"Google Phone" noch vor der Veröffentlichung geknackt

Andreas Proschofsky, 03. Jänner 2010 14:45
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    Foto: engadget

    Mittlerweile hat auch das Tech-Blog Engadget ein Nexus One in die Finger bekommen, im Hintergrund eines der animierten Wallpapers

Superboot erlaubt vollständigen Root-Zugriff - Engadget bekommt das Nexus One vorab und veröffentlicht neue Bilder und Video

Tröpfchenweise sind in den letzten Wochen konkrete Informationen zum "Google Phone" an die Öffentlichkeit gelangt. Mittlerweile dürfte über das Nexus One bereits so ziemlich alles bekannt sein - vom Preis über die Hardwareausstattung bis zu den Softwareneuerungen in Android 2.1- dies obwohl die offizielle Präsentation erst in wenigen Tagen (am 5. Jänner) erfolgen soll.

Superboot

An dem Gerät interessierte KonsumentInnen dürfen sich nun aber über einen weiteren Bericht freuen: So wurde das Nexus One bereits vorab geknackt, ein kleiner Hack erlaubt vollständigen Root-Zugriff. Um dies zu erreichen kommt ein eigenes Boot-Image namens "Superboot" zum Einsatz, der zugehörige Vorgang wird in einem Foren-Eintrag beschrieben.

Zweifel

Auch wenn mittlerweile bestätigt ist, dass dieser Trick mit den an die Google-Angestellten vor einigen Wochen verteilten Geräten funktioniert, bleibt doch abzuwarten, ob dies auch beim fertig ausgelieferten Nexus One der Fall sein wird. Ein weiterer Android-Entwickler äußert jedenfalls per Twitter ernsthafte Zweifel an, endgültige Klarheit sollte es dann aber wohl ohnehin in wenigen Tagen geben.

Tests

Unterdessen werden die reihenweise verschwommenen Videos des Nexus One langsam durch etwas professionellere Aufnahmen ersetzt. So hat das Tech-Blog Engadget offenbar als erste größere Seite ein eigenes "Google Phone" in die Hände bekommen und umgehend einen ersten Eindruck - samt Video - publiziert.

Einschätzung

Dabei zeigt man sich durchaus von dem Gerät angetan, vor allem die Verbesserungen am Interface und die hohe Geschwindigkeit erwähnt man positiv an. Allerdings wird auch kritisch angemerkt, dass selbst Android 2.1 in Interface-Fragen noch nicht mit der User Experience eines iPhones oder des Palm Pres mithalten können. Mehr Infos will man in Kürze in einem ausführlichen Test nachliefern. (apo, derStandard.at, 03.01.10)

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Posting 1 bis 25 von 53
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Der Eierbär
04.01.2010 17:53

mich irritiert ein bisschen warum google ein gerät nexus nennt........... wenn man warzone 2100 kennt.

...mit einem Trojaner dafür sorgt, dass Nexus die Kontrolle über fremde Einheiten übernimmt...

Lass ma bitte die Kirchen amoi im Dorf...
09.01.2010 17:15

wer kennt schon warzone 2100?

suka
05.01.2010 10:07

Dir ist aber schon klar, dass der Begriff nicht in Warzone 2100 erfunden wurde? (und wohl auch kaum dadurch für die breite Masse geprägt ist)

TheAgelessStranger
04.01.2010 15:12
egal was noch kommt...

...alles sieht wie das iphone aus...

Dopplereffekt
04.01.2010 16:31

Und das iPhone sieht wie ein Palm aus. Und der Palm sieht wie ein kleiner Newton aus.

KunstkommtvonKunst
04.01.2010 10:51
2 Fragen:

1) Hat das Ding GPS?

2) Stimmt es dass Android gar nicht so offen ist sondern nur den Linux-Kernel verwendet? Das Gerät von Nokia (Memo?) soll offener sein ...

xapient
04.01.2010 22:16

http://mer-l-in.blogspot.com/2009/11/a... linux.html

vl. hilft das weiter.. die slides geben genau auskunft über die beweggründe der aussage..

babigabe
 
04.01.2010 11:54

Definiere offen..

