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vergrößern 600x400Wenn ein Eric dem anderen den Marsch bläst: Ex-Fußballer Eric Cantona (li.) wird in Ken Loachs "Looking for Eric" zum Lebenscoach eines sauertöpfischen britischen Namensvetters (Steve Evets).
Zur Person:
Eric Cantona, geb. 1966, französischer Star-Fußballer, der in seiner Zeit bei ManU auch zum britischen Nationalhelden avancierte.
Mit Bert Rebhandl sprach Cantona auch über das Fußballgeschäft und aktuelle Lieblingstrainer.
Standard: Herr Cantona, seit Sie 1997 vom Fußball zurückgetreten sind, haben Sie sich immer wieder mit dem Kino beschäftigt. Sie haben unter dem Titel "Apporte moi ton amour" einen Kurzfilm nach einer Geschichte von Bukowski gemacht. Nun spielen Sie eine Hauptrolle bei Ken Loach. Wie kam das?
Cantona: Die Sache ging von mir aus. Ich hatte mit meinen beiden Brüdern eine Drehbuchidee entworfen, auf zwei Seiten. Wir sind damit zu einer französischen Produktionsfirma gegangen, die mit dieser Idee an Regisseure herangetreten ist. Ken Loach war der erste, mit dem wir ins Gespräch kamen. Sein Drehbuchautor Paul Laverty war auch gleich involviert. Sie waren anfangs ganz offen: Dass daraus ein Film werden würde, konnten sie nicht garantieren. Nach ein paar Monaten aber war dann ein Drehbuch fertig.
Standard: Sie spielen mehr oder weniger sich selbst, den Ex-Fußballer Cantona, der einem Postler mit Rat und Tat zur Seite steht. Dabei zeigen Sie die Abgeklärtheit eines Mannes, der viel erlebt hat. Stand das schon so im Treatment?
Cantona: Nein, bei dem, was wir geschrieben hatten, ging es mehr um eine Beziehung zwischen einem Fan und einem Idol. Paul Laverty hat das weiterentwickelt, und zwar mit allen Freiheiten. Er hat das Moment der Identifikation stärker in den Mittelpunkt gerückt: Ich helfe diesem anderen einfach, indem ich ihm einen Spiegel vorhalte.
Standard: Was sind Unterschiede und Gemeinsamkeiten zwischen der Tätigkeit eines Fußballers und eines Schauspielers?
Cantona: Ich habe mit zwölf Jahren zu spielen begonnen. In all dieser Zeit habe ich mich nie als Star empfunden, sondern als Spieler. Ein Spieler auf hohem Niveau. Ein leidenschaftlicher Spieler. Das ist es auch, was für mich das Kino ausmacht: eine Leidenschaft, zu spielen. Beides sind öffentliche Aktivitäten, in beiden Fällen geht es um Risiko, um Ungewissheit, um die Aufregung, die daraus entsteht, und um die Freude daran.
Standard: Fußball ist heute vielfach eine Angelegenheit der Taktik, die Spieler müssen in ein System passen. Sie dagegen stehen für die geniale Inspiration, für das, was das System sprengt.
Cantona: Es geht einfach darum, du selbst zu sein. Ich habe mir nie vor dem Match vorgestellt, wie ich ein Tor schießen würde. Mit meinem Spiel verband sich keine Botschaft. Jeder Moment ist einzigartig, ich agiere im Moment, in der Emotionalität des Moments. Wenn ich eine Rolle spielen würde, dann würde ich meine Spontaneität verlieren. Diese Zehntelsekunde, in der ich die Situation auf dem Platz überblicke, in der ich begreife, was zu tun ist, dieser winzige Moment lässt mir keine Zeit für eine Rolle
Standard: Ihr Umgang mit den Medien ist legendär. In "Looking for Eric" ist auch die berühmte Pressekonferenz noch einmal zu sehen, in der Sie mit dem Satz "Die Möwen fliegen hinter dem Kutter her, weil sie darauf hoffen, dass Fische für sie abfallen" alle konsterniert zurückließen.
