Hypo-Verkauf

Grasser soll an Verkauf mitverdient haben

14. Jänner 2010, 18:53
  • Artikelbild
    foto: cremer

    Seit Wochen fragten sich die Österreicher, wer wohl auf der "Berlin-Liste" stehen möge.

  • Artikelbild
    vergrößern 802x256
    grafik: standard

Der Ex-Finanzminister soll über eine Schweizer Gesellschaft bei der Investorengruppe um Tilo Berlin an Bord gewesen sein

Wien - Schlag auf Schlag geht es derzeit in der Causa Kärntner Hypo Group Alpe Adria und BayernLB. Rechtzeitig zum Anpfiff des Hypo-Untersuchungsausschusses in Kärnten veröffentlichte am Donnerstag das Nachrichtenmagazin Profil Online die so genannte Berlin-Liste - also die Liste jener Investoren, die sich 2006 und 2007 über ein komplexes Genussscheinmodell an der Kapitalerhöhung (250 Mio. Euro) für die Hypo Group Alpe Adria beteiligt haben.

Es handelt sich um 46 private und institutionelle Investoren aus Österreich, Deutschland und der Schweiz, zum Teil haben sie sich direkt, zum Teil über Gesellschaften beteiligt. Das Dokument soll bei jenen Hausdurchsuchungen beschlagnahmt worden sein, die die Justiz im Auftrag der Münchner Staatsanwaltschaft im vorigen Herbst in der Bank, in Wiener Anwaltskanzleien und am Firmensitz von Vermögensverwalter Tilo Berlin durchgeführt hat.

Schweizer Treuhandgesellschaft

Neben Investoren wie Veit Sorger, Michael Gröller, Piëch Privatstiftung, Ingrid Flick (und die einstige Flick-Stiftung-Tochter Südufer GmbH), Constantia Privatbank oder schwer durchleuchtbare Schweizer Trust-Gesellschaften (vollständige Liste siehe Artikelende) soll auch ein Mann investiert haben, der bis Jänner 2007 Finanzminister der Republik war: Karl-Heinz Grasser.

Laut Online-Bericht des Magazins Format hat Grasser über eine Schweizer Treuhandgesellschaft namens Ferint AG einen Hypo-Genussschein über 500.000 Euro gezeichnet; und soll nach Auflösung der Luxemburger Berlin und Co. S.a.r.l. (sie hielt die Hypo-Beteiligung, die im Oktober 2007 nahtlos an die Bayern verkauft wurde; der Gewinn soll wie berichtet an die 160 Mio. Euro betragen haben) mit mehr als 250.000 Euro Profit wieder ausgestiegen sein.

Abgewickelt habe diese Transaktion die Meinl Bank, die die Sache nicht kommentiert hat. Mit Julius Meinl ist Grasser ja gut bekannt, in der einstigen Meinl International Power MIP war er gut verdienendes Board-Mitglied gewesen. Ausflüge auf dessen Jacht sind Legende.

Grasser selbst war zu diesem Thema am Donnerstag nicht zu erreichen, sein Anwalt, Manfred Ainedter, dementierte die Darstellung gegenüber der Nachrichtenagentur so: "Der entsprechende Bericht des Format stimmt nicht, nicht überall wo ein Skandal ist, ist ein Grasser drin", erklärte er wohl auch in Anspielung auf die Ermittlungen, die in der Causa Immofinanz/Buwog gegen den Ex-Minister laufen. Und: Grasser "denkt über rechtliche Schritte nach" .

Unvereinbarkeit?

Sollte Grasser tatsächlich zu den Hypo-Kauf-Financiers gehört und Genussscheine an der Luxemburger Gesellschaft gezeichnet haben, gäbe dies auch Anlass zu interessanten rechtlich-politischen Überlegungen. Laut Unvereinbarkeitsgesetz müssen Mitglieder der Bundesregierung Beteiligungen an Unternehmen nämlich melden; gleich bei ihrem Amtsantritt, oder eben dann, wenn sie Beteiligungen eingehen. Genaue Auslegungen des Gesetzes fehlen aber; dass Genussscheine als Beteiligung im Sinne des Unvereinbarkeitsgesetzes als Beteiligung gelten, wird von Parlamentsjuristen bezweifelt.

Gemeldet hat Grasser jedenfalls nichts, was sich aus dem Faktum ableiten lässt, dass der Unvereinbarkeitsausschuss (der für die Meldungen und deren Behandlung zuständig ist) in der Frage nicht getagt hat. Neben der steuerrechtlichen Komponente ist auch eine personelle Beziehung von Interesse: Staatskommissärin in der Hypo war Sabine Kanduth-Kristen, frühere Kabinettsmitarbeiterin Grassers. Bereits bei den Untersuchungen zum Bilanzskandal der Hypo 2004 - damals waren Verluste aus Swap-Geschäften aufgeflogen - wurde die Rolle der Steuerexpertin und der Wissensstand des damaligen Ministers diskutiert.

