Frau klagt kanadisches Bistum wegen sexuellen Missbrauchs

07. Jänner 2010 16:14

Schon als Zwölfjährige in kirchlichen Diensten beim "Onkel"

Washington - Eine Frau hat die katholische Diözese Yarmouth in der Provinz Neuschottland im Osten Kanadas wegen jahrelangen sexuellen Missbrauchs verklagt. Nach Medienberichten vom Donnerstag wurde Linda Deschamps nach eigenen Angaben zehn Jahre lang von einem Priester sexuell missbraucht. Sie sei als Zwölfjährige in den Siebzigerjahren in Shellburne zur Hausarbeit bei ihm eingestellt worden und habe im Gegenzug Essen und Geld erhalten. Laut den Berichten wirft sie dem Bistum von Yarmouth sowie dem Erzbischof von Halifax vor, nichts gegen diese "missbräuchliche Beziehung" unternommen zu haben. Der beschuldigte Priester starb in den Achtzigerjahren.

Deschamps wurde demnach von dem Arbeitgeber angedroht, ihr das Essen zu entziehen, sollte sie seinen sexuellen Wünschen nicht Folge leisten. Demnach wohnte sie auch bei dem Priester und nannte ihn "Onkel". (APA/AFP)

Kommentar posten
Posting 1 bis 25 von 27
1 2
cipf
 
18.01.2010 13:27

Na endlich.
Der Beweis für den Vatikan.
Priester sind NICHT NUR auf kleine Buben aus.

Hafner
08.01.2010 14:50
Hat mit Geldgier wahrscheinlich nichts zu tun ...

.... man müsste jetzt einmal fragen, bei welcher Firma der Entführer von Kampusch gearbeitet hat und die klagen.
Da kommt sicher mehr Kohle rüber, als wenn man nur den Angestellten klagt.
Wie praktisch, dass dieser schon tot ist, da kann man jede Behauptung aufstellen.
Tolles Rechtssystem.

santamonica
08.01.2010 16:22
herr hafner, das ist doch eine lächerliche ignorante meinung. aber ich bin sicher, sie schicken ihr kind, falls vorhanden auch zum ministrieren. nd wenn sich sein verhalten ändert, reden sie mit dem priester darüber, ja?

Ruth Hegenbarth
08.01.2010 09:15
als Zwölfjährige in den Siebzigerjahren in Shellburne zur Hausarbeit bei ihm eingestellt worden

1) In Kanada ist Kinderarbeit erlaubt? Dieses Angestelltenverhältnis ist bei den Behörden durchgegangen?
2) Den Eltern ist es nicht komisch vorgekommen, dass ihre erst zwölfjährige Tochter angestellt wird...?
Nicht, dass die Eltern eine Mitschuld hätten, aber manche Leute scheinen seeehr naiv zu sein.

nAK
08.01.2010 02:41
Der Internationale Pädophilenverband ...

Sollte man es nicht schon getan haben, sollte man schleunigst aus der Mitgliedschaft, die man ungefragt kurz nach der Geburt erhielt, aussteigen.

ways
07.01.2010 23:02

Was ist eigentlich Prostution, wo fängt sie an und wo wird sie erzwungen. Keine Gewalteinwirkung,nur gute Bewirtung.Nur einfach zu schimpfen ist mir zu wenig. Was zählt sind nachfollziebare Argumente

Bootboyvienna
08.01.2010 08:15

Prostution?
Nachfollziebar?
Schimpfen wäre gar nicht angebracht, eher ein Gutschein für ein paar Deutschstunden...

peter schmidt
 
08.01.2010 09:53
noracismonearth
08.01.2010 07:54
jaja kinder prostituieren sich...jaja

gehts noch?

h 90
08.01.2010 09:10

genau den armen Prieser verfuehren!
Auf den Scheiterhaufen mit der Hexe...

Applaus, Applaus.
08.01.2010 06:33

ah, ein experte! was soll ihre aussage? alle 12jährigen, die vergewaltigt wurden sind eigentlich selbst schuld, oder was?

Mad_Professor
07.01.2010 18:33
tipp ex
08.01.2010 08:45
Danke!! :-)

monoton
07.01.2010 17:45

das übliche, jetzt ist ratzi wieder gefrag seine leute mit den geldkoffer zu schicken, und die pädophilen in die sicherheit neuer gemeinden zu bringen, in denen sie ihr treiben mit schutz von ganz oben weiter vollziehen können.
widerliches pack

Jürgen Rembremerding
 
07.01.2010 21:50
"Der beschuldigte Priester starb in den Achtzigerjahren"

Sanitätsgefreiter Faymann
07.01.2010 17:41
Ob das stimmt?

Also in meinem Mißtrauen gegenüber der katholischen Geistlichkeit lasse ich mich ungern von jemandem übertreffen, aber das klingt schon seltsam:

Als 12jährige eingestellt worden - Kinderarbeit in Kanada?
Der Mißbrauch fällt der Dame nach 30 Jahern und Jahre nachdem sexueller Mißbrauch durch Priester in Nordamerika wirklich ein Megathema war und niemand Angst haben musste, nicht ernst genommen zu werden?
Der angebliche Täter ist auch seit 20 Jahren tot und man kann daher auch vieles ohne Widerspruch behaupten.

Ist sicher nicht einfach, aber bei allem Verständnis für Traumatisierungen ist es doch ein Faktum, dass Beweisführungen nach 30 Jahren und nach dem Tod des Beschuldigten schon eine zweifelhafte Sache sind.

Johann Hunger1
07.01.2010 21:15
Die Frage müsste lauten: Warum schreibt der Standard immer so fleisig über diese schlimmen Sachen?

h 90
08.01.2010 09:20

Bei der katholischen Kirche schon. Waeren es Moslems waere man gar boeser Verhetzer und Religionsherabwuerdiger wuerde man so etwas behaupten.

Quintus Beckloeffel
08.01.2010 08:15

Eine Zeitung schreibt immer das, was die Leser lesen wollen.

Quasis Herr Karl
Quasis Herr Karl
08.01.2010 00:27
Das tut er ihnen zu FleiS.

Und ewig grüßt die Standardzensi!
07.01.2010 22:51
Weil die Kirche

es so fleißig zu vertuschen sucht!

Ui Jessasna
07.01.2010 22:30
ja, und so spät erst?

müsste man auch noch fragen, Herr Hunger 1, wo es schon zwanzig, dreissig Jahre her ist, das ist wirklich nicht mehr ganz aktuell ;)

mawi89
07.01.2010 17:03
Die Kirche ist global

Und so ist sicher auch dieses Problem. Diesmal offensichtlich ausnahmsweise ein Mäderl......
Pfui Teufel für die ganze Sippe

Johann Hunger1
07.01.2010 21:16
Da ich Christ bin, bin ich froh, nicht zu den Menschen zu gehören, wie Sie einer sind!

noracismonearth
08.01.2010 07:58
jaja herr hunger

wird ihr name auch gestillt vom brot eines priesters? klingt fast so...

Kommentar posten
Posting 1 bis 25 von 27
1 2

Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.