Widerstand gegen Techno­kraten der Bildungspolitik

Judith Schacherreiter, 21. Jänner 2010 12:21
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    Die Besetzung des Audimax löste eine breite Diskussion über Bildungs- und Universitätspolitik in Österreich aus.

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"Uni brennt!" steht für eine Bewegung, die aus dem neolibe­ralen Zeitgeist aussteigen will und sich dem Effizienzdenken in der Bildung verweigert - Von Judith Schacherreiter

Freier und barrierefreier Hochschul­zugang, Demokratisierung der Uni­versitätsorganisation, Bildung für eine mündige Gesellschaft an Stelle einer der Marktverwertbarkeit angepassten Ausbildung und die Abschaffung der prekären Dienstverhältnisse. Das sind einige der zentralen Forderungen der Studierendenbewegung, die nun end­lich wieder offen legt, was die Techno­kraten der Bildungspolitik in den letz­ten Jahren mit ihrem Geschwätz um Wissensbilanzen, Weltklasseunis und Wissensgesellschaften zudeckten: die grundlegenden bildungspolitischen Themen.

„Uni brennt!“ steht damit für eine Bewegung, die aus dem neolibe­ralen Zeitgeist aussteigt. Sie tut dies nicht nur inhaltlich durch ihre Forderungen. Auch mit der Form ihrer Organisation bildet sie Gegen­kultur. Besetzungskalender, Volx­küche, Arbeitsgruppen, alternativer Vorlesungsbetrieb und eine Vielzahl von Plena, in denen über Bildung und Universitäten diskutiert wird. Wo den Studierenden doch heute eingetrichtert wird, dass es primär darum gehe, mög­lichst schnell zu studieren und daneben auch noch möglichst viele marktre­levante Praktika zu absolvieren, um ständig an einem Lebenslauf zu ba­steln, der nur noch dazu dienen soll die eigene Ich-AG zu vermarkten und andere MitkonkurrentInnen auszuste­chen, nehmen sie sich die Zeit um zu diskutieren, demokratische Willens­bildungsprozesse in Gang zu bringen, alternative Veranstaltungen und De­monstrationen zu organisieren, Forde­rungen zu formulieren und solidarisch für ihre Anliegen Öffentlichkeit zu ge­winnen.

„Uni brennt!“ steht damit auch für eine Verweigerung gegenüber einem Effi­zienzdenken, das alles und alle einer brutalen und irrationalen Marktlogik unterwirft, einer Logik, die im Wahn­sinn der Finanzkrise und im noch grö­ßeren Wahnsinn der Bankenrettungs­programme mündete, die letztlich mit Steuergeldern dafür sorgten, dass nunmehr in der Wall Street wieder die Sektkorken knallen, während die ärmsten Länder dieser Welt, die am wenigsten mit all dem zu tun hatten, ei­nen Todeskampf gegen die wirtschaft­lichen Folgen der Krise führen. Mit „Uni brennt!“ erteilen die Studie­renden – anknüpfend an ihre Lebens­realität, also das Studium und die Uni­versitäten – dieser neoliberalen Logik eine deutliche Absage.

Wenn sie Bil­dung statt Ausbildung und ein freies und selbstbestimmtes Studium fordern, dann weisen sie damit nämlich die vorherrschende Idee zurück, wonach die primäre Aufgabe einer Universi­tät darin bestünde, im Rhythmus der Marktentwicklungen ein den jeweils aktuellen Marktbedürfnissen entspre­chendes Arbeitsheer auszuspeien. Gerade in den Rechtswissenschaften hat diese Vorstellung in den letzten Jahren mehr und mehr Fuß gefasst und deshalb ist es so wichtig, dass auch hier Studierende Gegenkonzepte entwerfen. Die he­gemonialen Gebote der Stunde an den Rechtsfakultäten sind der Praxisbezug und die Internationalität. Gegen beides wäre per se nichts einzuwenden, stün­den die Begriffe nicht typischerweise für ein ganz bestimmtes Verständnis von „Praxis“ und „Internationalität“.

