Pentagon bestätigt Tod von acht US-Soldaten im Südirak

6. April 2003, 09:21
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Elf Leichen bei Befreiung der Soldatin Jessica Lynch entdeckt - darunter auch eine Frau

Washington/El Sailiyah - Im Südirak sind nach US-Angaben vor zwei Wochen acht US-Soldaten getötet worden, unter ihnen auch eine Frau. Die Mitglieder der 507. Instandsetzungseinheit aus dem texanischen Fort Bliss galten bisher als vermisst, wie das Pentagon am Samstag in Washington mitteilte. Ihr Konvoi war am 23. März bei Nassiriyah in einen Hinterhalt geraten, hieß es. Neben der Soldatin Jessica Lynch, die von einem Sonderkommando in der Nacht zum Mittwoch aus einem irakischen Krankenhaus befreit worden war, seien dabei mindestens fünf weitere US-Soldaten gefangen genommen worden.

Im US-Zentralkommando in Katar sagte Major Rum Nielson-Green, möglicherweise handle es sich sogar bei neun der elf bei der Befreiungsaktion entdeckten Leichen um US-Soldaten. Die Leichen von zwei Irakern seien dagegen wieder in das Krankenhaus zurückgebracht worden. (APA)

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