Auf den Spuren des Buddha

7. Jänner 2010, 16:58
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werk: bruno baumann

Er durchquerte die größte zusammenhängende Sandwüste der Erde - die Takla Makan, unternahm eine Expedition in das Tibesti-Gebirge im Tschad, reiste durh den Sudan und Ägypten. Bruno Baumann kennt die entlegensten Regionen der Erde.

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Posting 1 bis 25 von 26
1 2
Eigeier
01

Bevor man gegen Buddhismus hassgeifert, sollte man erst sich informieren, was "Buddhismus" bedeutet.
(Macht sonst nämlich schlechtes Karma, weil es "Brett vorm Kopf" schafft).

"Buddhistische Länder" mit Buddhismus gleichzusetzen und aus der Ferne zu bewerten ist ebensogrosser Topfen. (Die Umkehrung auf "christliche Länder" wie USA, EU würde das verdeutlichten).

Just look at your mind...


h 90
11
10.1.2010, 19:03

Man sollte aber nicht vergessen, dass buddhistische Moenche auch die Waffen "segnen" und bei der Armee so wie die Pfaffen mit dabei sind....

Telefonistin im K.u.K. Hauptfeldpostamt Sarajevo
01
11.1.2010, 01:02
Das es soetwas möglicherweise gibt...

...heißt nicht, dass es notwendigerweise der Lehre des Buddha entspricht.

Mit den fünf Übungsregeln, die für alles Buddhisten gelten, kommt man da nämlich schnell in Konflikt:

1. Nicht töten
2. Nicht stehlen
3. Keine sexuellen Verfehlungen (Vergewaltigung, den Partner betrügen, sexuelle Nötigung, Kindesmissbrauch etc.)
4. Nicht lügen
5. Keine Drogen (Substanzen die den Geist trüben)

Niemand ist Perfekt, nur weil er Buddhist ist - auch ein Mönch nicht.

docw
20
12.4.2010, 20:38

ihre 5 übungsregeln gibt es in der von ihnen beschriebenen form nicht,sondern sind teil des edlen achtfachen pfades,der wieder als anleitung zur leidbefreiung(die letzte der 4 edlen wahrheiten) gelebt werden soll.

Kendall Von Tharn
51
11.1.2010, 10:36

die ursprüngliche lehre des "buddha" hat genauso viel mit buddhismus zu tun wie das christentum mit jeschua ben yussef.

Telefonistin im K.u.K. Hauptfeldpostamt Sarajevo
00
12.1.2010, 01:10
Schwer zu sagen…

Dass es Differenzen gibt ist durch die zeitliche Entfernung bedingt – im Buddhismus nennt man das die Degeneration der Lehre.

Auf jeden Fall besteht hier zwischen Buddhismus und Christentum ein wesentlicher unterschied:

Die buddhisitschen Meister-Schüler Traditionslinien sind in großer Zahl noch ungebrochen.

Im heutigen Christentum hingegen gibt es keine einzige bekannte ungebrochene Meister-Schüler Traditionslinie mehr. Was uns die Texte der Bibel eigentlich sagen sollen kann nicht mehr eindeutig rekonstruiert werden, da das Wissen darüber unwiederbringlich weg ist (weil nicht mehr tradiert). Die verschriftlichten Evangelien sind also das einzige, was das Christentum noch hat, nur deren Bedeutung ist mehr oder weniger unerschließbar.

Ingrid Goeschl1
00
11.1.2010, 11:02

aha, äußerst geistreiche Bemerkung.

Auf so etwas fällt mir nicht einmal eine Entgegnung ein.

gustav650
00
12.1.2010, 07:13

Ich empfehle Literatur von Thich Nhat Hanh, vietnamesischer Zen-Mönch, der einen sehr engagierten Buddhismus vertritt und dessen lehren auch für nicht-Buddhisten sehr lesenswert sind.