Cantona: Viele Leute raten mir immer, ich solle nichtssagende Antworten geben. Das ist nicht meine Sache. Ich gehe da hinauf, sage Hallo, sage meinen Teil, und dann sage ich: Salut. Und dann wird alles, was ich gesagt habe, genau analysiert. Die Leute machen eine große Sache daraus, Dinge werden dramatisiert, als wäre ich ein Held in einem Krieg. Für mich ist das aber alles nicht wichtig. Ich ziehe es vor, darüber zu lachen. Ich amüsiere mich, wenn ich eine Antwort gebe, aus der sich keine Phrase machen lässt.
Standard: Ken Loach und Paul Laverty haben in "Looking for Eric" auch eine Kritik des gegenwärtigen englischen Fußballs hineingeschrieben, der von Investoren beherrscht wird. Teilen Sie dieses Unbehagen?
Cantona: Die Spieler spielen mit gleichem Einsatz, Manchester United spielt immer noch den Angriffsfußball, den ich liebe, die Stadien sind voll. Aber rund ums Spiel hat sich viel verändert. Die Männer an der Spitze der Vereine sind andere geworden. Fußball ist keine Angelegenheit der "working class" mehr. Auch wenn das ganze riesige Geschäft, das damit gemacht wird, verächtlich ist, kann man das Spiel heute nicht mehr ohne das Geschäft haben. Wenn hundert Millionen Leute ein Spiel im TV sehen, dann ist es das, was heute den Fußball ausmacht. Was darunter leidet, ist die alte Identifikation von Menschen mit einem Team aus ihrer Lebenswelt. Niemand macht einen Versuch, das Spiel für die ursprünglichen Fans wieder zugänglicher zu machen. Dabei wächst das Geschäft seit dreißig Jahren beständig, und es müsste eigentlich Geld da sein.
Standard: Sie selbst treten in Werbespots mit jungen Stars wie Cesc Fàbregas auf. Ist das Bild vom lockeren Fußball am Strand, das dort gezeichnet wird, nicht einfach eine Illusion?
Cantona: Nein, ich glaube nicht. Wenn du jemand wie ich werden willst, dann spielst du einfach. Auch wenn du kein Geld hast oder keine Wohnung. Das Spiel bietet dir alle Möglichkeiten. Auf Sand entwickelt man ganz bestimmte Fähigkeiten, man braucht keine Schuhe, man lernt aber die Struktur des Spiels und seine Regeln. Es muss nicht schick sein, es geht um die Grundlagen. Das Ganze hat einen sozialen Effekt.
Standard: 1995 haben Sie im Stadion einen aggressiven Fan tätlich angegriffen und wurden danach acht Monate gesperrt. Wie kamen Sie über diese Zeit hinweg?
Cantona: Es waren neun Monate. Ich habe in dieser Zeit in meinem ersten Film gespielt ("Das Glück liegt in der Wiese" von Étienne Chatiliez, Anm.). Und ich habe mich, weil ich viel Zeit hatte, intensiv mit der Musik von Miles Davis und Chet Baker beschäftigt. Ich habe also selbst mit der Trompete begonnen. Es war frustrierend, denn ich war nicht gut. In "Looking for Eric" ist das ganz gut in die Geschichte integriert worden.
Standard: Wenn Sie im heutigen Weltfußball ein, zwei Spieler nennen müssten, die Sie bewundern: Wer wäre das?
Cantona: Ich nenne lieber zwei Trainer, keine Spieler: Alex Ferguson von Manchester United und Pep Guardiola vom FC Barcelona. Ich mag Ferguson, weil er offensiv und kreativ spielen lässt. In England sind die Leute Fans von ManU wegen dieses Stils. Der Stil von Barcelona ist ganz ähnlich. Die Devise ist: Genieß das Spiel. Gewinnen musst du es aber natürlich auch.
(DER STANDARD, Printausgabe, 5./6.1.2010)
Der Superstar als Kumpel aus der Nachbarschaft
Sympathische Sozialkomödie: "Looking for Eric"
Wien - Bei der Post in Manchester herrscht ein gutes Betriebsklima. Nach dem Dienst sitzen die Männer gern noch beisammen und tauschen sich über die neuesten Methoden der Lebenshilfe aus: bewusstes Atmen und so Zeug. Nur einer ist konsequent schlechter Laune, und das auch noch aus einem schwer nachvollziehbaren Grund: Eric (Steve Evets) trauert seiner großen Liebe Lily nach, die er vor einem Vierteljahrhundert (!) verlassen hat.
