Wut und Verzweiflung in Port-au-Prince

15. Jänner 2010, 15:40
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Vermutlich 40.000 bis 50.000 Tote in Haiti - 3,5 Millionen Menschen betroffen - Akute Probleme bei Hilfskoordination - Menschen protestieren mit Straßensperren aus Toten - Fotograf: "Die Leute haben es satt, dass ihnen nicht geholfen wird"

Am dritten Tag nach dem schweren Erdbeben wachsen in den betroffenen Gebieten in Haiti Unmut und Verzweiflung. Während am Flughafen der Hauptstadt Port-au-Prince internationale Hilfe im Minutentakt eintraf und zu logistischen Problemen führte, gruben die Menschen vielerorts weiterhin mit bloßen Händen in den Trümmern nach Opfern. Nach Schätzungen des Roten Kreuzes muss mit 40.000 bis 50.000 Erdbeben-Toten gerechnet werden.

"Wenn die internationale Hilfe nicht kommt, wird sich die Lage schnell verschlimmern", sagte ein Überlebender in Port-au-Prince. "Wir brauchen dringend Wasser und Lebensmittel." Ein anderer klagte: "Wir hören im Radio, das Rettungsteams von außen kommen, aber nichts kommt. Wir haben nur unsere Finger zum Graben." Verärgert rief ein Mann: "Mehr Ärzte, weniger Journalisten."

Immer wieder waren in den Straßen von Port-au-Prince am Freitag auch Schüsse zu hören, Tumulte brachen aus, als ein Hubschrauber Nahrungsmittel über der Stadt abwarf. Augenzeugen hatten angeblich auch von Plünderungen der Lagerhäuser des Welternährungsprogramms (WFP) der UNO berichtet, die Organisation hat entsprechende Meldungen jedoch dementiert. "Wir haben dort 6.000 Tonnen Nahrungsmittel, die vom brasilianischen Militär geschützt werden", zitierte die Nachrichtenagentur Reuters WFP-Sprecherin Caroline Herford am Freitag in London.

Lazarett im Stadion geplant

Um die Menge der Verletzten medizinisch versorgen zu können, wollen die Vereinten Nationen im nationalen Fußballstadion des Landes ein Lazarett einrichten. "Wir prüfen diese Möglichkeit zusammen mit den haitianischen Behörden, um den internationalen Ärzteteams Arbeitsmöglichkeiten zu schaffen", sagte UN-Nothilfekoordinator John Holmes am Freitag in New York. Höchste Eile sei geboten: "Viele Überlebende haben schwerste Verletzungen, komplizierte Brüche und zerschmetterte Gliedmaßen."

Ein zwölfköpfiges Spezialistenteam der Weltgesundheitsorganisation WHO solle sich deshalb, unterstützt von anderen Gruppen wie "Ärzten ohne Grenzen", um die schwersten Fälle kümmern. Nach Angaben des Untergeneralsekretärs für humanitäre Angelegenheiten sind derzeit 25 Rettungsteams in Haiti im Einsatz, vor allem an Krankenhäusern, Schulen, Hotels und anderen großen Gebäuden. 13 weitere Teams seien auf dem Weg.

Die Verzweiflung richtete sich auch gegen die Regierung: "Wir haben keinerlei Führung", rief eine Frau. Diese ist wegen der Zerstörungen nahezu regierungsunfähig. Das Erdbeben hat nach Angaben des haitianischen Botschafters in Deutschland, Jean Robert Saget, auch mehrere Minister der Karibik-Republik das Leben gekostet. Mehrere Ministerien seien eingestürzt, darunter das Außenministerium. Womöglich sei das Parlament ebenfalls zerstört. Viele Mitarbeiter der Regierung hätten den Tod gefunden, es gebe jetzt ein "Personalproblem".

Straßensperren aus Toten

Aus Wut über die ausbleibende Hilfe haben einige Haitianer einem Augenzeugen zufolge Straßensperren mit den Leichen der Opfer errichtet. Der Fotograf Shaul Schwarz vom Magazin "Time" sagte der Nachrichtenagentur Reuters am Donnerstag: "Sie haben angefangen, die Straßen mit Leichen zu blockieren." Er habe in der Hauptstadt Port-au-Prince an mindestens zwei Stellen Barrikaden aus Toten und Steinen gesehen. "Es wird langsam hässlich da draußen", sagte Schwarz. "Die Leute haben es satt, dass ihnen nicht geholfen wird."

