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ACHTUNG!
Für den WIENER AUGARTEN gibt es eine GIFTWARNUNG!
Am Samstag, 23.1.2010 mußte eine ältere Retrieverhündin mit Vergiftungserscheinungen zum Tierarzt gebracht werden. Bisher hat sie es überlebt, leider weiß man noch nichts Genaueres.
Da im Augarten generell sehr viel Essbares herumliegt weil die Vögel hier mit sämtlichen Essensresten (auch vergammelten) gefüttert werden, ist es im Moment sehr gefährlich die Hunde dort laufen zu lassen. Falls jemandem etwas Verdächtiges auffällt, bitte um sofortige Anzeige bei der Polizei.
Man kann auch den Politikern für die heftige Stimmungsmache der letzten Monate danken, die dazu beiträgt, ein Klima zu schaffen, das solche Taten begünstigt.
Die über die letzten 10 bis 15 Jahre überhand nehmende Intoleranz in unserer Gesellschaft sorgt leider für ein zunehmend frostiges und feindseliges Klima in unserem Land.
Postings wie das Ihre verdeutlichen das auf anschauliche Weise.
Das der Hund seit zehntausenden Jahren Begleiter und Partner des Menschen ist kann wohl nicht geleugnet werden.
Problemfälle und einzelne Unglücksfälle wird es wohl immer schon gegeben haben. Verbote bzw. rassistische Maßnahmen, wie wissenschaftlich in keiner Weise haltbare "Rasselisten" werden hier genauso wenig Abhilfe schaffen, wie die Einführung immer strengerer Alkohollimits wie 0,5 oder gar 0,3 Promille gegen Unfälle von Lenkern mit 2 Promille oder mehr.
einige leute scheinen sich ja sehr über sie aufzuregen - ich sags gleich: ich weiß nicht was sie sonst so posten, aber darum gehts hier ja auch nicht !
dieses posting von ihnen ist auf jeden fall in jeglicher hinsicht als richtig und wichtig zu werten.
um mit thomas bernhard zu sprechen:wenn ein großteil der bevölkerung zu blöd ist, bei einem so einfachen intelligenz-test wie der nationalratswahl auch nur halbwegs akzeptabel abzuschneiden, wie können wir dann davon ausgehen, dass diese menschen sich angemessen um andere spezies, die nicht so einfach, wie zb ein menschlicher wahlkampf, zu verstehen sind, kümmern ?
und sie tun es ja auch nicht ! hunde in wohnungen zu halten ist tierquälerei.alles andere ist selbstbetrug - wie bei der wahl !
ich seh das so:
das leben besteht aus schlafen. viel: bis zu 17 stunden am tag! fressen!wenn geht auch viel, wird ja wieder runtergerannt :-) interessante vorgänge erkunden.mit der nase - andere hunde, rüden? damen? fressbares? mein mensch? jagen. ausdauernd, bis man eben was ordentliches vor die schnauze bekommt. oder mein mensch es mir endlich überlässt.jo, und dann spielen wir gern. mit anderen hunden, sporteln, raufen. wir lassen uns gern kraulen und lernen auch ganz gern mal was lustiges. was meinen menschen dann veranlasst, mir was gaaanz besonders feines an futter zu üeberlassen; muss ja nur ganz wenig sein - nur zum naschen :-)
so, und jetzt sagen sie mir bitte, warum das auf dem land anders ist als in der stadt? ich will action!
ist der Hund artgerecht gehalten, sprich, man geht lange und ausgedehnte Spaziergänge mit ihm, Donauinsel, Prater, wo er überall frei, aber geschützt rennen und mit Artgenossen spielen kann, dann ist das ungleich besser. Außerdem geht ein Hund nicht "alleine" spazieren, auch das Argument "Garten" zählt eben nicht. Ich hatte ein Haus am Land, mit Riesengarten und mußte trotzdem TÄGLICH stundenlang mit ihm gehen. Tat ich dies nicht, war der Hund unrund, etwas verdrossen und lag ruhig und lustlos im Garten (Sommer) herum. Ein Hund ist eben kein Spielzeug, sondern ein Lebewesen, für das man sein Hundeleben lang (das viel zu kurz ist) die Verantwortung trägt.
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