Optimale Merkursicht

11. April 2003, 19:19
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Am 16. April ist Ostervollmond - der Sternenhimmel dieses Monats

Die Dauer der lichten Tage wächst im April weiter, von 12h 50' auf 14h 48'. Am 20. um 1403 Mitteleuropäische Sommerzeit MESZ tritt die Sonne in das Tierkreiszwölftel Stier. Die Dämmerungsdauer steigt von 1h 49' auf 2h 9'.

Am 3. ist der Mond wieder als feine Neulichtsichel bei Merkur erschienen; am 7. steht er nahe Saturn. Das erste Viertel erreicht er am 10. April, und am 11. steht er bei Jupiter. Vollmond - Ostervollmond - ist am 16. April. Ins Letzte Viertel tritt der Mond am 23. und steht bei Mars. Letztmals können wir ihn am 29. tief in der Morgendämmerung nahe Osten als feine Altlichtsichel bei der Venus vor dem Neumond am 1. Mai und Neulicht am 2. sehen.

Merkur sehen wir tief in der Abenddämmerung zwischen W und WNW - am günstigsten im ganzen Jahr von 12. bis 18., für Wien zwischen 2030 und 2045, für Innsbruck zwischen 2045 und 2100. Venus steht immer tiefer in der Morgendämmerung zwischen O und OSO, Mars steht morgens zwischen SSO und SO. Abends hoch stehen Jupiter zwischen S und SW und Saturn zwischen WSW und W.

Beim Sternenabend in der Wotrubakirche in Wien-Mauer am 12. April wird auch erklärt, wie Sonne und Mond das Osterfest bestimmen. Treffpunkt 21 beim Kirchenaufgang. Teilnahme frei. Näheres unter Telefon: 01 / 889 35 41 oder auf der Webseite des Astronomischen Büros. (Hermann Mucke/DER STANDARD, Print-Ausgabe, 5./6. 4. 2003)

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