FPK vs. Medien

Kärntner Abwehrkampf gegen das freie Wort

Lukas Kapeller, 19. Jänner 2010, 07:13
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    foto: apa/ gert eggenberger

    Landeshauptmann Dörfler, Kärntner Parteichef Scheuch: "Je schlechter ihr über uns schreibt's, desto besser für uns."

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    Scheuch und die Medien - ein nicht gerade entspanntes Verhältnis.

Scheuch und Dörfler verhöhnten auf ihrem Landesparteitag kollektiv die anwesenden Medien - Ein Erlebnisbericht eines Journalisten

Klagenfurt - Uwe Scheuch lacht wie ein Lausbub. Ein Delegierter überreicht ihm einen 80 Jahre alten Eispickel. Kurt Scheuch, der Bruder, sagt, das Dritte Lager werde neue Gipfel erklimmen, "wir werden dem Gegenwind trotzen". Die ganze Szene auf dem Podium, vor 350 Delegierten. Kärntner Fahnen wehen, Bussi von Gattin Jutta, 90,15 Prozent. Uwe Scheuch weiß sich am Ziel, Kärnten ist blau.

"Die Weltpresse hat genug gesehen, ich gehe jetzt", murmelt der ältere deutsche Kollege neben mir. Wir sitzen rechts hinten im Klagenfurter Konzerthaus. Den ganzen Tag über haben uns die Redner mit Spott, die Delegierten mit argwöhnischen Blicken bedacht. Wir, das sind die 60 akkreditierten Reporter am freiheitlichen Parteitag. "Ich werde das für Sie auf Hochdeutsch übersetzen", verhöhnt Landeshauptmann Gerhard Dörfler in seiner Rede die aus Wien angereisten Journalisten. Manche Delegierten drehen sich zu uns um und lachen auffällig laut. Andere versuchen böse dreinzuschauen.

"Gutmenschen" und "Drogendealer"

Der Tag beginnt für uns mit einer Niederlage. Wir holen die Akkreditierung um neun Uhr früh, zwei Stunden bevor der Parteitag beginnt. Dann hinein in den Festsaal, doch ein junger BZÖ-Mitarbeiter (in wenigen Stunden wird er FPK-Mann sein) schmeißt uns wieder hinaus. "Einlass ist erst um zehn." Für ORF-Redakteure gilt das freilich nicht.

Der Kaffee im Foyer des Konzerthauses ist so dünn wie die Chancen von Josef Bucher, dem BZÖ-Obmann. Die Delegierten sitzen alle im braunen Kärntner Anzug da, und auch ihr Denken scheint uniform. Landeshauptmann Dörfler macht am Vormittag den Einpeitscher für Scheuchs Wiederwahl. Er grollt gegen Asylwerber ("Drogendealer und Schläger werden in Kärnten keinen Platz finden") und gegen "Gutmenschen" - in anderen Parteien und in Medien. Und mit einem rhetorischen Geniestreich fügt er beide zusammen: "Die Gutmenschen sollen selbst Asylwerber in ihrer Wohnung aufnehmen."

Der Landeshauptmann holt aus zur Medienschelte

Der ewig alte Anti-Wien-Reflex ("Die Wiener tun nichts für uns") wird großzügig bedient, unter dem neuen Vehikel "Ostregierung", weil - so argumentiert Scheuch - zu viele Burgenländer in der Bundesregierung seien. Immer wieder und besonders gerne geht es gegen "die Medien". Antonia Gössinger, Journalistin bei der "Kleinen Zeitung", wird namentlich genannt. Dörfler reißt Zoten über ihre Berichte.

Hintergrund des Privatkrieges: Im Juli 2009 hatte Scheuch angekündigt, das BZÖ werde ein Jahr lang keine Inserate mehr in Kärntner Tageszeitungen schalten - unter anderem wegen Gössingers kritischer Berichte über die Erhöhung der Parteienförderung. (Scheuch schrieb damals an die "Kleine": "Sie degradieren die gesamte Kärntner Politik zu lauter unfähigen Vollidioten.")

