Zwischenfall in Newark

Verursacher der Sicherheitspanne gefasst

9. Jänner 2010, 08:23

Unbekannter gelangte hinter Absperrung - Wachmann hatte zuvor Posten verlassen - mit Video

Newark - Der Verursacher der spektakulären Sicherheitspanne auf dem New Yorker Flughafen Newark vom Sonntag ist gefasst. Wie der Sender NBC New York unter Berufung auf die Behörden berichtete, wurde der 28 Jahre alte Mann am Freitagabend (Ortszeit) festgenommen. Haisong Jiang werde zu dem Vorfall befragt.

Auf seine Spur hatte ein Überwachungsvideo geführt. Darauf war ein ungeduldig wartender asiatisch aussehender Mann zu sehen. Jiang nutzte nach Angaben der Flugsicherheitsbehörde TSA eine Unachtsamkeit eines Wachmannes, um in den gesicherten Bereich vorzudringen und eine Frau zu treffen. Die TSA-Sprecherin betonte, es würden Lehren aus dem Vorfall gezogen, um eine Wiederholung zu vermeiden.

Mitverantwortlich für den Vorfall war ein Wachmann, der seinen Arbeitsplatz kurzzeitig verlassen hatte. Auf Bildern von Überwachungskameras ist zu sehen, wie Jiang die Abwesenheit des Angestellten nutzt. 

Wachmann mitverantwortlich

Der Wachmann forderte demnach Jiang auf, außerhalb eines Sicherheitsbereichs zu bleiben. Als er wenig später seinen Arbeitsplatz verlässt, duckt sich der Mann unter der Absperrung hindurch und trifft sich in dem abgetrennten Bereich mit einer Frau. Auf einer anderen Überwachungskamera ist zu sehen, wie er etwa 20 Minuten später die Sicherheitszone wieder verlässt.

Der Eindringling hatte eine mehr als sechsstündige Sperrung des Terminal C des Flughafens provoziert. Tausende Passagiere saßen fest.

Erschwert wurde die Fahndung nach dem Verursacher dadurch, dass die Überwachungskameras des Flughafenbetreibers nicht funktionierten. Deshalb habe TSA zunächst von der US-Fluglinie Continental Airlines Videoaufnahmen aus dem betroffenen Terminal anfordern müssen, um nachvollziehen zu können, ob wirklich ein Passagier ohne Kontrolle in den Sicherheitsbereich gelangt war.

Der Flughafen Newark - der im benachbarten New Jersey liegt, aber einer der drei Flughäfen der Stadt New York ist - wird von der Hafenbehörde von New York und New Jersey betrieben, für die Sicherheit ist die TSA zuständig.  (red/APA)

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Nick Tameer
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10.1.2010, 15:15

Zu anderen Zeiten hätte es dieser Vorfall noch nicht einmal auf die Lokalseite geschafft, jeder Staatsanwalt hätte müde abgewinkt, der Wachmann hätte einen Anpfiff vom Chef bekommen und die Sache wäre erledigt gewesen.

Student der Magie
01
Absurdistan

Küsserkönig legt Flughafen lahm und wurde fälschlicher Weise für einen Terroristen gehalten.
Bleibt zu hoffen, dass das Küssen nicht bald als terroristische Betätigung eingestuft wird, speziell auf Flughäfen;)

Speedle
10

Feig.

Alfred Jodelhuber
 
02

Kann man eigentlich einen Nacktmull in einem Nackscanner sehen?

Speedle
02

Vielleicht sieht man unter deren Nackheit, dass schönste Lebewesen dieses Planeten.

Der Weisheit
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Es lebe der Nackscanner

Ist es nicht vollkommen egal wie das Ding heißt, wie teuer es ist oder wovon es aufnahmen macht... Hauptsache man kann auch weiterhin einfach daran vorbei gehen!!!

Agor
00

Da wird der "Nacktscanner" eingeführt, da werden Daten gesammelt, gehortet und manchmal auch ausgewertet, da darf man 20 min vor der Landung nicht mehr in Flieger aufstehen und da sperrt ein einfaches Band die Sicherheitszone ab. Wieso eigentlich nicht gleich eine einfache Farblinie am Boden? Oder einfach ein kleines Schild mit "Betreten verboten"?
Wenn die Amis all ihre Vorkehrungen einmal gut realisieren würden, dann hätten sie ja schon gewonnen, da wären dann 50% der "Sicherheitsmaßnamen" nicht mehr notwendig.

Olivio Tasso
00
Noch ein letzter Kuss

der Mann hat sie doch nicht alle, und dafür dreht ein ganzes Land durch . . .

topfenbällchen
 
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hihihi, dafür der ganze aufwand? btw, tolle absperrung - selbst, wenn der sicherheitsmann da bleibt, kann's nicht so schwer sein, ihn abzulenken und jemand reinzuschleusen ...

Nick Tameer
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Den eigenen Körper zur Waffe machen!

