Boomjahr für den Autohandel

13. Jänner 2010, 16:48
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    foto: werk

    Es wird viel über Hybridautos geredet und viel geschrieben.

Über Hybridautos wird sehr viel geredet und geschrieben. Verkauft werden allerdings nicht ganz so viele

Was viele vermuteten, fand mit Ende des Jahres Bestätigung: Die Verschrottungsprämie erwies sich als kräftige und möglicherweise unsinnige Subventionierung. Von Jänner bis November wurden in Österreich so viele Autos verkauft wie kaum zuvor. 2009 wird höchstwahrscheinlich (wenn auch die Dezember-Zahlen vorliegen) das zweitbeste Jahr der Automobilgeschichte.

Allerdings erwarten Experten nach diesem Rekordjahr nun einen kräftigen Durchhänger. Und während über Hybridautos geredet und geschrieben wird ohne Abwinken, werden gar nicht so viele verkauft, rund tausend Stück nämlich, von insgesamt über 300.000. Als positiver Trend ist zu werten, dass wieder mehr Benziner als Diesel verkauft wurden. Ottomotoren stoßen weniger Stickoxid und keine Mikropartikel aus und sind in den CO2-Emissionen mittlerweile fast auf Diesel-Niveau.

Der Verkehrsclub Österreich macht darauf aufmerksam, dass 2009 mehr SUVs verkauft wurden als je zuvor. Das ist umwelttechnisch nicht unbedingt eine kluge Entscheidung der Käufer, lässt sich aber leicht erklären. Es sind mehrere relativ kompakte und preisgünstigere Modelle auf den Markt gekommen, die nichts mehr mit den echten Sauriern vergangener Jahre zu tun haben und kaum mehr verbrauchen als die Autos der Kompaktklasse. Am höchsten war die Steigerung dort, wo man SUVs am wenigsten braucht: im Burgenland mit über 40 Prozent. Immerhin wurden von Jänner bis November 33 Elektroautos neu zugelassen, obwohl es ja noch gar keine zu kaufen gibt. (Rudolf Skarics/DER STANDARD/Automobil/8.1.2010)

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    Wahrscheinlich befinden wir uns jetzt im letzten Drittel des Erdölzeitalters - und auf der Suche nach einem geeigneten Nachfolger

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  • Automatik ohne Mehrverbrauch [197]

    Mit manuellem Schaltgetriebe, automatischem Doppelkupplungsgetriebe und Wandlerautomatik werden heute in etwa die gleichen Verbrauchswerte erzielt

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15 Postings
wg 1980
01
14.1.2010, 13:00
wer sich erwartet, dass man irgendwas sinnvolles zu hybriden liest,

braucht nach der schlagzeile nicht weiterzulesen...

DieWahrheitistdenMenschenzumutbar
00
14.1.2010, 09:38
das kommt davon

wenn jedes Ministerium hauptsächlich eigene Interessen verfolgt und der Gesamtzusammenhang verloren geht. Besonders Wirtschafts- und Industriepolitik muss auch Umweltpolitik beinhalten! Umweltpolitik ist nicht Landwirtschaftspolitik!

E. Laserstrahl
00
13.1.2010, 19:15
"Zukunft Elektroauto"

Was sie alles über Elektrofahrzeuge wissen sollten, ein schönes Buch bei amazon.de gesehen. Noch mehr alternative Techniken auf www.stirlingmotoren.at

orso minore
02
14.1.2010, 09:35

Nur gesehen oder auch selbst geschrieben?

orso minore
10
13.1.2010, 16:58

"Als positiver Trend ist zu werten, dass wieder mehr Benziner als Diesel verkauft wurden"
Das ist doch ein erfrischender Gegenpunkt zu dem sonst in Tageszeitungen ueblichen Diesel=gut, Benzin=boese, Hybrid und alternative Kraftstoffe=Testverbrauch viel hoeher als Normverbrauch (was er natuerlich beim Diesel auch ist, nur da sieht man meist grosszuegig darueber hinweg)

TheNepomuk
01
13.1.2010, 17:34

Der standardisierte Normverbrauch ist IMHO ein völliger Schmonz, weil jeder Motor bei in unterschiedlichen Fahrsituationen unterschiedlich viel braucht.