Android ist Open Source, in dem Sinn ist es genau so offen wie der Linux-Kernel selbst, wenn auch unter einer anderen Lizenz (Apache statt GPL).

Existierende Linux-Programme laufen nicht so leicht darauf, in dem Sinn ist es vielleicht weniger offen, siehe Kommentar von AndiTheBest.

Sir Harry....
04.01.2010 11:50
Wenn ich die Frage nach der "Offenheit" lese...

... entsteht bei mir unwillkürlich der Eindruck, dass jeder Smartphone-Besitzer neben einem Iformatik-Studium auch die Absicht hat, sein Leben der Entwicklung der Applikationen für diese Geräteklasse widmen will.

Übrigens: die meisten Applikationen gibt es in der Computerwelt nicht für die völlig offene Systeme, sondern für die völlig geschlossene.

Ich sage nur MacOS, Windows.

Ihr wollt doch nicht ernsthaft die Entscheidung über den Kauf eines Smartphones von dem Grad der Offenheit der darauf laufenden Software machen, oder?

Kris99
04.01.2010 23:39
nicht alles was hinkt ist ein Vergleich...

wenn du Software an den (Privat-)Mann bringen willst würde ich dir schwer empfehlen auf Windows zu setzen.

Bei Handies ist das etwas anders, weil hier deutlich mehr OS um die Vorherrschaft rittern. Da ist es eine einfache Gleichung: Verbreitung des OS + Offenheit (= Einfachheit der Entwicklung) = viele Applikationen für den Kunden.

Insofern ist es für JEDEN Kunden relevant, der mehr als nur telefonieren und SMSen will.

Sir Harry....
05.01.2010 00:55
Und noch ein Missverständnis:

Verbreitung des OS + Offenheit (= Einfachheit der Entwicklung) = viele Applikationen für den Kunden

- ist falsch. Weder die Verbreitung noch die Offenheit implizieren automatisch sie Einfachheit. Hier kommt es schon sehr auf die bereits unten erwähnte Qualität der Entwicklungsumgebung und den Umfang der Dokumentation.

Wer z.B. einmal mit MS Visual Studio 2008 in C# eine Applikation gemacht hat, wird sich nur schwer an Nokias Qt4 gewöhnen. Ihm wird an allen Ecken und Enden was fehlen: Intellisense, Online-Hilfe in allen erdenklichen Sprachen, aufschlussreiche Debugger-Meldungen usw., usf...

Sir Harry....
05.01.2010 00:48
Da ist es eine einfache Gleichung: Verbreitung des OS + Offenheit (= Einfachheit der Entwicklung) = viele Applikationen für den Kunden.

Ich würde wetten, dass die Rechnung nicht aufgeht, und weder WebOS, noch Maemo von der Zahl der Applikationen her an Android herankommen.

(Wohlbemerkt: dabei würde ich gerne verlieren!)

Die Geschlossenheit des iPhone war überhaupt kein Hindernis: die Zahl der Applikationen ist mehr, als nur beachtlich (auch wenn uns allen klar sein dürfte, dass die Quantität <> Qualität ist...)

Und vor allem: es kommt nicht auf die Offenheit an, sondern darauf, wie gut das entsprechende SDK ist.

Außerdem: was nützt die ganze Offenheit von WebOS, wenn die Anzahl der Geräte auf dem Markt so mickrig und das Überleben der Firma nicht sicher ist?

xapient
04.01.2010 22:11

offen oder nicht offen ist oft eine prinzipsache.. bei mir aus prinzip offen.. offener als offen ist in dem fall sicher maemo im vergleich zu android... es gibt dazu auch einen guten artikel den ich gleich mal suchen und posten werde um die frage von kvk zu beantworten..

suka
04.01.2010 12:02

Nur weil es für dich kein Kriterium ist, heißt das nicht, dass das auch für andere Leute so ist (und umgekehrt).

