Ermittlungen

Attentäter brachte Sprengstoff aus Nigeria mit

5. Jänner 2010, 21:13

Ermittlungen der niederländischen Staatsanwaltschaft laufen - Mutmaßlicher Flugbomber aus Nigeria gab FBI "nützliche Information" - EU und USA wollen Maßnahmen abstimmen

Amsterdam - Der Nigerianer, der am ersten Weihnachtsfeiertag versucht hatte, auf einem Flug von Amsterdam nach Detroit Sprengstoff zu zünden, hat die Ermittler der US-Bundespolizei FBI mit "nützlichen Informationen" versorgt. Das teilte das Weiße Haus am Dienstag mit.

Der verhinderte Attentäter hat den Plastiksprengstoff in seiner Unterhose nach Überzeugung von Ermittlern aus Nigeria mitgebracht und nicht erst in Amsterdam bekommen. Das habe unter anderem die Auswertung von rund 200 Stunden Bildmaterial verschiedenster Überwachungskameras auf dem Amsterdamer Flughafen Schiphol ergeben, teilte die niederländische Staatsanwaltschaft am Dienstagabend mit. Der Nigerianer war aus Lagos gekommen und auf dem Flughafen Amsterdam-Schiphol zwischengelandet.

Es könne ausgeschlossen werden, dass der Nigerianer, der am ersten Weihnachtsfeiertag versuchte, ein US-Passagierflugzeug beim Anflug auf Detroit zum Absturz zu bringen, den Sprengstoff von Kumpanen in Schiphol bekam. Der 23-jährige Umar Farouk Abdulmutallab habe sich nach der Ankunft mit einer Maschine der niederländischen Gesellschaft KLM etwa eine Stunde im Transitbereich von Schiphol aufgehalten, erklärten Ermittler. Bevor er an Bord der US-Maschine gelassen wurde, habe er die herkömmliche Personenkontrolle passiert, ohne dass der Sprengstoff entdeckt wurde.

Einführung von Nacktscannern in den Niederlanden beschlossen, in Kanada geplant

Niederländische Spezialisten untersuchen noch den beschlagnahmten Sitz des Nigerianers in der KLM-Maschine auf eventuelle Mikro-Spuren des Sprengstoffs. Zudem werden noch Personen vernommen, die mit dem Attentäter seit dem Einchecken in Nigeria Kontakt hatten - darunter Passagiere, aber auch Mitarbeiter der Personenkontrolle am Airport in Lagos.

Als Konsequenz aus dem nur von beherzten Fluggästen vereitelten Sprengstoffanschlag haben die Niederlande als erstes Land Europas die Einführung routinemäßiger Passagierkontrollen mit Körperscannern beschlossen. Der Amsterdamer Flughafen hat dafür inzwischen 60 Scanner einer neuen Gerätegeneration geordert. Sie sollen die Kontrollierten zwar bis auf die Haut durchleuchten, so dass am Körper versteckter Sprengstoff erkennbar wird, jedoch keine Nacktbilder erzeugen. 

Nach den Niederlanden und Großbritannien plant Kanada nun ebenfalls den Einsatz von Körperscannern. Diese würden in den kommenden zwei Monaten auf den neun größten Flughäfen wie Toronto, Montreal und Vancouver installiert, kündigte ein Sprecher des kanadischen Transportministeriums an. Die Scanner würden lediglich bei Flügen in die USA eingesetzt.

Sicherheitsexperten aus den USA berieten mit EU-Vertretern

Währenddessen haben hochrangige Sicherheitsexperten aus den USA am Dienstag in Brüssel mit EU-Vertretern Beratungen über Konsequenzen aus dem gescheiterten Anschlagsversuch aufgenommen. Eine Delegation des US-Heimatschutzministeriums traf in Brüssel ein, um ähnlich wie in anderen Weltregionen für höhere Sicherheitsstandards an Flughäfen zu werben. Wenn Veränderungen beim Einsatz etwa von Körperscannern eingeführt werden sollten, müsse es dabei "eine klare transatlantische Partnerschaft" geben, sagte ein EU-Justizvertreter.

