Timoschenko will EU-Beitritt bis 2015

14. Jänner 2010, 15:44

Präsidentschaftsbewerberin stellt ihr Wahlprogramm vor

Kiew - Die Ukraine soll nach den Vorstellungen von Ministerpräsidentin Julia Timoschenko bis 2015 Mitglied der Europäischen Union werden. Der Beitritt zur EU sei für sie eine Priorität, wenn sie als Siegerin aus der Präsidentschaftswahl hervorgehe, sagte Timoschenko am Donnerstag bei der Vorstellung ihres Wahlprogramms. Noch in diesem Jahr wolle sie die Unterzeichnung eines Assoziierungsabkommens mit der EU und eine Vereinbarung über die Bildung einer Freihandelszone mit der EU erreichen. Timoschenko hat gegenüber ihrem Kontrahenten Viktor Janukowitsch eine stärker pro-westliche Ausrichtung.

In den Meinungsumfragen liegt Janukowitsch derzeit um rund zehn Punkte vor Timoschenko. Da beim ersten Wahlgang am Sonntag 18 Kandidaten auf der Liste stehen, wird allerdings wohl keiner direkt gewinnen. Vielmehr dürfte am 7. Februar eine Stichwahl abgehalten werden, bis zu der Timoschenko ihre Chancen noch verbessern könnte. Schon der amtierende Präsident Viktor Juschtschenko hatte den Beitritt zur EU angestrebt. Wegen der chronischen Instabilität und der wirtschaftlichen Probleme in der Ukraine war dieses Vorhaben allerdings nicht vorangekommen. Die Amtszeit des Staatschefs beträgt fünf Jahre.

Timoschenko kritisierte bei der Vorstellung ihres Wahlprogramm die "Oligarchen", die eine starke Machtposition im Wirtschaftsleben des Landes einnehmen. Diese Manager müssten "auf ihren Platz verwiesen" werden, sagte die Ministerpräsidentin. "Als künftige Präsidentin werde ich dafür Sorge tragen, dass die Oligarchen nicht mehr das Land beherrschen." Sie warf Janukowitsch vor, er sei eine "Marionette" der Finanzgruppen. Allerdings sitzen auch in Timoschenkos Fraktion etliche schwerreiche Geschäftsleute. (APA)

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Posting 1 bis 25 von 59
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Student der Magie
00
15.1.2010, 13:58
Die Ukraine ist doch nahezu bankrott

Und für die EU werden die nächsten beiden Jahre selbst zur Zerreißprobe:
Girechenland, Portugal, Spanien, England, Frankreich, alle sind an der Kippe, Deutschlands Verschuldung explodiert. Die EU wird die nächsten Jahre wohl selbst ins Wanken kommen, neue, bankrotte und noch korruptere Länder aufzunehmen würde der EU den absoluten Todesstoß versetzen.
Es ist gar nicht unwahrscheinlich, dass es einen neuen € gibt, den verschiedene Länder nicht mehr haben werden. Die EZB hat darüber ein Papier herausgegeben...
Die nächsten Jahre finanziell impotente Länder in der EU aufzunehmen käme einem Selbstmord gleich, und finanziell potente Länder werden wohl die nächsten Jahre die EU meiden wie der Teufel das Weihwasser;(

Standard Leser4
 
00
15.1.2010, 18:35
Die neuen EU Banknoten werden schon gedruckt!

Keine Angst wegen der 2,4 % Geldmenge Griechenlands kommt die EU sicherlich nicht ins wanken. Uebrigens die neuen EU Banknoten werden schon gedruckt. Sie sollen noch besser gegen Faelschungen gesichert sein und im 2010 in den Umlauf kommen. Sowie es beim Schilling auch war, jede 10 Jahre eine Technische Neuerung, nichts weiter! Schwarzmaler!

kopernikus
00
15.1.2010, 13:28
2015 - ein Wunschtraum

Wie soll denn das möglich sein wenn die Ukraine nichtmal zu den potentiellen Kandidaten zählt? Die Aufnahme der Westbalkanländer, denen in Thessaloniki eine EU-Perspektive zugesichert wurde, ist sowieso für die nächsten 5 bis 8 Jahre fraglich, geschweige denn von Ukraine und Moldawien.

