NTT DoCoMo übertrifft UMTS-Verkaufsprognosen

4. April 2003, 17:38
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329.000 FOMA-Handsets bis März abgesetzt

Der japanische Mobilfunkriese NTT DoCoMo hat seine bereits stark reduzierten Verkaufsziele für UMTS-Handys übertroffen. Wie Senior Executive Vice President Shiro Tsuda bekanntgab, wurden bis März 329.000 Handsets für den DoCoMo-UMTS-Dienst FOMA (Freedom of Mobile Multimedia Access) abgesetzt. Ursprünglich rechneten die Japaner mit 1,5 Mio. Kunden, dieses Ziel wurde relativ schnell auf 1,38 Mio. reduziert und pendelte sich schließlich im November des Vorjahres bei 320.000 ein.

Erreichen der Zielvorgabe bis zuletzt ungewiss

Eine endgültige Auswertung liege noch nicht vor, doch könne mit Gewissheit gesagt werden, dass das Ziel überschritten wurde, so der DoCoMo-Chef. Da per Ende Februar erst 191.500 3G-Handys über die Ladentische rollten, war das Erreichen der Zielvorgabe bis zuletzt ungewiss. Als Renner habe sich das erst am 15. März präsentierte Panasonic Mobile P2102V erwiesen, das Videokonferenzen auf einem schwenkbaren Farb-Display-Modul wiedergeben kann. Erst gestern, Donnerstag, hatte DoCoMo angekündigt, dass der japanische Fiskus aufgrund eines neuen Steuergesetzes einen zusätzlichen Teil des Gewinns für das Geschäftsjahr 2002 einstreifen wird. Demnach wird sich der Gewinn um 27 Mrd. Yen (211 Mio. Euro) reduzieren. (pte)

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