Präsidentenwahl in Ukraine

Timoschenko hofft auf Sieg bei Stichwahl

18. Jänner 2010, 13:09

Janukowitsch kam nach Auszählung von 80 Prozent der Stimmen auf 35,8 Prozent - Wähler straften Staatspräsident Juschtschenko ab

Kiew - Nach der ersten Runde der Präsidentenwahl in der Ukraine rechnet sich die zweitplazierte Ministerpräsidentin Julia Timoschenko gute Chancen auf einen Sieg in der Stichwahl aus. Das mit Abstand stärkste Ergebnis erzielte bei der Abstimmung am Sonntag zwar Oppositionsführer Viktor Janukowitsch. Nach Einschätzung von Beobachtern dürfte er sein Wählerpotenzial aber bereits weitgehend ausgeschöpft haben, während Timoschenko in der zweiten Runde am 7. Februar auf viele Stimmen von Unterstützern ausgeschiedener Kandidaten hoffen kann. Entsprechend siegessicher zeigte sie sich und kündigte noch am Wahlabend Gespräche mit den unterlegenen Rivalen an.

Janukowitsch kam nach Auszählung von 80 Prozent der Stimmen auf 35,8 Prozent, wie die zentrale Wahlkommission am Montag mitteilte. Damit verfehlte er deutlich die für einen Sieg im ersten Durchgang nötigen 50 Prozent. Timoschenko vereinigte 24,7 Prozent der Stimmen auf sich. Amtsinhaber Viktor Juschtschenko erzielte erwartungsgemäß nur rund fünf Prozent und landete damit abgeschlagen auf Platz fünf: Der einstige Hoffnungsträger der Orangenen Revolution hatte sich in den vergangenen fünf Jahren in zeitraubende Machtkämpfe auch mit seiner einstigen Weggefährtin Timoschenko verstrickt und darüber zur Enttäuschung vieler Wähler die dringend nötigen Wirtschaftsreformen aus den Augen verloren.

Ministerpräsidentin setzt auf Stimmen unterlegener Kandidaten

Janukowitsch habe keine Chance auf einen Sieg in der zweiten Runde, sagte Timoschenko am Sonntagabend nach Veröffentlichung erster Prognosen, die ihren Rückstand allerdings deutlich kleiner ansetzten. "Ab heute bin ich bereit für Gespräche, damit wir damit vorankommen, die demokratischen Kräfte zu vereinigen." Ein Unsicherheitsfaktor dabei ist, dass in der ukrainischen Politik Persönlichkeiten traditionell weit mehr zählen als Parteien. Selbst die Wahlempfehlung eines populären Konkurrenten ist deshalb keine Garantie für die Stimmen seiner Wähler. Dennoch rechnen Beobachter wie Andrew Wilson vom European Council on Foreign Relations damit, dass die meisten der ausgeschiedenen Bewerber sich für die Ministerpräsidentin aussprechen und ihr damit Rückenwind verschaffen werden.

Janukowitsch dürfte es dagegen Experten zufolge schwerfallen, Wähler außerhalb seiner eingeschworenen Anhängerschaft im russischsprachigen Osten und Süden des Landes zu mobilisieren. Wilson sagte, der Oppositionschef habe ganz auf einen Durchmarsch in der ersten Wahlrunde gesetzt und sei damit gescheitert. Ein Ergebnis über 40 Prozent ist für ihn nach Einschätzung des Analysten Olexander Dergatschew unerreichbar.

Der mit 13 Prozent Drittplazierte, der populäre frühere Zentralbankchef Sergej Tigipko, will nach eigener Ankündigung ebenso wie Ex-Parlamentspräsident Arsenij Jazenjuk als Vierter auf eine Wahlempfehlung verzichten. Ein Timoschenko-Berater zeigte sich dennoch zuversichtlich, dass es in den kommenden Tagen zu einem Treffen mit Tigipko kommen werde.

