Alkoholmissbrauch

WHO fordert höhere Steuern auf Alkohol

13. Jänner 2010 08:25

Eine Verteuerung von Bier, Wein oder Schnaps zeigte laut WHO bei den Verbrauchern Wirkung

Genf - Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfiehlt im Kampf gegen den Alkoholmissbrauch höhere Steuern und schärfere Vermarktungsregeln. Eine Verteuerung von Bier, Wein oder Schnaps zeige Wirkung bei den Verbrauchern, erklärte die WHO bei der Vorlage eines Strategiepapiers in Genf. Dies gelte für schwere Trinker ebenso wie für jugendliche Konsumenten. "Die Erhöhung der Preise für alkoholische Getränke ist eines der wirksamsten Mittel gegen den gefährlichen Alkoholgenuss", hieß es in dem Empfehlungen. Eine Schlüsselrolle komme dabei Alkoholsteuern zu.

Strategien gegen Alkoholmissbrauch

Die WHO-Exekutive will in der nächsten Woche auf ihrer Halbjahrestagung über Strategien gegen den Alkoholmissbrauch beraten. Eine vergleichbare Kampagne der WHO gegen das Rauchen hatte 2003 zu einer internationalen Vereinbarung zur Eindämmung des Tabakkonsums geführt.

Der Weltverband der Alkoholhersteller, zu dessen Mitgliedern Unternehmen wie Diageo aus Großbritannien und Heineken aus den Niederlanden gehören, begrüßte das Papier der WHO als wichtigen und konstruktiven Schritt im Kampf gegen den Alkoholismus. Höhere Steuern oder ein Werbeverbot für Alkoholika seien aber keine Allheilmittel gegen die Sucht. (APA/Reuters)

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Otto von Braackenssieck
19.01.2010 08:01

Wie war es auch wieder ? Ah ja,

Die Welt Hexenjagd Organisation

Nissia
23.01.2010 11:05
Prohibition Total

die WORLD HOMICIDE ORGANISATIOn

nach der tabak- die akholprohibition: alles im EU refromvertrag festgelegt.

Lustig ist: in UK wollen sie mindestpreise auf alkohol obwohl der EUgH die tabakmindestpreise in Österreich als rechtwidrig erklärt hat.

Wacht auf und kämpft mit. Es ist reinste diktatur und wird nie aufhören.

JEDE-R wird als risikogruppe für Impfungen mal eingestuft werden. Das ist das ziel. (anti-raucher- anti-fettsucht- anti-alkohol- universalsuchtimpfung: alles schon in der kulisse bereit).

Und dann, wenn sie selsbt daran sind, werde sich die Antisraucher überlegen wobei sie da als mitläufer mitgemacht haben.

Tycho Brahe
15.01.2010 12:35
Wenn höhere Steuern und Verbote

auf alle Arten von psychoaktiven Substanzen was bewirkt hat, dann nur, dass dem Finanzminister bei der Tabaksteuer der Geldsack schwillt. Alkohol lässt sich privat ebenso leicht herstellen wie div. Kräuterl am Fensterbankerl gezogen werden können.
Das perfide an den staatlichen Monopolen ist, dass sie gleichzeitig Milliarden von Euros kassieren und der Gesundheitsminister dann mit dem erhobenen Zeigefinger verkünden, wie schädlich Drogen sind!
Und bei den Seitenblicken stellen sich Minister noch hin und schlürfen am Sektglas (wie immer eh von den Steuerzahlern berappt)



Kärntner Mistbauer
13.01.2010 22:29
In Russland führen solche Kampagnen

regelmäßig dazu, dass der Wodka dann eben privat hergestellt und mit billigem Industriealkohol gestreckt wird und damit erst recht ungesund wird. Dasselbe passierte schon in den U.S.A. der Prohibition und gilt auch bei zahlreichen anderen illelagiliserten Drogen. Diese miesen (angloamerikanischen?) WHO-Puritaner können jedenfalls brausen - oder besser noch: sie setzen sich gegen gesundschädigende Arbeitstempi ein, gegen exzessiv lange Arbeitszeiten, gegen den Event-Tourismus mit dem Risikokick etc. etc. etc.

RS69
14.01.2010 09:37

Das Selbe Argument gilt für Alle Arten von Drogen.

contains sugar
13.01.2010 22:34

... oder gegen gesundheitsschädlichen übermäßigen sport? der führt ja bekanntlich zu unfällen, beinbrüchen, bänderrissen, etc. etc.

alexanderletten
 
14.01.2010 09:19

Wie ist es möglich, Bänderrisse, Knochenbrüchen jeglicher Art durch
"gesundheitsschädigenden, übermäßigen Sport" zu bekommen?

Chocoholic
14.01.2010 10:05
Fragen Sie einfach einmal in einem Schigebiet nach.

