Risiko Parodontitis

Zahnpflege beeinflusst Lebenszeit

7. Jänner 2010, 15:37
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    foto: apa/harald schneider

    Unbehandelt kann eine Parodontitis neben drohendem Zahnverlust auch negative Auswirkungen auf den gesamten Körper haben.

Entzündliche Zahnfleisch-Erkrankungen können die Lebenszeit verkürzen - Rauchen erhöht das Parodontitis-Risko

Regensburg - Die Qualität der Zahnpflege kann die Lebenszeit des Menschen beeinflussen. Auf dieses Studienergebnis hat Michael Noack, Wissenschaftler an der Klinik für Zahn-Mund-Kieferheilkunde der Universität Köln, verwiesen. Schon länger ist bekannt, dass eine unbehandelte Zahnfleischentzündung Diabetes und Herz-Kreislauferkrankungen begünstigt. Auch das siebenfach erhöhte Risiko für Schwangere mit einer Parodontitis eine Frühgeburt zu erleiden, ist durch Studien belegt. Zudem gibt es erste Anzeichen, dass Patienten, bei denen regelmäßig Bakterien in die Blutbahn eingeschleust werden, häufiger Schlaganfälle erleiden.

Risiko Parodontitis

Risikogruppen wie Diabetiker, Raucher oder Schwangere haben eine erhöhte Gefahr, an einer Parodontitis zu erkranken. "Es stehen zwar alle möglichen Horrorszenarien auf den Zigarettenschachteln, aber nirgendwo steht 'Raucher verlieren früher ihre Zähne'", bemerkte Michael Noack. Umfassende Aufklärung, regelmäßige Vorsorge und eine gründliche Mundhygiene nehmen zur Eingrenzung der Zahnfleischentzündung einen immer höheren Stellenwert ein. Unbehandelt kann eine Parodontitis neben drohendem Zahnverlust auch negative Auswirkungen auf den gesamten Körper haben. "Es ist eine Illusion zu glauben, es gäbe irgendein Stück des Körpers, das völlig unabhängig vom Rest funktioniert", fasst Noack die Problematik zusammen. Entwicklungen besonders im Bereich der Implantologie machen den Zahnersatz zwar immer "perfekter", trotz allem sind Implantate besonders bei fortschreitender Parodontitis kein Allheilmittel.

Implantate: Nachsorge wichtig

Trotz der ungeheuren Entwicklung bei Implantaten in der Zahnmedizin plädierte Jürgen Becker (Universität Düsseldorf) dafür, die Nachsorge nicht zu unterschätzen: "Patienten, die denken: ich setze mich hin, bezahle eine große Menge Geld, alles in Vollnarkose, Implantate drin und danach wird alles gut - das ist nicht richtig!" Auch die fortschrittlichste Implantologie hat ihre Grenzen. "Es gibt an Implantaten genauso entzündliche Zahnfleischerkrankungen, wie an natürlichen Zähnen - nur sind sie schlimmer", betont Becker. Risikofaktoren wie eine bestehende Parodontitis oder starker Rauchkonsum können den langfristigen Erfolg zusätzlich gefährden. (red)

cpt. lightyear
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mit Paradontitis schauts dann schlecht aus

da kann man maximal noch Gallien erobern, die Königin von Ägypten besteigen, daheim einen Bürgerkrieg gewinnen und ein paar dicke Bücher schreiben bevor man zur Überraschung seines Zahnarztes doch von der eigenen Familie beseitigt wird. Eine gesunde Portion Lebenspanik kann also nicht schaden.

roter magnet
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wie kann die Paradonditis erkennen

jetzt soll einer einem doch mal sagen wie man diese Entzündung erkennen kann.
Diese Art von Artikel ist wirklich übrig

gastrosoph
16
Warnung!

Fußnägel regelmäßig schneiden, sonst passen eines Tages die Schuhe nicht mehr und man verhungert in seiner Wohnung!

t-bonesteak
48
na wieder etwas vor dem wir uns fürchten können

angsteinflößer nr. 17.342

tablespace65
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Denkfehler!

Fürchten muss man sich nur dann, wenn man Angst vor dem Tod hat...

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