"Embedded"-US-Journalist in Begleitung des Militärs umgekommen

4. April 2003, 19:55
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Korrespondent der "Washington Post" war erster Journalist im "Embedding"-Programm

Ein Korrespondent der "Washington Post" ist am Freitag im Irak ums Leben gekommen. Michael Kelly, der mit der 3. Infanterie-Division der Armee unterwegs war, sei bei einem Unglück mit einem Militärfahrzeug getötet worden, teilte die Zeitung mit. Er sei der erste getötete amerikanische Journalist, der an dem "Embedding"-Programm (Programm zur "Einbettung" von Journalisten im Militär) der US-Streitkräfte teilgenommen hatte.

Kelly war Kolumnist für die "Washington Post" und zugleich Chefredakteur der Zeitschrift "Atlantic Monthly". Alle übrigen Journalisten, die bisher im Irak-Krieg umgekommen sind, waren auf eigene Faust im Land unterwegs gewesen. (APA/dpa)

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