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Mit einem unkonventionellen Vorschlag zum Thema Asyl-Aufnahmezentren lässt der Diakonie Flüchtlingsdienst aufhorchen: Anstatt ein drittes Erstaufnahmezentrum zu bauen, könnte man sich auf eines beschränken - um dort im Schnellverfahren alle Asylsuchenden einzuvernehmen und danach gleich in eine dezentrale Betreuungsstelle weiter zu vermitteln. Das forderte Flüchtlingsdienst-Geschäftsführer Christoph Riedl am Montag im derStandard.at-Gespräch.
"Quoten-Debatte erübrigt sich"
Riedl hält es für möglich, alle Erstanträge in Traiskirchen abzuwickeln und die Antragsstellenden sofort in die Bundesländer weiterzuschicken. In jedem Land solle es hierfür eigene Betreuungsstellen des Bundes geben - "dann erübrigt sich auch die ganze Quoten-Debatte", ist Riedl überzeugt. Denn in bundeseigenen Stellen würden AsylwerberInnen quasi am Machtwort des Landeshauptmanns vorbei solange zugewiesen, bis die Asylquote des Landes erfüllt ist. Sobald gesichert ist, dass Österreich die Abwicklung des Asylverfahrens übernimmt, könnte der/die Betroffene dann gleich im jeweiligen Bundesland einem Quartier zugewiesen werden.
Der Diakonie Flüchtlingsdienst erwartet sich von einer solchen Trennung von Behörde und Betreuungsstelle "erhebliche Einsparungen" - zudem würde die Qualität der Betreuung verbessert, da in den einzelnen Landesstellen gezielt auf besondere Bedürfnisse - wie etwa Behinderung, Traumatisierung, Alter oder Gesundheitszustand - Rücksicht genommen werden könnte. (mas, derStandard.at, 11.1.2009)
aber ich halte den vorschlag des traiskirchner bürgermeisters mit einem erstaufnahmezentrum pro bundesland für vernünftiger (wobei ich andererseits nicht weiß, ob ich asylwerberInnen ein erstaufnahmezentrum in kärnten wirklich antun wollen würde...).
menschen, die vor krieg und verfolgung geflüchtet sind, haben es sich nicht verdient, dafür dann auch zu hunderten irgendwo zusammengepfercht zu werden.
der vorschlag ist grundsätzlich gut. sinnvoll wäre auch, viele freiwillige "paten" für menschen auszubilden, die asyl suchende dann auch in den weiterführenden einrichtungen begleiten könnten. so gelingt integration.
was das kostet? - die kurskosten und dann geringe aufwandsentschädigungen für die betreuer
was das bringt? - die überwindung des ohnmachtsgefühls anständiger österreicher angesichts dieser versoffenen, (medial) verblödeten und fettgefressenen meute, die sich johlend und klatschend um einen unsäglich zynischen rattenfänger sammelt, der wieder einmal - wie schon sein vorbild vor 78 jahren - ein land, einen kontinent, eine welt in den abgrund führen will.
nur gut, dass man die österreicher inzwischen als gartenzwerge erkennt.
Erstaufnahme-Festhaltung-Zuteilung-Abschiebung-wir sprechen von Menschen!!!!
Wir sind alle Asylanten auf dieser Welt und DÜRFEN bloß hier sein.
Die menschliche Größe erkennt man daran, wie jemand mit den schwächsten in der Gesellschaft umgeht.
Als Mensch bevorzuge ich menschliche Asylanten den unmenschlichen Egozentrikern.
logik auf (nieder)österreichisch: zuerst au weh schreien und eine notoperation fordern. dann abklären lassen, ob überhaupt und wenn ja, was eines einschreitens bedarf. das wehgschrei der traiskirchner scheint so laut nicht zu sein. auch nicht das des "lagerkommandanten". aber wenn man ihnen die daumenschrauben ansetzt, dass sie doch endlich zugeben sollen, dass sie arg belastet, ja unerträglich überlastet seien - dann werden's schon vernünftig werden und ihrem LH den rücken stärken.
ein furz im silbersee... dieser mann: im kopf nur eine machtzentrale
werden müssen.
Oder stellt sich der durchschnittliche FPÖ-Maxi das so vor, dass wenn jemand zu einem Polizisten geht und "Asyl" sagt der Polizist sofort ins Auto steigt und mit dem Betroffenen nach Tarvis fährt?
nein auch im sommer, wenn sie z.b. ihren "wohlverdienten" wohlstandsurlaub in tunesien verbringen und dort dann halt leider, leider von ein paar wüstenclans entführt werden...
österreich scheint ein besonders fetter, brauner boden für dodeln zu sein.
Ginge auch mal ein Kommentar ohne Hypo!
Wann machen die Leute die Augen weiter auf!
Kärnten hat zuviele Arbeitslose und es werden mehr.
Wien brüstet sich mit einem Plus von 1660 Asylwerbern.
Werden Arbeitsplätze von der Diakonie od. Fekter im gleichen Atemzug bereitgestellt? Nein.
Wann wird wieder Politik für Österreicher gemacht.
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