Umfrage

Bürgerwünsche: Arbeitslosigkeit senken

15. Jänner 2010 09:41

Auf der Wunschliste an die Regierung ganz unten stehen vorzeitige Neuwahlen im heurigen Jahr

Linz - Der wichtigste Wunsch der Österreicher an die Bundesregierung ist es, die Arbeitslosigkeit zu senken. Zu diesem Ergebnis kam eine am Freitag veröffentlichte Umfrage des Linzer Meinungsforschungsinstitutes "market", für die am 5. und 6. Jänner 503 repräsentativ für die Bevölkerung ab 15 Jahren ausgewählte Personen online befragt worden waren.

73 Prozent der Befragten bewerteten im Schulnotensystem die Reduzierung der Arbeitslosigkeit mit der Note eins und damit als "ganz wichtig". Für die Note zwei entschieden sich weitere 22 Prozent, somit halten insgesamt 95 Prozent Maßnahmen für den Arbeitsmarkt für zumindest wichtig. 63 Prozent halten das Bestreben, dass die Energiepreise nicht wieder nach oben schießen, für primär. Die Bekämpfung der Kriminalität ist 60 Prozent "ganz wichtig".

Auf der Wunschliste ganz unten stehen vorzeitige Neuwahlen im heurigen Jahr, dieser "Vorschlag" wird von knapp der Hälfte der Befragten mit der Note fünf abgestraft. Nur vier Prozent würden gerne früher als vorgesehen zur Urne schreiten. Dass heimische Banken auch 2010 gestützt werden sollen, halten ebenfalls nur vier Prozent der Österreicher für "sehr wichtig". Das Arigona Zogaj nicht in den Kosovo zurück muss, scheint den Österreichern nicht unter den Nägeln zu brennen. Nur 12 Prozent vergeben an diese Causa die Note eins, knapp die Hälfte vergibt einen Fünfer und hält diese Forderung damit für nicht wichtig.

Dass sich Österreich im Vergleich mit den übrigen EU-Staaten 2010 besser entwickeln wird, glauben 20 Prozent, nur acht Prozent befürchten einen schlechteren Verlauf. Vor allem unter 30-Jährige vertreten diese pessimistisch Meinung. Die Mehrheit (72 Prozent) hält aber einen Gleichklang mit der EU für wahrscheinlich. Vor allem Frauen (77 Prozent, Männer: 66 Prozent) sind dieser Meinung. (APA)

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Kalteiner Bernhard
16.01.2010 21:38
Sehr traurig, wenn Arbeiter fordern, dass die Arbeitslosigkeit gesenkt werden soll

Ganz im Gegenteil gehören die Bedingungen für Arbeitslose verbessert. Das würde direkt die Löhne und die Arbeitsbedingungen verbessern und die Unternehmer dazu zwingen, etwas von ihrem Profit an die Angestellten weiterzugeben.

Denn je besser es den Arbeitslosen geht, desto bessere Bedingungen für den Arbeitsplatz, wozu auch höhere Löhne gehören, müssen die Arbeitgeber als Anreiz für das Verdingen schaffen.

Aus genau diesem Grund haben seit Jahrzehnten die bürgerlichen Parteien das AMS zu einem Zwangsarbeitervermittlungsverein umfunktioniert. Siehe unnütze Zwangskurse, Weihnachtsfreunderlwirtschaft usw. So wurden die Arbeiter und Angestellten erzogen, Jobs für einen Hungerlohn anzunehmen.

flotter denker
17.01.2010 10:36
Auf in die Pleite der Volkswirtschaft!

robert rittersmann
17.01.2010 10:03

den Menschen wurde so oft gesagt, dass wir nur mit einem Arbeitsplatz überleben können, dass das offenbar sehr viel glauben.
Dass wir im Gegenteil unser gesamtes Lebens-Konzept umstellen sollten, verstehen viele nicht. Denken dann gleich an Kommunismus und vielen fehlt einfach die Vorstellungskraft, wie wir ohne klassische Arbeit überleben sollen.

awien
16.01.2010 21:30
Ich möchte sehen

wie alle guten Vorposter eine Firma führen (in den Konkurs)

Direktor Ludl
16.01.2010 16:08

60 jahre keynesianische gehirnwaesch haben spuren hinterlassen, die machthaber haben das einfaeltige volk genau dort wo es fuer sie lukrativ und fuer nachfolgende generationen katastrophal ist.

der staat ist pleite und der wohlstandsverlust fuer die geblendeten massen wird ploetzlich kommen.

mfg

Koinoentität
16.01.2010 13:11
Schwarzarbeit muss legal werden! ... für den Arbeitnehmer.

