Yoga senkt Entzündungsrisiko und erhöht Stressresistenz

12. Jänner 2010 13:47

Spiegel an Immunbotenstoff deutlich niedriger

Columbus/Wien - Wer regelmäßig Yoga macht, lebt offenbar wirklich gesünder. Wissenschafter der Ohio State University in Columbus (US-Bundesstaat Ohio) haben festgestellt, dass Frauen, die regelmäßig Yoga praktizieren, ein geringeres Entzündungsrisiko haben. Das zeigt sich am niedrigeren Spiegel an Interleukin-6 (IL-6) im Blut. Selbst bei Stress stieg der Wert weniger an als bei einer Vergleichsgruppe, bestehend aus Yoga-Anfängerinnen. Die Studie wurde in der Wissenschaftszeitschrift "Psychosomatic Medicine" veröffentlicht.

IL-6 wird auch als Immunbotenstoff bezeichnet. Er ist ein wichtiger Teil von Entzündungsgeschehen und wird auch mit Herzkrankheiten, Schlaganfall, Diabetes oder Gelenksentzündungen in Verbindung gebracht. "Die Reduktion von Entzündungen könnte kurz- und langfristig erhebliche Vorteile für die Gesundheit bringen", so die Wissenschafter.

Laufende Blutuntersuchungen

Für ihre Studie untersuchten die Forscher 50 Frauen, ein Teil davon Yoga-Anfänger, der andere Teil Yoga-Experten, welche wenigstens während der vergangenen zwei Jahre regelmäßig die Übungen praktizierten. Beide Gruppen wurden mehrfach mit schriftlichen Aufgaben, psychologischen Tests und dazwischen auch körperlichem Stress wie Kälte konfrontiert. Dabei wurden über Katheter laufend Blutuntersuchungen durchgeführt. Nach dem stressenden Programm sollten die Probandinnen eine Yoga-Übung machen, auf einem Laufband langsam gehen oder auch langweilige Videos ansehen.

"Zusammenfassend hatten die Yoga-Expertinnen schon zu Beginn der Studie niedrigere Entzündungs-Werte als die Novizinnen, die Expertinnen waren auch besser imstande, die Stressantworten zu limitieren", so die Wissenschafter. Es sei bekannt, dass Entzündungen eine bedeutsame Rolle bei vielen Krankheiten spielten. Yoga scheine ein einfacher und angenehmer Weg zu sein, wie sich die Risiken für Herkrankheiten, Diabetes oder andere altersbedingten Erkrankungen reduzieren lassen. (APA)

Link

Abstract in "Psychosomatic Medicine"

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skitourenphilosoph
11.08.2010 13:47

die dame im bild gehört mit viel gefühl genommen

A Voice
19.01.2010 13:25
muss es Yoga sein?

hängt's am meditativen? An der kontrollierten Bewegung?
Ich mag Yoga, hat mir getaugt, aber diese Studie kommt mir ein bissi tendenziös vor.

Hatha
18.01.2010 14:38

Neti und Dhauti sind zu empfehlen, sicher nicht!

Aber Achtung bei Bluthochdruck und erhöhtem Augendruck diese Übung nicht durchführen!

Alexandre P
14.01.2010 12:42
eine these

ich stelle mal eine these in den raum: alternativmedizingegner haben TENDENZIELL weniger erfahrungen mit körperlichen leiden und ärzten, und sind sozusagen noch nicht an die grenzen ihres kontroll- und "der doktor wirds schon richten" denkens gestossen. alternativmedizinaufgeschlossenere menschen haben tendenziell mehr erfahrungen mit ärzten und somit auch mit ihrer oftmaligen ratlosigkeit und unfähigkeit, nachhaltig zu helfen (und sind somit gezwungen zu mehr eigenverantwortlichkeit und der suche nach alternativen.)

nur eine vermutung.

A Voice
19.01.2010 13:30
Ist ja nett

machen Sie doch eine Studie dazu :-)

presonic
17.01.2010 23:08

du sprichst mir aus der seele! danke!

contains sugar
16.01.2010 11:17

eine sehr logische vermutung. da in österreich die schulmedizin von der kasse bezahlt wird, geht der durchschnittsmensch erst mal dort hin. erst, wenn keiner der schulmediziner helfen kann, nimmt man selber geld in die hand und probierts anders.