Am Flughafen von Port-au-Prince traf zwar im Minutentakt internationale Hilfe ein, massive logistische Probleme erschwerten jedoch die Arbeit. Infrastruktur und das Kommunikationsnetz wurden beinahe völlig zerstört, es gab kaum Ansprechpartner und viele Rettungsteams saßen am Flughafen oder auf dem Weg nach Port-au-Prince fest. Der Luftraum über Haiti war am Freitag überfüllt. Ein US-Militärflugzeug und zehn zivile Flugzeuge kreisten über der Hauptstadt und warteten auf freie Landebahnen. Den USA wurde erlaubt, auch den Luftraum über Kuba zu nutzen.

Logistische Herausforderung

Die Vereinten Nationen und Hilfsorganisationen warnten am Donnerstag, die Versorgung der Überlebenden sei eine "große logistische Herausforderung". Schätzungen zufolge sind in dem bitterarmen Staat rund 3,5 Millionen Menschen von der Katastrophe betroffen. Allein die Hauptstadt Port-au-Prince hat 2,8 Millionen Einwohner, wie das UNO-Büro für humanitäre Angelegenheiten (OCHA) am Freitag in Genf mitteilte. Insgesamt lebten 3,5 Millionen Menschen in dem Gebiet, das von den "starken Erdstößen" erschüttert wurde.

In Port-au-Prince seien ersten Schätzungen zufolge zehn Prozent der Häuser zerstört worden, rund 300.000 Menschen hätten ihr Obdach verloren. In manchen Gegenden seien sogar die Hälfte der Häuser eingestürzt oder schwer beschädigt, berichtete die UN-Mission in Haiti nach einem Rundflug über das Erdbebengebiet. Neben Port-au-Prince habe es auch in Jacmel im Süden des Landes und in Carrefour, einem Vorort der Hauptstadt, schwere Schäden gegeben.

Zerstörte Krankenhäuser

"Unsere Teams konnten bisher 1500 Patienten in Zelten notversorgen; es ist ein enormer Bedarf an chirurgischen Eingriffen, aber die Spitäler sind zum Großteil zerstört", sagt Irene Jancsy, Pressesprecherin von "Ärzte ohne Grenzen Österreich", im Gespräch mit derStandard.at. "Teile des Teams schauen sich derzeit in Haiti um, wo noch brauchbare Einrichtungen vorhanden sind und ein aufblasbares Krankenhaus ist auf dem Weg zur Insel - das sind sterile Zelte mit zwei Operationssälen und 100 Betten, die direkt in den Trümmern aufgestellt werden können und auch schon beim Erdbeben in Pakistan zum Einsatz kamen."

Durch die zerstörte Infrastruktur sei es derzeit äußerst schwierig, neue Hilfstrupps ins Land zu bringen, bestätigt Jancsy die offiziellen Berichte: "Von unseren sieben bereitstehenden Cargo-Flugzeugen konnte bisher nur ein einziges landen. Unsere Teams werden derzeit mit Spezialisten aufgestockt - 20 konnten wir schon ins Land bringen, 20 warten noch in Santo Domingo, 40 sollen in den nächsten Tagen eingeflogen werden." Das Problem: Der Flughafen von Santo Domingo erweist sich als Nadelöhr, da der Tower des Airports von Port-au-Prince beim Erdbeben schwer beschädigt wurde und alle Hilfslieferungen den Umweg über das Nachbarland nehmen müssen.

Keine Führung

Die Verzweiflung der Menschen richtet sich auch gegen die Regierung: "Wir haben keinerlei Führung", rief eine Frau. Diese ist wegen der Zerstörungen nahezu regierungsunfähig. Das Erdbeben hat nach Angaben des haitianischen Botschafters in Deutschland, Jean Robert Saget, auch mehrere Minister der Karibik-Republik das Leben gekostet. Mehrere Ministerien seien eingestürzt, darunter das Außenministerium. Womöglich sei das Parlament ebenfalls zerstört. Viele Mitarbeiter der Regierung hätten den Tod gefunden, es gebe jetzt ein "Personalproblem".

Kraftakt für den Wiederaufbau

Angesichts des Chaos stellten sich die USA an die Spitze der internationalen Hilfsmaßnahmen, deren Koordination die früheren US-Präsidenten Bill Clinton und George W. Bush übernahmen. US-Präsident Barack Obama sagte einen Kraftakt der USA für den Wiederaufbau zu. Für die Soforthilfe würden 100 Millionen Dollar (69 Millionen Euro) bereitgestellt. 5000 US-Soldaten bereiteten sich auf ihren Einsatz vor. Am Mittwoch hatten sich der Flugzeugträger "USS Carl Vinson" sowie Flugzeuge und Hubschrauber in Richtung Haiti in Bewegung gesetzt.