Im Moment sind sowohl Arbeitnehmer als auch Arbeitgeber interessiert Schwarzarbeit zu verschleiern.

Wenn wir es dagegen so einrichten, dass der AG alle Konsequenzen trägt und sogar noch an den AN "Entschädigung" zahlen muss, das heißt der AN macht Gewinn beim Auffliegen der Schwarzarbeit, dann hätte nur noch der AG ein Interesse an Geheimhaltung.

Der AN würde alles dokumentieren, damit er irgendwann, wenn die Arbeit zu Ende ist, seine Entschädigung (z.B. 10% des Gesamtlohns) kassieren kann. Bei illegal hier lebenden müsste der Staat das automatisch einklagen, vor der Abschiebung.

Folglich hätte kein AG mehr Interesse an Schwarzarbeit. Die Arbeitslosenquote würde um diesen Anteil sinken, wir würden uns Sozialleistungen sparen, etc.

Aracni Santini
16.01.2010 15:26
Wenn es nur so einfach wäre

dann werden lauter selbständige auf Honorar zum Arbeiten herangezogen - oder eine GmbH dazwischen geschalten mit Geschäftsführer Wohnsitz in einem 3. Staat, wo es kein Abkommen gibt... und schon fällt der Staat um die Lohn/Gehaltabgaben um... sogar um die für den Dienstnehmer einbehaltenen (wie SV-Beitr. und LST) Vielleicht sollte man sich überlegen, dass GmbHs einen österreichischen Geschäftsführer (bzw. einen GF aus einem Land mit Abkommen) benötigen. Ist ja nicht das Einzige. Wieviele GMBHs werden aufgekauft und Know How abgezogen und die Schulden werden in einem Konkurs abgewickelt (weil ja sowieso ausländischer GF) z.B Teppichhändler... Ergee u. ähnliches.

Aracni Santini
16.01.2010 13:07
Lohnnebenkosten - drastisch senken!

Die Gewerkschaft ist auch umsonst, wenn sie niedrigere Löhne/Gehälter in diversen Branchen fordert. Die Lohnnebenkosten fressen die Jobs auf. Wären die geringer, könnte einfacher Personal eingestellt werden bzw. gehalten werden. Degressive Lohnnebenkosten für ältere bzw. längere Dienstnehmer im Betrieb wären auch nicht schlecht. Denn schlußendlich sind die LNK für länger im Betrieb angestellte viel höher. Wieviele, die länger angestellt sind, fallen dem Controlling zum Opfer und nicht wegen Krankheit oder Alter. Einfach, weil sich die LNK sich mit jeder Kollektivvertragserhöhung steigern (ZinsesZinsRechnung) und neu angestellte halt bei 0 anfangen und mit einem geringeren Gehalt, dass die Gewerkschaften noch weiter senken wollen...

mitrovic dejan
16.01.2010 10:35
Bürgerwünsch-Gesund bleiben.

Bürger wünschen sich das Panik Mache seitens Gesungsheits Ministerium bezüglich Schweine Grippe endlich eine ende habe und verantwortliche vor dem Geicht Landen wegen Paranoia verbreitung und Steuergeld verschwendung bezüglich unverbrauchtem Impfstof.
http://steiermark.orf.at/stories/416279/

Der ëwige Kampf
16.01.2010 13:24

das ganze System ist auf Angstmacherei aufgebaut - ob Existenzängste - Angst vor Krankheiten oder vor Ostbanden - Die Mächtigen machen den Leuten Angst, damit sie ihre Posten in den parasitären Istitutionen (Organisationen, Firmen, Ämter) festigen.

Letzlich hab ich ein unglaubliches Plakat gesehen, auf dem Plakat war tatsächlich ein Mann abgebildet, der bei der Gartenarbeit mit einem Bein in einem Sarg steht, daneben war ein Schriftzug, der vor einem Krankheit warnt und Angst machen soll.

