Nationalisten gegen Demokraten, das ist Brutalität

18. Jänner 2010, 16:05
Bild 1
foto: ap
Bild 1 von 4»

Zum ersten Mal seit doch immerhin zwei Jahren gab es heute im taiwanesischen Parlament wieder eine handfeste Schlägerei. Mitglieder der anti-chinesischen Demokratischen Fortschrittspartei gingen ihren Kollegen von den regierenden Nationalisten buchstäblich an die Wäsche.

Kommentar posten
11 Postings
Heitere Hyperinflation, gepflegter Staatsbankrott
 
02
19.1.2010, 14:27
Der Gong ertönt. HEUTE FÜR SIEEEE, MEINE DAMEN UND HERREN!

Sumo-Ringen:
Josef Pröll - Rudolf Hundstorfer

Mittelgewicht:
HC Strache - Karl Öllinger

Fliegengewicht:
Josef Cap - Herbert Kickl

Milchgesicht:
Haimbuchner Manfred - Martin Bartenstein

Celebrity Deathmatch- Höhepunkt des Tages!
Alexander VdB - Martin Graf

Akademisches Schattenboxen:
Bucher Josef - Johannes Hahn

Damenwertung:
Barbara Prammer - Maria Fekter; Kratzen und Beißen erlaubt

Chearleader:
Alev Korun, Eva Glawischnig, Ursula Haubner, Sylvia Fuhrmann

Ringrichter:
Matznetter Christoph

Kommentatoren:
Laura Rudas, Stefan Petzner

Guigui
00
19.1.2010, 12:59

Kandidaten wie Bruce Lee, Bud Spencer und Obelix hätten da ein weites Betätigungsfeld. Und das politische Niveau würde darunter keineswegs leiden.

transalpin
00
19.1.2010, 10:17
„Nationalisten“

Ich finde es etwas irreführend, wenn man die KMT im Deutschen noch immer als „Nationalisten“ bezeichnet, wo doch die „Demokraten“ (DDP) viel eher nationalistische Ressentiments mancher Taiwaner ansprechen.

Die FPÖ steht ja heute auch nicht im Verdacht, eine freiheitliche (liberale) Politik zu vertreten, und daher wäre die Übersetzung „Liberal Party“ inhaltlich falsch.

beowulf2
 
00
19.1.2010, 17:49

Ja - das ist das Kreuz mit den Namen. Alles ändert sich und nix passt mehr.

Die Kommunistische Partei ist zu einer Art klassische GMD (autoritär, nationalistisch/patriotisch, korrupt) mutiert. Die GMD ist dafür jetzt eine bürgerlich konservative Spießer Partei mit dem Schwerpunkt Wirtschaft ähnlich der ÖVP und die DPP wird immer mehr eine regional nationalistisch/lokalpatriotisch populistische "Demokratie Rückschritts (statt Fortschritts) Partei", ala BZÖ. (Westenthaler könnte es dort weit bringen.)

NONE
00
19.1.2010, 06:06

Also, dafür würde ich sogar ins Parlament ziehen.
Da sehe ich dann den HC Strache, und denke mir das seine Nase etwas breiter gemacht werden könnte ... mit ein paar Kollegen aus dem Forum hier sollte dies doch möglich sein!

Taiwan als Vorbild. So seh' ich das.

mitrovic dejan
00
19.1.2010, 04:25
Uniformen im Parlament.

An Bilder ist deutlich zu sehen das vielle Abgeordnete Uniformen tragen.Einige tragen Schwarze Jacets mit rotten kragen,wehrend die anderen Weissen Jacets tragen mit weisse Hemden.Also wer ist wer an dem Bilder dim man sehen.

beowulf2
 
00
19.1.2010, 18:02

Hier auf dem Foto versuchen GMDler ("Nationalisten") "einzubrechen" nachdem sie von DPPLern mit Hilfe eines Fahrradschlosses von der Teilnahme an der Abstimmung gehindert gehindert werden sollen.

http://1.bp.blogspot.com/_1HM_-KHZ... 768a76.jpg

Hier auf dem Foto sind die DPPler ("Demokraten") beim heimlichen montieren des Schlosses zu sehen:

http://4.bp.blogspot.com/_1HM_-KHZ... 081472.jpg

Ich glaube die Bilder erleichtern die Zuordnung der verschiedenen Uniformen, da die Gruppen hier getrennt auftreten.


Dagmar Rehak
 
05
19.1.2010, 01:45
Immerhin zahlen wir Steuern.

Also wäre es angebracht, bei uns im Parlament auch solche Vorstellungen zu geben.

quadrartl
01
18.1.2010, 21:21

Die haben halt noch Überzeugungen! So ghert si des!

Quasis Herr Karl
02
18.1.2010, 20:40
Wenn es in Österreich politisch so weitergeht wie seit dem Jahr 2000...

hama in weiteren zehn Jahren auch solche Zuständ'.

beowulf2
 
00
18.1.2010, 18:44

"Als vor zwei Jahren die Nationalisten die Wahl gewannen und die Demokraten zuhauf aus den Reihen des Parlaments gewählt wurden, schien die große Zeit der Polit-Wickl vorbei. Der Friede währte nur kurz."

Für wen schien die große Zeit der Polit-Wickl vorbei? Was für ein "kurzer" Frieden? Die DPP hat sich nach dem Wahldebakel und dem Chen Shui Bian Skandal damals wieder neu sammeln müssen, aber das wars auch schon.

Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.