Trends 2009

Wiener Eigentumspreise stiegen um fast zehn Prozent

11. Jänner 2010, 17:20

Immo-Barometer für das Jahr 2009: Mieten wurden um 8,2 Prozent teurer

Signifikante Preissteigerungen auf dem Wiener Immobilienmarkt im Vorjahr weist das aktuelle Immo-Barometer des Portals FindMyHome.at aus. Eigentumspreise stiegen demnach 2009 um 9,8 Prozent, Mieten erhöhten sich in den letzten zwölf Monaten um 8,2 Prozent. Die Preise von rund 6.000 Objekten in Wien wurden dafür erfasst.

Die Gründe für die massiven Preissteigerungen seien mannigfaltig, berichten Benedikt Gabriel und Bernd Hlawa von FindMyHome.at. Eigentumsimmobilien erfreuen sich seit Beginn der Wirtschaftskrise als sichere Wertanlage besonders hoher Nachfrage. Im Bereich der Mietobjekte wurden deutlich weniger Neuflächen auf den Markt gebracht, was bei einer konstanten Nachfrage naturgemäß zu Preissteigerungen führte.

Steigerungen im Detail

Seit Jahresbeginn stieg der Preis für den Quadratmeter Eigentum von 2.943 Euro um 9,8 Prozent auf derzeit 3.231 Euro. Alleine im letzten Quartal legte der Eigentumspreis nochmals um satte 3,8 Prozent zu. Der Mietpreis lag vor einem Jahr noch bei 11,70 Euro und stieg in den letzten zwölf Monaten um 8,2 Prozent auf aktuell 12,67 Euro. Auch hier gab es nur im letzten Quartal einen Zuwachs um 1,8 Prozent.

"Da 2009 kaum Neuflächen errichtet wurden, wird dieser Trend anhalten, zumal die Nachfrage nicht abreißt", blicken Gabriel und Hlawa in die Zukunft. Sie rechnen mit einer Entspannung der Situation frühestens 2011, wobei Preisrückgänge als ausgeschlossen gelten, da die Wiener Immobilienpreise im internationalen Vergleich noch immer als sehr günstig gelten und es hier langfristig zu einer Anpassung kommen wird.

Die Trends im Vorjahr

Trotz restriktiver Kreditvergaben durch die Banken war die Investitionsbereitschaft in Eigentumsobjekte überdurchschnittlich, wobei diese neben Eigennutzung verstärkt auch für Vermietungszwecke erworben wurden. Eindeutiger Gewinner waren Premiumlagen in Bezirken wie Hietzing, Währing oder Döbling, sowie boomende Stadtviertel wie die Leopoldstadt, die derzeit noch mit vergleichsweise günstigen Preisen lockt. Dementsprechend signifikant auch das Preisniveau in den inneren Bezirken: Mit einem Durchschnittspreis von 3.472 Euro liegen diese 7,5 Prozent über die Mittelwert der Bundeshauptstadt.

Der Aufwärtstrend bei den Mietpreisen zog sich konstant durch alle Bezirke, wobei hier vor allem Infrastrukturfaktoren für die Preisgestaltung ausschlaggebend waren. So führte beispielsweise die Verlängerung der U-Bahn-Linie U2 in der aufstrebenden Leopoldstadt zu massiven Steigerungen.

Ebenfalls profitieren konnten die klassischen Schlusslichter Simmering und Favoriten, die mit ihren unterdurchschnittlich günstigen Preisen eine erhöhte Nachfrage erfahren haben und von der Gesamtsituation am Immobilienmarkt profitieren konnten. Das Preisniveau der inneren Bezirke liegt derzeit mit durchschnittlich 14 Euro sogar rund zehn Prozent über dem Durchschnittswert Wiens. Spitzenreiter ist die Innere Stadt mit einem Quadratmeterpreis von 18,17 Euro, während Simmering mit 8,57 Euro nach wie vor das untere Ende der Preispyramide darstellt. (red)

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Posting 1 bis 25 von 37
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Peter Wurz
 
00
Jedes Quartal kommen die mit irgendeinem neuen Anstiag,

einmal 16% pro Quartal in der Josefstadt, dann 10% p.a. woanders. Wenn diese Artikel wahr wären, dann würde der qm in Wien im Durchschnitt 10,000 Euro kosten. Wir brauchen echt einen glaubwürdigen Immo-Index, der wie in England auf Grundbucheinträgen oder Hypotheken basiert.

larry williams
00
25.1.2010, 20:04
wir basteln eine krise

Dieser artikel ist genauso gut wie die prognose der Remax. Wie schafft man es Immobilien an Investoren zu hohen preisen zu verkaufen ? in dem man die kunde der bevorstehenden teuerung verbreitet. Nichts schadet dem Kapitalmarkt mehr als erfunden hypes.
Objekte die ein paar Jahre nicht verkauft wurden, stehen auf einmal zur Vermietung bereit. Zu Preisen die wohl kein Mensch dafür bezahlen wird. Sprich deine Anlageimmobilie wirft nichts ab außer Spesen.
Und du mußt dann von glück reden, wenn du sie wieder los wirst. Die Spielerei hier am "Realitätenmarkt" ist ein Witz. So als wenn man traurig ist das es hier nicht so schlimm war wie in den USA und jetzt alles nachholt. Dream on dreamer..