Eric braucht Hilfe. In seinem Zimmer hängt ein großes Poster von Eric Cantona, der eine große Held für die wahren Fußballfans in Manchester. Und dieser Eric Cantona tritt nun plötzlich leibhaftig in Erics Leben. Er wird sein Freund, er erklärt ihm, was es auf sich hat mit der männlichen Angst vor dem Versagen, mit dem Respekt vor sich selbst, mit der Taktik in der großen Krise.
Wenn ein Regisseur wie Ken Loach so eine Geschichte erzählt, dann steht kein großes Brimborium zu erwarten. Und so ist auch "Looking for Eric" eine ganz klassische Geschichte aus der englischen Arbeiterklasse geworden. Loach und sein Drehbuchautor Paul Laverty behandeln den sehr charismatischen Superstar Eric Cantona als einen Typen aus der Nachbarschaft. Er steht in "Looking for Eric" auch für den englischen Fußball vor dem Ausverkauf an globale Investoren, für eine spezifische Kultur des sozialen Zusammenhalts.
Das alles ist nicht frei von einem gewissen linken Populismus. Aber dieser Eric ist letztendlich ein so sympathischer Kerl (und seine Männergruppe bei der Post so herrlich exzentrisch), dass man ihnen jedes Wunder gönnt. Auch das eines Zusammenspiels mit Eric Cantona! (reb)
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Der Franzose Gilles Bourdos nähert sich in seinem Film "Renoir" der Spätphase des impressionistischen Malers traditionell, anekdotisch an: Charakterkopf Michel Bouquet verkörpert den Künstler, der durch ein Modell neue Kräfte schöpft
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Regisseur Bence Fliegauf behandelt in "Just the Wind" Übergriffe auf ungarische Roma. Darin baut er aus beiläufigen Beobachtungen eines gewöhnlichen Tages ein atmosphärisch dichtes, prämiertes Filmdrama
Southern Gothic als Marketing-Gehorsam: Der Fantasy-Teenie-Film "Beautiful Creatures"
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Verleihung am 20. März im Wiener Rathaus - Gespräch mit Alexander Horwath im Rahmen der Wiener Vorlesungen
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Schale Plastik-Fantastik: "Die fantastische Welt von Oz" mit James Franco
Mit "Leviathan" definieren Véréna Paravel und Lucien Castaing-Taylor den Dokumentarfilm neu: Der auf der Viennale mit dem STANDARD-Leserpreis prämierte Film führt in rauen, körperlichen Bildern eine grimmige Totalität von Mensch, Meer und Maschine vor Augen
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"Nerven Bruch Zusammen", der neue Dokumentarfilm von Arash T. Riahi, begleitet Frauen, die existenzielle Krisen gemeinsam meistern
Margarethe von Trotta hat der Philosophin Hannah Arendt ein filmisches Denkmal gesetzt, in dessen Mittelpunkt der Prozess gegen Adolf Eichmann steht
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Mehr als dreißig Jahre nach der ersten Bühnenversion kommt Erfolgsmusical jetzt ins Kino
Lasse Hallströms "Der Hypnotiseur" - und die weiteren Filmstarts der Woche im Überblick
Fünfter Auftritt eines Actionveteranen: Bruce Willis in "Stirb langsam - Ein guter Tag zum Sterben"
"Findet Nemo" nun in einer 3-D-Version und weitere Filmstarts der Woche
Der skrupellose Spekulant ist als Filmfigur wieder interessant geworden: Der junge US-Regisseur Nicholas Jarecki entwirft in seinem Thriller die spannende Charakterstudie eines Undurchschaubaren
Taylor Hackfords (Ein Offizier und Gentleman) Actionfilm mit Jason Statham in der Hauptrolle und weitere Filmstarts der Woche
