Bundespräsident

Habsburg-Lothringen startet Unterschriftensammlung

20. Jänner 2010 12:55

Wolfsberger Gemeinderat will Wahlvorschlag einbringen, um Präsidentschaftskandidatur-Verbot anzufechten

Klagenfurt - Der Grüne Gemeinderat in der Kärntner Bezirksstadt Wolfsberg, Ulrich Habsburg-Lothringen, will nun die notwendigen 6.000 Unterstützungserklärungen sammeln, um für das Amt des Bundespräsidenten zu kandidieren. Der Verfassungsgerichtshof (VfGH) hat seinen eingereichten Antrag auf Verfassungsprüfung abgelehnt - laut Wahlgesetz ist eine Kandidatur Mitgliedern "regierender und ehemals regierender Häuser" verboten. Nun sei dieser Schritt die einzige Möglichkeit, die Ungleichheit vor dem Gesetz aufzuzeigen und mit Rechtsmitteln zu bekämpfen, erklärte Habsburg-Lothringen in einer Aussendung am Mittwoch.

Im September 2009 hatte Habsburg-Lothringen Beschwerde beim VfGH eingereicht, um das mit Ausrufung der Ersten Republik eingeführte Verbot zu bekämpfen. Diese war der Bundesregierung vorgelegt und abgewiesen und auch vom VfGH zurückgewiesen worden. Nun will der Grüne Gemeinderat seinen Wahlvorschlag einbringen. Erst, wenn dieser von der Wahlbehörde abgelehnt wurde, kann er rechtliche Schritte einleiten. "Die erfolgte Wahl anzufechten ist ein drastischer und für das österreichische Volk sehr teurer Weg, diesen veralteten Paragrafen endlich auszuschalten", so Habsburg-Lothringen. Nun hofft er auf die Unterstützung der Bevölkerung - Stichtag für die Einreichung der Unterschriften ist der 25. März 2010. (APA)

Kommentar posten
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para-Celsus
24.02.2010 16:41
Der Sohn eines Habsburger-Bastards und einer bürgerlichen Dänin

ist nicht Mitglied des weiland regierenden Hauses Habsburg-Lothringen.

blochin
11.02.2010 23:16
her damit

wenn die habsbuger so sehr gegen "sippenhaftung" sind, dann sollen sie das von ihren vorfahren zusammengeraubte vermögen rausrücken!

silverfinger
15.03.2010 15:24

tja wenns ums vermögen rausrücken geht. ... da müsste der Staat Österreich auch noch so einiges rausrücken (vor allem Kunstgegenstände)

Philbert Desanex
 
20.02.2010 09:41
Es ist zu befürchten,

daß das zusammengeraubte Vermögen dermaßen an dieser Sippschaft haftet, daß eine Trennung derselben "leider" nicht möglich sein wird.

derPolizist
15.02.2010 22:09

hm, wer weiß, vielleicht gab es auch unter ihren Vorfahren ein paar Raubritter... sie sollte da nachforschen und ev. was restituieren..

blochin
16.02.2010 14:37
ich weiß es

ich kenne meine familiengeschichte recht gut. kann sie daher beruhigen. immer schon arme schlucker gewesen, deren harte arbeit vom adel ausgebeutet wurde.

derPolizist
17.02.2010 17:28

na da gratuliere ich, gibt nicht viele die ihre Familiengeschichte so ca. 800 Jahre zurückverfolgen können...

Philipp Gudenus
 
02.02.2010 21:51
Es tut sich wieder etwas, siehe andere TZ,

Winterschlaf war etwas kurz. Di armen Murmeltiere.

AttHerInn
12.02.2010 13:10
Es ist die .....

neue Masche der ehem. Monarchen, sich per ungarischer Salamitaktik, dünn u. Scheibchenweise wieder einzunisten und dann wieder zu fordern. Verbot bleibt !!!!!

derPolizist
13.02.2010 22:44

Eher nicht...

Philipp Gudenus
 
29.01.2010 19:52
Travailler pour le roi de Prusse,

unentlohnt für den König in Preussen arbeiten. Französische Sprach kennt diesen Ausspruch. Wird dieser hier zur Anwendung kommen?

Philipp Gudenus
 
30.01.2010 20:39
Zu allen Zeiten Nicht-Ebenbürtige, Vorehelich Gezeugte, Legitimirte, Aussereheliche

wollen sich in Erinnerung rufen ...

Philipp Gudenus
 
30.01.2010 21:31
wollen sich in Erinnerung rufen ...

wozu?

Philipp Gudenus
 
31.01.2010 16:26
Will man den übersehen werden?

im Dorf ist der Herrenbauer der Vater, angeblich zumindestens.