Chocoholic
00
23.1.2010, 22:55

Richtzins wurde sicher nicht auf 11 Euro erhoeht.

chavs on the run
00
13.1.2010, 13:06

Blödsinn; die Preise die verlangt werden sind gestiegen, es wird aber härter und mehr verhandelt, wer nicht mind. 10% vom Preis runterholt ist eh selber schuld.

das ist fix
00
12.1.2010, 19:25


Wurden bei den Mietpreisen die Kategorie-Verbesserungen herausgerechnet? - vermutlich nicht, denn dann wäre die Mietpreissteigerung nicht so hoch.

Sehedasso
13
12.1.2010, 10:06
Weit überteuerte Phantasiepreise / totale Abzockerei

Was einem auf diesem Markt geboten wird, ist ein schlechter Witz.
Hier geht die totale Abzockerei trotz Wirtschaftskrise völlig unbeirrt weiter.
Nirgends klafft das Preis-/Leistungsverhältnis so auseinander wie bei diesen widerlichen Immobilienangeboten.

max ritz
02
12.1.2010, 15:40
Weit überteuerte Phantasiepreise

da es noch immer viel zu viele Kategorie-Mieter gibt, die bis max. € 3,08/m2 zahlen, ist bei solch einem Mieterwechsel zB auf Richtwert-Miete € 4,73/m2 der Anstieg 50%.
Ich muß Ihnen aber sagen, daß man auch bei einer Miete von 4,73 ein Haus nicht erhalten kann, genausowenig, wie Sie mit diesem Betrag ein 3-gängiges Menü mit Lachs u. Rinderfilet herstellen können.

Mustek
31
12.1.2010, 10:46

Wenn sie für einen angerosteten uralt Polo einen Käufer hätten, der ihn um 20.000 € kauft würdens ihn auch um 20.000 € verkaufen oder?

so einfach ist das....

Loonquawl
10
13.1.2010, 13:34
ein typischer, leider engsichtiger vergleich

Wohnen ist, wie Lebensmittel, ein Grundbedürfnis. Damit Geschäfte zu machen auf den Rücken der Mieter - der großen schlterverdienenden Mehrheit, ist ähnlich perfid wie der Aktienhandel mit Lebensmitteln.
Oder sehen sie ein Auto auch als Grudbedürfnis?

Mustek
02
13.1.2010, 15:16

Ja, ich sehe ein Auto als Grundbedürfnis, aber das is nicht der Grund für den Vergleich....

Nahrungsmittel, Strom und Wasser sind auch Grundbedürfnise und damit machen auch Leute Geschäfte, oder glaubens Ihr Bäcker steht jeden morgen um 2 Uhr auf weil er Ihnen ihr Grundbedürfnis (Essen) erfüllen möchte?

Jingoist
01
12.1.2010, 14:03
Nein, auf keinen Fall!

Der durschnittliche Standard.at Poster achtet peinlich darauf, dass auch sein Vertragspartner ein gutes und faires Geschäft macht und nimmt dadurch selbstverstänlich auch finanzielle Nachteile in kauf. Er versucht auch selbst so wenig wie möglich zu verdienen um ein reines Gewissen zu haben, wenn er sich dann online über "Abzocker" und "Gewinnmaximierer" erregt. Es gibt Leute die das wohl Heuchelei nennen würden, die Poster hier die den Selbstbes.chiss auf ein völlig neues Level heben, sehen das vermutlich anders.

Der Mann
00
24.1.2010, 11:15
lesen ...

... sie ihren ersten satz nochmal - der ist unlogisch.

wenn man darauf achtet, dass man ein faires geschäft macht, dann hat man doch keine finanziellen nachteile.

man bekommt dann vielleicht weniger geld, als man bei einem unfairen geschäft machen könnte - das ist aber kein nachteil sondern eben "sinn" eines fairen geschäftes.

ihrer argumentation zufolge müsste ich immer schauen soviel geld wie möglich für alles herauszuschlagen, sonst hätte ich einen nachteil - stimmts?

so denken leider viele und machen das auch - letztlich fühlen sich dann aber doch alle benachteiligt, da sie irgendwann auch selbst für etwas zuviel bezahlt haben, das setzt sich dann immer so fort.

um das zu verstehen, muss man in zusammenhängen denken ...

Jingoist
00
24.1.2010, 13:32
Selbstverständlich ist es ein Nachteil.