Der französische Filmregisseur Pierre Schoeller verknüpft in "Der Aufsteiger" ("L'Exercice de l'état") das Leben eines Politikers mit den Machenschaften einer heutigen Mediendemokratie
Die Regiebrüder Paolo und Vittorio Taviani haben Häftlinge beim Shakespeare-Spielen begleitet
Naomi Watts in den Wellen von Juan Antonio Bayonas Tsunami-Katastrophenfilm "The Impossible"
Arnold Schwarzenegger kehrt für den Neo-Western "The Last Stand" als Sheriff auf die Leinwand zurück
Sherry Hormann Berliner Liebeskomödie "Anleitung zum Unglücklichsein" und die weiteren Filmstarts der Woche
US-Regisseurin Kathryn Bigelow erzählt in ihrem kontroversen Drama von der Suche nach Osama Bin Laden: Ein Film über die Verhärtung einer Heldin und ihres Landes
Merchandising-Produkte lösten Proteste aus, weil sie laut Bürgerrechtlern die Sklaverei verharmlosten
Steven Spielberg hat mit "Lincoln" kein staatstragendes Präsidentenporträt, vielmehr ein spannendes Lehrstück über politische Mehrheitsfindung gedreht. Daniel Day-Lewis begeistert in der Titelrolle des für zwölf Oscars nominierten Films
Kein Plot, kein Suspense. Da hilft selbst Ryan Gosling nicht. Ruben Fleischers Film erschöpft sich in den Oberflächlichkeiten edler Tücher. Der Rest ist Geballer
"The House at the End of the Street", ein durchwachsener Softhorrorfilm mit Jennifer Lawrence
Action mit Anliegen: Robert Zemeckis' Pilotendrama "Flight" mit Denzel Washington
"Quartett", das Regiedebüt von Dustin Hoffman - und die weiteren Filmstarts der Woche im Überblick
Mit "Der Fall Wilhelm Reich" widmet der österreichische Filmemacher Antonin Svoboda dem ebenso heftig verehrten wie verfolgten Grenzgänger Reich nun auch einen Spielfilm. Klaus Maria Brandauer verkörpert den Titelhelden
Eine Wal-Trainerin, die sich schwer verletzt, und ein Alleinerzieher, der sich durchboxt: Jacques Audiard lässt in "Der Geschmack von Rost und Knochen" zwei ungewöhnliche Charaktere aneinander Halt finden
Das Kinodebüt von Henning Backhaus, der an der Wiener Filmakademie bei Michael Haneke studiert, wirkt erzählerisch etwas unentschlossen
Der zweite Teil von Ulrich Seidls filmischer Trilogie über weibliche Glückssuchende und weitere Filmstarts der Woche
In Ben Lewins Film findet ein gelähmter Mann zu sexueller Erfüllung. Helen Hunt und John Hawkes zeigen in den Hauptrollen, dass es dafür Pragmatismus und Humor braucht
Der großartig übersteuerte neue Film von US-Regisseur David O. Russell ist eine als Liebesfilm getarnte Komödie
Krimiheld "Jack Reacher" debütiert im Kino. Mit Christopher McQuarrie ("The Usual Suspects") hat ein Drehbuchroutinier die Adaption besorgt, Tom Cruise legt den maulfaulen Einzelgänger aber allzu simpel an
Manuel von Stürlers Dokumentarfilm und weitere Filmstarts der Woche
Jan-Ole Gersters Film "Oh Boy" schickt einen netten Scheinstudenten durch die Berliner Erlebniswelt
Ang Lee hat aus Yann Martels Roman "Life of Pi" eine kitschige Wunderkammer des Kinos gebaut: In spektakulären 3-D-Bildern entwirft er eine Parabel übers Geschichtenerzählen
Die fesselnde Musiker-Doku "Searching for Sugar Man" begibt sich auf die Spuren des Detroit-Phänomens Sixto Rodriguez
Dan Bradleys Action-Trash-Remake "Red Dawn" - und die weiteren Filmstarts der Woche im Überblick
Ken Loachs erbaulich-simple Whisky-Komödie "The Angel's Share" wurde in Cannes mit dem Jury-Preis ausgezeichnet
Harald Friedls Dokumentarfilm "What Happiness Is" führt nach Bhutan
Das US-Cop-Drama "End of Watch" begleitet Jake Gyllenhaal und Michael Peña auf Streife durch das berüchtigte South Central L.A.
