Obama und der Terrorismus

Härte für Washington

3. Jänner 2010, 18:05

Obama ist schon in seiner Wahlkampagne als Falke in Sachen Terrorismus aufgetreten

Ausgerechnet Dick Cheney! US-Präsident Barack Obama musste sich nach dem vereitelten Terroranschlag auf Flug 253 vom früheren republikanischen Vizepräsidenten und Folterapologeten vorwerfen lassen, dass er die Terrorismusgefahr nicht ernst genug nehme. Cheney und seine Republikaner überschlugen sich am vergangenen Wochenende mit Wortmeldungen darüber, dass Obama "soft on terror" sei. Das Ziel war klar: Der Vorfall in Detroit soll Obama politisch so schwer wie möglich schaden.

Aber tut er das tatsächlich auch? Auf den ersten Blick nicht. Denn die Vorwürfe sind, freundlich formuliert, völlig hirnverbrannt. Obama ist schon in seiner Wahlkampagne als Falke in Sachen Terrorismus aufgetreten. Zuletzt hat er die Terrorbedrohung als Hauptgrund dafür vorgebracht, die US-Truppen in Afghanistan aufzustocken. Anschlagsversuche wie jener von Detroit spielen dem Präsidenten eher in die Hände, weil sie seine Pläne stützen.

Diese "kostenlose Warnung" (The Times) mochten andere brauchen, nicht Obama. Was Amerikaner und auch Briten in ihrer Antiterrorkooperation im Jemen und in Somalia dagegen realisieren müssen, ist: Islamistische Terroristen sind da wie dort nicht bloß mit Waffen zu bekämpfen, vielmehr könnten Programme nützen, die den gesellschaftlichen Einfluss etwa saudisch-wahabitischer Gruppen zurückdrängen. Um das politisch durchzusetzen, dürfte ein US-Präsident allerdings nicht "soft on Washington" sein. (Christoph Prantner, DER STANDARD, Printausgabe, 4.1.2010)

freedom7
00
23.1.2010, 19:50
Sie hofft, dass China den USA die 250-400 Milliarden

an Schulden erlässt!!!

Viper001
71
Sie haben da was


durcheinandergebracht, Herr Prantner.

Die Kritik an Washington richtete sich nicht dagegen, DASS eine Terroranschlag wieder einmal versucht wurde...das war war zu erwarten..

Die Kritik richtet gegen die wirklich hirnverbarnnten Aussagen von Teilen der Obama Administration dazu ..

(Napolitano, Brennan etc etc) und dagegen, dass der President selbst fast eine Woche Nachdenkpause brauchte, bevor er den Terrorangriff als solchen von al-qaeda iniziert verstand..

Karl Labruni
00
Natürlich...

... Bush hätte keine Sekunde nachdenken müssen um zu wissen wer hinter einem Anschlag steckt. Warum wohl?

Viper001
10
No, erklären's uns


das mal bitte mit dem "Warum wohl"..genau bitte..

lessismore
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Die Kritik KOMMT von den Leuten, die viele, viele ausdrückliche Warnungen vor 9/11 erhielten, und sie ignorierten (oder Schlimmeres).

JonBut
00

Wer einen Fehler gemacht hat, mag dabei dumm gewesen sein.
Wer denselben wiederholt, ist es aber zu 100%.

Viper001
10
Sorry, ja


da muss mir was entgangen sein..

Mir war nicht bewusst, dass die Obama Administration letzte Woche auch von Bill Clinton kritisiert wurde..

Da haben Sie schon Recht, der bin Laden hat unter der Clinton Administration ganze US Botschaften in die Luft gesprengt, Schiffe etc etc

Der Clinton war aber im Ovarium, ah sorry, Oval Office anderwertig beschäftigt..

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