Manche Motoren werden einfach vom Normverbrauch zufälligerweise begünstigt, man muss sie im Alltag aber völlig anders fahren, woher dann der mehrverbrauch rührt...

Vertrauenswürdig sind da nur echte Test von Automagazinen und/oder Privatpersonen.

Elwood Blues
01
15.1.2010, 11:42
Verbrauch ist relativ

Toyota Prius gegen BMW M3 (bei TopGear, wo sonst?)
Auf einer Rennstrecke muss der Prius so schnell fahren, wie er kann, der M3 muss nur hinten dran bleiben. Wenig aussagekräftiges, aber umso interessantes Ergebnis: BMW M3 braucht einen Liter weniger, als ein Toyota Prius.

Wer's also eilig hat UND die Welt retten will, sollte sich doch bitte einene BMW M3 kaufen... ;-)

Parkschwein
02
13.1.2010, 19:14

inwiefern sind echte tests von automagazinen oder privatpersonen vertrauenswürdiger? jeder fährt anders.

TheNepomuk
00
13.1.2010, 20:02

Naja, die Automagazine testen halt unter halbwegs realistischen Bedingungen... Man kann davon ausgehen dass wenn man ein durchschnittlicher Fahrerin ist, ungefähr an das Ergebnis herankommen sollte.

Mit Privatpersonen meine ich eigentlich das - schon woanders erwähnte - onlineportal spritmonitor.de, wo man einen Überblick bekommt, in welchem Bereich sich der Verbrauch abspielt, sodass man - persönlichen Fahrstil und Umwelteinflüsse einberechnet - einen recht genauen Wert zusammenbekommt...

Parkschwein
01
14.1.2010, 11:00

mit spritmonitor kann ich leben, solangs zu nem gesuchten fahrzeugmodell genug einträge gibt.
wenn irgendwer im forum hier schreibt "mein bj 8x-blabla hat nur 5l gebraucht" oder "ich fahre den neuen bmw xy, der braucht in wirklichkeit 2l mehr" dann halte ich das nicht für ne zuverlässige bzw. irgendwie aussagekräftige information.
der normverbrauchszyklus mag idio::isch sein, er ist aber wenigstens immer gleich.

orso minore
01
13.1.2010, 17:56

Ja eh, aber mir ist aufgefallen dass das eben besonders bei Hybridautos, Erdgasautos und neuen benzinbasierten Technologien wie Fiat MultiAir bemaengelt wurde und bei den ueblichen Dieselfahrzeugen eben nicht, obwohl die Abweichung aehnlich ist.
Ich glaube aber nicht dass manche Autos vom Normverbrauch zufaellig beguenstigt werden, die werden schon gezielt darauf abgestimmt ;-)
Ansonsten stimme ich MartinS zu, da sieht man auch schoen um wieviel der Verbrauch schwanken kann je nach Einsatzgebiet und Fahrweise.

hubsi9
00
13.1.2010, 20:01

wien - feldkirch gemütlich mit meinem citro diesel: 5,1 liter. feldkirch - wien leider unter zeitdruck 6,8 liter!!!
die fahrweise (gewicht auch) kann viel sparen!

Der Tod
00
14.1.2010, 08:54
gewicht kann nicht

gewicht IST der Faktor

Audi RS6 Avant..der V10 Turbo ..
520 PS oder so.. aber in Fahrleistungen nicht schlechter als ein Lotus Exige..
Vom Spritverbrauch mal abgesehen.

Wenn die Kunden mal verstehen würden das sportlich nicht Bonn-Köln auf der Autobahn ist. Ich kenn halt keine Rennstrecke die nur Gerade geht
.Oder Zwischen Davos und Staller Sattel ...Dann würden sich Schlachtschiffe wie z.B ein M6 nicht als sportlich verkaufen lassen.

Aber um das Thema zu kriegen, der regulierende Faktor wird immer der Sprit sein.
Wenn der Preis wieder bei über 1,10€/l ist dann wird sich der Markt auch wieder bereinigen.

orso minore
00
14.1.2010, 08:41

Wieviel waren Sie dadurch eigentlich tatsaechlich schneller? Ich denke mir da geht viel drauf fuer beschleunigen und wieder abbremsen weil grad wer die Ueberholspur blockiert

MartinS
00
13.1.2010, 17:38
Ich finde sowas wie

spritmonitor.de ziemlich nahe an der Realität.

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