Noch eine bemerkenswerte Verbindung Grassers zur Hypo existiert. Seine erste Dienstreise hatte den Neo-Minister nach Kroatien geführt, wo er für die Kärntner Bank intervenierte. Zagreb hatte zuvor Staatsgarantien aus der Tudjman-Ära für die Hypo in Frage gestellt. Dem Klagenfurter Institut soll ein Ausfall von einer Milliarde Schilling gedroht haben. Grasser konnte die Causa bereinigen. (gras)

Die vom Profil veröffentlichte Investorenliste:

Aufrecht Hans-Werner, Deutschland (Anm.d.Red.: Gründer der Automobilsport-Unternehmens Mercedes-AMG)
Constantia Privatbank AG, Österreich
Goess, S. H. Graf Clemens, Österreich
Gröller Michael, Österreich (Anm.d.Red.: Ex-Chef von Meyr-Melnhof)
Hardt Group Securities S. A., Luxemburg
Kiefer GmbH, Deutschland
Maxim's Privatstiftung, Österreich
HW Equity Beta GmbH, Österreich
Orsini-Rosenberg, S. H. Graf Mathias, Österreich
Arndt Klippgen, Deutschland (Anm.d.Red.: Chef der deutschen Papier Union)
Piech Vermögensverwaltung GbR, Deutschland
Schwarzkopf Oliver, Deutschland (Anm.d.Red.: Sproß des gleichnamigen Kosmetikclans)
SE Sports Entertainment Anstalt, Österreich
Sorger, Dr. Veit, Österreich (Anm.d.Red.: Präsident der Industriellenvereinigung)
Spitzy, Mag. Miguel, Österreich (Anm.d.Red.: Geschäftsführer des Salzburger Gastronomiezulieferers R&S Gourmet Express)
Stärker Alexander, Deutschland
Stärker Hubert jun., Deutschland
Dr. Weiss Beteiligungs GmbH, Österreich
Orsini-Rosenberg, S. H. Graf Ferdinand, Österreich
Friedrich Klausner, Österreich (Anm.: siehe Artikel)
Ferint AG, Österreich
Dr. Helmut Maucher, Deutschland (Anm.d.Red.: Ex-Chef von Nestle)
Inter Swiss Trust AG, Schweiz
Dr. Hauri Trust AG, Schweiz
Familie Max Stürzer GbR II, Deutschland
Ms. Heidegunde Senger-Weiss, Österreich (Anm.d.Red.: Spedition Gebrüder Weiss)
Dipl.-Ing. Paul Senger-Weiss, Österreich (Anm.d.Red.: Spedition Gebrüder Weiss)
Walter Steyer, Deutschland
Ingrid Flick, Deutschland (Anm.d.Red.: Unternehmerswitwe)
Südufer GmbH, Österreich
Alexander von Leeb, Österreich
Alexander Wardt, Österreich
Heinrich Gröller, Österreich
Elisabeth Gröller, Österreich
Johannes Wendt, Österreich
Dr. Wulf Dieter Klaus Frisee, Österreich
Christoph Tscholl, Österreich
Frapag, Österreich
Marie Maculan, Österreich
Anjuta Aigner-Dünnwald, Deutschland
Patrick Nathe, Deutschland
CMB Controlling und Management Beratung Deutschland
Natascha Nathe, Norwegen
Hr. Nörenberg, Deutschland
Heinz Dürr GmbH, Deutschland
Cheyne Special Situations Fund L.P., Großbritannien

Kommentar posten
Posting 1 bis 25 von 1446
videoopa
00
11.2.2010, 23:28
Neues am 11.2.2010 im Standard ! wui das geht schnell gellllll ?

Es geht um den Verdacht, dass der verstorbene Kärntner Landeshauptmann Jörg Haider als Gegenleistung für seine Zustimmung zum Verkauf der maroden Hypo Alpe Adria an die BayernLB die Sponsorengelder verlangt habe. Dabei sollen zwei Millionen Euro geflossen sein.

Tschuri Cazzino
 
00
20.1.2010, 20:17
Interessante Strategie von KHGs Anwalt.

Er sieht es schon als Entlastung seines Mandanten, dass es Skandale in Österreich gibt, an denen KHG nicht beteiligt ist.

ta tü
00
18.1.2010, 18:51

woher nimmt dieser ainedter eigentlich die zeit, all diese seltsamen promis zu vertreten? man sieht ihn doch bei jeder seitenblickerevue. beinahe könnte man meinen, dass dominic heinzl ohne ainedter keine sendung machen könnte...