Politisch trennt die beiden Hauptkontrahenten Janukowitsch und Timoschenko weniger, als ihre erbitterten wechselseitigen Angriffe im Wahlkampf vermuten lassen. Beide haben versprochen, die Armut zu bekämpfen und das Gesundheitssystem zu verbessern. Außenpolitisch wollen sie die unter dem pro-westlichen Amtsinhaber Juschtschenko auf einen Tiefpunkt gesunkenen Beziehungen zu Russland verbessern, ohne auf eine weitere Annäherung an Westeuropa zu verzichten. Dabei geht es ihnen auch darum, Gasliefer-Engpässe wie in der Vergangenheit zu vermeiden.

Investoren erwarten außerdem, dass nach der Wahl Wirtschaftsreformen in Gang gebracht werden und damit auch wieder die ausgesetzten Milliardenhilfen des Internationalen Währungsfonds an die Ukraine fließen können.

Janukowitsch: "Der heutige Tag markiert das Ende der orangenen Macht"

Janukowitsch sagte in einer Fernsehansprache: "Der heutige Tag markiert das Ende der orangenen Macht. In der zweiten Runde wird es keinen Platz für (Juschtschenko) geben. Er hat offiziell das Vertrauen der Menschen verloren." "Ich habe das Gefühl, dass das ukrainische Volk eine Wende will", betonte der pro-russische Politiker. Der Chef der Partei der Regionen will nach Jahren der Konflikte mit Russland unter Juschtschenko künftig Moskaus Interessen stärker berücksichtigen. Entscheidend für den Ausgang der Stichwahl dürfte sein, für welches Lager sich der Drittplatzierte, der Bankier und Ex-Wirtschaftsminister Sergej Tigipko, entscheidet. Er kam auf gut 10 Prozent der Stimmen.

Der im russisch geprägten Osten und Süden des Landes beliebte Janukowitsch versprach an dem eiskalten Wahltag in Kiew eine enge Zusammenarbeit mit Russland und der Europäischen Union. Die Wähler im zweitgrößten Flächenland Europas hofften vor allem auf ein Ende der jahrelangen politischen Grabenkämpfe. Das wichtigste Transitland der EU für russische Gaslieferungen erlebt derzeit die schwerste Krise seit dem Zusammenbruch der Sowjetunion vor 20 Jahren.

OSZE: Wahl fair und frei

 

Die Wahl ist nach dem Urteil von Beobachtern auf "demokratisch hohem Niveau" verlaufen. Der erste Wahlgang sei von Respekt für die bürgerlichen und politischen Rechte geprägt gewesen. Das teilte die Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) am Montag in Kiew mit. Die Menschen in der Ex-Sowjetrepublik hätten eine echte Auswahl unter den 18 Kandidaten gehabt. Der Wahlkampf sei fair und frei verlaufen. Zugleich mahnte die OSZE eine Optimierung des ukrainischen Wahlgesetzes an.

Die Beobachter hoben besonders die Rolle der in der Ukraine unabhängigen Medien hervor, die eine Vielfalt an ausgewogenen Informationen über die Kandidaten geboten hätten. Auch die Auszählung der Wahlzettel sei professionell gewesen. "Diese Wahl war insgesamt effektiv und mit Respekt für die grundlegenden Freiheiten organisiert - trotz lückenhafter und widersprüchlicher Gesetze", sagte die leitende OSZE-Wahlbeobachterin Heidi Tagliavini (Schweiz). Auch andere Delegationsmitglieder bezeichneten die Abstimmung als einen Sieg der Freiheit im postsowjetischen Raum. Die Lager der beiden Rivalen hatten sich am Wahltag gegenseitig Wahlfälschungen vorgeworfen.

