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"Bock for President" - der Film

Eva Tinsobin, 4. Jänner 2010, 13:45
  • Bock bei der Arbeit: "Ich kann die doch nicht einfach auf der Straße lassen, das geht doch nicht."
    foto: stadtkino wien

    Bock bei der Arbeit: "Ich kann die doch nicht einfach auf der Straße lassen, das geht doch nicht."

Stadtkino Wien und derStandard.at laden zur Premiere der Kino-Dokumentation "Bock for President" am 14. Jänner um 20:30 Uhr. Echte Bock-Fans haben die Chance auf Tickets für die ultimative Film-Präsentation

"Bock ins Häfen!", "reine Polemik", "eine wunderbare Frau...", "danke, Ute Bock" - die Emotionen im Forum im Ute Bock-Blog auf derStandard.at gingen hoch, wenn die Flüchtlingshelferin über ihren Alltag berichtete.

Houchang und Tom-Dariusch Allahyari haben Ute Bock zwei Jahre lang mit der Kamera begleitet. Ergebnis ist die Kino-Dokumentation "Bock for President".
Nach einer im November kurzfristig anberaumten Premiere im bestreikten Audimax der Uni Wien mit minutenlangen Standing Ovations läuft das Filmporträt der couragierten wie umstrittenen Wiener Flüchtlingshelferin Ute Bock nun regulär in Wien an. derStandard.at und das Stadtkino Wien laden Sie am 14. Jänner um 20:30 Uhr zur LeserInnenpremiere ins Stadtkino Wien

Das Leben der Frau Bock

"Bock for President" zeigt die couragierte Aktivistin in ihrem Engagement für Asylwerber und in ihrem Privatleben, das - wie könnte es anders sein - von ihrer Arbeit geprägt ist.
Die filmische Annäherung lässt Bocks Klienten zu Wort kommen, die durch jedes soziale Netz fallen und für die sich keine Stelle zuständig fühlt. Hinter den "Asylanten" werden Menschen sichtbar, die ohne das Engagement der pensionierten Erzieherin auf der Straße sitzen würden. 

Bock bietet mehr als 300 Menschen aus Tschetschenien, Nigeria, Iran, Afghanistan und anderen Krisenregionen der Welt in rund 60 Wohnungen Unterkunft und Essen. Zusätzlich hat sie für mehrere hundert (abgewiesene) Asylwerber, die keine staatliche Unterstützung erhalten und auch nicht arbeiten dürfen, eine Meldeadresse und juristische Beratung organisiert, die ihnen die Fortführung des Asylverfahrens ermöglicht.
Im Vereinslokal im Karmeliterviertel des zweiten Bezirks erhalten die Bedürftigen unter anderem Lebensmittel, Rechtsberatung, Kleidung, Deutschkurse, Unterstützung bei Amtswegen oder Adressen für Schlafmöglichkeiten.

Öffentliche Person

Die Flüchtlingshelferin ist eine öffentliche Person, die mit Originalität und notwendiger Härte, in jedem Fall aber mit höchstem persönlichem Einsatz, das von ihr begründete soziale System am Laufen hält. Arbeit und Privatleben sind bei Ute Bock nicht zu trennen. So übernachtet sie regelmäßig auf einem Klappbett in den Vereinsräumlichkeiten.

Überraschungen

Der Film hält auch für all jene, die Bock bereits zu kennen meinen, Überraschungen bereit. Wenn die Allahyaris versuchen, hinter die Motive der 67-Jährigen zu kommen, äußerst sich das zuweilen in tragik-komischen Ergebnissen: Bock war für ihren Vater - einen Nazi-Sympathisanten - "immer die Dumme" und zahlt es mit ihrem Engagement für Ausgegrenzte dem Verstorbenen, den sie "auf einer Wolke" sitzen sieht, durchaus ein wenig heim. Vor allem in Gesprächen mit Schwester und Katze öffnen sich intime Einblicke hinter dem herben Schmäh, mit dem sich die 67-Jährige über den Alltagsfrust hinweg rettet. Und auch das will der Film vermitteln: Nicht die Trostlosigkeit der Situation soll im Vordergrund stehen, sondern die Möglichkeiten des Handelns. Statement der Regisseure: "Die Zuschauer sollen das Kino inspiriert und nicht deprimiert verlassen."

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Was ich an Frau Bock so bewundere:

Eigentlich ist das alles zu viel, zu groß, zu schwer für sie. Aber sie sagt nicht "das kann ich nicht" sondern "irgendjemand muss es tun" und sie tut es.
Für uns sollte gelten: Bier trinken allein genügt nicht.

Wenn die kandidiert, dann muss sich der Heinzi warm anziehn!

Leider nein.

Oder glauben Sie wirklich, dass Menschen wie Frau Bock in unserer Gesellschaft mehrheitsfähig sind?

Die gute Nachricht ist, dass es Menschen wie Frau Bock gibt.

Die schlechte Nachricht ist, dass es Gesellschaften gibt, die Menschen wie Frau Bock bitter nötig haben.

Präzise formuliert.

Und der Beweis geführt, dass Frau Bock eine Ausnahme ist.
Die Regel ist die egoistische, ausländerfeindliche, feige Neidgenossenschaft. Unter dem Deckmantel von "Sicherheit und Selbstschutz" werden die Schwächsten der Armen drangsaliert. Und dann ist man auch noch stolz darauf und rühmt sich dessen.

Wozu gehören Sie,

liebe Erika Rothen?

tritt die Dame an?

meine Stimme hat sie.