Nur einmal so zum Einstieg.
Und dann in der Laienfussballliga.

contains sugar
14.01.2010 19:15

genau das wollt ich auch fragen. vielleicht mal profi-skifahrer fragen. ;)

alexanderletten
 
14.01.2010 10:31

Das hat aber nichts mit "gesundheitl.schädigenden und übermäßigen Sport" zu schaffen.
Was ist denn zB. die prägnante Ursache für Bänderrupturen?
Wenn es in der Holzhackerliga zum Beinbruch(warum auch immer) kommt ist es logischerweise Folge einer spielentsprechenden Situation, aber nicht Ursache von übermäßigem Sport.

contains sugar
14.01.2010 19:15

erzähl das mal dem österreichischen skiverband. ;)

Jürgen Rembremerding
 
13.01.2010 21:33
Früher waren die noch gut und haben selber gesoffen:

http://www.youtube.com/watch?v=e9-3RZkzpwM

Nissia
04.02.2010 12:24

zuerst waren die raucher, nun die biertrinker... bald sind ALLE darn.


wer das nicht erkannt hatte, sollte es jetzt tun.

siliconvalley
13.01.2010 20:22
wenn man das Problem nur ueber die Kosten in den Griff bekommen kann....

duerfte es eigentlich keine Kokain, Heroin etc. Suechtigen geben, oder?
Vielleicht sollte man an der Einstellung zu Alkohol und am Image von Alkoholabusus arbeiten? Solange es als cool und als ein Zeichen von Staerke gilt, gestern abend wieder den Ueberfetzen gehabt zu haben, oder solange es als erstrebenswert angesehen wird viel zu vertragen, wird sich nichts aendern.
Nur die Steuern zu erhoehen und die Volksdroge Alkohol teurer zu machen, koennte wohl zu aehnlicher Beschaffungskriminalitaet fuehren wie bei illegalen Drogen oder Leute dazu bringen sich billigen Fusel unklarer Herkunft unter der Hand zu besorgen. Gesuender ist das dann auch nicht.

Nissia
04.02.2010 12:26

nein, aber das ziel ist nicht gesundheitlicher natur, sondern rein finanziell und disziplinär.

H Huber
13.01.2010 22:32

Es gibt wie immer nicht nur schwarz und weiß. Nur, weil man durch höhere Kosten nicht 100% aller Alkoholprobleme löst, heißt das nicht, dass es grundsätzlich unnötig ist.

Nissia
04.02.2010 12:26

sie sind aber nicht der herr huber der sich schon so eifrig gegen raucher "engagiert" hatte , oder?

H Huber
04.02.2010 20:27

Es ging mir nicht darum, höhere Steuern auf Alkohol zu fordern oder zu begrüßen. Ich kann nicht einschätzen, welche Auswirkungen es gäbe, und es ist mir ehrlich gesagt auch egal (solange die WHO fordert und es hier in Österreich noch keine konkreten Bestrebungen gibt).

Es ging mir rein um die Kindergartenargumentation von „siliconvalley“ (die hier im Forum scheinbar gut ankommt) - also den ersten Satz, der Rest des Postings ist ja gut. Folgt man dieser, kommt man nämlich zu dem Schluss, dass wir auch keine Polizei brauchen (schließlich passieren immer noch Verbrechen), und Sicherheitsgurte auch nicht.

Chocoholic
13.01.2010 20:09
Die WHO soll sich zuerst einmal um die tatsaechlich

gesundheitsschaedlichen Bereiche kuemmern: Lebensmittelzusaetze, die alle immer nur einzeln ueberprueft werden, aber niemals in Kombination miteinander, Duengemittel, die alle immer nur im einzelnen ueberprueft werden ,aber niemals in Kombination miteinander, UTMS und andere neue Technologien sind ueberhaupt noch nicht ueberprueft, die - sogar von der WHO zu gegeben - zu hohen Richtwerte, die von Pruefungen von nur zeitmaessig begrenzten Expositionen entstanden sind, Nacktscanner Exposition und anderes, aber was machen sie? Konzentration auf Alkohol, damit hoehere Steuern eingehoben werden koennen.

contains sugar
13.01.2010 22:36

mein posting war zynisch gemeint... ich hoffe, das kam rüber! ;)

Chocoholic
14.01.2010 10:06
keine Sorge. Die Ironie ist gut verstanden. ;)

contains sugar
13.01.2010 22:36

ist wieder mal ein typisches beispiel dafür, wozu die WHO da ist: um geld zu beschaffen. hat mit der schweinegrippe schon gut funktioniert, warum nicht auch mal dem staat geld zuspielen, damit der es wieder an die banken verschenkt?

normal oder?
13.01.2010 21:15
alkohol wirkt sich oft nicht nur auf die gesundheit des konsumierenden aus!

wenn man sich die gesellschaft heute anschaut, ist alkoholkonsum sehr wohl eines der wichtigsten themen, wenn man an die auswirkungen denkt, die mehr und mehr nicht nur den konsumierenden betreffen. denk mal an gewalt verbrechen die unter alkeinfluss passieren...http://www.welt.de/die-welt/... teigt.html
höhere steuern lösen das problem sicher nicht komplett aber es ist ein schritt in die richtige richtung.

Chocoholic
14.01.2010 10:07
Wohingegen Krebskrankheiten immer nur eine Person betreffen?

Wissen Sie eigentlich, wie viele Menschen davon betroffen sind, wenn ein Mensch an Krebs stirbt oder schwer erkrankt, weil die Umweltfaktoren nicht mehr ueberprueft werden? Wissen Sie, wie Kinder reagieren, wenn sie gewisse Nahrungszusatzmittel zu sich nehmen, auf die sie allergisch reagieren und eine ganze Klasse zum Erstummen bringen?

tramezzino
13.01.2010 17:19
dann brenn

ich mir den wein halt selber.

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