"Die Hochzeit unserer dicksten Freundin" / "Bachelorette" und die weiteren Filmstarts der Woche
Benh Zeitlins viel beachtetes Gegenwartsmärchen "Beasts of the Southern Wild" startet am Freitag in Österreichs Kinos
Der Dokumentarfilm "Trains of Thoughts" von Timo Novotny sieht und hört sich in sechs Metropolen in der U-Bahn um. Musik: Sofa Surfers
Die Kunst und die Stadt aus dem Blickwinkel einer neugierigen Flaneurin: US-Independent-Regisseur Jem Cohen hat einen schönen Film über (Wien-)Bilder gedreht, die über das Museum hinaus wirksam sind
Eine neue schwarze Komödie von Barbara Gräftner - und die weiteren Filmstarts der Woche
Peter Jackson hat nach "Herr der Ringe" die nächste Tolkien-Adaption in Angriff genommen
US-Schauspieler Paul Dano ist eines der ungewöhnlichsten Gesichter seiner Generation. In "Ruby Sparks" spielt er nun einen Schriftsteller, der sich in eine von ihm erfundene Frau verliebt. Porträt eines Mannes, der weiß, was er will
Martin McDonaghs Komödie "7 Psychos" - und die weiteren Filmstarts der Woche
Mehr als nur opulentes Ausstattungskino: "Anna Karenina" von Joe Wright gibt Tolstois russischem Liebesdrama eine surreale Dimension, die das Innerste gnadenlos an die Öffentlichkeit zerrt
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Clint Eastwood kämpft in Robert Lorenz' Sozialmärchen "Back in the Game" auch gegen den Lauf der Zeit
Die deutsche Antwort auf "Das Fest" von Thomas Vinterberg: "Was bleibt", der neue Film von Hans-Christian Schmid, setzt nicht auf die auffällige Geste, sondern auf die Kleinigkeiten, in denen sich für moderne Menschen das Schicksal erfüllt
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Hüseyin Tabaks sehenswerter Kinderfilm "Das Pferd auf dem Balkon" nach einem von Milan Dor geschriebenen Drehbuch
Holprig: Stefan Ruzowitzkys US-Thriller "Cold Blood" / "Deadfall"
Barbara Albert erzählt in "Die Lebenden" von einer jungen Frau, die sich in der Vergangenheit umsieht, um die Gegenwart besser bewältigen zu können
Pierce Brosnan in Susanne Biers "Love Is All You Need" - und die weiteren Filmstarts der Woche im Überblick
Vier Jahre nach seinem Leinwanddebüt geht das von Millionen Teenagern verehrte neuromantische Traumpaar Bella Swan und Edward Cullen mit "Breaking Dawn - Bis(s) zum Morgengrauen (Teil 2)" ins Finale
Dem iranischen Filmemacher Jafar Panahi ist es für 20 Jahre untersagt, in seinem Beruf zu arbeiten
Der österreichische Regisseur Florian Flicker stellt mit "Grenzgänger" seinen neuen Kinofilm vor: eine Dreiecksgeschichte nach klassischem Vorbild
Tom Tykwer hat "Cloud Atlas" mit den Geschwistern Wachowski ("Matrix") inszeniert. Der deutsche Filmemacher übers Regieführen zu dritt im 24. Jahrhundert
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Charmanter US-Film: "The Perks of Being a Wallflower" / "Vielleicht lieber morgen"
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Oliver Stone malt sich in seinem markigen Thriller "Savages" eine comichaft übersteigerte Variante des Drogengeschäfts aus. Mit der Realität hat das wenig zu tun, Spaß bereitet es trotzdem
"96 Hours - Taken 2" mit Liam Neeson und weitere Filmstarts der Woche
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In "Abraham Lincoln: Vampirjäger" wird der 16. Präsident der Vereinigten Staaten mit der Axt auf den blutsaugenden Plantagen-Adel losgeschickt. Ein unentschiedener Blockbuster zwischen Kostümklamotte und Metzelfilm
Programmierer als "Poeten", Microsoft als "espritloser" Branchenriese: Ein Jahr nach seinem Tod kehrt Apple-Vordenker Steve Jobs mit einem Interview aus dem Jahr 1995 zurück - auf die Kinoleinwand