Für mich ist die Offenheit z.B. sehr wohl von Interesse, weil ich halt gern mit Technik-Sachen herumspiele, etwa alternative Firmware verwenden können will. Das geht realistisch / vernünftig nur mit einem Open-Source-System wie Android oder Maemo.

Mir ist schon klar, dass das für die breite Masse vollkommen irrelevant ist, aber für MICH ist es halt ein wichtiges Kriterium.

Sir Harry....
04.01.2010 12:15
Von jemandem, der ernsthaft vor hat, sich mit dem System zu beschäftigen...

... hätte ich erwartet, dass er mehr darüber weiß. Ein Mann/Frau mit diesen Absichten informiert sich nicht im Standard.at.

suka
04.01.2010 11:35

Ja, hat GPS

AndiTheBest
 
04.01.2010 11:27

Ja, Das Gerät von Nokia (N900, OS: Maemo 5) ist offener, da es ein echtes Linux System drauf hat auf dem native Linux aplicationen laufen wenn man sie auf die arm-architektur portiert.
Man kann Problemlos eigene Librarys und Software dafür schreiben(C (+GTK), C++ (+Qt), python, ...) oder vorhandene Programme drauf portieren.
Unter Android ist man auf die Java-Engine angewiesen, wie es mit der NDK mit GUI aussieht weiss ich nicht.

Strenger Damenduft
05.01.2010 07:55

also ... "offen" ist jetzt alles, was nah einem linux-system ist? ist schon eine etwas seltsame definition!

egal.

man kann über JNI (java native interface) beliebige in C/C++ geschriebene libraries einbinden. es verwendet aber halt kein gtk oder qt ... wozu denn auch? auf solchen geräten muss die gui sowieso immer angepasst werden (touchinput, bildschirmauflösung), also wäre ein "übernehmen" von qt-code (von desktop-applikationen) (bzw. einbinden von libs) sowieso in den meisten fällen wertlos.

nicht jammerer
04.01.2010 06:10
Welches Gerät könnt ihr mir empfehlen?

Ich suche ein Telefon, das in meine Jackentasche passt. Es muss neben seinen Fähigkeiten als Telefon meinen Desktop-PC ersetzen. Insbesondere möchte ich das Gerät zur Softwareentwicklung mittels Eclipse und zum Spielen der neuesten 3D PC-Games verwenden. Außerdem soll das Telefon meine zwei Spielkonsolen (Wii, XBox) ersetzen. Alle Spiele dieser Konsolen müssen also lauffähig sein. Zusätzlich möchte ich meinen 42-Zoll Fernseher ersetzen. Daher setze ich einen DVB-T und DVB-C Tuner voraus und eine Möglichkeit, ein mindestens 42 Zoll großes Full-HD Bild zu erzeugen (Projektion oder ausklappbarer Bildschirm). Weiter erwarte ich natürlich alle aktuellen Anschlüsse (Firewire, USB 3.0, HDMI,..). Kosten: maximal 200 Euro. Was könnt ihr empfehlen?

Fakten sind egal- was zählt ist die Meinung
04.01.2010 15:12

Nokia N77

Achmo Ledbid
04.01.2010 10:18
ich kann nur empfehlen:

weniger saufen, weniger fantasy schauen und noch 10 jahre warten.

Dschingis
04.01.2010 10:13

da kommt finde ich nur das xPhone ran.

http://www.youtube.com/watch?v=udlxr8t1nZM

niemand00001
04.01.2010 09:24
ich habs, das ist das richtige handy .

http://www.pomegranatephone.com/

h 90
04.01.2010 08:10

koennen Sie die ungefaehre groesse Ihrer Jackentasche angeben?
soll es auch PS3 Spiele spielen und eine Spiegelreflexkamera eingebaut haben?

dekorhippe
04.01.2010 07:30
ich würd ihnen eine größere jacke mit größeren taschen empfehlen.

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