Sushi-Frass Fresser
00
11.1.2010, 23:43

Aber er hat recht. Und wichtig dieses zu erwähnen.

gideon
100
Werbetrommel für den Buddhismus

Auf dem Weltverfolgungsindex 2010 rangiert Buthan auf Platz 12, Burma auf Platz 23, Indien auf Platz 26, Sri Lanka auf Platz 40.....also doch nicht die heile Welt!
http://www.opendoors-de.org/index.php... _2010.html

Rita Matsuko1
00
11.1.2010, 11:00
sehr fragwürdiger index...

wenn eine christliche missionierungswebsite nur die verfolgung der christen und keinerlei andere parameter heranzieht, erhält man als ergebnis des rankings so absurditäten wie bhutan weit vor sri lanka - wo die singalesische mehrheitsregierung unter dem siegel der terrorbekämpfung gerade die letzten mehrheitlich von tamilen bewohnten gebiete säubert und kolonisiert - zu reihen ... einfach nur unglaubwürdig, tut mir leid

otherländer
00
10.1.2010, 19:15

Gideon, weisst du warum Länder wie Indien und Buthan gegen die christliche Mission in ihren Ländern. Weil diese sich gebärdet wie ..... Sie "werben" mit unlauteren Mitteln, verteilen Geld und sagen " Wenn ihr in die Kirche kommt, gibts mehr davon.." Ein Teil der christilichen Mission steht zu Recht nicht gut da in Asien. Umgekehrt haben die Christen z.B. auf den Phillipinen regen Zulauf. Also, no worries, ihr sterbt nicht aus und man muss nicht gegen andere ätzen.

spacedakini
02

Bhutan ist ein winziges Land, das versucht, seine Kultur zu bewahren. Auch gegen Flüchtilingsmassen aus den umgrenzenden Ländern.
Ist auch ok so, denn sonst würde es ganz schnell kein Bhutan mehr geben und erst recht keinen Platz mehr für noch mehr Flüchtlinge.

gideon
40
Danke für die roten Striche - ich finde es auch unhaltbar, daß in buddhistischen Ländern Christen verfolgt werden

gideon
40
danek für die roten striche, ein armutszeugniss!!!

WStat
00
Nicht nur Christen werden "verfolgt"- auch Christen haben genügend Dr.ck am Stecken !!

gideon
11
ja das bezweifelt ja niemand, aber man kann nicht den buddhismus als das paradies auf erden darstellen, das ist unsachlich und nicht realistisch

Ingrid Goeschl1
00
11.1.2010, 11:12
Ist es wirklich so schwierig, den Glauben und die innere Überzeugung anderer Menschen zu akzeptieren und zu respektieren?

Ich war vor nicht langer Zeit bei einem buddhistischen Vortrag und lernte dort zwei Christinnen kennen, die regelmäßig Sterbebegleitungen in einem Hospiz machen. Unter intelligenten Menschen sollte es doch selbstverständlich sein, dass man den Glauben oder Nichtglauben anderer respektiert.

Die grundlegenden Probleme der Menschen sind ohnedies recht ähnlich - Angst vor dem Tod, der Versuch, richtig zu handeln etc.

gustav650
00

Also so wie ich das sehe, leiden sie gerade fürchterlich, das gute ist: Es gibt einen Weg, das Leid aufzulösen, sich davon zu befreien. Auch in Ihnen ist ein Buddha!

gideon
10
es gibt auch befreiung aus fremder kraft - studiere den buddhismus ordentlich!!

Telefonistin im K.u.K. Hauptfeldpostamt Sarajevo
01
Es gibt durch Andere unterstützte Befreiung

aber eine Befreiung ohne eigenes Zutun ist mir unbekannt.

Was genau meinen Sie?

otherländer
03

Bhutan hat ein verzwicktes Flüchtlingsproblem, ist ansonsten extrem friedlich, in Burma herrscht ein definitiv unbuddhistisches Regime, Buddhismus ist in Indien sehr klein (bei den Eroberungswellen aus dem persischen Raum wurde fast alles buddhistische platt gemacht)...und wie im post vorher schon angedeutet: nur weil man Buddhist ist, ist man nicht fehlerfrei. Aber wenn man wirklich Buddhist ist, arbeitet man mit ihnen.

gideon
11
buthan - religionsübertritt verboten

In Bhutan sind öffentliche Gottesdienste sowie konvertieren zu einer andern Religion als der lamaistisch-buddhistischen gesetzlich verboten. So kommt es für Christen oft zu Benachteiligungen wie Geldstrafen, Schulverweigerung und Problemen bei der Arbeitssuche bis hin zu Verhaftungen und Gefängnisstrafen wegen christlicher Aktivitäten.
Quelle: http://www.kath.ch/index.php... ,0,d,83984

sukisouk
04

Auch Buddhisten sind nicht automatisch „gute Menschen“, Überraschung. Die Christenverfolgung in kommunistischen Staaten jedoch dem Buddhismus in die Schuhe zu schieben ist, nun ja, gewagt ;)

gideon
20
die christenverfolgung in buddhistischen staaten schiebt niemand den buddhisten in die schuhe - in buthan gibt es übrigens keinen buddhismus

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