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In der sehenswerten Marlen-Haushofer-Verfilmung "Die Wand" verkörpert Martina Gedeck eine Frau, die in der Natur ihre Instinkte wiederentdeckt
Ed Moschitz hat für seinen Dokumentarfilm "Mama illegal" drei Frauen sieben Jahre als illegale Arbeitskräfte im Ausland begleitet
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Wenn jeder zum möglichen Schuldigen wird: Der Filmemacher Michael Palm beschäftigt sich in seinem dokumentarischen Filmessay "Low Definition Control" damit, wie optische Verfahren zunehmend unsere Leben regulieren
"Bombay Beach", eine US-Doku mit lyrischen Qualitäten - und die weiteren Filmstarts der Woche im Überblick
"Wie beim ersten Mal": Meryl Streep und Tommy Lee Jones leiden als entfremdetes Leinwandpaar
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Der Animationsfilm "Chico & Rita" erzählt mit klassischer Zeichentechnik ein Liebes-Melodram im Takt des Latin Jazz
Im Sequel der populären Agentenfilmreihe "Das Bourne Vermächtnis" übernimmt Jeremy Renner die Rolle des gehetzten Helden. Der US-Schauspieler über Verletzbarkeit, Genrevorbilder und bevorzugte Rollen
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Ein skandalumwitterter Literaturklassiker erfährt derzeit im Kino eine sehenswerte Neudeutung: "Lady Chatterley" von Pascale Ferran
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Der österreichische Filmemacher Erwin Wagenhofer begibt sich in seinem neuen Dokumentarfilm "Let's Make Money" auf die Spur des Geldes im weltweiten Finanzsystem
Der japanische Filmstar Ken Watanabe über die Arbeit mit Clint Eastwood an "Letters from Iwo Jima"
Clint Eastwoods jüngstes Meisterwerk "Letters from Iwo Jima" wird zu Recht allerorten als großer Kriegsfilm gewürdigt
Paul Rosdys österreichischer Dokumentarfilm "Der letzte Jude von Drohobytsch"
Ralf Westhoffs Komödie "Der letzte schöne Herbsttag" - und die weiteren Filmstarts der Woche im Überblick
Ein beklemmendes Kammerspiel, das versucht nachzubilden, wovon man sich nur schwer ein Bild machen kann
Hans-Christian Schmids "Lichter" erzählt von kleinen Fluchten und großen Hoffnungen an der deutsch-polnischen Grenze
Neuer Film von Aki Kaurismäki: "Lichter der Vorstadt" nimmt auf Chaplin und "City Lights" Bezug und setzt auf schmucklose Erzählkunst
Prädikat antiwissenschaftlich: P. A. Straubingers Dokumentarfilm über das Pseudo-Phänomen "Lichtnahrung"
"Liebe auf den zweiten Blick" mit Dustin Hoffman und Emma Thompson - Dazu: die weiteren Kinostarts der Woche
Wie gehen Nachkommen von NS-Tätern mit der familiären Vergangenheit um? "Liebe Geschichte" von Klub Zwei liefert Anschauungsmaterial zu einem so schwierigen wie notwendigen Prozess der Aufarbeitung
Rasante Fahrt, sanfte Landung: Das Kurzfilm- Programm "Liebe ist was anderes" kombiniert Virgil Widrichs Animation "Fast Film" mit vier Spielfilmen
Überall waltet die Schwerkraft des Zufalls: "Die Liebenden des Polarkreises"
"Lieber verliebt" mit Catherine Zeta-Jones und die weiteren Filmstarts zu Neujahr
Maria Schraders Regiedebüt nach dem Roman der israelischen Autorin Zeruya Shalev - Mit Gewinnspiel
"Das Lied von den zwei Pferden" - und die weiteren Filmstarts der Woche
"The Life and Death of Peter Sellers" - Ein eher nicht soo gutes BioPic ab Freitag im Gartenbau Kino
Globalisierung am Beispiel von Jamaika: Stephanie Blacks Dokumentarfilm "Life and Debt"
Nach langer Wartezeit kommt nun der Film von US-Regisseur Wes Anderson ins Kino: "The Life Aquatic With Steve Zissou" entpuppt sich als liebevolle, verschrobene Bastelarbeit