Man rühmt sich dessen, zumindestens, gleich ob Magd oder Kind

Philipp Gudenus
 
31.01.2010 18:53
Der bürgerliche Name “Habsburg” garantiert volles Haus, dem war es nicht immer so, denn was ist schon ein “Name”

Interessiert man sich für das Urkundenwesen zählt nicht die Unterschrift “Habsburg” solcher haufenweise Namensträger. Nur Autographensammler glaubt an diese. Dm Kenner genügen Stücke ohne Uterschrift. Ja Unterschriftenfälscher ward nicht einmal ignorirt. Das Siegel alleine zählte, war geschützt.

derPolizist
28.01.2010 20:06

Die Grünen haben ohnehin schon einen Antrag zur Aufhebung der Bestimmung eingebracht, das wäre die billigste Methode... aber wenn sich die Republik unbedingt lächerlich machen will... das Kandidaturverbot für Habsburger wird fallen, so oder so...

der erleuchtete
27.01.2010 23:07
der hofburg ihren hofnarren

Philipp Gudenus
 
27.01.2010 11:32
Mayr -Mayrer bzw. Habsburg - Habsburger

was erlaubt solche "Namensbildungen”?

Das selbe gilt beispielsweise hinsichtlich: Renner - “die Renners“?

Für solche Schlampereien ist offensichtlich die Journalistik schuld. Als Kranheitsverbreiter.

Hat man gar mit Angehörge einer selben Familie zu tun, heisst es gar zu oft “Sohn - wie der Vater".

Es gibt auch nicht ein gemeinsames Verhalten, das zu Bildung von Ausdrüche die Wirtschaftspolitik der Bourbon bzw. der Meindl führn kann. Oberflächigkeiten!

Und man wird irregeführt.

Ulrich hat absolut nichts gemein mit einem Kaiser, dem Kaisersohn, ja seinem erstem erzherzogliche Vorfahren: Grossvater Heinrich. Um keinen Wortwechsel hevorzurufen bei letzterem Unterbleiben der Bezeichnung ”Erzh...”.

Kaiser Borax
27.01.2010 19:31

Was immer es ist: WENIGER nehmen!

th004900
 
26.01.2010 23:45
Also bis auf den geschichtsträchtigen Familiennamen

sagt mir Herr Ulrich Habsburg-Lothringen rein gar nix. Aber wenn er einer der Besten sein sollte, warum sollte er denn nicht zur Wahl antreten dürfen? Ja - offiziell wegen eines (noch immer geltenden und daher anzuwendenden) verschnöselten Uralt-Gesetzes, das aus gleichheitsrechtlichen Aspekten höchst bedenklich erscheint; vielleicht ists aber auch wegen eines wichtigen und oft zitierten österreichischen Grundsatzes: dass es nicht auf die Besten, sondern die Richtigen ankommt? Sei es wies sei: ich habe genauso wie ein Einwohner von Haiti, der durch schrecklichste Geschehnisse Familie und Wohnung verloren hat, völlig andere Sorgen (und bin da beileibe nicht allein).

Philipp Gudenus
 
26.01.2010 14:10
Kaiserhaus, verschiedene Arten der Abstammung

a) ebenbürtigen Beispiel Karl I.
b) nicht-ebenbürtige unter Annahme eines bürgerlichen Namens
Meran (Grafen von), Hohenberg (Herzog von).

Kinder nach Eheschliessung gezeugt:
c) aussereheliche mit nachfolgeder Eheschliessung zur Zeit der Republik - jedoch Gburt während der Monarchie: Habsburg, dank Republik, Beispiel Ulrich's Grossvater

b) c) unterliegen NICHT Gesetz 3.April 1919. Um 1950/55 wurde - ohne Absprache mit dem “Kandidaten” - versucht den Herzog von Hohnberg, dem ältesten Sohne des Thronfolgers, kandidieren zu lassen. In der Öffentlichkeit KEIN Spectakel.

Vermutet, zugeschrieben wurden ander Fälle, jdoch ohne nennenswerten Niederschlag.

Chien de Pique
17.02.2010 18:10

Hohnberg ist in dem Zusammenhang gut. Das Gesetz vom 3.April 1919 tut jedenfalls nicht unbedingt viel zur Sache, weil dort geht es explizit um das Haus Habsburg-Lothringen, während Art. 60 Abs 3 B-VG von ehemals regierenden Familien (auch nicht etwa: Häusern) allgemein spricht. Ich bin mir nicht sicher, ob Familie hier zwangsläufig mit "Haus Habsburg-Lothringen" identisch sein muss oder nicht ein allgemeiner, bürgerlicher Familienbegriff herangezogen wird (darauf scheint jedenfalls die Debatte eher hinauszulaufen, es zählt wohl die Verwandtschaft an sich, nicht wie sich ein Herrscherhaus selbst definiert und ob eine Ehe morganatisch war). Wie das 1950/55 war, kann ich aber nicht beurteilen, da wären Details interessant.

Philipp Gudenus
 
26.01.2010 16:42
an mich [hamstertier],

es erging keine Post!

Philipp Gudenus
 
29.01.2010 18:25
Hamster,

erhielt vielleicht doch von einem Post. Es wird so sein zunächst veröffentlicht, weil wider der Blattlinie, zensuriert. Das soll dq - wie auch dort vorkommen. Eine Zitung, also etwa Weibliches: hält auf ihrer Linie.

Man ist leider linienlos. Dafür also kein Verständnis. Ist man ohne Rückgrat?

hamstertier
26.01.2010 16:16
an gudenus, zu ihrem unveröffentl.post an mich:

danke für die antwort, ich werde wegen der unterschrifts-möglichkeit an ulrich habsburg selber schreiben, man kann ihn im google finden.

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