Obama ruft zum Geheimdienstgipfel

04. Jänner 2010 18:41

Die führenden Köpfe des Geheimdienst- und Sicherheitsapparats sollen die Lücken im Netz erklären - Mit Live-Stream

Einen Tag länger wäre er gern noch auf Hawaii geblieben, so hatte es Barack Obamas Zeitplan ursprünglich auch vorgesehen. Nun landete die Air Force One schon am Montag auf der Rollbahn der Luftwaffenbasis Andrews. Und schon heute, Dienstag, beruft der US-Präsident im abhörsicheren Lageraum des Weißen Hauses die erste Krisensitzung des neuen Jahres ein.

Die führenden Köpfe seines Geheimdienst- und Sicherheitsapparats sollen erklären, welche Lücken und Pannen Umar Faruk Abdulmutallab, den sogenannten Unterhosenbomber, Weihnachten durchs Netz schlüpfen ließen. CIA-Chef Leon Panetta wird am Tisch sitzen, Heimatschutzministerin Janet Napolitano, Justizminister Eric Holder, Geheimdienstkoordinator Dennis Blair.

Auf Napolitano prasselt die heftigste Kritik ein, hatte sie doch nach dem nur durch Glück vereitelten Attentat auf bizarre Weise von einem funktionierenden System gesprochen. Blair, ein Ex-Admiral, gilt als Rücktrittskandidat. Er beaufsichtigt das National Counterterrorism Center (NTC), untergebracht in einem langweiligen Büroklotz in Virginia, bei dem die Fäden der Terrorabwehr zusammenlaufen.

2004 unter George W. Bush gegründet, soll das NTC die Einzelteile des Informationspuzzles zu einem Gesamtbild zusammenfügen, und genau das hat es nicht getan. Ob es nun an menschlichen Fehlern lag oder der latenten Ineffizienz einer Mammutbehörde, die so viele Daten sammelt, dass wirklich wichtige Hinweise in der Masse untergehen - im Falle Abdulmutallabs haben Blairs Schlapphüte versagt.

Bereits im August gab es Protokolle abgehörter Telefonate, in denen Mitglieder der Al-Kaida-Sparte im Jemen von einem Nigerianer sprachen, der einen Anschlag verüben sollte. Im November warnte Abdulmutallabs Vater, ein angesehener Bankier, die US-Botschaft in Abuja vor seinem Sohn, der in SMS-Texten immer radikalere Ansichten äußerte, seit er im Südwestzipfel der Arabischen Halbinsel abgetaucht war. Die CIA-Filiale in Nigeria recherchierte, erstellte eine Biografie des jungen Mannes und schickte ein Kabel an die Zentrale in Langley, wo die Informationen entweder nicht ernst genommen wurden oder untergingen. Für Thomas Kean, den Vorsitzenden der 9/11 Commission, die der Fehlerkette vor den Flugzeugattentaten auf New York und Washington auf den Grund ging, ist es ein Déjà-vu-Erlebnis, "absolut frustrierend" . Allein die Warnungen des Vaters, sagt Kean, hätten die Alarmlämpchen zum Flackern bringen müssen.

"Es gab keinen rauchenden Colt" , entgegnet John Brennan, der Antiterrorexperte des Weißen Hauses. Aus all den Indizien hätte man nicht den Schluss ziehen können, dass Abdulmutallab eine akute Gefahr darstellte. Und radikalisierte Bankierssöhne habe es auch schon früher gegeben.

Beobachter Washingtoner Insider-Spielchen notieren mit Interesse, dass es ausgerechnet Brennan ist, der fürs Weiße Haus spricht. Als ob er aufgetaucht wäre aus der Versenkung. Vor einem Jahr hatte Obama überlegt, den CIA-Veteranen zum Geheimdienstdirektor zu ernennen. Brennan, in den 1990er-Jahren CIA-Resident in Saudi-Arabien, hatte als intimer Kenner Al-Kaidas gute Karten. Allerdings soll er nach dem 11. September zu aktiv mitgestrickt haben an dem Netz von Geheimgefängnissen rund um den Globus, womit er angesichts der versprochenen Kehrtwende unter Obama für einen Spitzenposten nicht infrage kam. Jetzt sieht man ihn erstmals im Rampenlicht. Es ist Brennan, der von Talkshow zu Talkshow tingelt, um zu erklären, warum Truppen nach Afghanistan beordert werden, aber nicht in den Jemen, und was das verschärfte Sicherheitsregime auf den Flughäfen bewirken soll.

Nach neuen, am Sonntag verkündeten Regeln der Flugsicherheitsbehörde TSA müssen Staatsangehörige von 14 Ländern verschärfte Kontrollen über sich ergehen lassen, wenn sie in die USA fliegen wollen. Das betrifft Reisende aus Krisenherden wie Afghanistan oder Irak, aus nominell befreundeten Staaten wie Pakistan, Nigeria und Saudi-Arabien und aus jenen, die seit längerem auf der Liste der Terrorsponsoren stehen: Kuba, Iran, Sudan, Syrien. Künftig werden sie jedes Mal, und nicht nur stichprobenartig wie bisher, abgetastet.