Generell säßen in den Redaktionen "Gutmenschen und linke Schreiberlinge", ruft Dörfler jetzt den Delegierten zu. Der Lärmpegel im Saal steigt. Von nun an kommt kaum ein Redner mehr ohne Seitenhiebe auf die anwesenden Journalisten aus. Aus den hinteren Reihen streifen uns abfällige Blicke. Manchem Delegierten ist der Hass gegen die oberlehrerhaften "Schreiberlinge" richtiggehend ins Gesicht geschnitzt. Gut, dass 60 andere Journalisten hier sitzen, denkt man sich. Wir Presseleute sind hier nicht willkommen, wir werden geduldet. Gerade noch.

Der Berichterstatter macht sich gut als Feindbild

Man kennt den Brauch der Demagogen, die Welt in Schwarz und Weiß zu teilen; oder auch das immer gleiche Lied der "Kronen Zeitung", deren Strophen nur in Dur oder Moll erklingen. Auf der Liste der beliebtesten Feindbilder des sich einbläuenden Kärntner Parteitages finden sich ganz vorne auch Medien, die tun, was sie sollen: nämlich berichten.

Nicht nur die Presse ist ein unliebsamer Gast. Der BZÖ-Abgeordnete Stefan Markowitz wird von einem Security und einem Mitarbeiter Scheuchs aus dem Festsaal geworfen - obwohl er Kärntner ist und noch vor einem Monat den gescheiterten FPK-Parlamentsklub komplettieren hätte sollen. Als der angeschlagene Bundesobmann Bucher und sein Generalsekretär Stefan Petzner ihre Reden halten, werden die Mikrofone runter gestellt. Die Kameras übertragen die Rede nicht nach draußen. Die orange Fangemeinde - wie Markowitz ausgesperrt - blickt auf leere Bildschirme.

Scheuch triumphiert - auch über die Medien

90,15 Prozent - diese Zahl markiert Scheuchs Triumph. Und das alles trotz "der medialen Hetzkampagne der letzten Wochen", sagt Scheuch, "weil ich spätestens seit den letzten vier Wochen weiß, wie schmerzhaft und beleidigend all die Prügel vor allem der Medien sind: Aber all die Angriffe werden nicht schaffen, den Uwe Scheuch zu brechen!"

Wir Journalisten in den hinteren Reihen fragen uns, welche Kampagne er meint. Dass die Illustrierte "News" ein Telefongespräch mit einem russischen Investor veröffentlichte? Und dass andere Medien dann "News" zitieren? Dass Claudia Haider, die Witwe des verstorbenen Kärntner Gottkönigs, in der "Kleinen Zeitung" Scheuchs Methoden dezent hinterfragte? Dass die greise Haider-Mutter Dorothea in der "Krone" von Scheuch "tief enttäuscht" war?

Scheuch nennt den "News"-Bericht eine "Erfindung" - dabei stellte die Illustrierte die Aufnahmen online, sodass jeder sich von der Authentizität des Tonbandes selbst ein Bild machen konnte. Wenn man den Worten seines Landeshauptmannes glaubt, errang Scheuch den Sieg am Parteitag gerade deswegen. "Je schlechter ihr über uns schreibt's, desto besser für uns", spöttelt Dörfler.

Petzner fühlt sich "wie am SED-Parteitag"

Kurz vor der entscheidenden Obmann-Wahl heizt Dörfler nochmals den Delegierten ein: "Wer Dörfler will, muss Scheuch wählen. Wer für Kärnten ist, muss Scheuch wählen."

Petzner rennt daraufhin mitten zwischen die Reihen der Journalisten und schreit: "Das ist ja wie beim SED-Parteitag!" Der ältere deutsche Kollege meint nur: "Das war schon immer wie beim SED-Parteitag. Das ist ihm nur bisher nicht aufgefallen." Nach Scheuchs Wahl ist der Anschluss an die FPÖ nur noch Formsache. Bucher und Markowitz sind längst in ihre Autos gestiegen, nur Petzner bleibt bis zum Ende. Der Parteitag wird - "no na part oft he game" - mit dem Kärntner Heimatlied beschlossen.

