Letzte Meldung: US-Piloten bombardieren eigene Fahrzeuge

6. April 2003, 11:32
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Vermutlich 10 bis 12 Tote - BBC-Korrespondent Simpson: "Schreckliches Eigentor der Amerikaner"

London - US-Kampfflugzeuge haben im Norden des Irak angeblich eine Fahrzeugkolonne versehentlich bombardiert, in der sich kurdische Kämpfer und Zivilisten sowie US-Spezialeinheiten befanden. BBC-Korrespondent John Simpson, der die Kolonne begleitete, wurde verletzt.

"Dies ist ein Anblick der Hölle", sagte er gegenüber BBC News 24 am Sonntag. Um ihn herum würden brennende Körper liegen. Es habe zwischen 10 und 12 Tote gegeben. "Die Amerikaner haben hier wirklich ein sehr schreckliches Eigentor geschossen", sagte Simpson.

Britische Truppen sind nach Angaben von Militärquellen vom Sonntag ins Zentrum der südirakischen Stadt Basra vorgestoßen. "Ja, es ist geschehen", sagte ein Offizier der Irischen Garde, als er nach Berichten irakischer Zivilisten gefragt wurde, wonach britische Panzer im Zentrum von Basra gesehen worden seien. Britische Einheiten hatte die zweitgrößte Stadt des Irak rund zwei Wochen lang belagert. (APA/dpa)

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