Es lebe Ute Bock!



http://www.youtube.com/watch?v=MtksPJ3HKKg


Als ob Österreich sich die AsylantInnen nicht leisten könnte...


An alle KritikerInnen:

Ich jedenfalls bin froh, dass die Leut' zu uns her flüchten und nicht wir wo andershin... etwa nach Tschetschenien, Georgien oder in ähnliche paradiesische Fleckchen...


Genau das ist es...

langsam können wir sie uns wirklich nicht mehr leisten, das bekam ja auch schon Frau Bock zu spüren...

Wir können doch nicht die ganze notleidende Welt bei uns aufnehmen, dazu sind wir ein zu kleines Land.

Es geht, wenn wir aus Asylanten Mitmenschen machen.

Von 16.000 Asylantragsstellern waren im Vorjahr nur 600 berechtigte Ansucher. Man muß diesen Asylmißbrauch abstellen. Sollen doch diese Menschen als normale Zuwanderer zu uns kommen!

und das dürfen sie??????

Klein

sind nur Ihr Herz und Ihr Hirn.

Hirn? Na dann überlegen Sie doch einmal,

wo das Ganze hinführt!

Zu einer lebendigen Gesellschaft, wie sie seit tausenden Jahren bei uns existiert und uns zu einem der reichsten Länder gemacht hat.
Alles andere wäre lebendig begraben oder Museum.

Zu einem ausfinanzierten Pensionssystem,

zu Pluralismus. Humanität, Völkerverständigung, zivilisatorischer Evolution...

...um nur einige Vorteile zu nennen.

Das sind keine Vorteile sondern Träumerei

Ja, und alle anderen, die nicht so denken sind Nazis

aber die Bevölkerung kann nicht ewig wachsen, und die Arbeitsplätze werden rapide weniger, Arbeitslose mehr und mehr, und das Pensionssystem ist in dieser Form ohnehin nicht aufrecht zu halten, und wie soll man sich mit den Menschen unterhalten, wenn sie sich nur unter Ihresgleichen bewegen und gar nicht unsere Sprache lernen wollen. Doch Sie mögen in einem vornehmeren Bezirk wohnen und sehen nicht, wie es woanders zugeht. Mit Gebildeten habe ich auch keine Probleme, egal woher sie kommen, doch schauen Sie einmal in die weniger reichen Bezirke.

Als " Nazi" habe ich Sie keineswegs bezeichnet!

Herz- und hirnlose Gestalten kommen in allen Variationen vor - siehe Niessl.

Die Arbeitsplätze werden mehr, wenn die Bevölkerung wächst. Deshalb brauchen wir mehr Bevölkerung. Nicht unendlich mehr, zugegeben, aber 4-5 Millonen Zuwachs wären sehr gut.

Ich wohne 2 Häuser weiter von einer Asylantenunterkunft, und ja, das ist ein vornhemer Bezirk, weil gute Menschen in ihm wohnen.

Bildung gibt es in verschiedenen Formen. Herzensbildung ist die edelste.

Denken Sie mal darüber nach, wie man mit Aufgeschlossenheit, Güte und Toleranz glücklich werden kann, anstatt unglücklich mit ressentiments und Ängsten. Lesen Sie dazu das Höhlengleichnis Platos.

Das sind mir ja schöne Träumereien! ;-)

Wir haben bald 500.000 Arbeitslose, hoffentlich werden es nicht noch mehr, es wird ja bald nicht mehr wertgeschöpft sondern nur mehr dienstgeleistet - besonders in Sozialberufen, was zwar gut ist, aber eben keine Wertschöpfung bringt, woher sollen wir in Zukunft denn das Geld nehmen? Fast mein ganzes Leben waren wir 7 Millionen, bald 8,5 und es wird eng - Ihre Vorstellungen sind etwas absurd, würde ich sagen! Und hören Sie mit Ängsten auf, die Sie Anderen einreden wollen, und sehen Sie die Sache endlich realistisch und nicht ideologisch!

Sie wissen aber schon, dass es 14 Metropolen gibt, die mehr als 8 Millionen Einwohner haben. Da ist schon noch etwas Platz in Österreich.

Na gut, ich anerkenne Ihr Bemühen;

es reicht halt intellektuell nicht, um über den Tellerrand hinauszublicken.

Sie bestätigen meinen vorigen Verdacht, dass Sie von Ressentiments und Ängsten paralysiert sind; das hat mit der Realität natürlich rein gar nichts zu tun.

Kleine Denkhilfe:
Vor 1618 lebten auf dem Gebiet des heutigen Ö ca. 2 Mio. Menschen, es herrschte quasi Vollbeschäftigung. Nach 1648 lebten auf demselben Gebiet nur noch 1,2 Mio., davon gut ein Viertel arbeits- und brotlos.

Sie würden daraus schließen, dass 1,2 Mio. Menschen in Österreich zu viel sind für Vollbeschäftigung, oder?

Also, spinnen Sie Ihre abstrusen Gedankenbilder ruhig weiter, Sie sind in zahlreicher Gesellschaft. Nur: Nobelpreis sollten Sie sich für Ihre Theorien keinen erwarten.

und zu einer positiven demographischen Entwicklung.

"Dämlicher Personenkult.
Selber machen. Fan sein heißt nicht mitzudenken und mitzuarbeiten."

(würde ich an Stelle von Frau Bock sagen)

So wich ich die Ute Bock einschätze:



Das ist ihr wohl recht wurscht.

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