Alan Parkers "The Life of David Gale"
"LXG", die schick abgekürzte "Liga der außergewöhnlichen Gentlemen" - die neue Superheldenliga fürs Kino
Der bisher düsterste Film des schwedischen Regisseurs Lukas Moodysson: das Sozialdrama "Lilja 4-ever"
Das neueste Zeichentrick- Abenteuer des Disney-Konzerns, ist erfrischend anders als die üblichen Heile-Welt-Fantasien
Lektion für aktuelle Rechtsverdrehungen: Robert Redford erzählt in seinem gediegenen Geschichtsdrama "Die Lincoln Verschwörung" von einem Sündenfall in der US-Politik
Michael "Bully" Herbig versucht sich erstmals an einem computeranimierten Film: Nach Vorbild der Pixar-Arbeiten wird ein Stück deutsch-österreichische Mythologie zur zotigen Revue
Eindringliche Einblicke in den Alltag junger Flüchtlinge: Nina Kusturicas "Little Alien"
Ein subtiler Thriller als Drama vergeblicher Ausbruchsversuche aus Beschränktheiten und Konventionen des US-Kleinbürgertums
Der sympathische Film "Little Miss Sunshine" inszeniert von Jonathan Dayton und Valerie Faris, ist in vieler Hinsicht eine typische US-Indie-Komödie
Adam Sandler als "Little Nicky"
Mehr als Ethno-Folklore: der Festival-Erfolg "Live aus Peepli" - und die weiteren Filmstarts der Woche
Sophie Marceau als Mutter eines Teenagers in der Komödie "LOL" - Dazu: die weiteren Kinostarts der Woche - mit Video
Brillante Mendozas beeindruckendes Sozialdrama "Lola"
Standard-Leserjury-Preisträger der letztjährigen Viennale "Long Way Home" im Votiv Kino
Heinz Emigholz' Film über Adolf Loos ist ein kontemplativer Spaziergang durch Architektur
Dan Avereys Video "Loose Change" wurde ein veritabler Underground-Hit
Dr. Seuss' ökologiebewusste Parabel "Der Lorax" als grelle 3-D-Animation - und die weiteren Filmstarts der Woche im Überblick
Im neuen Film der Brüder Jean-Pierre und Luc Dardenne, sucht eine Frau ihren Platz in Europa: eine Moritat über Grenzen, die auch durch Körper verlaufen
"Los Refrigeradores: Heiße Nächte - Kühle Schränke" und die weiteren Filmstarts der Woche im Überblick
"Lost and Found", ein fiktiver Tagebuchfilm von Caspar Pfaundler aus Taipeh
Der Film der chinesischen Regisseurin Li Yu erzählt eine Geschichte in einer Gesellschaft des rasanten ökonomischen Wandels - das gefällt dem offiziellen China gar nicht
Sofia Coppola, für ihren "Lost in Translation" gerade mit Preisen und Nominierungen überhäuft, im STANDARD-Interview
Liebevoll ausgestaltetes Zeichentrickabenteuer: Eine Heldin aus dem Kinderfernsehen kommt bei uns ins Kino
"Louise Hires a Contract Killer", ein bitterböser Antwortversuch auf die drängendsten Fragen in Zeiten der globalen Wirtschaftskrise
Die Filmemacherin Jessica Hausner hat eine Parabel über Hoffnungen und Glücksversprechen gedreht - im STANDARD-Interview
Valerie Breimans "Love & Sex"
Eine Romantic Comedy von Alek Keshishian, in vieler Hinsicht zeitlos - Dazu: die weiteren aktuellen Kinostarts
Otto Tausig verkörpert in Jan Schüttes Komödie einen rüstigen Schwerenöter, der Frauen immer noch zu betören weiß
Der japanische Regisseur Sion Sono breitet ein furioses vierstündiges Drama rund um Religion, Kult- und Liebespraktiken aus – und durchkreuzt dabei diverse Stile
"Love The Hard Way": Adrien Brody in Peter Sehrs mittelprächtiger New-York-Story
"Patchwork, das liegt mir" Jessica Hausner über ihr erfolgreiches Spielfilm- Debüt
Der junge deutsche Regisseur Henner Winckler erzählt in seinem zweiten Spielfilm eine einfache Geschichte vom Erwachsenwerden
Jennifer Decker, Ray Fearon sind "Lulu & Jimi"
Raoul Pecks dramatisierte Geschichtslektion
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