Alexandre P
18.01.2010 13:50

ich wollte aber nicht bloß auf eine no-na aussage hinaus, was ich damit zum ausdruck bringen wollte ist auch, dass unsere schuldmediziner angesichts von immer mehr leiden kläglisch scheitern sowohl in diagnose und behandlung. und dass alternativmediziner angesichts immer mehr zustrom anscheinend nachhaltige lösungen zu bieten haben. dabei möchte ich aber weder das eine verteufeln noch das andere blind hochjubeln.

contains sugar
18.01.2010 17:43

das sehe ich auch so. es gibt durchaus bereiche, wo die schulmedizin hervorragendes leistet. (unfallchirurgie z.b.) ich möchte hier ebenfalls nichts verteufeln. ich sehe nur, dass kassenärzte immer weniger zeit für patienten aufbringen können und dass nur geforscht wird, wenn man hofft, viel geld damit zu verdienen.
dabei ist das positive unserer zeit, dass wir uns vieler lang erforschter behandlungsmethoden bedienen können aus allen teilen der welt und uns von überall das beste raussuchen können - wenn wir nicht engstirnig sind.

Mond
14.01.2010 12:09
Juhu!

Jetzt YOGA im BETT machen :-)

DI Andreas Rainer
14.01.2010 10:01
Juhu!

Jetzt YOGA im FREIRAUM machen :-)

contains sugar
16.01.2010 11:19

klingt richtig gut, was da auf ihrer freiraum seite steht.
http://www.freiraum-institut.at/de/yoga-i... eiraum.htm

Unglaubliche Geschichten
13.01.2010 17:54
Astralreisen ...... sind der HIT

Wer macht noch Yoga?!
Yoga
ist
vorbei.

Marie Luxemburg
13.01.2010 16:57

herrlich is yoga, da brauch i ka studie, um des zu wissen und zu spüren

phaidros
13.01.2010 17:06

und sie glauben, weils ihnen gut tut, tuts allen gut?
das waer ein bisschen naiv. deshalb braucht man eben studien.

Marie Luxemburg
13.01.2010 17:26

ja, aber ich muss nicht was beweisen, was auf der hand liegt, ich würde mich eher in unerforschte gebiete begeben, aber bitte sehr

phaidros
14.01.2010 09:46

mir scheint, sie haben das prinzip wissenschaft nicht wirklich verstanden.

presonic
17.01.2010 23:08

sollte nicht jeder für sich selber rausfinden, was ihm gut tut? wir menschen sind sehr verschieden und was dem einen gut tut, kann dem anderen schaden.

Marie Luxemburg
14.01.2010 11:07

ich wollte etwas nettes über yoga sagen, und Sie machen eine todtraurigtrockene diskussion darüber.
es is echt ein krampf in diesen foren.

phaidros
14.01.2010 12:01

es tut mir leid, dass sie das todtraurigtrocken finden, ich find wissenschaft unglaublich spannend, aber so verschieden sind halt die leut.

ich haett auch nix derartiges gesagt, wenn sie nur etwas nettes ueber yoga gesagt haetten, aber sie haben dieser aussage einen seitenhieb hinzugefuegt.

ich praktiziere yoga auch seit jahren, finds fein und gut, ausgleichend usw, aber wuesste nicht, warum ich etwas gegen studien haben sollte, die die wirkung von yoga untersuchen.

btw: sie haben zu einem artikel gepostet, der eine wissenschaftliche studie zum thema hat, nix fuer ungut.

Marie Luxemburg
14.01.2010 12:44

ich haaabe nichts gegen wissenschaftliche studien, meine güte ist das mühsam

Chef*ermittler bei Tag - Frauen*held bei Nacht
18.01.2010 19:22
Jetzt werden Sie nicht hüsterisch!

phaidros
14.01.2010 13:07

och sie arme.

HeanzAufMitDemBledsinn
13.01.2010 10:12
wo sind die Poster,

die sich gegen alles stemmen, das aus dem Osten kommt und nur als Scharlatanerie oder esoterisches Geschwafel abstempeln.

Der Unkurze
14.01.2010 12:36

mich wundert eher das die studie sich rein auf yoga legt und nicht auf sport im allgemeinen
genauso hätte man tai chi nehmen können, wäre vermutlich das selbe dabei herausgekommen

die meisten haben nichts gegen dinge aus dem osten, nur gegen angeblich nicht nachweisbare fakten wie zb bei homöophatie oder ayurveda (welche übrigens in ihrer heimat eine medizin für die armen ist und hier in europa ein guter teil der praxis, der unangenehme teil, gar nicht erst angewendet wird)

ist aber nur meine persönliche meinung ;)

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