Österreichisches Roboter-Segelboot wird Wale erforschen

15. Jänner 2010, 18:30
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    foto: innoc

Weltmeister wird für konkrete Forschungszwecke eingesetzt: zur Erforschung der Walpopulation im Pazifik

Wien - Ein Forschungsprojekt rund um die Walpopulation im Pazifik bereitet das österreichische Forscherteam rund um das weltweit führende Roboter-Segelboot "ASV Roboat" vor. Nach der erfolgreichen Verteidigung des Weltmeistertitels bei der Roboter-Segel Weltmeisterschaft 2009 in Portugal soll die ausgeklügelte Technologie für konkrete Forschungszwecke genutzt werden, gab die Österreichische Gesellschaft für innovative Computerwissenschaften (INNOC) in einer Aussendung bekannt.

Hintergrund

Roboter-Segelboote führen die komplexen Abläufe des Segelns vollautonom und ohne menschliches Zutun durch. Angefangen von der Berechnung der optimalen Route anhand von Wetterdaten bis hin zur selbstständigen Durchführung von Wende und Halse sind autonome Segelboote durch die Analyse von Sensordaten mittels künstlicher Intelligenz fähig, jedes beliebige Ziel anzusegeln.

Das Projekt

Diese Technologie, die vom Forscherteam der INNOC rund um Roland Stelzer und Karim Jafarmadar entwickelt wurde, soll nun im Rahmen internationaler Forschungsprojekte angewendet werden. In Kooperation mit Meeresbiologen der Oregon State University (USA) wird zur Zeit intensiv an einem Projekt zur Erforschung von Walen im Pazifik gearbeitet. 

Vorteile

Die Roboat-Technologie erweise sich gegenüber bisherigen Forschungsmethoden in diesem Bereich als sehr vorteilhaft: Das autonome Segelboot biete die Möglichkeit, weitläufigere Gebiete für längere Zeit bei gleichzeitig niedrigeren Kosten zu untersuchen. Auch durch seine hohe Nutzlast, das ausgeklügelte Energieversorgungssystem und die vergleichsweise hohe Geschwindigkeit setze sich das autonome Segelboot gegen andere in Betracht gezogene Forschungsmethoden durch, heißt es in der Aussendung.

Pläne

Das Forschungsprojekt wird innerhalb der kommenden zwei bis drei Jahre durchgeführt und mit einer Forschungsmission vor Hawaii beendet werden. Als weitere Einsatzbereiche für die Roboat-Technologie können sich die Forscher beispielsweise die CO2-neutrale Frachtenbeförderung, die Sicherheitssteigerung an Bord von Segelschiffen aber auch die Überwachung von entlegenen oder gefährlichen Regionen vorstellen.

Im Juni wird es bei der Roboter-Segel Weltmeisterschaft in Kingston (Kanada) übrigens wieder um die Titelverteidigung gehen. (red)


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Roboat

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14 Postings
Lageos
00
21.1.2010, 12:14
Erste Hochsee...

... Raika-Filiale.
Als nächstes kommt dann die große Variante als Lagerhaus ;-)
Das nenn ich expandieren in eine Markt wo noch keiner ist!!!

Beißer
00
16.1.2010, 11:47
Hoffentlich sind wir nicht so forsch wie die forschenden Japaner beim Wahlfangforschen!

Toll Patsch
00
16.1.2010, 19:23
Diese Bemerkung über Grokonelle ist sehr hinterfotzig!

chrimu1
00
16.1.2010, 09:22
Wale erforschen?

nachdem unsere Wissenschaftler grad so drauf sind:
werden sie versuchen, die Wale einzufrieren und schauen, wie lange das dauert? Wuerde immerhin fuer laengere Zeit Arbeitsplaetze sichern.

Nick Tameer
01
15.1.2010, 21:54

Warum hat es diesen Gefahrenhinweis - heißt dass "ätzend"? - auf dem Segel?

Franz Stefan
00
25.1.2010, 20:27
Bleiakkus? Vermutlich

Carcharodon
 
00
16.1.2010, 15:31

KEEP CLEAR - Seepferdchenkreuzung?

Raubkopierer
03
15.1.2010, 21:51
Österreichisches Roboter-Segelboot wird Wale erforschen

immerhin hat es einen traum

Mulla Nasrudin
00
15.1.2010, 21:07

Ab wann gibt's Walfleisch in unseren Restaurants?

Raubkopierer
00
15.1.2010, 21:51

wenn sie nicht mehr vom aussterben bedroht sind

werner b.
07
15.1.2010, 20:55

Das ist kein Walforschungsboot, es hat ja nicht mal eine Harpune ...

kmmm
00
15.1.2010, 20:16
nur eine frage der zeit,

bis auch die von piraten gakapert werden.

dann wird entweder die technologie gestohlen oder ein lösegeld erpresst. oder beides.

Gluck
03
15.1.2010, 20:14

Ob's die Japaner ebenfalls rammen werden?

khaleb
00
15.1.2010, 22:59
nö, wieso, die brauchen nur dem Segelboot folgen

dann sind sie immer bei den Walen

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