PERLENQWIEN
 
03
18.1.2010, 11:06
Berichterstattung aus Österreich...

wie bei Spiegel-TV leider schmerzlich vermisst.

Wenn jetzt die 1,5 Kopf starke ermittelnde Staatsanwaltschaft in Kärnten an Grippe erkrankt, wird Alles verjähren...

http://www.spiegel.de/video/vid... 40702.html

mulligan1
05
16.1.2010, 11:59
die herrschaften, die hier abgesahnt haben

bestreiten zum teil auch gar nicht, innerhalb kürzester zeit renditen bis zu 40 prozent (!!!), wie im falle flick, erwirtschaftet zu haben.
dass dies nur auf krummen wegen möglich ist, weiß sogar lieschen müller !

dann sollen sie dieses hypo-sumpf auch wieder sanieren.
WIE KANN EIN FINANZMINISTER DAS DER ALLGEMEINHEIT AUFHALSEN ????

(²³^§&``?%=!!!!)
00
16.1.2010, 10:23

http://www.spiegel.de/video/vid... 40702.html


Die Gute Nachricht gibts zum Schluss

also dann ...
00
16.1.2010, 09:06
W H O...the hell is... grasser ? ? ?

fuchs und hase
14
15.1.2010, 23:23
Erwin Huber (CSU): "Alle Bankräuber der Nachkriegszeit zusammen haben keinen so hohen Schaden angerichtet" wie


Clemens Goess, Mathias Orsini-Rosenberg, Veit Sorger, Miguel Spitzy, Ferdinand Orsini-Rosenberg, Friedrich Klausner, Heidegunde Senger-Weiss, Paul Senger-Weiss, Ingrid Flick,
Alexander von Leeb, Alexander Wardt, Heinrich Gröller, Elisabeth Gröller, Johannes Wendt, Wulf Dieter Klaus Frisee, Christoph Tscholl, Marie Maculan

und ihre Kumpane.

fuchs und hase
10
15.1.2010, 23:35
Korrektur: Das Zitat stammt richtigerweise von Ernst Weidenbusch (CSU). Und Erwin Huber (CSU) gestand: "Ich bin schockiert, enttäuscht und voller Wut. Ich fühle mich getäuscht und geprellt."


fairness rules
00
16.1.2010, 00:19
doppelt falsch zitiert, fuchs und hase.

den einzigen namen, den der tatsächlich zitiert hat, ist der vom Bayern LB schmidt.

mit copy-paste samt quellenangabe sparen sie sich ärger.

ich liesse mich jedenfalls nicht mit einem grössten schaden verursachenden bankräuber vergleichen.

Ober Heinzi
05
15.1.2010, 20:39
Diese Liste gehört "abgearbeitet" und zwar sofort!!!

Wolfgang Lederbauer1
00
15.1.2010, 20:17
Finanzprobleme und Bankenskandale - Lösungen

Bei den Berichten über Finanzprobleme und Bankenskandale tauchen mehrere Fragen auf:

1. Warum gibt es nicht schon lange neue Modelle für eine rechtzeitige Kontrolle und Prüfung auf der Unternehmensebene? Eine unabhängige Instanz zwischen Vorstand, Aufsichtsrat und Eigentümervertretern könnte viele Probleme vermeiden.

2. Warum agieren Prüfungsbehörden wie Finanzmarktaufsicht, Nationalbank, Rechnungshof in der Regel viel zu spät?

4. Warum gibt es keine neuen Modelle zur Aufbringung von Eigenkapital , vor allem für Unternehmen in der Startphase?

5. Könnten nicht Stiftungen "die" Lösung für die Aufbringung von Eigenkapital für innovative Projekte sein ?

http://so-for-humanity.com2000.at SFH-1299, SFH-0784, SFH-0949, etc.

Fritz Wunderlich
00
15.1.2010, 19:41

Ferint Aktiengesellschaft
c/o Hefti AG Illnau-Effretikon
Rikonerstrasse 28
8307 Effretikon
Verwaltungsrat Urs Stoffel

Mr Sillyputty
05
15.1.2010, 19:28
ich gestehe ...

amg-mercedes hätt ich mir so oder so keinen leisten können. aber künftige einkäufe bei kika/leiner oder von schwarzkopf-shampoos werde ich wohl überdenken müssen.
(nur) wenn genug österreicher/innen sich ähnliche gedanken machen, dann werden sich die herren manager und erben in sachen corporate responsibility, ethik u.ä. neu orientieren.

zum thema khg: empfehle dringend "karl-heinz" von christoph & lollo auf youtube.com/watch?v=95Y-ezDYs7A

des-is-jo-oarg
02
15.1.2010, 23:58
Christoph & Lollo

So wie früher einmal die Nationalhymne bei Sendeschluss gespielt wurde, sollte man dieses Video am Anfang jeder einzelnen ZiB senden.
Und zwar so lange, bis...