Die USA, Frankreich und einige andere Staaten wollen so schnell wie möglich eine internationale Wiederaufbau-Konferenz für Haiti organisieren. Wie der französische Präsidentenpalast in der Nacht auf Freitag mitteilte, einigten sich Staatschef Nicolas Sarkozy und US-Präsident Barack Obama auf eine entsprechende Initiative. Auch Brasilien, Kanada und andere direkt betroffene Länder seien bereits an den Vorbereitungen beteiligt. Sarkozy und Obama stimmten sich nach Angaben des Elysee bei einem Telefonat am Donnerstagabend auch über andere Hilfsmaßnahmen für das Erdbebengebiet ab.

Die zuständigen EU-Minister wollen am Montag bei einer Sondersitzung in Brüssel auch über eine dauerhafte Unterstützung des Karibikstaates sprechen, sagte ein Sprecher der EU-Kommission am Freitag. Dabei dürfte es auch um den Vorschlag von Nicolas Sarkozy gehen, eine internationale Wiederaufbau-Konferenz einzuberufen. Der österreichische Außenminister Michael Spindelegger wird an dem Treffen teilnehmen. "Das ist genau der richtige Rahmen, um über einen solchen Vorschlag zu reden", sagte der Sprecher. Sarkozy habe seine Initiative vor deren Veröffentlichung nicht mit der EU abgestimmt. Auch über Sarkozys Vorschlag, Haiti sämtliche Auslandsschulden zu erlassen, habe die EU-Außenbeauftragte Catherine Ashton aus der Zeitung erfahren. Ashton wird die Sondersitzung leiten.

 

Internationaler Hilfsappell

UN-Generalsekretär Ban Ki Moon richtete einen dringenden Hilfsappell an die internationale Gemeinschaft. Die Grundversorgung mit Trinkwasser und Strom stehe kurz vor dem Zusammenbruch. Zehntausende Menschen leben demnach auf der Straße, viele weitere sind immer noch unter den Trümmern eingeschlossen. Laut der britischen Kinderhilfsorganisation Save The Children sind zwei Millionen Kinder akut gefährdet, viele seien verwaist oder schwer verletzt.

Nach der ersten Nothilfe würden nun Nahrung, Obdach und vor allem sauberes Wasser immer wichtiger. Noch seien die Vorräte begrenzt, doch seien große Mengen an Hilfsgütern unterwegs, sagte UN-Nothilfekoordinator John Holmes. So habe das Welternährungsprogramm (WFP) in El Salvador 86 Tonnen mit kalorienreichen Spezialkeksen gekauft, 15.000 Tonnen Lebensmittel wurden zugesichert. Jetzt werde allerdings auch die Steuerung der Hilfe immer wichtiger, sagte Holmes. "Frühere Katastrophen haben gezeigt, dass die Koordination entscheidend ist, wenn in der verfügbaren Zeit möglichst viele Menschen erreicht werden sollen. Wenn wir wirklich helfen wollen, müssen wir zusammenarbeiten."

Nothilfe

Die Gruppe der wichtigsten Industrie- und Schwellenländer (G-20) kündigte "sofortige wirtschaftliche und materielle Hilfe" an. Der Internationale Währungsfonds (IWF) stellte eine Nothilfe von 100 Millionen Dollar bereit. Bereits am Vortag hatte die Weltbank eine Soforthilfe von 100 Millionen Dollar zugesagt.

Die internationale Gemeinschaft sagte bisher rund 268,5 Millionen Dollar (186,3 Millionen Euro) an Hilfen für die Erdbebenopfer zu, wie OCHA-Sprecherin Elisabeth Byrs sagte. Zu den wichtigsten Gebern zählen demnach die Weltbank (100 Millionen Dollar), Großbritannien (zehn Millionen), Australien (9,3 Millionen), Brasilien (fünf Millionen), Kanada (4,8 Millionen), Spanien (4,37 Millionen) und die Europäische Union (4,37 Millionen Dollar).

Weltbank will Wiederaufbaufonds einrichten

Die Weltbank will gemeinsam mit ihren Geberländern einen Fonds für die langfristige Hilfe beim Wiederaufbau des Landes einrichten. Damit sollten die Hilfen der Geberländer besser koordiniert werden, sagte Weltbankchef Robert Zoellick am Freitag auf einer Pressekonferenz mit dem deutschen Entwicklungsminister Dirk Niebel (FDP) in Berlin. Über den Fonds könne bei der von Frankreich und den USA angeregten Wiederaufbaukonferenz für Haiti diskutiert werden, sagte Zoellick weiter.

