Paris, Berlin und Moskau fordern zentrale Rolle für UNO "ab sofort"

4. April 2003, 16:55
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Besorgnis über humanitäre Lage im Irak

Paris - Die Außenminister von Frankreich, Deutschland und Russland haben sich am Freitag bei ihrem Treffen in Paris sehr besorgt über die humanitäre Lage im Irak geäußert. Die Vereinten Nationen müssten "ab sofort" eine zentrale Rolle im Irak spielen, forderte der französische Außenminister Dominique de Villepin nach einem Treffen mit dem deutschen Außenminister Joschka Fischer und dem russischen Außenminister Igor Iwanow. Dies gelte vor allem für den humanitären Bereich, fügte Villepin hinzu. Iwanow sagte, derzeit habe "das Ende der Kampfhandlungen" Priorität. Die drei Außenminister waren zu einem Arbeitsessen am Quai d'Orsay zusammengetroffen, um über das weitere Vorgehen zu beraten.(APA)

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