Tiertransporte

Pausen bringen gestressten Pferden rasche Erholung

19. Jänner 2010, 16:37

Deutsch-österreichisches Team untersuchte Stressreaktionen der Tiere

Wien - Bereits Transporte über kurze Distanzen führen bei Pferden zu Stressreaktionen. Die gute Nachricht ist: Bereits kurze Pausen führen zu merkbaren Erholungen für die Tiere. Zu diesen Ergebnissen kommt die Studie eines deutsch-österreichischen Wissenschafterteams um Alice Schmidt vom Graf-Lehndorff-Institut für Pferdewissenschaften in Neustadt (Deutschland) und Erich Möstl von der Veterinärmedizinischen Universität Wien.

Die Wissenschafter führten mit den Pferden Straßentransporte mittels Lkw durch. Sie unterschieden Kurzzeittransporte von einer Stunde, Transporte mittlerer Dauer von 3,5 und acht Stunden sowie Langzeittransporte von jeweils zweimal zwei Tagen oder zweimal 1.400 Kilometern. Weiters wurden wiederholte Transporte von viermal 3,5 Stunden durchgeführt. Während der Transporte bestimmten die Veterinärmediziner einerseits das bekannte Stresshormon Cortisol, aber auch laufend die Herzfrequenz der Tiere.

Gewöhnung wirkt Stress entgegen

Es zeigte sich, dass Transporte für Pferde praktisch immer Stress bedeuten. Bereits über kurze und mittlere Distanzen zeigten sich Veränderungen beim Cortisol-Spiegel und bei der Herzfrequenz. Die Studie bestätigte aber auch die Bedeutung von Transportpausen, dabei stellt sich bei den Tieren rasch Erholung ein. Auch nach einem Transport erholen sich die Tiere schnell.

Die Lernfähigkeit der Tiere hat bezüglich des Transportstresses positive und negative Konsequenzen. So ist feststellbar, dass alleine die Erwartung eines Transportes die Cortisol-Konzentration ansteigen lässt. Andererseits nehmen die Stressreaktionen mit wiederholten Transporten ab, die Pferde gewöhnen sich gleichsam daran. (red/APA)

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00
HAAHAHAHAH!

die überschrift ist einfach genial

Loonquawl
00
22.1.2010, 13:54
Erholung durch Pausen

...das muss ich mir merken.

Nick Tameer
00
19.1.2010, 23:32

Alles sehr unerwartete Ergebnisse - und eben nicht einfach schnödes Wissen, sondern wissenschaftliche Erkenntnis.

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