Consciousness Conjures Conscientiousness
02
15.1.2010, 20:33
jo gscheid

ein vernünftiger mann gibt geld nur gerne für frische fleischspeisen, zeitloses gewand und altbauwohnungen aus. und sonst für nix. kein yuppiebmwcabrio, keine touchscreeenespressomaschine..........nix. totaler konsumverzicht! jetzt sofort!

Jaromir Edler von Eynhuf
00
15.1.2010, 18:38
Meyn Gott !

So eyn wunzzi Genuss=Scheynerl !

Man goennet sich ja sunstn nix !

S. Enfspender
04
15.1.2010, 18:31
Generaldementi!

Ich empfehle ein Generaldementi folgenden Wortlauts, das einmal pro Woche in allen österreichischen Printmedien veröffentlicht wird: "Ich, KHG, erkläre hiermit, dass ich weder in Vergangenheit noch in Zukunft an dubiosen Finanz- oder sonstigen Transaktionen beteiligt war bzw. beteiligt sein werde. Alle diesbezüglichen Behauptungen entbehren jeglicher Grundlage und sind somit unwahr. Jeder/Jede, der/die das Gegenteil behauptet, wird von mir mit aller zu Gebote stehenden Härte wegen Ruf-, Kredit- und jeglicher sonstiger denkbarer Schädigung gerichtlich verfolgt werden."

Dr.in Luitpold Bäringer
04
15.1.2010, 18:28
Ton Steine Scherben - "Der Kampf geht weiter"

Die Richter und Staatsanwälte, für wen sind sie da?
Für die Kapitalisten und für ihren Staat!
Sie verurteilen uns nach ihrem Gesetz
Wer das Geld hat, hat die Macht
und wer die Macht hat, hat das Recht

Sie sind gekauft, um uns zu quälen
Sie beschützen die Reichen, die uns bestehlen
Sie verurteilen uns nach ihrem Scheiß-Gesetz
Wer das Geld hat, hat die Macht
und wer die Macht hat, hat das Recht

Sie nehmen uns aus
Sie schmeißen uns raus
Sie tun NICHTS für uns, doch sie leben von uns
Sie nennen uns ihre Sklaven
und wenn wir kämpfen, werden sie uns jagen
denn sie wissen: DER KAMPF GEHT WEITER!
und sie wissen: DIE WAHRHEIT WIRD SIEGEN!

Weltenbürger Demosthenes
11
15.1.2010, 18:19
Frage

Laut Insidern sind beim Hypo-Desaster insgesamt 18 Milliarden Euro (über 250 Milliarden alte öS) versunken.
Irgendwo!

Da erscheint mir das große Geschrei um die Investoren (Amtsträger, die nicht hätten investieren dürfen ausgenommen) lächerlich. Was haben die denn Ungesetzliches gemacht. Offenbar nichts.

Dass das alles unsympathisch ist: geboumt. Dann möge man endlich die Gesetze ändern. Ich habe aber den Eindruck, mit dem Geschrei um die Investoren lenkt man von den wahren Malversationen um 18 Milliarden Euro ab.

Mich würde es nicht wudnern, wenn die berlins und Kulterers auf den Weg des Licio Gelli geprügelt werden. Und in London irgendwo demnächst gefunden werden.

dacashjohnny
07
15.1.2010, 18:00

eigentlich mag i nimmer...

ad vocem
04
15.1.2010, 18:42
Was?

Wählen gehen?
Steuer zahlen?
Konsum ankurbeln?
Arbeiten gehen?

Frage ich mittlerweile auch immer öfter, warum sich das steuerzahlende Simmvieh gar so bereitwillig von der ehrenwerten Gesellschaft der ehrlichen und fleissigen Leistungs- und VerantwortungträgerInnen von oben anbr_unzen lässt.

dll
71
15.1.2010, 17:59
Die Spekulations-Gewinne haben nicht WIR bezahlt,

sondern unsere lieben Nachbarn aus Bayern, denn die haben zuviel gezahlt. Verloren hat dabei die GraWe, denn die hat zuwenig bekommen - nur sonderbar, dass die sich nicht rührt!

Mr Sillyputty
01
15.1.2010, 19:30
graweh

... dafür hams mir grad die prämie für die haushaltsversicherung erhöht.
:(

Kommentar posten
Posting 1 bis 25 von 1446

Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.