Wenn ich ein Kfz im objektiven Wert von €15.000 an einen Liebhaber um €25.000 verkaufe und dieses geht nach Vertragsabschluss aber vor Übergabe durch verschulden eines Dritten unter, dann ist der Nachteil den ich am Vermögen erleide natürlich 25.000 nicht 15.000. Auch wenn die Sache lediglich 15 wert war. Aber von mir aus, hängen wir uns nicht an einem Wort auf, sagen wir anstelle von Nachteil einfach "keinen Vorteil" und jeder, wirklich jeder der behauptet er würde ein faires Geschäft einem vorteilhaften vorziehen, ist ein Heuchler und an diesen mangelt es im standard Forum wahrlich nicht.

immofuchs
00
12.1.2010, 08:40
welche Preisquellen werden hier verwendet?

Der Trend zur Wohnimmobilie als Veranlagungsobjekt ist sicher vorhanden.
Auch die Preisanstiege (bei Eigentum) in der beschriebenen Höhe halte ich für realistisch.
Die absoluten Beträge sind offenbar Angebots- aber nicht Abschlusspreise.
Kann mir vielleicht jemand den link zur "Studie" schicken, dann erkennt man die Quellen.

coolio
00
12.1.2010, 10:22
da gibts den immobilienpreisspiegel

der wirtschaftskammer. früher war er gratis. jetzt verlangen sie aber geld dafür. einmal im jahr informieren sie jedoch die presse. die druckt ihn dan quasi gratis ab bzw. hat man zu dieser zeit die möglichkeit ihn gratis downzuladen. natürlich ist die grundlage der abschlusspreis. die fachgruppe muss ja berechnen können welchen umsatz die branche machte.

normal citizen
04
12.1.2010, 08:32
bezahlte Werbung

Challange122
010
11.1.2010, 20:00
manipulierter Artikel

1. Der Artikel ist grottenschlecht
2. Die meisten Mieten sind Richtwertmieten und liegen bei ca. € 5-/m. Durch das Inflationslinderungsgesetz wurden die Mieten eingefroren.
3. liegt Durchschnittspreis sicherlich nicht bei € 3472 sondern vermutlich bei € 2000/m²

Es scheint so, als ob die Maklerinnung nun mittels manipulierten "neutralen" Artikeln über den derStandard eine gesteigerte Nachfrage suggerieren wollen.

Loonquawl
21
13.1.2010, 13:48

€ 5-/m aber wohl nur souterrain mit klo am gang und befristet.
ich suche jedes mal lange, bin mitglied beim Mietschutzverein und kenne die Regeln des MRG ganz gut. unter 10e/m wirds happig. egal wo in wien.
Wenn sie tipps ausserhalb wiener wohnen hätten wäre ich dankbar.

Kohlhaas1
00
15.1.2010, 13:29
Jedesmal ? Wie oft ziehst Du um ?

Und als Mitglied vom Mieterschutzverein mit vielen Umzügen schauts aus als ob Du ein Problemmieter wärst.
Aber Du hast Recht unter 10.- wird´s tatsächlich schwierig.
Anderseits und verglichen mit anderen Weltstädten mit ähnlicher Lebensqualität ist´s bei uns recht zivil.
Ausserhalb von Wien ?
Wie wär´s mit Sachsen ? Da kann ich dir eine 80m² Wohnung um 200.- Incl. Bk anbieten. ;))

platz, hirsch!
00
12.1.2010, 15:49
die meisten mieten

mag sein. ich zahl 10 eur und das ist hier nicht sonderlich teuer. (nein, nicht im ersten)

kiwi99
11
12.1.2010, 13:41

ach bitte, die Mietwohnung, die jetzt am Marktist und 5.- Euro / m2 kostet würde ich sehr sehr gerne sehn.

Challange122
03
12.1.2010, 15:14
Bitte sehr...

http://www.wien.gv.at/wohnen/wi... l#mietzins

bei Befristungen kommt noch ein Abschlag von -25% dazu. Zuviel verlangte Mieten können Sie von der Schlichtungsstelle im nachhinein zurückverlangen!

kiwi99
11
13.1.2010, 11:44

jaja, Papier ist geduldig ...
Aber ich meine nicht "wiener wohnen" denn da kriegt man eh nix, ich meine den offiziellen Wohnungsmarkt.

Challange122
02
13.1.2010, 13:30
Wiener Wohnen ist teilweise zu teuer

... am freien Markt bekommst Du diese Wohnungen. Aber vielleicht solltest Du mal das MRG genau durchlesen. Mir scheint, daß Du Dich damit nicht sehr beschäftigt hast!

kiwi99
00
14.1.2010, 12:11

nicht mehr, besser gesagt
Denn die Mehrzahl der Wohnungseigentümer betrachten Richtwerte ja sowieso nur mehr als Empfehlung.

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