sebaestschn ...
00
15.1.2010, 13:08
finde ich gut!

auch wenn es der ukraine derzeit nicht so gut geht und sicherlich noch einiges zu bewältigen gilt, freue ich mich, dass dies zu einem thema dort gemacht wird - ein tolles land, tolle leute, zumindest aus meiner erfahrung.
ich zweifle jedoch, dass sich da 2015 ausgehen wird - da muss sich die bevölkerung von sich aus selbst ein bissi richtung westen bewegen und desweiteren ist die ukraine in etwa so, wie CZ, PL, SK oder HU in der mitte der 90er, wobei man dazusagen muss, dass die EU auch bei RO und BG ein auge zugedrückt hat.... :-)

Zensurursulaministerium
00
15.1.2010, 13:13
das ist wohl ein schreibfehler.. nicht EU sondern US

büro-krater
00
15.1.2010, 10:58

und ich will einen ferrari nein doch einen maserati, yacht, flugzeug, haus am meer und ein fettes bankkonto.

Uwe Harms
00
15.1.2010, 10:34
So, so,

Frau Timoschenko will die Oligarchen "auf ihren Platz verweisen". Welcher Platz ist dies dann. Denn da müsste sie auch hin. Und sie will Präsidentin werden. Ist das der entsprechende Platz für Oligarchen?

fischkopp
20
15.1.2010, 10:03

Die brauchen wir ganz dringend.

elisabeth harrer
00
15.1.2010, 09:45
die heuschrecke aka gasprinzessin

will ihr land vor anderen heuschrecken "retten" und an die geldtöpfe der EU gelangen. der bock als gärtner.

franz der freie
 
10
15.1.2010, 09:39
am besten gleich, dann können wir die raiffeisenfilialen dort gleich unterstützen.

in der ukraine wartet für die raika ein megaproblem.

Sheriff Jack Mauer
00
15.1.2010, 13:13

Blödsinn.Die Raiffeisenbank Ukraine könnte nächstes Jahr schon wieder Gewinne schreiben.

elisabeth harrer
20
15.1.2010, 09:38
als ob die EU

nicht schon genug megakorrupte, mafiagelenkte pleitestaaten dabei hätte, in die sie subventionen pumpen muss. fässer ohne boden gibt es auch ohne ukraine mehr als genug.

wesentlich besser wäre es wenn zb israel der EU beitritt.

Rufus 77
00
15.1.2010, 16:09
das sind nur leere Worte

sie sind wahrscheinlich nie in Israel gewesen um so etwas zu schreiben..
Israel ist ökonomisch besser als BG, RO und die Baltische Staaten, aber von Freiheit und Gerechtigleit, besonders Pressefreiheit und Unterdrückung von andern Minderheiten, ist es sehr schlecht dort.. schauen sie mal international Statistiken.. die Welt hat sich in den lätzten 20 Jahren verändert und meiner Meinung nach (auch aus persönlicher Erfahrung), wird sich die Lage in den obengenannten osteuropäischen Ländern viel verbessern.. Israel, von "Mantalität" aus, gehört nicht zu EU. Ich habe nichts gegen die Menschen dort, aber realistisch betrachtet, gehören sie nict zu EU.. gute Beziehungen können auch ihne Mitgliedschaft existieren..

Sternchen100
30
15.1.2010, 09:04

Ja, der Zeitpunkt ist Nahe, wo die Diktaturen und total korrupten und pleiten Staaten in der EU die Mehrheit stellen in allen Bereichen und uns dann ihre Gesetze aufzwingen und ihre Vorstellungen und vor allem dürfen wir nur noch Tag und Nacht für SIE arbeiten, um sie zu finanzieren.

Dippe Gucker
 
24
15.1.2010, 04:51
Soweit es sich mir erschließt...

...hat Frau Timoschenko nur ein Ziel: ihren persönlichen Wohlstand zu mehren, und das mit Hilfe der EU.

Ob die Wähler der Ukraine sich ein zweites Mal, mit oder ohne Unterstützung amerikanischer Agents Provocateurs, verscheißern lassen, bleibt abzuwarten.