Die Weltbank hatte zuvor bereits selbst Soforthilfen in Höhe von 100 Millionen Dollar für das bitterarme Land zugesagt, das durch das verheerende Erdbeben der Stärke 7,0 vor drei Tagen an den Rand des Abgrunds gedrängt wurde. Niebel sagte in Berlin, es sei wichtig, dass bei den Hilfen "sehr koordiniert" vorgegangen werde. So könnten etwa auch Fehler, die bei der Tsunami-Katastrophe in Asien 2004 begangen worden seien, vermieden werden. Damals hatten viele Staaten Gelder zugesagt, ohne sich ausreichend mit anderen Geberländern abzustimmen.

Lichtblick

Unterdessen hat inmitten der Trümmer und der vielen Toten ein Baby das Licht der Welt erblickt. Brasilianische Soldaten betätigten sich nur zwei Stunden nach dem verheerenden Beben am Dienstagnachmittag in einer Garage als Geburtshelfer, wie die staatliche brasilianische Nachrichtenagentur Agencia Brasil am Donnerstag meldete. Die Frau habe das Erdbeben zwar unbeschadet überstanden, durch das Beben seien allerdings vorzeitige Wehen ausgelöst worden. Seit der Geburt leide die Frau aber unter unstillbaren Blutungen und kämpfe um ihr Leben, sagte der Arzt Fabricio Almeida de Moura. Das Baby, ein kleines Mädchen, sei wohlauf. (APA)

Kommentar posten
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Thomas Arnoldner
 
00
15.1.2010, 20:49
Ein Posting dümmer als das andere...

Da sind hier mal die Haitianer selbst für ihre Lage schuld und sollen sich daher selbst helfen und nicht "traumatisiert auf den Weichnachtsmann warten..." , dann wiederum der ach so tolle amerikaner ,der "big brother" sozusagen, der ja soooo hilfsbereit ist und keine todesschwadronen unterstützt oder demokratisch legitimierte präsidenten stürzt (aristide)...ich wette keiner von euch würde im neoliberalen kapitalisten paradies überleben...

Thomas Arnoldner
 
00
15.1.2010, 21:12

damit meinte ich haiti , das ein neoliberales paradies ist

mein mitgefühl geht raus an all die leidenden menschen in haiti

Gerhard Gilnreiner
 
14
15.1.2010, 18:25
Und jetzt ist Hatiti ganz wichtig.....

....eine Sensation für Medien und deren Komsumenten.

Und wie wäre es, wenn wir beginnen über die Milliarden Menschen in den armen Ländern grundsätzlich nachzudenken. Wir müssten generell das Verhalten der reichen Länder so ändern, dass den armen Ländern genügend bleibt.

Ja, das wäre teuer und würde unseren Lebensstandard zurück schrauben, aber das wäre für sehr viele eine faszinierende Aufgabe.

Es geht ME nicht um einzelne arme Alibi-Flüchtlinge, dabei um Beruhigung unseres Gewissens und die widerlichen Streitereien dazu - sondern es geht um die Armut in der großen weiten Welt.

Es geht um die Zähmung des grenzenlosen Turbokapitalismus mit seine Umweltproblemen und sozialen Problemen - bei uns und insbesondere weltweit.

Werner Lischka
00
18.1.2010, 10:34
re: die armen länder

a) ich will meinen lebensstandard aber nicht zurückschrauben
b) rohstoffpreise sind i.d. letzten jahrzehnten extrem gestiegen. einige der exportländer müssten goldene strassen haben - die realität schaut anders aus.
c) die exportpolitik der 1.welt bez. landwirt. güter ist tatsächlich problematisch, ob das vielbeschworene kleinbauerntum in der 3. welt ohne verteilungsinfrastruktur tatsächlich funktioniert wage ich zu bezweifeln.
d) der ansatz zur zähmung muss bei den kapitalströmen liegen (tobinsteuer) - die produktionsanlagen sind heute sekundär.
e) die punkte a-d betreffen die aktuelle situation in haiti - inwieweit?

Borat Sagdijev
10
15.1.2010, 19:02
..der grund der armut in der dritten welt..

.. ist die korruption ihrer politiker und beamten, aufgrund derer ihr die kapitalistische lebensweise verwehrt bleibt.

der lebensstandard in der "ersten" welt würde sogar steigen, wenn man das problem angehen würde.

Thomas Arnoldner
 
00
15.1.2010, 20:52

haiti ist ein neoliberales land

Gerhard Gilnreiner
 
00
15.1.2010, 20:31
Nur die Korruption - wer macht den die......