Ihr Handgepäck wird zweimal untersucht, in der Regel penibler als das von anderen Fluggästen. Nawar Shora, Chefjurist des amerikanisch-arabischen Komitees gegen Diskriminierung, spricht von einer "extremen" Maßnahme. Damit, protestiert der Anwalt, unterstelle Washington, dass Bürger bestimmter Staaten a priori Verdächtige seien.

Der Flughafen von Newark bei New York wurde indes bereits am Montag für sechs Stunden geschlossen, weil ein Unbekannter unbehelligt durch die Sicherheitsschleusen spaziert war. Tausende Passagiere hingen fest. (Frank Herrmann aus Washington/DER STANDARD, Printausgabe, 5.1.2010)

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Der Alte vom Berge
06.01.2010 12:10
Na, giebt`s Probleme ?

^^

Franz Reisl
05.01.2010 22:47
Nach dem Passieren des Nacktscanners.,.

wird jeder Passagier noch einen Lügendetektor-Test bestehen müssen. Wenn er auch diesen geschafft hat, dann kommt noch ein peinliches Verhör mittels Waterboarding.

horst horst1
05.01.2010 20:30
Die wahre Terroristen sitzen in der USA und in Israel

http://www.youtube.com/watch?v=QohivA6KW1w

Student der Magie
05.01.2010 20:19
2. Versuch: Der mann hinter Obama heißt Brzezinski:

http://zeitkritiker.de/index.php... tuen-macht

Dieser war einer jener, die Obama aufgebaut haben, und einer derer, neben Kissinger, Rockefeller, .., denen er zu sehr viel Dank verpflichtet ist.
Wer Brzezinkis Bücher gelesen hat, der wird nie wieder über Verschwörungsspinner sprechen, denn dieser Mann beschreibt darin wie er die USA als Weltmacht Nummer 1 fest verankern will.
Teile dieses Weges würden über Irak, Pakistan, Afghanistan,Jemen, Iran, führen um Russland und China das "Wasser" abzugraben, schreibt er bereits 1997 unverblühmt. Auch um eine Vormachtstellung und um die Ressourcen in Afrika und um die ontrolle Asiens geht es.
Obama macht, was Brzezinskis anschafft

Mi Cafetal
05.01.2010 21:00
Sehr interessant!

Danke für den Link.

value
 
05.01.2010 20:00
Die Geschichtenschreiber der CIA kommen nicht an John Grisham heran!

Student der Magie
05.01.2010 19:02
Zbigniew Brzezinski, der Hintermann Obamas,

http://zeitkritiker.de/index.php... tuen-macht

In seinen Büchern beschreibt Brzezinski unverblühmt wie er die Weltherrschaft der USA errichten und ausbauen will...(ich habs selbst zwei davon gelesen), und er hat bereits vor über 10 Jahren beschrieben, wie er über Afghanistan/Pakistan/Jemen/iran... den Russen und Chinesen "einschenken" will und wie die USA Asien behrrschen soll und könnte...

Man braucht nicht mehr Verschwörungsspinner schreien, wenn einer derer, die am Ruder sitzen unverblühmt über die Vorhaben plaudert und schreibt.
Brzezinski ist russophob und der Think-Thank hinter Obama. Obama macht was Brzezinski anschafft. Demokratur a la USA eben;(




Lieber zynisch als hysterisch.
 
05.01.2010 15:54
Das Interview mit dem Helden

http://tinyurl.com/ydu5t48

läßt den Verdacht ziemlich stark werden, dass dieser Attentäter eher eine unter Drogen gesetzte Marionette war. Das war kein zu einem Attentat entschlossener Mann und es ist eher unklar, ob er selber den Brand ausgelöst hat oder ob nicht jemand unter dem Sitz einen Minizünder ausgelöst hat, vor dem sich der "Attentäter" selber fürchtete.

Rächer der Zensierten
05.01.2010 22:00

Der "Held" wirkt gegen Ende des Interviews aber auch etwas eigenartig. Es scheint so, als ob er Anweisungen von Umstehenden erhält.

Lieber zynisch als hysterisch.
 
06.01.2010 12:26
Auch mir kam der Held ein bisserl daneben vor

Insbesondere, als er gleich die erste Frage nicht beantwortete sondern einen Text herunterspulte, der irgendwie eingelernt wirkte. Ich schließe nicht aus, dass er involviert war und bei dem ganzen Theater die Rolle der Feuerwehr "spielte". Aber er könnte natürlich auch aufgrund der Aufregung des Interviews so etwas merkwürdig agiert haben und hatte sich möglicherweise vorgenommen, das zu sagen, was er sagen wollte, egal was gefragt wird.

Entsetzen!
05.01.2010 21:30

Also wenn ich in einem Flieger eine Bombe "anzünden" wollte, würde ich das am WC machen, wo man viel ungestörter ist.

