Inter Mailand entging gerade noch einer Blamage gegen Siena, Österreicher bei 4:3 gegen Schlusslicht 45 Minuten lang dabei
Mailand - Inter Mailand mit Marko
Arnautovic ist am Samstag in der Serie A nur knapp einer Blamage
entgangen. Der Meister lag gegen Schlusslicht
Siena vor eigenem Publikum bis zur 88. Minute mit 2:3 zurück, ehe
Wesley Sneijder mit seinem zweiten Treffer (88./Freistoß) und Walter
Samuel (93.) noch die Wende herbeiführten.
Arnautovic kam beim Tabellenführer in der gesamten zweiten Hälfte am rechten Flügel zum Einsatz und hatte bei der Vorarbeit des
entscheidenden Treffers seine Beine mit im Spiel. Es war der zweite
Pflichtspieleinsatz für den 20-jährigen Stürmer, beim 1:0-Sieg bei
Chievo Verona in der vergangenen Woche war er in der 88. Minute
eingewechselt worden. Inter baute den Vorsprung auf den ersten Verfolger AC Milan auf elf Punkte aus. Die Lokalrivalen haben allerdings zwei Spiele weniger ausgetragen, darunter
jenes am Sonntag beim Tabellendritten Juventus Turin.
Diego Milito hatte für Inter nach 24 Minuten den Ausgleich zum
1:1 erzielt, Sneijder brachte den Titelverteidiger zwölf Minuten
später in Front. Für Siena waren Tore von Massimo Maccarone (18.,
65.) und Albin Ekdal (37.) schlussendlich zu wenig, dem Schlusslicht
fehlt somit weiter ein Punkt auf den Vorletzten Atalanta Bergamo samt György Garics.
"Ich hatte Kinder auf der Bank"
Mourinho war mit der Vorstellung seiner Mannschaft alles andere als zufrieden. "Technisch waren
wir schlecht und auch taktisch hatten wir große Probleme", sagte der
Portugiese. Der Tabellenletzte sei das bessere Team gewesen. "Sie waren ruhiger,
beweglicher, schneller und waren im Konter gut. Sie haben es sich
nicht verdient, zu verlieren", fügte der Inter-Trainer an.
Mourinho lamentierte auch über fehlende personelle Alternativen. "Ich hätte lieber
eine Bank mit mehr Alternativen. Wenn wir einige Verletzungen haben,
haben wir ein Problem. Ich hatte Kinder auf der Bank und musste sie
ins Feuer werfen", sagte er. (sid/APA)