Die Ukraine gilt unter den in der Gemeinschaft Unabhängiger Staaten (GUS) organisierten Ex-Sowjetrepubliken als das Land mit den größten demokratischen Freiheiten. Der Westen hatte wiederholt die seit der Orangenen Revolution freien und unabhängigen Medien und den politischen Pluralismus gelobt.

Irritation um 400 "durchtrainierte" georgische Wahlbeobachter

Irritationen gab es am Wahltag allerdings um etwa 400 als Wahlbeobachter angemeldete Georgier. Die ukrainische Opposition warf den "durchtrainierten" jungen Männern vor, die Wahl zugunsten der pro-westlichen Kräfte um Regierungschefin Timoschenko gewaltsam manipulieren zu wollen. Georgien wies die Vorwürfe zurück.

Die Ukraine leidet besonders unter den Folgen der globalen Wirtschaftskrise. Ein Staatsbankrott konnte nur mit Hilfe eines Milliardenkredits des Internationalen Währungsfonds (IWF) abgewendet werden. Juschtschenko hatte sich in seiner Amtszeit in kraftraubende Machtkämpfe verstrickt und darüber dringend notwendige Wirtschaftsreformen aus den Augen verloren.

Juschtschenko trat am 23. Jänner 2005 das Präsidentenamt an. Janukowitsch war 2004 zunächst zum Sieger der Präsidentschaftwahl und Nachfolger seines autokratischen Vorgängers Leonid Kutschma erklärt worden. Nach wochenlangen Protesten der Opposition gegen das Wahlergebnis ordnete der Oberste Gerichtshof eine Wiederholung der Wahl für den 26. Dezember 2004 an, die dann Oppositionsführer Juschtschenko klar gewann. (APA/Reuters/apn/red)

Kommentar posten
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Klaus Klabautermann
02
18.1.2010, 21:12
Bei der Stichwahl werden nach von Soziologen

gut 44 Prozent der ukrainischen Wähler Janukowitsch zu wählen.

Für Timoschenko würden nur knapp 38 Prozent stimmen.

Da müsste Timo noch 13-14% zulegen und Janukowitsch 7-8% .

Das erscheint durchaus plausibel!

Alexei Pavlov
03
19.1.2010, 15:52

Es sei denn, es wird massiv gefälscht, besonders im Westen des Landes, zugunsten der korrupten Gasprinzessin.

Eva Goldstern
53
18.1.2010, 15:48

Wenn unsere lieben (teils leider auch anti-semitischen) Russlandverehrer meinen, in der Ukraine herrsche eine "westliche Diktatur", dann verstehe ich ein Faktum nicht:
Warum gibt es freie Wahlen? Warum gibt es mehr als einen Einheitskandidaten? Warum darf die Presse frei darüber berichten? Warum sind die Gefängnisse nicht voll mit politisch nicht-genehmen Personen?

echt witzig!
02
19.1.2010, 16:38
Juschtschenko neulich:

"Jemand mit zwei nicht-ukrainischen Elternteilen kann nicht Präsident dieses Landes werden." Damit zielte er unverhohlen auf Timoschenkos armenisch-jüdische Vorfahren ab.

Alexei Pavlov
00
19.1.2010, 15:54

"Warum gibt es freie Wahlen?"

Wei Sie diese als solche sehen wollen?

dyakuyu tobi, bozhe, shcho ya ne moskal
40
18.1.2010, 22:39

sehr schön gesagt! es muss schon eine schlimme diktatur sein, wo der oppositionskandidat es schafft nach dem ersten wahlgang in führung zu liegen. was für ein grausamer diktator dieser juschtschenko doch sein muss, dass er dies zu lässt.

tramtatam
23
18.1.2010, 14:30
Andrew Wilson vom European Council on Foreign Relations meint:

"Janukowitsch dürfte es dagegen Experten zufolge schwerfallen, Wähler außerhalb seiner eingeschworenen Anhängerschaft im russischsprachigen Osten und Süden des Landes zu mobilisieren."

dagegen kann man allerdings halten: "Timoschenko dürfte es dagegen Experten zufolge schwerfallen, Wähler außerhalb ihrer eingeschworenen Anhängerschaft im russischbashenden Westen des Landes zu mobilisieren."