Das ist nun schon der zweite Fall, wo jemand zuerst aufs WC geht, sich dann brav wieder hinsetzt und dann mit aller Seelenruhe beginnt, mitten zwischen anderen Passagieren mit Streichhölzern (!!!) rumzufummeln.

Das das nicht funktionieren wird, ahnt sogar ein Dreijähriger, aber die angeblich gefährlichsten Verbrecher der Weltgeschichte scheinbar nicht.

Also wem das nicht ein bisschen seltsam vorkommt, dem kann wohl nicht mehr geholfen werden.

t-bonesteak
06.01.2010 12:56
vielleicht gehen die zuerst auf's klo

weil dort der sprengstoff versteckt ist. und die zündhölzer dummerweise unter dem sitz...

Fröhlich sein hilft
06.01.2010 11:42
Zustimmung!

Zusätzlich sollte erwähnt werden, dass Nitropenta ein Initialsprengstoff ist, mit einem Zündholz kann man Nitropenta maximal zum Brennen bringen, mehr nicht. Also ein kompletter Vollidiot, oder ein Unschuldiger?

Freiwilliger
05.01.2010 18:39
Ah jetzt wissen wirs passt danke das sie uns "Schlauer" gemacht haben.

Natürlich war auch Madird nur insziniert, der Anschlag in London war nur eine Hollywoodproduktion, 9/11 natürlich hat man zuerst Flugzeuge in 3 Gebäude geschickt um 2 davon hinterher bzw.3 (Gb.7) zu sprengen und ein weiteres Flugzeug (Flug 93) wurde gezielt gesprengt a um nicht zu vergessen die ganzen versuchten Anschläge die im letzten Jahrzehnt vereitelt wurde haben nie statt gefunden.

Aber bitte liebe "Aufklärer" passts auf eventuell könnten für mein Posting hier jetzt Gelder aus den reihen der CIA geflossen sein! Wer weiß.
Ich würde vorschlagen das die vermeintlichen Personen die auf alle Terroraktionen eine "Logische" Antwort haben mal mit Hinterbliebenen der Opfer sprechen ob die solche Ekelhaften Profelierungserklärungen auch teilen

juri chebesta
05.01.2010 21:43

denk zuerst mal nach, bevor du irgendwelch unreflektiertes zeugs rauslässt...

Entsetzen!
05.01.2010 21:33

Oder:

"Gladio"

de.wikipedia.org/wiki/Gladio

Öffnen, lesen, staunen.

Entsetzen!
05.01.2010 21:32

"Projekt Northwood".


http://de.wikipedia.org/wiki/Oper... Northwoods


Suchen, lesen, staunen.

t-bonesteak
05.01.2010 20:50
zweifel an dieser geschichte zu äußern

hießt ja noch lange nicht die von ihnen genannten anschläge für inszeniert zu halten.

NONE
05.01.2010 15:53

Genauso verlogen wie Bush jr.

Apropos, der ehemalige Katrina Chef des Department of Homeland Security ist Lobbyist für die Nacktscanner in den USA.

Nikos S.
05.01.2010 15:01

die irrationale paranoide angst vor terrorismus wird uns alle noch ins grab bringen. dabei war es einfach banalstes menschliches versagen, dass zu einem beinahe-anschlag geführt hat. um das zu verhindern braucht es keine kriege, geheimdienste und milliardenausgaben! es ist so einfach diesen antiterror-schwachsinn zu entlarven, der sich jetzt schon seit jahren abspielt!

Christ Kind
05.01.2010 15:09
menschliches Versagen?

koennen'S das bitte naeher erklaeren?

t-bonesteak
05.01.2010 15:38
wie kommt er ohne pass /visum

in ein flugzueg richtung amiland?

das ist völlig unerklärlich.

Nikos S.
05.01.2010 15:32

das flughafenpersonal hat sich einfach diletantisch verhalten und offensichtlich gab es genügend hinweise, dass der gute mann was schlimmes vor hatte!

Lieber zynisch als hysterisch.
 
05.01.2010 14:49
....im abhörsicheren Lageraum ...

gehen hoffentlich vorher nur ordentlich Nachgescannte hinein. Sonst könnte doch glatt ein Doppelagent alle in die Luft sprengen.
Wenn ich mich recht entsinne war dieser erfolgreiche Doppelagent in Afghanistan oder Pakistan nicht ein jugendlicher Schwachkopf, vor dem sein Vater gewarnt hatte, oder?
Aber selbstlos wie die mal schon sind, schützen sie nur uns Schwächlinge vor Schwachköpfen und selber sind sie urmutig, risikofreudig und fürchten sich vor der Bombe viel weniger als vorm Nacktscannen.

MrE
05.01.2010 14:07
schon komisch....


.... denn bei "schon heute, Dienstag, beruft der US-Präsident im abhörsicheren Lageraum des Weißen Hauses " stellt es mir die haare auf.
wie ist das mit den anderen räumen? sind diese öffentlich? wird man dort zum abhören eingeladen?


hat vielleicht jemand einen mitschnitt eines früheren gehemein gespräches aus einem anderen raum?

;-)))

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