USA weiten Einsatz von Nacktscannern aus

04. Jänner 2010 10:32

Seit Montag müssen alle Passagiere, die in die USA fliegen, mit dem Abscannen oder gründlichem Abtasten rechnen

Zehn Tage nach dem vereitelten Flugzeuganschlag von Detroit weiten die USA den Einsatz von Nacktscannern aus. Ab Montag müssen alle Passagiere, die in die USA fliegen, mit dem Abscannen oder gründlichem Abtasten rechnen, erklärte die US-Flugsicherheitsbehörde (TSA) am Sonntag. Personen, die aus bestimmten Staaten einreisen wollten, würden verschärft gescannt.

Nigeria, Jemen, Pakistan, Kuba, Iran, Sudan, Syrien, Afghanistan, Libyen und Somalia

Für Reisende aus 14 terrorverdächtigen Ländern seien die Durchsuchungen des Handgepäcks obligatorisch. Zu diesen Ländern zählen unter anderen Nigeria, Jemen, Pakistan, Kuba, Iran, Sudan, Syrien, Afghanistan, Libyen und Somalia. Die Regierung von US-Präsident Obama habe darüber am Sonntag alle Fluglinien informiert, meldeten US-Medien. Die Sicherheitsvorschriften infolge des vereitelten Anschlags auf eine US-Passagiermaschine am 25. Dezember sollten ab Mitternacht (Ortszeit) in Kraft treten. Wie die Behörde weiter bekanntgab, müssen sämtliche Passagiere aus dem Ausland mit zusätzlichen Gepäckkontrollen nach dem Zufallsprinzip rechnen.

Auch Großbritannien will Reisende an Flughäfen künftig mit Körperscannern durchleuchten. Die Scanner sollten schrittweise eingeführt werden, sagte Premierminister Gordon Brown am Sonntag in einem BBC-Interview. Auch Transitreisende an britischen Flughäfen sollten besser kontrolliert werden. "Wir haben erfahren, dass es neue Waffen gibt, die Al Kaida benutzt", sagte Brown mit Blick auf das Terrornetzwerk. Darauf müsse entsprechend reagiert werden.

Beherzte Mitreisende und Besatzungsmitglieder überwältigten ihn

Am ersten Weihnachtsfeiertag hatte ein 23-jähriger Nigerianer vor der Landung eines US-Flugzeugs in Detroit versucht, einen Sprengsatz zu zünden. Beherzte Mitreisende und Besatzungsmitglieder überwältigten ihn. US-Präsident Barack Obama steht wegen des Anschlagversuchs unter massivem innenpolitischen Druck. Zu dem vereitelten Anschlag hat sich der Al-Kaida-Ableger im Jemen im Internet bekannt. (APA)

 

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10 Postings
desserts stressed
05.01.2010 08:59
zeit wirds...

daß die sicherheit an den flughäfen massiv angehoben wird.

Sobald jemand draufkommt, daß textilien auch chemikalien beinhalten könnten, die gaaanz extrem gefährlich sind, wird an den Flughäfen dann eigene orangene Overralls ausgegeben (stören sie sich nicht an dem "guantanamo-aufdruck"- die waren günstig zu haben).

Und wenn jemand dran denkt, daß böse Terroristen auch Bomben schlucken können, sollten auch gleich Magen- und Darmspiegelungen durchgeführt werden.

Und Vorsicht vor möglichen, explodierenden Bomben in den Zähnen- Also Gebiss rausnehmen.

Hauptsache zu unserer eigenen Sicherheit! Da werden wir doch keine Kosten scheuen, oder?

Achja.Für all jene,die es nicht verstehen:
http://tinyurl.com/b2rth

:-/


Paolo64
05.01.2010 08:51
Wieso werden nicht die Toiletten in den Flugzeugen videoüberwacht...

... immerhin hat dort der Verbrecher den eingenähten Sprengstoff aus seiner Unterhose herausbefördert... Ach ja, ich vergaß.. es geht ums Geschäft

bob langer
04.01.2010 23:42
ist ja

ein witz wenns net so traurig wär

die usa schreibt der ganzen welt vor, dass diese kasteln gekauft werden, wo ganz zufällig L3 aus den usa der einzige hersteller ist der von der FAA lizensiert wurde.

ein schelm wer dabei böses denkt


mein vorschlag

wie bei der elal sollen die amis ihre flüge selber kontrollieren auf eigene kosten
warum soll ich , wenn ich innerhalb der eu zb fliege, mit meinen gebühren den schexxx den die amis für sich selber wollen, mitfinanzieren?
nicht einzusehen

es geht nur um € und um die gängelung, dass die amis der welt wieder mal vorschreiben was diese für sie zu tun haben

selber sinds zu deppert, der vater hats gemeldet, sie habens versaut. so schauts aus!!!
obama keinen deut besser als george w.

Captain Smoker
04.01.2010 20:21

Im Jamba-Sparabo gibt es die sicher eh im Mengenrabatt...

tsiehtaer
04.01.2010 19:45

oh he der hat ne kanone in der hose

iohui
04.01.2010 18:15
na endlich. die exhibitionisten konntens ja schon kaum mehr erwarten.

die stellen sich jetzt 3x an.
für finger in den a. gibts auch jede menge liebhaber. also, nur zu!

ich will ein nacktgescanntes foto von obama und gordon brown. kann das bitte jemand für mich checken? das steck ich mir dann in die hose und bin vor terror geschützt. hahaha....

Informationer
04.01.2010 15:56

Den Unterhosenbomber, der seine Unterhose angezündet hat, als Vorwand für die nun doch Einführung der früher verpönten Nacktscannern zeigt doch wie scheinheilig hier argumentiert wird. Es ist doch sowieso Fakt, die Terrorgefahrt ist immens! Zum Glück gibts tausend Möglichkeiten solche Sicherheitsvorkehrungen zu durchbrechen. Ich würde die einfachste Methode wählen. Eine Boden-Luft Rakete auf eine Flugzeug abfeuern, die Amis oder die Chinesen verticken davon eh genug,

Vorratsdatenspeicherung = Verfassungswidrig!
04.01.2010 15:22
das ist alles inszeniert

um die (total)überwachung und die einschränkung der grundrechte der Menschen mit "antiterror" zu begründen.

Mathias
 
07.01.2010 13:55
mit "antiterror" zu begründen

So funktioniert es 1:1 in dem "Handbuch für angehende Überwachungsstaaten" 1984 - ich benenne es jetzt so, weil sich scheinbar wirklich Politiker davon so sehr inspirieren lassen.

Leider hat keiner "Farm der Tiere" gelesen. Dort würden die sich sicher "nicht" erkennen ;-)

PS: gab es nicht auch im 3. Reich und in der Sovjetunion gewisse Gesetze, die auf Antiterror begründet waren?

jos
04.01.2010 11:54

Diese angeblichen Sicherheitsrozeduren musste der niederländische Passagier, welcher den Attentäter stoppte, auch über sich ergehen lassen - und dafür bezahlen.
Was kommt nach den Nacktscannern?
Die Endoskopsonde in den Allerwertesten?
Es gab ja bereits Attentate mit Sprengstoff, welches der Täter nach Art der Drogenschmuggler im Körper hatte.

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