Zopferltante habe ganz auf einen Durchmarsch in der ersten Wahlrunde gesetzt und sei damit gescheitert. Ein Ergebnis über 25 Prozent ist für sie auch ohne Einschätzung des Analysten Olexander Dergatschew unerreichbar.

Dennoch rechnen Beobachter wie Andrew Wilson vom European Council on Foreign Relations damit, dass sie siegt.

AHA!

Andrei Tchoubrikov
00
18.1.2010, 16:51

"im russischbashenden Westen" ist der Juschenko noch recht populaer und hat auch paar Stimmen gekriegt. Er hat in Ternopol (Galizien) studiert und von dort seine lokalschraege Mentalitaet.

Timoschenko ist in der Zentralukraine (Kiew und Dnepr abwaerts paar Km.) populaer... brisant ist der neue Kandidat Tigipko, welcher zumeist im Osten und Sueden (bei Janukowitsch) Stimmen von Zweiflern gefangen hat (10-20%)...

Insgesammt wird's ein noch recht interessanter 2er Durchgang. Der "Westen" hat de facto KEINE Kandidaten mehr, und die Entscheidungswahl wird nicht fuer einen Kandidaten, sondern mehr "umgotteswillenallesnurnichtdieser!!!"

rggre rewqfew
00
18.1.2010, 14:40

grundsätzlich ist das pro-ukrainische, nationalistische lager etwas groesser als das pro-russische. wenn es timoshenko gelingt, das ehemalig orange lager doch noch auf sich zu vereinen, koennte sie noch gewinnen. denke, dass wollte egsagt werden...

Dark Funeral
 
00
18.1.2010, 14:25
Timoschenko hofft auf Sieg bei Stichwahl

na, ich nehme mal an, ihr Konkurrent auch

tramtatam
22
18.1.2010, 14:22
"Dennoch rechnen Beobachter wie Andrew Wilson vom European Council on Foreign Relations damit, dass die meisten der ausgeschiedenen Bewerber sich für die Ministerpräsidentin aussprechen"

sie rechnen nicht nur damit, mit Sicherheit tun solch "Beobachter" auch was dafür.

400 georgiesche Beobachter sind bereits an der vordersten Front.

der Hollywood-Regisseur Renny Harlin hatte bereits die Dreharbeiten an dem Blockbuster "400" angekündigt.

rggre rewqfew
20
18.1.2010, 14:55

ja genau, nach dem georgien das letzte mal beinahe ganz russland erobert hat, versucht die aggressive kaukasische supermacht nun die ukarine zu erobern. hats euch noch?

Hustler
00
18.1.2010, 13:48
Hoffentlich gewinnt Prinzessin Leia

Kontrahent1
12
18.1.2010, 14:08
Bei aller Bewunderung für Optik und Geschmack,

in einem so armen Land zeugt es nicht von Instinkt, im pompösen weißen Nerz am Vormittag zur Wahlurne zu gehen. Auch wenn das Volk seine Repräsentanten gerne 'glamourös' sieht, zur Parole 'Kampf gegen die Armut' wäre eine etwas dezentere Garderobe passender gewesen.

giseun
01
18.1.2010, 15:56
Distanzierte Spekulation aus dem Westen

Fahren sie doch ersteinmal in die Ukraine und schauen sie sich an, wie die Leute dort rumlaufen. Und dann wird ihnen auffallen, dass der Stil voll im Trend liegt und weniger die soziale Spaltung als die Hoffnung auf eine bessere Zukunft symbolisiert.

Kontrahent1
00
18.1.2010, 17:26
Wie die Leute dort rumlaufen

sieht man besonders an den Fotos unterhalb. Daß es dort noch wertvollere Pelze als den weißen Nerz gibt ist mir schon geläufig.