Regelmäßig beziehen sich ja jene, die von der JuristInnenausbildung „Pra­xisbezug“ fordern, auf einen ganz bestimmten Ausschnitt der Lebenspraxis, nämlich auf die Praxis jener wenigen, die Gesellschaften gründen und fusionieren, Stiftungen errichten und Gelder „steuergünstig“ anlegen, Verfahren der Handelsschiedsgerichts­barkeit anstrengen oder ihre Immateri­algüterrechte sichern. Aufgabe der Uni solle es sein, die JuristInnen für diese Aufgaben fit zu machen. Wenn wir hin­gegen nicht nur Ausbildung sondern Bildung einfordern, dann müsste es beim Praxisbezug darum gehen, Theo­rie mit den brennenden Problemen der gegenwärtigen Gesellschaft zu kop­peln. Das würde etwa bedeuten, Recht und Rechtssysteme auch aus den Au­gen derjenigen zu sehen, die sich um Notstands- und Sozialhilfen oder um Aufenthaltstitel bemühen müssen. Di­ese Themenkreise stehen aber für Hun­gerlöhne und sind in jedem Fall weni­ger sexy als Mergers and Acquisitions oder Commercial Arbitration. Ähnlich einseitig ist oftmals das Ver­ständnis der Internationalität. Die Be­seitigung von Diskriminierungen ge­genüber ausländischen Studierenden aus Nicht-EU-Staaten wird offenbar nicht darunter subsumiert.

Im Fahrwasser eines neoliberalen Bildungsverständ­nisses produziert der Anspruch auf Internationalität eher Eroberungs- und Beherrschungsfantasien. Englisch – so wichtig die Sprache natürlich ist – wird unreflektiert als neutrale und universelle Rechtssprache betrach­tet. Europa und die USA sind für die Mehrheit unhinterfragte und einzige Referenzpunkte für postgraduale Aus­bildungen. Länder der Peripherie die­nen dem Mainstream bestenfalls als Studienobjekt für neokoloniale Ideen „juristischer Entwicklungshilfe“ und für mögliche Kapitalinvestitionen, die dann am besten einer vom Zen­trum reformierten Rechtsordnung und dominierten Jurisdiktion unterliegen sollen. Wenn wir aber gemeinsam mit der Studierendenbewegung Bildung statt Ausbildung und Gleichberechti­gung fordern, dann bedeutet Interna­tionalität den aktiven Einbezug aller ausländischen Studierenden sowie den Versuch eurozentristische Weltbilder zu überwinden und die Perspektive der Peripherieländer verstehen zu lernen.

Das derzeitige Verständnis von Pra­xisbezug und Internationalität wirkt zusammen mit anderen Charakteristika der Rechtswissenschaften wie sie der­zeit praktiziert werden systemstabilisie­rend. Das ist beunruhigend für all jene, denen die derzeitige Gesellschafts- und Weltordnung Unbehagen bereitet. Dieses Unbehagen sollte in Aktion um­gewandelt werden, in einen Ausbruch, eine Gegenidee, eine Gegenkultur. Die Zeitschrift juridikum will genau dafür Forum sein. Und daher unsere volle Solidarität für die AudimaxistInnen und „Uni brennt!“(20.1.2009)

Info

Der Artikel ist ursprünglich in der Ausgabe 4/2009 der Zeitschrift "juridikum" erschienen.

Die Zeitschrift für Kritik - Recht - Gesellschaft

Das juridikum versteht sich als juristische Fachzeitschrift, die bei der Analyse rechtlicher Fragen mehr als deren rechtsdogmatische Dimension in Betracht zieht. Gegenüber dem juristischen Mainstream nimmt das juridikum eine kritisch-hinterfragende Haltung ein. Die Zeitschrift stellt eine Plattform dar, auf der RechtswissenschaftlerInnen und RechtspraktikerInnen ihr juristisches Tun reflektieren, rechtliche Verfasstheit und rechtlichen Schein analysieren sowie gesellschaftliche und politische Ziele formulieren. Als unkonventionelle Zeitschrift mit interdisziplinärem Anspruch will das juridikum kritische JuristInnen vernetzen und befähigen.

Der Aufbau der vierteljährlich erscheinenden Einzelhefte folgt einer Dreiteilung. In der Rubrik "recht&gesellschaft" werden aktuelle Fragen zum Verhältnis von Rechtspolitik, Rechtspraxis, Rechtstheorie und Gesellschaft diskutiert. Mit dem "Thema" hat jedes Heft seinen spezifischen inhaltlichen Schwerpunkt, der aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchtet wird. Ein dritter Teil beinhaltet Glossen und Rezensionen.

HerausgeberInnen:
Mag. Lukas Oberndorfer, Drin Judith Schacherreiter, Drin Alexia Stuefer, Mag. Ronald Frühwirth, Mag. Clemens Kaupa

  • Burn out-Falle

    Ausgebrannt [34]

    Die totale Erschöpfung: Niemand kann auf Dauer alle Aufgaben immer noch besser, noch schneller und noch gewinnbringender erledigen, ohne dabei sich selbst und/oder andere auszubeuten

