Pröll befürchtet Scheitern der Regierung

7. April 2003, 10:36
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Turbulenzen in den freiheitlichen Landesorganisationen könnten sich auf Bundes-FPÖ und Regierung auswirken

St. Pölten - Niederösterreichs Landeshauptmann Erwin Pröll (V) zeigt sich - nach dem Einbruch der FPÖ bei der NÖ Landtagswahl (am 30. März) und angesichts der bevorstehenden Wahlen in Oberösterreich, Tirol und Kärnten - skeptisch hinsichtlich des Bestandes von Schwarz-Blau. Er fürchte, dass die Turbulenzen in den freiheitlichen Landesorganisationen auf die Bundes-FPÖ und die Regierung nicht ohne Auswirkungen bleiben werden, so Pröll in der aktuellen Ausgabe der NÖN (Niederösterreichische Nachrichten).

Seine Zweifel (an der Neuauflage von Schwarz-Blau, Anm.) seien durch die "Meldungen aus dem Süden" bestätigt worden, erklärte Pröll. Er befürchte, dass die Regierung gesprengt werde. Dass der nächste Bundeskanzler dann Erwin Pröll heißen könnte, bezeichnete der Landeshauptmann "aus tiefer Überzeugung" als "aus der Luft gegriffen". (APA)

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    Wahlgewinner Erwin Pröll

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