....die Geber sind fraglos westliche Turbokapitalisten. Oder?

es ist ein menschenrecht, in afrika zu leben
00
15.1.2010, 18:38
ich bin schon ganz betroffen, wollte gerade ein paar kerzen vom zentralfriedhof mitgehen lassen, um betroffen durch die straßen zu laufen, um eine lichterkette zu initiieren...

haiti, ein land mit reichtümern, einer natur, tourismuspotential, unfähig selbst was auf die beine zu stellen..

der arme schwarze man leidet noch an den folgen der sklaverei und faltet die hände in untätigkeit..

was wird er daraus lernen? nichts, es geht ja auch anders.. die warme sonne und die fülle an reichtum machen das nicht schwer..niemand muss frieren, niemand hungern....den spaß privatisieren wir, den schweiß und die mühe lagern wir aus...da finden sich doch ein paar, die für unsere unfähigkeit aufzukommen haben, da sie immer schon schlecht waren..

Gerhard Gilnreiner
 
00
15.1.2010, 20:30
Schon gut.....aber....

.....es lässt sich natürlich immer argumentieren dass alle Armen selbst schuld sind...........nur wenn sich ein Land - wie China - auf eigene Beine stellt, werden die wegen mangelhafter Menschenrechte verteufelt........ich meine doch, dass die ehemaligen Kolonialmächte und deren Partner - also auch wir - an den schrecklichen Zuständen wesentlichem Anteil haben.

MondXicht
00
15.1.2010, 18:08

"Wir haben keinerlei Führung" - Doppelpost!

kleinerpinguin
01
15.1.2010, 17:59
another_stranger_me
12
15.1.2010, 17:53
"Sie haben angefangen, die Straßen mit Leichen zu blockieren."

na dass wird die hilfe beschleunigen

hoffentlich handelt es sich hier nur um etwas lokal begrenztes oder eine falschmeldung - es kommt nämlich nicht gut, wenn man freiwillige helfer behindert

denen vergeht dann eventuell die lust ...

Martin Fierro
00
15.1.2010, 18:57

in der tat eine absolute daemliche verhaltensweise

Der Waehlerwille
 
02
15.1.2010, 17:02
liebe red

könntet ihr eventuell die glitches in eurer forumssoftware in den griff bekommen und es verunmöglichen dass antworten bei falschen anfangspostings erscheinen?

mfg. obiger.

natoll
41
15.1.2010, 17:36

richtig klicken, dann muss man nicht andere fürs eigene versagen verantwortlich machen. danke.

Andreas Schneider
01
15.1.2010, 19:00

sie tummeln sich jetzt (leider) schon lange genug im standard-forum. nie mitbekommen, dass antworten bleiben und falsch zugeteilt werden, wenn ein posting gelöscht wird?

wie war das mit dem eigenen versagen und dem auf andere schieben?

ricko
01
15.1.2010, 18:29
und sie, ihr hohet der erfressenen weisheit, haben den fehler (falschklicken) durch ihr omni-rationales auge erkannt

aber leider... vor ein paar stunden wurde ein troll post von "der beobachter3", welches viele antworten hatte, geloescht und zwar waerenddessen schon weitere (auch 2 von mir) antworten im chache waren. ab diesem zeitpunkt verschob sich einiges nach vorn.

Der Waehlerwille
 
00
15.1.2010, 18:19
beachten sie bitte die beschwerden der user weiter unten.

vielen dank im voraus.

Cheyenne
10
15.1.2010, 16:06
George W. soll die Koordination uebernehemen?

Armes Haiti... Der hat ja waehrend und nach Katrina schon bewiesen wie talentiert er fuer die Bewaeltigung solcher Krisensituationen ist...

Suppentrulli
10
15.1.2010, 16:22

Obama hat Bush aber diese Funktion übertragen. Wenns schief geht hat Obama mindestens genauso viel Schuld wie Bush.

MondXicht
00
15.1.2010, 18:11

Ich glaub eher wenn was schief geht, dann ist Bush der Buhmann und Obama fein raus aus der Gschicht.

ricko
00
15.1.2010, 15:38
"Mehr Ärzte, weniger Journalisten."

vorschlag: doppelausbildung für journalisten!

meine briefe kann ich ja auch beim adeg aufgeben und vom polizisten austragen lassen

so go
00
15.1.2010, 15:35
"Mehr Ärzte, weniger Journalisten."

*daumendrück*

wenn das leid von menschen nicht so ein gutes geschäft für die presse wäre.

Lethawae
02
15.1.2010, 15:54

Als Journalist nehme ich meine Kamera und mein Notebook und bin auf der Stelle einsatzbereit.
Dass medizinisches Personal etwas längere Vorbereitungszeiten hat sollte logisch sein.

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