  • 8.11.2011
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Posting 1 bis 25 von 64
1 2
also dann ...
24.01.2010 20:03
nun ... die UBNI`s schwimmen ... in geld, denn der hochschulsektor erwirtschaftet seit j a h r e n ÜBERSCHÜSSE ( ! )

gebarung des staates 2008 :
seite 36 : (in mio) 2005.....2006.....2007......2008
ausgaben............2869.... 3049.....3241......3377
einnahmen...........2887.... 3023....3280.......3392
--------------------------------------------------
ÜBERSCHÜSS.........18,0.....-26,0.....39,0.....15,

seite 151 :
Schuldenstand.......24,0......39,0......34,0.....52,0
rücklagen.............655......1020.....1245.....1167
seite 152 :
Wertpap.,Beteilig... 216.....295........341......364
- - -

wo... ist da ein finanzierungsproblem ?
http://www.statistik.at/web_de/dy... detail=521

x aeins
25.01.2010 14:14

und was sollen wir damit anfangen?
übrigens:Ceaucescus Hobby war es,Staatsschulden zurückzuzahlen,während im Land selbst alles zusammenbrach

also dann ...
25.01.2010 14:36
hmhm ... allein dass die UNI`s 364 mio an wertpapieren ( ? )

erworben haben - anstatt das geld z.b. f.d lehre zu verwenden - sagt eh schon alles aus !

und wenn sie sich mal bemühen die G/V + bilanzen der einzelnen uni`s (z.b.wien, wu-wien) genauer anzusehen ...(z.b. rücklagen, kassabestand usw)
dann würden sie sehen, dass die argumente
(z.b. von winckler : wir brauchen das geld vom notfallsfond usw.)
usw
einfach nicht den tatsachen entsprechen.

kurz gesagt :
die studies wurden einfach betrogen - seit jahren !
wieso sich die studierenden nicht eine profunde diskussion mit den rektoren/minister...
über die verwendeung der mittel einfordert, ist für mich nicht nachvollziehbar.
recherchieren... ist die voraussetzung dazu !

Truhe
 
22.01.2010 12:23
Allein der allgemeine Umgang mit dem Begriff "Mindestzeit" ist bezeichnend für die verdrehte Wahnehmung in der Bildung.

Mindeststudiendauer bezeichnet die Zeit die man MINDESTENS in ein Fach investieren muss um behaupten zu können man hätte sich mit seinem Studium genug beschäftigt hat und nicht die Zeit die man maximal dafür brauchen darf. Der im Grunde absolut Schwachsinnige Schluss, dass jeder, der sich länger und intensiver mit seinem Studium beschäftigt, also mehr Zeit in seine Ausbildung investiert zwangsläufig ein faules Aas ist illustriert deutlich dass es in dieser Diskussion schon lange nicht mehr um Bildung geht sondern um blindwütige Zahlenonanie. Die Fabelgestalt der eierlegenden Wollmilchsau (auch ein reines Zettelprodukt ohne Realitätsbezug) existiert nicht, sie ist ein reines Hirngespinst von Leuten die von Bildung keine Ahnung haben können!

jack johnson
 
22.01.2010 12:51
Daneben

Mindeststudienzeitzeit dient als Indikator für die Subventionierung des Studenten durch öffentliche Gelder...

Ein jeder kann solange studieren wie er will. Doch in Ewigkeit dafür Geld+Vergünstigungen zu bekommen spielt's halt net'.

Truhe
 
22.01.2010 12:59

Hören sie mit ihren geistlosen Stehsätzen auf, sie haben nicht im Ansatz begriffen worüber hier gesprochen wird.

jack johnson
 
23.01.2010 13:29
Ich weiß eh'

ihnen geht's prinizipiell ums jammern...

wen kümmern da schon details wenn man mit dem Slogan: Mindeststudienzeit=böse! denkresistente zombiestudenten als gefolgschaft ködert...

Der Blablaologe
22.01.2010 14:49

sie auch nicht ...

Truhe
 
22.01.2010 17:13

Es geht schlicht und ergreifend darum dass Erbsenzählerei und Taschenrechnerfundamentalismus die Diskussion inzwischen soweit übernommen haben dass das eigentliche Thema, die Bildung, überhaupt keine Relevanz mehr hat und dass genau dass der Grund ist warum seit Jahrzehnten sinn- und fruchtlos verlaufen. Bildung lässt sich einfach nicht in den scheiß Taschenrechner eingeben und wird daher als unnötiger Firlefanz abgetan. Diese technokratische Zurückgebliebenheit schadet der Qualität und untergräbt das Verständnis für die absolute Notwendigkeit der Bildung. Diese pausenlose Zahlenjonglage ist schlicht und ergreifend eine Themenverfehlung.

jack johnson
 
23.01.2010 13:18
Sie sagen es ja selbst

Bildung kann nicht verordnet werden, das liegt in der Verantwortung des einzelnen..