"Typisch Journalisten"

Als Scheuch als Parteichef seiner neu eingefärbten Landesgruppe bestätigt wird, titelt derStandard.at: "Scheuch taucht Kärnten in Blau". Meine Kollegin wird wenig später von einem Delegierten gerügt: "Das könnt's ihr so nicht schreiben! Das stimmt nicht, weil wir ja keine Blauen werden. Typisch Journalisten."

Nur einmal an diesem Tag, während seiner Wahl, gibt Scheuch den Vorsitz an den jungen Landesrat Christian Ragger ab. Als die Delegierten abstimmen, bittet er die Journalisten, hinter eine Sperrlinie zu treten, die Kameramänner mögen das Filmen beenden. "Noch leben wir in einer Demokratie", sagt Ragger. Und es klingt fast nach einer Warnung. (Lukas Kapeller, derStandard.at, 19.1.2010)

Kommentar posten
Posting 1 bis 25 von 1306
Amnael
 
02
26.1.2010, 19:07

Haider hatte eine Politik die nur auf seine Person ausgerichtet war, um zu verhindern dass er intern gestürtzt wird hat er sich daher lauter Inkompetenzler angeheuert, die nun da er nimma da is, sein politisches Erbe antreten müssen.
Und was bleibt? Polemik, stumpfer Populismus und unzumutbare Inkompetenz...

Sophist1
04
22.1.2010, 09:36
Ich frage mich warum die Politiker in Kärnten fast unisono...

.so sind, wie Sie sind.

Ich glaube, die Restrepublik hat zu lange aus Trägheit und Fatalismus die Kärntner sich so entwicken lassen.

Doch das Bundesland Kärnten wird langsam zur mehrfachen Belastung (finanziell, Image, rechtspolitisch) für die Republik.

Die Republik sollte endlich aufhören, sich die Kärnter Unverschämtheiten gefallen zu lassen. Denn den Kärntner macht es offensichtlich ein Vergnügen, die Restrepublik am Gängelband durch die Manege führen zu lasssen. Sie fühlen sich anscheinend als Exoten noch wohl und in ihrem Selbstversändnis bestätigt.

Holt sie endlich von ihrem Sockel, denn langsam wird im Ausland Kärnten mit Österrreich gleichgesetzt.

Derpeitschenpeter
02
22.1.2010, 08:58

"Scheuch taucht Kärnten in Blau". Meine Kollegin wird wenig später von einem Delegierten gerügt: "Das könnt's ihr so nicht schreiben! Das stimmt nicht, weil wir ja keine Blauen werden. Typisch Journalisten."

Stimmt, man hätte auch schreiben können: Scheuch taucht Kärnten in Braun

Der Checker
01
22.1.2010, 07:27
"Kärtntner Finanzausgleich"

Der braune Landeshauptmann verschenkt Hunderter. Der braune, sogenannte „Soziallandesrat“, nimmt den Ärmsten der Armen in den Kärntner Seniorenheimen, mit 1. Februar, den Hunderter wieder weg. Und das mit Unterstützung der ÖVP. So erinnert der derzeitige Zustand der Kärntner Landespolitik an eine Jauchengrube: eine braune Soße, in der ein paar schwarze Brocken schwimmen.
Pfui Teufel!

Ausländerhass, Neid, tiefgesunkenes Land!
00
24.1.2010, 10:25
Zahlt alles der Steuerzahler!

Werden wir halt eine Erhöhung bekommen, wahrscheinlich wird es der Packler bei den Ärmsten machen, weil wir die ja in diesem Land nicht brauchen!
VOLKSPartei heißt sie!

cantanto
09
21.1.2010, 20:31
Am Beispiel Scheuch und Kärnten kann man erahnen,

in welchem Klima man vor siebzig Jahren in diesem Land gelebt hat.