Vor einigen Jahren habe ich ein ähnliches Plakat gesehen, es hat vor Grippe gewarnt, mit einem Menschen der in den Augen totenköpfe hatte.

Eigentlich unfassbar diese Angstmacherei, aber es ist vollkommen legal in diesem unmenschlichenen Sklavensystem.

Bertel Mann
 
16.01.2010 09:17
Und wieviele von diesen Bürgern haben eine Partei gewählt, die andauernd trommelt, dass es nicht die Politik ist und sein kann, die Arbeitsplätze schafft?

wir sind heiser
15.01.2010 18:50
da spielen aber ÖVP und Industriellenvereinigung nicht mit

deren ziel ist es die menschen in eine abhängigkeit zu drängen und für billigst lohn zu arbeiten
siehe leasing!
nur wochenweise oder monateweise beschäftigung, schlechte bezahlung, streiten um sozialleistungen.

mit dieser ÖVP ist arbeitslosigkeit nicht zu bekämpfen.

Kalteiner Bernhard
16.01.2010 21:47
Nicht die Arbeitslosigkeit ist das Problem

sondern die Armut in der Arbeitslosigkeit.

Natürlich will die ÖVP die Arbeitslosigkeit nicht bekämpfen. Je höher die Arbeitslosigkeit, desto höher der Pool an Arbeitswilligen und desto niedrigere Löhne können die Unternehmer bieten. Dazu besonders wichtig sind schlechte Lebensbedingungen in der Arbeitslosigkeit und perfekt ist er, der Ausbeuterstaat der "Wirtschaft".

Damit es allen Arbeitern und Angestellten besser geht, gehört vor allem eines gemacht: die Bedingungen für die Arbeitslosigkeit drastisch verbessert. Dafür sollte eine SPÖ einstehen.

Nur, die SPÖ ist derzeit leider eine reine VP-Ja-Sager-Partei. Es fehlt in Österreich eine vernünftige Links-Partei, die für die Interessen der Arbeiter und Angestellten einsteht.

Nichtschweiger
 
16.01.2010 14:24
Mit der ÖVP nicht - mit der SPÖ schon überhaupt nicht!

Was also? Nachdem nur sehr wenige SPÖ-Wähler auch Unternehmer sind die Arbeitsplätze vergeben können wird man nicht umhin kommen bei der Schaffung von Arbeitsplätzen mit denen zu kooperieren die tatsächlich in der Lage sind welche zu schaffen. Das geht aber nicht wenn man eine unternehmerfeindlich Politik macht wie die SPÖ es tut!

fischkopp
15.01.2010 17:29

Da sieht man mal wieder, wie staatsgläubig die Leute sind.

Koinoentität
16.01.2010 12:51
An den Staat muss man nicht glauben.

Den gibts wirklich!

Der ëwige Kampf
16.01.2010 13:38
diesen Staat gibt es leider wirklich, aber dass der Staat einem gnädig bleibt, daran muss man glauben, und nur so kann der Staat bestehen.

Es ist also Glauben was den Staat ausmacht. An den Staat glauben in erster Linie die dummen und die boshaften Menschen, weil sie nicht liebenswert sind und somit ohne Macht und Gewalt die lebensnotwendigen Vorteile des Zusammenlebens der Menschen nicht nutzen können. Liebenswerte Menschen, also herzlich-intelligente, bekämpfen den Staat grundsätzlich und glauben eher nicht daran.

Den Glauben eines Menschen kann man direkt und indirekt fördern, um den Menschen abhängig zu machen und um die parasitären Institutionen zu festigen. Und das passiert ständig, zB. durch Hetze und Angstmacherei, zB: Existenzängste (Arbeitslosigkeit), Ostbanden, Krankheiten (Grippe ...), Wirtschaftskrise, Terrorismus etc ...

Koinoentität
16.01.2010 14:40
Nicht übertreiben!

Ein demokratischer Staat ist halt so gut oder schlecht wie die Menschen darin und er leistet Nützliches und Schlechtes. Die schlechten Dinge sind halt augenscheinlicher weil nicht vorhandene Probleme auch weniger auffallen.