Anarchoskinhead
 
00
15.1.2010, 13:14

Aber hübsch ist sie.

Sternchen100
00
15.1.2010, 09:05

Ah ja, die war es wohl die sich von CIA und diesen US-Milliardär Georgos oder so ähnlich hat bezahlen lassen, um die Russen zu ärgern?

Dante Alighieri
52
15.1.2010, 04:04

Es bleibt zu hoffen dass dieser EU-Beitritt auch Realität wird. Man muss den Menschen dort Perspektiven bieten und sie vor dem Moskauer Diktatorenimperialismus retten.

Yossarian
04
15.1.2010, 10:11
Russland will zwei Pipelines bauen

um endlich unabhängig von der ukrainischen Gastransit-Mafia zu sein.

Ihre dumpfe Russophobie gehört übrigens in letzte Jahrhundert. Der Kalte Krieg ist vorbei, die verbliebenen kalten Krieger werden das hoffentlich auch bald checken..

whei
00
15.1.2010, 13:32

Auch wenn Russland in Sachen Gaslieferungen nach Europa immer ein verlässlicher Partner war und ist, innenpolitisch ist das Land aber wirklich kein demokratischer Musterschüler.

Yossarian
02
15.1.2010, 14:22

Natürlich kann und soll man Russland in Sachen Demokratie, Pressefreiheit und REchtsstaat kritisieren.

Aber man soll die Kirche im Dorf lassen und nicht in blinden Russenhaß verfallen (Kärnten ist ja auch nicht viel besser). Da ist viel Scheinheiligkeit dabei. Saudi-Arabien ist in all diesen Bereichen um Größenordnungen schlechter als Russland - aber Saudi-Arabien wird vom Westen sogar verteidigt.

Wird in Russland eine Journalistin ermordet, ist das monatelang bei uns in den Medien. Auf den Philipinen wurden 2009 6-mal soviele Journalisten ermordet - niemand kennt bei uns ihren Namen. Ähnliches gilt für Mexiko. Die Philipinen und Mexiko haben halt 'pro-westliche' Regierungen...

Red Core
62
15.1.2010, 00:01
Ukraine-EU

Niemals es sie den sie wollen einen aufstand der russisch dort lebenden bevölkerung reskieren die hassen den westen dort über alles ich weis wo von ich rede komme aus sevastopol viel spass dan

sebaestschn ...
00
15.1.2010, 13:21
in den baltischen staaten hats ja funktioniert

wo ist das problem?

UND - Sevastopol ist nicht gleich ganz Ukraine :-))))

Desweiteren, ich habe niemanden in der UA kennengelernt, der den Westen hasst (Russen oder Ukrainer).
Mag sein, dass es den Osten mehr zu Russland zieht und den Westen des Landes mehr in den Westen - die Thematik ist aber genauso in Russland selbst, wo es genug Minderheiten gibt, die sogar eigene Staaten gründen könnten und sich z.B. Finnland anschließen könnten (denke Finno-Ugrische minderheiten, oder Tataren etc.)
Aus meiner Sicht - sollte die UA deswegen zerfallen , würden die Unabhängigkeitbestrebungen sofort auf Russland und weissrussland überspringen und die dortigen Minderheiten würden dasselbe tun.

Standard Leser4
 
00
15.1.2010, 10:58
78% der Ukrainer sprechen Russisch.

Keine Angst "Roter Hartkern" um in die EU zu gelangen, muessen die Ukrainer mit einer Volksabstimmung dafuer sein. Da 78% Russisch sprechen, ist laut Ihrer Meinung der Beitritt gar nicht moeglich. Na sind wir froh, ein Thema in Freundschaft erledigt! Oder sind Ihre Ausfuehrungen nur der Wunschtraum eines Russen mit Russischen Pass in Sevastopol, der dort die Russische Flotte aus den Sowjet Zeiten auf Hochglanz bringt?

somit verbleiben wir...
20
15.1.2010, 09:50

dann hat die rote äh russische armee wieder einen grund, "russische staatsbürger" (in wirklichkeit ukrainer denen ein russischer pass geschenkt wurde) ins reich heimzuholen.

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