Wenn diese Individuen könnten, wie sie wollten, gäbe es bereits wieder Konzentrationslager, absolute Zensur und Staatsterror.

Vielleicht sollten sich einige Wiener sehr gut überlegen, ob sie Strache wirklich als Protest wählen sollten, denn Strache ist der gleiche N.a. z.i. wie Scheuch nur im Gegensatz zum Proleten und Lufthirn scheuch ist er intelligent, redegewandt und kann mit Medien gut umgehen.

Also Achtung!

Ausländerhass, Neid, tiefgesunkenes Land!
00
24.1.2010, 10:26
Aber das Lufthirn ist das gleiche!

Strpüpl Kotu
00
22.1.2010, 08:10
Sie meinen wohl...

... neu, attraktiv, zielstrebig und intelligent. pfui teufel

Cobra100
 
15
21.1.2010, 15:10
GUTMENSCH

Also ich sehe hier für mich eine große Warnung!
Den Begriff "Gutmensch" hat es schon gegeben! In einer Zeit, die wir uns alle nicht mehr zurückwünschen. Hier müsste, meiner Meinung nach, allein schon die Polizei bei den betreffenden Rednern, wegen Wiederbetätigung, eingreifen. Ist ja nur meine Meinung. Spätestens hier bei diesen Aussagen, müßte hier jeder mündige Wähler Augen und Ohren offen halten! Ich bin der Meinung, hier handelt es sich nicht mehr um politisches Hickhack vor Wahlen, hier ist Gefahr in Verzug!

Kalvarienberg
10
21.1.2010, 15:18
2. Teil:

"Generiert werde so eine Feindbild- und eine Tabu-Situation, in der insbesondere frauenfeindliche, rassistische und antisemitische Äußerungen als rebellisch und tabubrechend erscheinen. Der Begriff „Gutmensch“ wirke hier als Code, um in diesem Denkmuster sprechen zu können und verstanden zu werden, ohne die eigene Gesinnung deutlich formulieren zu müssen. Ein bekanntes Beispiel sei es, in antisemitischen Reden das Wort „Jude“ durch das Wort „Gutmensch“ zu ersetzen. Zuhörer, die sich gar nicht als Antisemiten verstünden, könnten diesen Reden bedenkenloser zustimmen."

Kalvarienberg
00
21.1.2010, 15:18
Aus Wikipedia:

"... Verwendung des Begriffs als ideologischer Code

Der Politikwissenschaftlerin Katrin Auer zufolge werden unter der Chiffre „pc“ (für engl. political correctness), für deren Aufkommen häufig „Gutmenschen“ verantwortlich gemacht würden, speziell in der Rechten Themen benannt, über die man nicht mehr laut und öffentlich reden könne, ohne dem „Terror der Gutmenschen“ zum Opfer zu fallen. Die so ausgemachten „Gutmenschen“ würden dabei bildhaft oft als Keulen schwingend dargestellt. Die Rede sei von „Moralkeule“, „Rassismuskeule“, „Faschismuskeule“, „Auschwitzkeule“ und ähnlichem.

Kalvarienberg
00
21.1.2010, 13:09
Die Besoffenen sind echt glaubwürdig....

http://www.youtube.com/watch?v=O4LsGSZY2y8

werwolfi
02
21.1.2010, 12:06

"Scheuch schrieb damals an die "Kleine": "Sie degradieren die gesamte Kärntner Politik zu lauter unfähigen Vollidioten.""

I LOL'ed... dass ich mit dem herren einmal einer meinung über den zustand der kärntner politik sein würde, hätte ich im leben nicht gedacht...

ansonsten ist das ganze allerdings gar nicht zum lachen.
principiis obsta, wusste schon der alte Ovid...

the photographer
05
20.1.2010, 17:48
Auch die NSDAP...