Nur weil sie Mindeststudienzeit mit einer absoluten Vorgabe verwechseln.. weil sie a priori jede Vorgabe und Evaluierung unter dem Vorwand Bildung ist sowas diffuses und sakrosankt, da darf niemand einischauen- scho gar keine niederen Bürokraten brauchens net so raunzat sein..

btw. woher wissen sie dass was der bildungsqualität schadet wenn die weder definiert is noch referenzen zugelassen werden?

Protagoras v. Abdera
22.01.2010 10:57
Schöner Artikel

Inhaltlich vollkommen überzeugend, leider ein bisschen veraltet: Die Studierenden der Uni Wien haben nach der Räumung des Audimax auch gleich freiwillig auf die Besetzung des zweiten großen Hörsaals, des C1, verzichtet. Es hat sie nicht mehr gefreut. Alternative Lehrveranstaltungen finden somit nicht mehr statt, die Solidarisierung zwischen Studierenden und Lehrenden verliert ihre Plattform, und die Bewegung ihr Druckmittel gegen das Rektorat. Bin gespannt, wann die Mehrheit der Bewegung draufkommt, dass sie auf diese Weise von der Politik und der Hochschulbürokratie häppchenweise vernascht wird.

molekühl
22.01.2010 10:14

Mit Bildung hat das nichts zu tun. Hier gehts offenbar nur um ein paar kindliche Naivlinge, die gerne ein öffentlich finanziertes Refugium zum Ausleben ihrer heile-Welt-Phantasien hätten. Dass auch der hochgelobte "klassische" Unibetrieb um nichts besser (menschliich, moralisch) ist als die freie Wildbahn des bösen Kapitalismus - das werden die lieben Kinderlein spätestens bei ihrer ersten Postdoc-Stelle erfahren.
Übrigens: Das Gegenteil von Effizienz ist eindeutig Ineffizienz - was daran toll sein soll, erschliesst sich mir nicht, und ausserdem war die Uni darin sowieso immer schon Weltmeister.

Irrer Wahnsinn
22.01.2010 08:50
Wer im Krieg

ist, kann nicht über Alternativen nachdenken.

Der Blablaologe
22.01.2010 08:05

Ein paar Langzeitstudenten suddern rum ... mehr ist das nicht (höchstens vielleicht eine Werbeschaltung von unibrennt).

Freigeist78
22.01.2010 09:03

Und Ihre Postings sind bezahlte Anzeigen der Industriellenvereinigung?

the comedian
 
22.01.2010 06:36
allergroeszten respekt!

alles gute!

molekühl
22.01.2010 10:16

Dafür brauchts mehr Freiheit im Bildungssystem, dass die resultierenden Universalgenies dann "sz" für "ß" bei Kleinbuchstaben verwenden...

Der Blablaologe
22.01.2010 08:06

war ja klar, dass der unlustige hier auch rumläuft ...

haudi
22.01.2010 03:04
Danke Danke!

Seit ich September auf einer FH angefangen habe weiß ich was mit Effizienzdenken in der Bildung gemeint ist. Grausam, diese angepassten Typen... ich denke dass ich ab WS10 an einer normalen Uni bin.

Dante Alighieri
22.01.2010 00:07

Exzellenter Kommentar! Wäre schön zu hören was Hahn darauf zu sa..., äh, stammeln hat.

jack johnson
 
22.01.2010 09:11
Find ich ja lustig- jetzt der Hahn endlich weg

und sie müssen ihm in jedem Posting hier immer noch hinterhereiern...

lessismore
21.01.2010 22:32

Das Problem mit der Technokratie ist im Moment, daß sich ihre _techne_ gerade als großer Mist herausgestellt hat ...

Was wir brauchen, ist eine Wiedergeburt des öffentlichen Rechts!

(Jenseits von Hungerlöhnen, Benchmark-Sklaverei, und wenn ich persönlich werden darf: Ned EU ...).

x aeins
21.01.2010 22:46

sie wissen aber schon,dass techne auch Kunst und Handwerk umfasst?
nach Elimination dieses Mistes bleibt allerdings nicht mehr viel über,worauf sie ihr öffentliches Recht anwenden können

lessismore
22.01.2010 16:59

Das Modellrechnen auf neoklassischer Grundlage.

ino
21.01.2010 20:56
ist das satire?

für eine verarsche auf naives weltverbesserungspathos ist das aber ganz schön lang. zu lang.

aber kann sich irgendwer ernsthaft fordern, die unis sollen nicht effizient sein? behaupten bankenpakete folgen einer marktlogik (was war dann in den 1930er jahren ohne bankenpakete? eine blüte der aufgeklärten zivilgesellschaft???)

"uni brennt" hat eine deutliche absage erteilt, nur keiner hat's gemerkt. aber in der phantasie der autorin war das sicher auch ganz toll.

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