Druckbarer Lithium-Polymer-Akku entwickelt

09. Jänner 2010 13:21
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    Foto: amic

    Japanische Wissenschafter drucken Akkus

Hauchdünne Batterie kann mit Solar-Panelen kombiniert werden

Japanische Wissenschafter haben einen hauchdünnen Akku auf Lithium-Polymer-Basis entwickelt, der mit Druckertechnologien hergestellt werden kann. Die im Advanced Materials Innovation Center (AMIC) erforschte Technologie ermöglicht eine günstige industrielle Produktion. Durch die dünne und biegbare Beschaffenheit eignen sich die Akkus zudem für den Einsatz in Solar-Panelen, berichtet die asiatische Technologieplattform Tech-On.

Papierähnliches Design

 

Im Gegensatz zu Lithium-Ionen-Akkus basieren die Lithium-Polymer-Batterien nicht auf einem flüssigen, sondern einem festen Elektrolyten. Den Entwicklern ist es allerdings gelungen, den Akku in einem Papier-ähnlichen Design herzustellen, was größtmögliche Flexibilität bei Produktion und Einsatz verspricht. Durch die Einarbeitung in Solar-Panele könnten die Akkus folglich zur Erzeugung sowie auch zum Speichern von Energie eingesetzt werden.

Keine Angaben zu Kapazitäten

Auch eine zusätzliche Beschichtung zum Schutz des Akkus stellt kein Problem dar. Derzeit experimentieren die Wissenschafter mit zwei Prototypen, die es bei Raumtemperatur derzeit auf zwei bzw. vier Volt Ausgangsspannung bringen. Welche Kapazitäten sich mit einer gedruckten Akkuzelle erreichen lassen, blieben die Forscher bislang allerdings noch schuldig. Auch hinsichtlich der benutzen Elektroden-Materialien sowie dem verwendeten Polymer-Elektrolyten hüllen sich die japanischen Wissenschaftler noch in Schweigen. Die Dicke der Batterie wurde mit lediglich 500 Mikrometer angegeben. Das Forschungsprojekt ist bis Ende 2011 anberaumt.(pte)

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11 Postings
Little Willy
10.01.2010 14:30
Der Standard als Energiespeicher?

Paul Sabrinski
09.01.2010 21:57
Zur Verwendung in Solarpanelen:

Und nach etwa 1000 Lade-Entladezyklen wenn der Akku hinüber ist, also nach ca. 3 Jahren, ist es dann für die restlichen 17 Jahre oder so nur mehr ein normales Solarpanel. Sehr sinnvoll.

mahnamahna
09.01.2010 16:27
perpetuum mobile?

"könnten die Akkus folglich zur Erzeugung ... von Energie eingesetzt werden". DAS nenn ich mal praktisch, ein Akku der Energie ERZEUGT! wofür brauch ich da noch ein solarpanel? :)))

ghoefi
11.01.2010 11:38

genaugenommen produzieren wir gar nichts, bis auf ein bisschen mehr oder weniger ordnung da und dort. das gilt auch für alles, was mit materie zuz tun hat. es geht immer nur um umwandlungsprozesse. in diesem sinne könnte man sagen: die ordnung/anhäufung von energie an einem ort / in einer batterie ist die "produktion" der energie.
und jetzt sei nicht mehr so kleinlich...

Mac1984
09.01.2010 17:00

das sollte sich wohl auf die Solarpanele beziehen.

wunderwutzler
10.01.2010 12:58

per se erzeugen Solarpanele auch keine Energie.

Mac1984
10.01.2010 21:29

natürlich erzeugen auch Kraftwerke keine Energie aber landläufig ist es üblich es so zu bezeichnen. Aber wenn es Dir besser dabei geht, dann sind es halt Energiewandler.

werwolfi
09.01.2010 15:32

interessant wäre, ob und wie viele man davon übereinanderdrucken kann - sonst wird das mit der kapazität entweder mager oder der akku recht großflächig... ,o)

onkeltom
10.01.2010 10:47

Ich nehme an, dass man zur optimalen Herstellung den Akku wohl eher wickeln wird um die Technologie effizient ausnützen zu können.

Friedrich Rotbart
09.01.2010 21:12

Übereinanderdrucken ist wahrscheinlich nicht so interessant wie nebeneinanderdrucken. Die Kapazität der Zellen wird sich - nehme ich an - aus der Größe der Fläche ergeben.

Fred 01
09.01.2010 18:08
Topologienachhilfe

ad "interessant wäre, ob und wie viele man davon übereinanderdrucken kann - sonst wird das mit der kapazität entweder mager oder der akku recht großflächig... ,o)"

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