Die lange Geschichte des österreichischen Animationsfilms

  • Szene aus Sabine Groschups "Liebe" (1988)
    foto: filmarchiv austria

    Szene aus Sabine Groschups "Liebe" (1988)

Filmschau zur "Kunst des Einzelbilds" umfasst Zeitraum von 1832 bis heute

Wien - Am Sonntag (17. Jänner, 19.30 Uhr) wird im Wiener Metro Kino eine Filmschau zur Geschichte des österreichischen Animationsfilms eröffnet. Gleichzeitig wird ein neues Buch präsentiert, das sich mit der "Kunst des Einzelbilds" in Österreich von 1832 bis heute beschäftigt. Filmreihe und Publikation sind der vorläufige Höhepunkt eines Forschungsprojekts von Filmarchiv Austria, der Animationsfilm-Plattform Asifa Austria und dem "Studio für experimentellen Animationsfilm" an der Universität für angewandte Kunst.

In 15 themenorientierten Programmen sollen in der Schau "Einblicke in die Vielfalt des österreichischen Animationsfilms, quer durch die Stile, Methoden, Theorien und Jahrzehnte" gegeben werden. "Erstmals werden wenig bekannte Filme aus dem 1982 von Maria Lassnig an der Hochschule für angewandte Kunst gegründeten und von Hubert Sielecki eingerichteten 'Studio für experimentellen Animationsfilm', sowie Neurestaurierungen von wiederentdeckten historischen Animationsfilmen aus Österreich zu sehen sein", heißt es in einer Ankündigung.

Gestartet wird am Sonntag mit "Schöpfungsgeschichten" von Louis Seel ("Wiener Bilderbogen Nr.1", 1926), Maria Lassnig ("Art Education", 1976), Harald Hund ("All People is Plastic", 2005) und anderen. Die folgenden Programme widmen sich u.a. "Elementarteilchen" (u.a. mit Nicolas Mahlers "Flaschko"), "Erotoskopie" oder "Film ohne Kamera". Maria Lassnig (25.1., 19 Uhr, 3.2., 21 Uhr) und Hubert Sielecki (27.1., 18 Uhr, 3.2., 19 Uhr) sind eigene Programme gewidmet. (APA)


Link
Filmarchiv Austria
Filmschau: 17.1. bis 3.2., Metro Kino, Karten: 01 / 512 18 03

Publikation
Christian Dewald, Sabine Groschup, Mara Mattuschka und Thomas Renoldner (Hg.): "Die Kunst des Einzelbilds. Animation in Österreich - 1832 bis heute", Verlag Filmarchiv Austria, 400 Seiten, ISBN 978-3-902531-66-7, 24,90 Euro, Subskriptionspreis 19,90 Euro.

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