...war in noch demokratischen Zeiten nur eine Partei mit knapp über 30 Prozent an Stimmen,
Dank der Blauäugigkeit der Mitbewerber und der Korruption gelang es ihr dann doch, an die Macht zu kommen.
Gewähren lassen wäre auch heute ein schwerer Fehler!

Der Bobo-Experte
61
20.1.2010, 16:26
Die Überschrift ist echt gut.

Zweite Klasse Volksschule?

Warum schreibt ihr nicht einfach, der Abwehrkampf war ein Unrecht, gegen die Freiheit der Kärntner gerichtet. Kärnten sollte Teil Jugoslawiens sein, etc., etc., etc.

Dann ist sie wenigstens klar am Tisch, die Meinung. Jeder kann sie ja äußern und per se ist (fast) nichts blödsinnig.

Den Rechten wirft man versteckte Feindlichkeiten vor und selbst ist man nicht anders.

the photographer
03
20.1.2010, 18:20
"Abwehrkampf 1920"

..ist ein überstrapazierter Mythos (wie etwa "DER STURM AUF DIE BASTILLE"), so der Zeithistoriker Stuhlpfarrer.
Kärnten blieb nicht wegen des "Abwehrkampfes" (militärisch nicht zielführende verlustreiche Scharmützel) "frei und ungeteilt", sondern richtigerweise nachvollziehbar "trotz dieses". Eine kriegerische Auseinandersetzung nach WK I wurde wohl eher als Provokation als als zielführende Option gesehen. Tote hatte es ja bereits genug gegeben.

Eine Volksabstimmung entschied letztendlich das Schicksal. während die siegreichen Kriegsgegner von WK I dem Treiben der Freischärler aus dem österreichischen Süden höchstwahrscheinlich wenigstens mit Misstrauen begegneten.

purzl
 
11
20.1.2010, 16:22
ÖVP/FPÖ/BZÖ/FPK ist die Aktuelle Situation:lieber Standard.

sydonne
01
20.1.2010, 18:15
... und was soll das bedeuten ...

Prostetnik Vogon Jeltz
01
20.1.2010, 22:37
Das ist eine chronologisch korrekte Auflistung der Nachfolgeparteien des Faschismus in Österreich.


Die erste wurde von Austrofaschisten begründet und geleitet,

die zweite von SS-Leuten,

die dritte wurde vom Sohn eines "illegalen" SA-Mannes und einer BDM-Führerin aus der zweiten abgespalten,

die vierte vom Enkel eines Mitgründers der zweiten aus der dritten.


Sag bloß du wußtest das alles nicht???


MartinB
00
21.1.2010, 12:17

bis darauf dass das FPK eigentlich schon 86 gegruendet wurde, vermutlich als Absicherung falls der Putsch des Abspalters der dritten nicht klappt.

Kalvarienberg
01
20.1.2010, 09:57
Ein kleiner Schritt:

http://tinyurl.com/yaj9crg

sergeygoldreiter
03
20.1.2010, 09:18
Je schlechter ihr über uns schreibt's, desto besser für uns

wie wahr!
das was diese Herren wirklich treffen würde, wäre wenn die Medien nicht über sie berichten würden.
das wäre auch ein Druckmittel, falls die Stimmung gar zu feindlich wird, oder noch besser: es würde dem Kasperltheater einiges an Bedeutung nehmen

rund und gsund
00
20.1.2010, 16:51

wer würde sich schon gerne 1297 postings zu einem thema entgehen lassen ... ? (1298 ...)

merlot46
01
20.1.2010, 09:55

Das habe ich mir gestern bei HC im "Report" gedacht. Der ORF und die anderen Medien bieten diesen Rabauken immer wieder eine Bühne, um ihren Quark ablassen zu können.
Wer, wie wir gelernte Österreicher, weiß, dass bei diesen Interviews nichts anderes als leere Stehsätze und einstudierte Phrasen zu hören sind, sollte darauf verzichten dürfen. Das sollte auch für die Medien gelten.

Das Motto der Medien sollte lauten: Totgeschwiegen ist schließlich auch gestorben.

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