Die schlechten Seiten muss man eben bekämpfen, aber grundsätzlich gegen den Staat sein ist unsinnig.

Der Staat/die Gesellschaft hat sich über die Jahrhunderte zum Besseren entwickelt und wird das auch weiterhin tun - und warum sollte nicht jede gute Sache irgendwann an die Reihe kommen? Mit Glaube hat das für mich nichts zu tun.

Der ëwige Kampf
16.01.2010 17:20

wie bitte, wenn täglich 100000 Menschen ermordet werden, in dem ihnen über strukturelle Gewalt das Essen weggenommen wird, dann ist Übertreibung schlicht und einfach unmöglich, aber ich weiß dass die strukturellen Zusammenhänge schwer zu durchschauen sind, das wird bewusst so gemacht von den Kapitalisten und deswegen funktioniert dieses unmenschliche System ... das Böse wird nicht müde komplizierteste Umwege zu gehen um seine Taten zu verschleiern und die Handvoll Leute die diese Taten durchschauen, die können demokratisch sowieso so gut wie garnichts ausrichten.

another one
15.01.2010 15:36
Das die Politiker keine Arbeitsstellen hervorzaubern können ist schon klar, allerdings wären sämtliche Pleiterverkäufe in der früheren Verstaatlichten sicher auch anders zu lösen gewesen:

Verminderung der Vorstandsanzahl, Verminderung der Aufsichtratsanzahl, Verminderung des schon an fantasiegrenzenden Salärs derselben - und das bei ÖBB, AUA, ASFINAG usw. - Und auch nicht unwichtig wäre gewesen, den Fokus der Unternehmungen wieder auf den Kundenkreis und weniger auf die Aktionäre auszurichten.

Student der Magie
15.01.2010 14:30
Das Problem für die Regierung ist,

dass es keine Staatsbetriebe mehr gibt, da alle verkauft worden sind. Hätte man dies nicht getan, so hätte man eine eingeschränkte Möglichkeit hier etwas einzugreifen.
Ansonsten hat die Regierung nur die Möglichkeit die Rahmenbedingungen so zu verändern, dass die Möglichkeiten für Arbeitsplätze vergrößert werden, was nicht immer zu Gunsten des Arbeitnehmers ist (siehe keine fixen Anstellungen, freie Dienstnehmerverträge, etc.). Dadurch selbst keine Betriebe zu haben hat man auch kein Druckmittel mehr gegen die Wirtschaft, der es derzeit noch dazu sehr schlecht geht, die Arbeitslosenrate eher noch steigen wird als schrumpfen.
der Punkt aktive Arbeitsmarktpolitik wurde durch die neoliberale Politik der letzten Jahre fast unmöglich gemacht

Freigeistin1
16.01.2010 17:54

LEIDER sind die freien Dienstverträge seit 1.1.10. den "normalen DV" gleichgestellt und kosten nun (bis auf 13./14.) genauso viel.
LEIDER - ich habe mich bewusst dafür entschieden, aber mittlerweile zahlt es sich kaum noch aus, wenn man nun auch die ZWANGS SV zahlen muss :-(
Naja, vielleicht sollte ich Sozihilfe kassieren, Leistung zahlt sich in diesem Land ja nicht mehr aus.

awien
15.01.2010 13:26
Eine Regierung kann nur die Arbeitlosigkeit

senken, indem sie Arbeiter einstellt.
jetzt solle aber die Zahl der Regierungsmitarbeiter gesenkt werden.

Wie soll das dan gehen?

wir sind heiser
15.01.2010 18:52
schwacher kommentar

könnte von einem spickzettel vom pröll sein...

der staat soll firmen nicht mehr finanziell unterstützen solange er nur mitarbeiter kündigt und nicht einstellt.
einen lehrling nicht einstellen ist immer noch billiger als verpflichtung nachzukommen. aber genau diese firmenbosse verlangen jedes jahr zuschüsse und geldgeschenke vom staat von der EU

würden bosse umdenken und den wenigen managern nicht so horrende beträge zahlen, würden die meisten maroden firmen recht gut da stehen.

awien
16.01.2010 21:22
So was bringt ja nicht einmal ein Gewerkschafter über seine Lippen!

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