Wenn ich das richtig sehe, liegt der Sinn islamischer Sittenstrenge darin, die Hinwendung der Muslime zu Allah vor unziemlichen Anfechtungen der Fleischeslust zu bewahren. Die Aufreizung von Ungläubigen an sich sollte daher halal sein, was gut gebauten, opferwilligen Muslima gestatten würde, die Aufmerksamkeit ungläubiger Wachleuten beim Passieren von Nacktscannern auf sich ziehen (vorausgesetzt, dass diese Muslima dabei keinerlei Gefallen an deren Begierde finden) um Selbstmordattentätern die Überwindung von Sicherheitskontrollen zu ermöglichen. Verstärkter Einsatz muslimischen Sicherheitspersonals kann dies zwar verhindern, reiz ... äh reißt aber neue Sicherheitslücken auf.

Mi Cafetal
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Na super!

Dann machts einfach beim nächsten mal eure Arbeit richtig und wir brauchen keinen "Nackt-Scanner" mehr!

thomazz
019

dramatisch. ein mann duckt sich unter einer gespannten schnur durch. ein flughafen wird gesperrt, die welt in aufruhr. sagt mal, kommt nur mir das komplett hirnweich vor??

Hermine Berg
 
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nein

ich find das irgendwie suess romantisch. noch ein kleiner abschiedskuss.

aber in unserer zeit....

Greta Garbo
20

ja, sicher, aber ich glaub der gute hat zuviele hollywood filme gesehen! da machen die das dauernd, werden aber fast immer gleich entdeckt (ein paar kiebara hechten in slow motion hinterher, während sich der flüchtende nochmal ganz cool umdreht um zu schauen, ob sie eh noch hinter ihm sind).
ich mein, der mann hätte sich vielleicht denken können, dass so eine aktion einfach nur bescheuert ist nach dem detroit-zwischenfall. die reisenden haben das sicher nicht ganz so prickelnd gefunden...

Elef
01
Das sind die Medien...

... nach einem Flugzeugabsturz gibt's auch immer noch Nachbeben, wo jede Startverschiebung in die Schlagzeilen kommt...

Aber grundsätzlich find ich es nicht so lächerlich, da dadurch der ganze Aufwand ab adsurdum geführt wird. Würde man es drauf anlegen könnte man vermutlich auch den Wachmann schmieren und kommt überall hin...

W.Hammerl
40

Und was hätten Sie gesagt, wenn es doch ein Terrorist gewesen und kurz danach ein vollbesetzter Jumbo in die Luft gejagt worden wäre?

staudn "zwastanizl" schurl
03

kein grund paranoid zu werden.

unsere welt basiert nun mal auf vertrauen. wir vertrauen darauf, dass sich die meisten von uns an die regeln halten.

sonst drehen wir ja alle durch.

honoluluzulu
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selbst schuld

bei allem respekt, aber nach div. meldungen dass der mann zur rechenschaft gezogen wird und strafrechtliche maßnahmen angedroht werden.
hätte der wachmann seinen posten nicht verlassen - ich denke dort ist der fehler zu suchen.

das argument, was wäre wenn die person bis an die zähne mit c4 bestickt gewesen wäre hinkt ein wenig...

Hermine Berg
 
00
ja wie denn?

weil ein mann uner einer schnur durchkriecht kann er einen vollbesetzten jumbo explodieren lassen? klaeren Sie mich bitte auf, wie das funktionieren koennte.

soseies
01

nein, da sind sie nicht allein....

dieser wahnsinn scheint langsam als normal hingenommen zu werden...

die langsame gewöhnung der bürger an den allumfassenden übrwachungsstaat???

Franz I. von Kakanien
02

nein, nicht nur dir, aber ich bezeichne das schon eher als hirntot!! Was alles lassen wir uns im Namen der "Sicherheit" noch gefallen?? Ich fürchte, das wird munter so weiter gehen!!

Cepheus
03
"Was alles lassen wir uns im Namen der "Sicherheit" noch gefallen?"

http://www.dilbert.com/fast/2004-01-14/

Harti01
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Öffentlich wird immer beteuert mit Terroristen nicht zu verhandeln....

Billiger wäre es sicher inoffizielle Gespräche mit AL-Quaida zu erwägen, die dann die GLOBALE Terrorgefahr einzudämmen helfen.

Führen könnte die nur ein Unverdächtiger(-gehasster):
z.B. China oder Russland

Noussom Dakkor
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woher weißt du, dass diese Gespräche nicht schon lange laufen und bis dato einfach noch kein Ergebnis gebracht haben? Oder ein Ergebnis gebracht haben, das aber keinen Effekt zeigt, weil zuviele Einzeltäter behaupten, im Auftrag der Al-Kaida gehandelt zu haben? Oder oder oder...

"Nur weil ich paranoid bin, heißt das nicht, das sie mich nicht verfolgen!" ;-)

OnkelausD
04
Der Faktor Mensch

Und es zeigt sich wieder und wieder, dass man das "Sicherheitsnetz" noch so eng knüpfen kann, es schlüpft immer wieder einer durch.
Sei wie in diesem Fall der Fehler des Sicherheitspersonal oder wie im Fall des "Unterhosenbombers" der Erfindungsreichtum der Attentäter.
Irgendwann müssen wir einfach begreifen, dass es keine 100%ige Sicherheit gibt, für die wir anscheinend so bereitwillig unsere Freiheit opfern wollen.

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