Die US-Regierung wolle erreichen, dass "effiziente Sicherheitsmaßnahmen" für alle Flüge in Richtung USA bestünden, erklärte die US-Delegation. Dabei bezieht sie sich unter anderem auf die Liste von 14 Ländern, die nach Einschätzung der US-Regierung einer verstärkten Beobachtung bedürfen. Reisende aus diesen Ländern sollen ab sofort systematisch abgetastet und mit einem Körperscanner durchleuchtet werden.

Unter den Ländern befinden sich Kuba, der Iran, der Sudan, Syrien, Afghanistan, Jemen, Libyen, Pakistan, Nigeria und Somalia. Einzelheiten zu den Brüsseler Beratungen wollten beide Seiten zunächst nicht bekanntgeben. Die US-Delegation will auch Länder mit Großflughäfen in Afrika, Asien, dem Nahen Osten und Südamerika aufsuchen. (APA/Reuters)

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Fortschritt

Da sind wir in der EU schon weiter, da packten die Slowakischen Behörden den Sprengstoff unwissenden Passagieren ins Gepäck

soseies
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Flug 253 Chronologie: Akt I bis III – von London nach Houston…Nach dem vermeintlichen Flugzeug-Attentat von Detroit am 25.Dez wird durch US-Fernsehanstalten und “Reps” sofort die “al Qaida” ins Spiel gebracht…Letztlich gerät die Familie Mutallab...

ins Licht der Öffentlichkeit, eine der reichsten und mächtigsten von Nigeria. Der Sohn der Familie, Farouk Mutallab, lebt in Central London, in einem 4 Millio Pfund teurem Appartment, ist “unter dem Radar” des Geheimdienstes seiner Majestät und hat Verbindungen zu einem radikalem salafistisch/wahhabitischem Netzwerk, finanziert durch die Saudis. Dieses Netzwerk hat seinen Sitz in den USA und Grossbritannien und kooperiert eng mit deren Regierungen und Spionagediensten. Im Aug 2008 absolviert Mutallab, oder jemand unter seinem Namen, bei diesem Netzwerk eine 16-tägige Ausbildung in Houston, Texas..

verlinkt ist "akt II"...an dessen anfang und ende die verlinkung zu akt I und akt III...

hochinteressant!!!

http://tinyurl.com/ykp4

soseies
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der link funzt nich mehr...keine ahnung warum...

hier noch mal ein neuer...

http://tinyurl.com/ykp4z5h

oder kopieren...

http://www.radio-utopie.de/2010/01/0... h-houston/

iohui
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ja sicher. wir sollen die verteidigung der usa übernehmen

und uns als kanonenfutter zur verfügung stellen und das ganze auch noch finanzieren,
damit die usa weiterhin die halbe welt ausbeuten, gegen sich aufbringen und bekriegen können, ohne auf eigenem boden schaden zu nehmen.
sonst noch wünsche?

Atlas Shrugged
 
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schon faszinierend :)

auf der ganzen Welt sind Millionen von Polizisten mit der Überwachung von Bürgern beschäftigt, aber ein bekannter Fanatiker und Terrorverdächtiger kann ohne Probleme mit Sprengstoff in der Unterhose durch die Weltgeschichte fliegen.

Es zeigt sich wirklich, daß der Idealzustand der Bürokratie dann erreicht ist, wenn sie nur mehr mit der Selbstverwaltung beschäftigt ist.

Lieber zynisch als hysterisch.
 
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Natürlich, weil der Sprengstoff aus Nigeria kam, der Nigerianer vom nigerianischen Papa angekündigt war, muß der Jemen bombardiert werden

und dortige Aufständische zur globalen Gefahr stilisiert werden.
Darum wollte Bush ja auch gleich den Irak bombardieren, weil die saudiarabischen Täter von 9/11 aus Deutschland und sonstwoher kamen, nur nicht aus dem Irak. Soweit ist alles klar und Obama macht uns das Verständnis der US Politik nochmals extraleicht. No change in unserem Denken erforderlich da no change in der US - Denke.

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