Wien - Die Gegner des am Wiener Augartenspitz geplanten Sängerknaben-Konzertsaals werden mit den Projekt-Betreibern reden. Es sei eine Gesprächsrunde vereinbart worden, berichtete eine Sprecherin der Anti-Konzertsaal-Initiative am Montag. Ein Ende der Proteste bedeutet dies aber zumindest vorerst nicht: Am Montag stoppten die Aktivisten einen Lkw.
Der Lastwagen sollte Baumaterial auf das Gelände bringen. Er wurde von den Demonstranten aufgehalten und erklettert. Geplant sei eine "temporäre Verzögerung". Man gehe nicht davon aus, dass man die Anlieferung dauerhaft stoppen könne, meinte die Sprecherin. Aber man wolle aufzeigen, dass man noch immer gegen den Bau des Saales sei. Längere Besetzungen des Areals - wie sie in den vergangenen Monaten stattgefunden haben - seien derzeit aber nicht geplant, hieß es.
Laut den Aktivisten besteht inzwischen ein "kleiner Draht" zu den Sängerknaben. Dieser sei genutzt worden, um Gespräche - mit "offenem Ausgang" - zu vereinbaren. Ein Termin dafür wurde noch nicht genannt. (APA)
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noch eine Chance. Es wäre dieser Stadt, ihren Bewohnern und den Wiener Sängerknaben zu wünschen. Der Bürgermeister hat eine seiner letzten Chancen, über den eigenen Schatten zu springen und endlich zu begreifen, dass es nicht er, sondern die Bürgerinnen und Bürger sind, die Wien liebenswert machen und dass es besser wäre, auf sie zu hören, statt sich auf einen Justament-Standpunkt zu stellen und gegen den Strom zu rudern.
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