Geballte Energie

10. Jänner 2010, 18:00
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    foto: siemens

    Häufigstes Stromlager sind Speicherkraftwerke. Mit Wasserstoff gefüllte Kavernen wären effizienter.

Eine sehr effiziente Art, Strom zu speichern, ist die Produktion von Wasserstoff und seine Lagerung in Kavernen, von wo er sehr rasch für den Betrieb von Turbinen entnommen werden kann

Wer erneuerbare Energiequellen in großem Umfang nutzen will, muss vor allem eines können: Strom speichern. Am häufigsten wird überschüssige Energie derzeit durch Zurückpumpen von Wasser in Speicherkraftwerke "gelagert". Eine interessante Alternative ist die Speicherung von Wasserstoff. Das Gas kann durch Elektrolyse aus überschüssigem Strom gewonnen und in Salzstockkavernen gespeichert werden, die mit Wasser aus dem Salz ausgespült werden.

In diese riesigen Höhlen wird Wasserstoff mit hohem Druck eingepresst. So lässt sich das Hundertfache des Kavernenvolumens speichern. Mehr als 30 Gigawattstunden Nutzenergie warten hier sicher verwahrt auf ihren Einsatz. Pro Jahr gehen weniger als 0,01 Prozent des Gases verloren, weil sich die Steinsalzwände wie eine Flüssigkeit verhalten und Lecks selbständig schließen. Auch bereits bestehende Kavernen für Erdgas, die bereits heute als Kurzzeitspeicher verwendet werden, sind für Wasserstoff geeignet.

Preiswerter Langzeitspeicher

Wasserstoff ist geballte Energie. In jedem Kubikmeter Speicherplatz lassen sich bis zu 350 kWh unterbringen, ein Wert, der nur noch von Lithium-Ionen-Akkus erreicht wird. Druckluftspeicher bringen es nur auf 2,7 kWh pro Kubikmeter. Steigt die Stromnachfrage, wird der Wasserstoff wieder entnommen und als Brennstoff für eine Gasturbine oder eine Brennstoffzelle eingesetzt. Die Kosten für die Langzeitspeicherung könnten in Zukunft bei unter 0,10 €/kWh liegen. Die meisten Komponenten für diesen Energiespeicher sind bereits verfügbar. Siemens arbeitet derzeit noch an Elektrolyseanlagen mit höherer Leistung.

 

Link:

www.hitech.at

 

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xy
00
11.1.2010, 02:47

seit wann sind verfahren zur produktion von wasserstoff energieeffizient genug um das mal einfach so zur speicherung zu produzieren und danach wieder umzuwandeln wenn mans wieder braucht?
und hat schonmal jemand an das riesen *wumm* gedacht, wenn da irgendwas in dem berg passiert?!

Cthulluh
00
11.1.2010, 10:36
Die Effizienz der H-Erzeugung ist tatsächlich nicht überragend.

Bioreaktoren wären möglicherweise ein gangbarer Weg. Die Explosionsgefahr im Inneren von Speicherkavernen ist sogut wie nicht gegeben, jene beim Transport zu den Turbinen aber schon.

Zophopas
00
11.1.2010, 00:18
Aber wo ist der Haken an dieser Energiespeicherform?

hlg
00
16.1.2010, 12:23
googeln sie mal...

hindenburg

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