Standard Leser4
 
21
18.1.2010, 15:44
Evita Peron war auch nicht billig eingekleidet,

und wurde trotzdem vom Volk geliebt! Was die Oesterreicher immer an Frauen in der Politik herumnoergeln. Sie sagen ja auch nichts ueber die sehr sehr sehr sehr teure Uhr von Herrn Putin! Die Kommentare ueber Aussehen der Damen Thatcher, Merkel, Ferrero W usw haben in einer Zeitung wie dem Standard nichts zu suchen. Schaemen Sie sich!

Kontrahent1
00
18.1.2010, 17:31
Schauen Sie, ich nörgele überhaupt nicht

am Aussehen oder am Stil der Frau Timoschenko und ich bin auch durchaus der Meinung, daß sie es sich leisten kann. Ich hinterfrage einzig ihren Instinkt. Am Abend in der Oper bei der Siegesfeier ist diese Aufmachung bestimmt angebracht. Wenn eine Herzogin von Cornwall ein großartiges Rubincollier am Abend trägt ist das bestimmt passender, denn sie buhlt nicht um Stimmen von armen Wählern. Und trotzdem wurde sie von der österreichischen Presse dafür kritisiert weil sie ja irgendeiner Stiftung für Arme vorsteht.

Standard Leser4
 
00
18.1.2010, 23:00
Sie haben keine Ahnung von Ukrainischer Kultur, aber noergeln.

Ich sehe keine wertvollen Juwelen, ich sehe zwei Damen jeweils im weissen Wintermantel und Herrn im Anzug. Am 19 Januar feiert die Orthodoxe Kirche das Fest der Gotteserscheinung und der Taufe Christi genannt Theophanie. Bereits zum Wochenende werden viele Taufen und Weihen von Wasser durchgefuehrt. Da Julia in Ihre Heimat zurueckgekehrt ist und dort gewaehlt hat, nehme ich an dass Sie anschliessend einer solchen Weihe beigewohnt hat. Das von Ihnen als Beispiel angefuehrte zweite Bild ist im katholischen Lvov in einer Wohnung aufgenommen worden. Wahrscheinlich hatte die Dame im Bild keine Ahnung, dass Ihr Foto um die Welt geht, sonst waere sie sicherlich nicht im Haushaltskleid.

Kontrahent1
01
19.1.2010, 10:40
Sie lesen in Fotos wie in Biedermeier-Gemälden.

Nette Geschichten, die Sie da erzählen.

http://manu.theoffside.com/files/2009/01/2mci0y.jpg
12
18.1.2010, 13:24
meine innere frage, wie zum geier das inhaltsleere

zopferl auf 25% kommt, wenn das identische angebot ohne zopferl aber mit vergiftungsnarben (der herzen) nicht mal 5% erreicht, wurde ein paar sätze weiter beantwortet:

Westliche Beobachter lobten die Arbeit in den Wahllokalen.

alles klar, fälschung durchgegangen ...

die georgischen kriminellen sind wohl nur das i-tüppfelchen ...

25% für timoschenko sind in etwa so realistisch wie damals die 96% zustimmung für den restgeorgischen diktator krawattenwilli ...

mfg

Nicolas Castillo
62
18.1.2010, 12:38
na hoffentlich gewinnt der Russenfreund ...

Dann halten wir wenigstens die von der EU ab.

marcopolo1971
 
00
18.1.2010, 13:17

na gott sei dank sind Sie dabei

Nicolas Castillo
00
18.1.2010, 16:57
wobei genau?

Thomas Gummibaer
30
18.1.2010, 11:29
Also die Ukrainier lehnen den "westlichen" Experiment

mir der Demokratie ab. Hoffentlich kommt es uebereall so und der "Wstern" geht samt seiner Diktatur zum Teufel.

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