt...das Universum/Leben ist so komplex, dass wir leider nur Theorien haben, die von Zeit zu Zeit, komplett revediert und umgestossen werden...

Malkaye
03
24.1.2010, 20:39
die usa lassen auch regelmäßig hilfsflüge abweisen um mehr soldaten einzufliegen...

100 flugzeuge sind nicht gleich 100 flugzeuge. auf den inhalt kommt es an.

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